Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tiere im Garten und Balkon' Category

INFO ZU Igel verhungern

Freitag, Juli 2nd, 2021

Den ausführlichen Bericht mit Foto lesen Sie unter: Naturwelt

Von: C. Oehl <nc-oehlch@netcologne.de>
25. Juni 2021 , bitte weiter leiten

Die Dame schreibt mir aus der Seele, nur daß es nicht immer Hunger ist. Ein Igel , der so aussieht ist in der Regel stark verwurmt und leidet an einer Infektion.

Da hieße es erst mal Infusison Antibiose und wenn er stabilisiert ist, dann gezielt entwurmen, nach Kotuntersuchung.

Natürlich finden die Igel im trockenen Sommer auch kein Wasser. So ist ein Igel auch schwer dehydriert. Hat oft Verletzungen , die bei den bodenlebenden Tieren schnell infiziert sind. Das riechen die dicken Brummer und legen da ihre Eier rein. Aus denen schnell Maden schlüpfen, die erst mal das eitrige Gewebe fressen und dann sich durch das Bindegewebe in den Igel fressen. Alles was frißt, scheidet auch aus. Das ist für Igel oft tödlich, sie sterben an Organversagen.

So ein geschwächtes Tier gehört sofort in fachkundige Hände, da hilft kein Päppeln.

Ich habe neben 6 Igelsäuglingen und einigen mit schweren Verletzungen gerade wieder ein solches  scheinbar verhungertes Tier hereinbekommen. Er ist nicht hungrig, zu schwach zum fressen.
Ich werde es , nachdem es erst mal zur Ruhe gekommen ist , mit einer Pipette vorsichtig füttern. Die Notfallbehandlung ist erfolgt.

Herzlichst Karin

Igel-Fachfrau Karin Oehl gibt Wertvolle Tipps!

Dienstag, Juni 22nd, 2021

Ein Igel wird 12 Jahre alt

wurde er früher mal unter ganz anderen Bedingungen, Heute erreicht er bestenfalls noch ein Lebensalter von 4 – 5 Jahren

Sie sterben in den ersten 2 Jahren durch Lungenwürmer, da braucht es noch nicht mal das Überfahren

Falsch!!!!!!!!!

Die Igel leben seit der Kreidezeit mit ihren Innenparasiten,

Damals gab es noch eine korrigierende Nahrungsvielfalt.

Heute  nimmt der Igel als Kulturfolger nur noch die Nahrung die ihm bleibt, und das sind Würmer und Schnecken,

genau das sind die Zwischenwirte ihrer Innenparasiten, und ein stark verparasitiertes Tier wird schwach und infektionsanfällig.

Und Infektionen sind es , die so viele Igel neben Verkehrs- u. anderen Gefahren dahin raffen (Rasenroboter, Freischneider u. die Gifte, die im Garten eingesetzt werden).

Auch die Futtertiere der Igel, die bodenlebenden Insekten, sind durch die chem. Bodenbelastung so kontaminiert, daß auch sie den Igelorganismus schwer belasten.

Die Futterempfehlung ist Mist.

Gerade das meiste Katzenfutter der gängingen Marken ist voller Getreide und Zucker, um den Abfall für Tiere anziehend und „genießbar“ zu machen.

Wenn Katzennahrung, dann nur hochwertig getreide- u. zuckerfrei, mit etwas Öl u. Weizenkleie für die Igel dazu.

Zusatz suchanek: für alle Katzenhalter:

beim Futterkauf (Trocken- und Naßfutter) beachten, daß auch für die Katzen  KEIN  Getreide enthalten ist, niemals. Die Weizenkleie gelten nur für die Igel.  Das Getreide macht die Katzen schwerkrank, ist ganz furchtbar, auch wenn es dauert, bis die Grenze der Verträglichkeit erreicht ist. Aber wenn, ist es die Katastrophe für die Katzen. Immer genau draufgucken, was im Futter ist!

Öl, weil Katzenfutter schön eiweißreich ist, aber zu fettarm. Kleie, weil katzenfutter für den Organismus der Katze konzipiert ist. Der Igel hat einen kurzen geraden Darm, da flutscht das sofort durch (und stinkt fürchterlich). Weizenkleie ist ein Ballaststoff. Der Kot ist dann geformt und stinkt nicht so.

Selbst herstellen: Rührei in der Pfanne mit etwas Rinderhack gestockt, nicht gebraten. (Nur) gekochte Hähnchenflügel sind gut, niemals roh – gilt für alle Tiere.

Ja immer Wasser. die Sache mit der Milch dürfte nach so vielen Jahren kein Thema mehr sein, Igel haben eine Laktoseunverträglichkeit.

Kein Tier trinkt außer dem Menschen  über die Säuglingszeit hinaus Milch, schon gar keine artfremde.

Natürlich ist Milch süßlich und fast alle Tiere stehen auf  SÜSS,  auch wenn sie es nicht vertragen.

Bitte bestenfalls gutes Katzentrockenfutter. Kein fertiges Igelfutter! Es ist gewinnbringende Abfallverwertung für die Futtermittelindustrie.

Ja, die Igelbestände gehen gewaltig zurück, einmal, weil der Igel an sich Insektenfresser ist, also kein Salat, keine Möhren und Äpfelchen.

Der Insektenbestand geht zurück, die Lebensräume werden immer gefählicher und knapper.

In manchen Bezirken auch in Deutscchland steht der Igel auf der Vorwarnstufe der roten Liste gefährdeter Tierarzten, Man glaubt es kaum –  auch in Bayern.

L.gKarin

Der Igel – das stille Leid in unseren Gärten

Samstag, Mai 29th, 2021

Ihr Lieben
Hier ein so toller Bericht, den alle Igelleute und Interessenten kennen und lesen sollten.
Helft Ihr bitte, ihn zu verbreiten?
Danke
Liebe Grüße Karin Oehl

Den Beitrag lesen Sie unter: i-box-zoomonster


Bundesweite Plakatkampagne “Igel im Fokus von Mähroboter, Fadenmäher, Tellersense & Co.”

Freitag, Mai 7th, 2021

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren geht der Igelbestand enorm zurück.

Massive Verkleinerung der Lebensräume und fehlende artgerechte Nahrung ließen Igel zu Kulturfolgern werden. Seit Jahren sind sie u.a. in Parks und Gärten heimisch. Leider haben sie in ihrer neuen Heimat nicht das Paradies gefunden. Der Einsatz von Mähroboter, Fadenmäher, Tellersense, Freischneider und weiteren Gartengeräten gefährdet die Existenz von Igeln, tötet oder verletzt sie häufig schwer. Grund genug, in Kooperation mit der Igelhilfe Rostock die bundesweite Plakatkampagne „Igel im Fokus von Mähroboter, Fadenmäher, Tellersense & Co.“ zu starten.

Ohne tatkräftige Unterstützung interessierter Mitstreiter*innen geht es natürlich nicht. Notwendige Informationen bietet unsere Homepage

https://www.tierfreunde-rhein-erft.de/plakatkampagne.htm

https://www.tierfreunde-rhein-erft.de/neues_igel.htm

Vier Plakate stehen zur Auswahl, die ab Beginn der Mähsaison 2021 an möglichst vielen publikumsintensiven Stellen hängen sollen. Das sind -soweit bekannt-neben Igelstationen und -pflegestellen, Tierheimen, Tierschutzvereinen, Gnadenhöfen und regionalen Tierarztpraxen u.a. Natur- und Artenschutzvereine, Obst- und Gartenbauvereine, Schreber- und Kleingartenvereine, Umweltstationen, Umweltzentren und Naturparks, die bereits informiert sind.

Nicht vergessen werden dürfen Tierhandlungen,  Sparkassen, Blumenläden, Frisöre, Bäcker, Metzger, der Kiosk nebenan, und, und, und… – kurz überall dort, wo die Anbringung eines Plakates nicht verboten, besser noch erwünscht ist.

Im Sinne in Not geratener Igel ist tatkräftige Unterstützung dringend nötig. So einfach geht’s: Gewünschtes Plakat ausdrucken und für jede*n Besucher*in gut sichtbar aufhängen. Mitarbeiter*innen, Mitstreiter*innen, Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn usw. für das Thema sensibilisieren und diese Nachricht möglichst häufig teilen.

Sie betreiben eine eigene Homepage? Setzen Sie einen Link auf unsere Seite. Vernetzen wir uns bundesweit, denn nur gemeinsam lässt sich beim zuständigen Bundesministerium etwas erreichen.

Bitte machen Sie mit.

Unseren ausführlichen Pressebeitrag zum Thema finden Sie hier: Meine Rheinische Anzeigenblätter Elsdorf

Bereits im Voraus bedanken wir uns für Ihre Mühe, tatkräftige und freundliche Unterstützung.

Beste Grüße, passen Sie weiter gut auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Für die Tierfreunde Rhein-Erft

Renate Könen

Wieder in diesem Jahr: Schwerst verletzte Igel durch Rasentrimmer und Roboter

Donnerstag, April 1st, 2021

Es geht schon wieder mächtig los

Werden die Leute eigentlich nicht schlau?

Haben sie keinen Verstand und kein Herz? Oder nutzen sie Beides nicht mehr?

Bitte um Hilfe auch aller Medien.!!!!!!!!!!!!!! bitte an alle Redaktionen im Umfeld, Das ist kein örtliches , sondern ein allgemeines Problem, seit es die Rasentrimmer und Roboter gibt

so ein elektrisches Spielzeug muss man nicht nutzen, um Mitlebewesen so zu verletzen und umzubringen.

Erst vor wenigen Tagen mußte ich einen Igel mit offensichtlicher Gartengeräteverletzung erlösen lassen, der  den kommpletten Unterkiefer abgeschlagen bekam

Eine Kollegin bekam einen mit einer elektr. Heckenschere schwer verletzten Igel, kann ihm aber helfen

Eben bekam ich einen schwer verletzten Igel durch Fadenmäher. Gesichteverletzung bis auf die Knochen Ich werde mich beeilen einen Tierarzt zu finden, der  ggf näht, röntgt oder notfalls erlöst

Muß das alles sein? Müssen die Tiere so leiden?

entsetzte und wütende  Grüße

Karin Oehl

Zu diesem Link sehen Sie die Realität: Maden entfernen

Es war einmal … ein Igelgesicht – Elsdorf

Dieses Igelweibchen verlor sein Gesicht durch einen Rasentrimmer. Das Weibchen wiegt über 1000 g u. die Wahrscheinlichkeit, daß sie Junge hat, ist sehr groß – (Zitzen) Was wird aus dem Wurf?  Er wurde nicht gefunden.


Grausame Rasentrimmerverletzung, das ist Realität!

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren geht der Igelbestand enorm zurück.

Massive Verkleinerung der Lebensräume und fehlende artgerechte Nahrung ließen Igel zu Kulturfolgern werden. Seit Jahren sind sie u.a. in Parks und Gärten heimisch. Leider haben sie in ihrer neuen Heimat nicht das Paradies gefunden. Der Einsatz von Mähroboter, Fadenmäher, Tellersense, Freischneider und weiteren Gartengeräten gefährdet die Existenz von Igeln, tötet oder verletzt sie häufig schwer. Grund genug, in Kooperation mit der Igelhilfe Rostock die bundesweite Plakatkampagne „Igel im Fokus von Mähroboter, Fadenmäher, Tellersense & Co.“ zu starten.

Ohne tatkräftige Unterstützung interessierter Mitstreiter*innen geht es natürlich nicht. Notwendige Informationen bietet unsere Homepage

https://www.tierfreunde-rhein-erft.de/plakatkampagne.htm

https://www.tierfreunde-rhein-erft.de/neues_igel.htm

Vier Plakate stehen zur Auswahl, die ab Beginn der Mähsaison 2021 an möglichst vielen publikumsintensiven Stellen hängen sollen. Das sind -soweit bekannt-neben Igelstationen und -pflegestellen, Tierheimen, Tierschutzvereinen, Gnadenhöfen und regionalen Tierarztpraxen u.a. Natur- und Artenschutzvereine, Obst- und Gartenbauvereine, Schreber- und Kleingartenvereine, Umweltstationen, Umweltzentren und Naturparks, die bereits informiert sind.

Nicht vergessen werden dürfen Tierhandlungen,  Sparkassen, Blumenläden, Frisöre, Bäcker, Metzger, der Kiosk nebenan, und, und, und… – kurz überall dort, wo die Anbringung eines Plakates nicht verboten, besser noch erwünscht ist.

Im Sinne in Not geratener Igel ist tatkräftige Unterstützung dringend nötig. So einfach geht’s: Gewünschtes Plakat ausdrucken und für jede*n Besucher*in gut sichtbar aufhängen. Mitarbeiter*innen, Mitstreiter*innen, Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn usw. für das Thema sensibilisieren und diese Nachricht möglichst häufig teilen.

Sie betreiben eine eigene Homepage? Setzen Sie einen Link auf unsere Seite. Vernetzen wir uns bundesweit, denn nur gemeinsam lässt sich beim zuständigen Bundesministerium etwas erreichen.

Bitte machen Sie mit.

Unseren ausführlichen Pressebeitrag zum Thema finden Sie hier
https://meine.rheinische-anzeigenblaetter.de/elsdorf/c-lokales/igel-im-fokus-von-maehroboter-fadenmaeher-tellersense-und-co_a9605

Bereits im Voraus bedanken wir uns für Ihre Mühe, tatkräftige und freundliche Unterstützung.

Beste Grüße, passen Sie weiter gut auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Für die Tierfreunde Rhein-Erft

Renate Könen

ZU viele verletzte und sterbende Igel durch elektr. Gartengeräte.

Samstag, Juni 6th, 2020

Liebe Igelfreunde

Es ist ungeheuerlich, wie viele durch diese elektrischen Gartengeräte verletzte Tiere in die Stationen kommen.
Meist sind die Wunden mit Maden besiedelt und hochgradig infiziert.
Viele dieser Igel sind nicht zu retten.
Das belastet auch hart gesottene Igelstationsbetreiber wie mich.

Aus allen Ecken bekomme ich es zugetragen, von Tierärzten, von Tierheimen und natürlich auch von Kollegen.

Wir haben uns die Finger wund geschrieben auch an die Hersteller, damit sie Warnhinweise beilegen – Sie verweiseen immer nur auf ihre Betriebsanleitung

Bitte- werdet wach, sprecht mit Euren Nachbarn, wenn sie solche Geräte betreiben

Laßt Euch von Pro Igel e.V. die Flyer zum Thema schicken, verteilt sie.

Sprecht in Euren Heimatgemeinden auch die Grünflächenämter an und die Baumärkte und vertreiber solcher Geräte.

Ich selbst habe bereits an den Deutschen Städte-und Gemeindetag geschrieben

Schreibt an die Medien

All das muß aus vielen Ecken kommen. Ein Einzelkämpfer wie ich wird nicht wahrgenommen.

Wir kleinen dummen Ehrenamtler dürfen uns nur die grausamen Verletzungen anschaun, um jedes kleine Leben kämpfen und ertragen, wenn unser Einsatz dann doch vergblich ist.

Das erträgt kein Mensch mehr, was da abgeht.

Bitte helft alle mit!

Mit freundlichem Gruß

Karin Oehl

Betreff:: igelbilder u Aufruf
Von:K. Oehl

Zusammen mit meiner Kollegin möchte ich um eine konzertierte Aktion bitten, ja ich fordere sie.
Die Hersteller von Rasenrobotern und Rasentrimmer müssen ihre Geräte überarbeiten und sicherer machen
Die Grünflächenämter müssen ihre Mitarbeiter schulen , auf bodenlebende Tiere zu achten.
Inzwischen haben LBV, Vier Pfoten u. andere Organisationen Informationen herumgeschickt, nur nützt das wenig
Wir haben die Hersteller angeschrieben, Bilder geschickt, sie verweisen nur auf die Betriebsanleitung, sofern sie überhaupt antworten.
Igel gehören schon lange zu den besonders geschützten Tieren und in Bayern haben sie bereits die Vorwarnstufe der roten Liste erreicht.
(Gäbe es in anderen Bundesländern entsprechende Erhebungen, sähe es dort oft noch schlimmer aus als in Bayern)
Diese Geräte tragen zur Ausrottung bei.
wir haben Wurfzeit – diese dämmerungs-und nachtaktiven Tiere haben Junge und die kommen nicht so groß auf die Welt, daß ein Sensor sie als Hindernis erkennt, wenn
sie nachts mit Mutter oder ohne auf Futtersuche gehen. Mütter werden verletzt, sterben, ganze Würfe verludern.
Igel schreien nicht, wenn sie verletzt werden, sie rollen sich zusammen.
Also bodenlebende Tiere infizieren sich die Wunden, das riechen die dicken Schmeißfliegen die ihre Eierpakete darin ablegen. Schnell schlüfen die Maden aus.
Die Igel sind häufig nicht mehr zu retten

So geht es nicht weiter! Es besteht dringender Handlungsbedarf
Karin Oehl
50259 Pullheim

Igelstation ( §11 TsG) seit fast 50 Jahren

Mähroboter: Tödliche Gefahr für Igel und Co.

Montag, Juni 24th, 2019

Von: Karin Oehl [mailto:nc-oehlch@netcologne.de]
Gesendet: Donnerstag, 20. Juni 2019

In einer konzertierten bundesweiten Aktion machen wir auf die Leiden der bodenlebenden Tiere, explicid Igel durch motorgetriebene oder elektrisch betriebene Gartengeräte aufmerksam.
Bitte helft das zu verbreiten, wir Igelstationen bekommen derzeit unglaublich viele fürchterlich verstümmelte Tiere in die Stationen

Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

Mähroboter kommen in immer mehr Gärten zum Einsatz. Die Kehrseite des automatischen Rasenmähers: Immer mehr Tiere fallen ihm zum Opfer, werden von den scharfen Klingen verletzt oder gar getötet. Was Besitzer von Mährobotern zum Schutz der Tiere unbedingt beachten sollten – ein Überblick…

Den ausführlichen Bericht lesen Sie HIER

Das stille Sterben der Amseln

Samstag, Mai 25th, 2019

Weitere Berichte lesen Sie unter:  Spektrum

und Naturschutz

Rasentrimmer – immer wieder Rasentrimmer! – Hilferuf von Karin Oehl

Donnerstag, Mai 23rd, 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

als gut vernetzte Tierschützer, hier explicid Igelschützer, sind wir untereinander gut informiert. Leider erleben wir derzeit Katastrophen ohne Ende.

In allen Stationen werden z.Z. gehäuft Igel abgegeben mit teils grauenhaften Kopfverletzungen der übelsten Art und insbesondere der Vorderbeine, teils hochgradig infiziert, teils haben sich bereits dicke Abszesse gebildet und die Wunden sind mit Maden besiedelt.

Ein auffällig hoher Anteil dieser Tiere kann nur noch euthanasiert werden. – Die von mir frequentierten Tierärzte werden es bestätigen.

Die Verletzungsmuster sind häufig Schnittverletzungen, wie man sie immer wieder findet, wenn Rasentrimmer wahllos und ohne nachzudenken, u.a. unter Büschen und in Randbereichen von Hecken, eingesetzt werden. Wenn ich Mitarbeiter der Grünflächenämter mit den Dingern arbeiten sehe, wird mir anders…

Sowohl die Anschreiben des vergangenen Jahres an Grünflächenämter und Hersteller dieser Geräte mit der Bitte um Warnhinweise, blieben bisher weitestgehend erfolglos. War es in den vergangenen Jahren schon schlimm, so ist es in diesem Jahr grauenhaft.

Darum wende ich mich heute an Sie, explicid an Sie.

Unterstützen Sie die Igelstations-Betreiberinnen der Region und über diese Grenzen hinaus, indem Sie den angehängten Warnhinweis so oft wie möglich teilen,  darüber hinaus ausdrucken und an möglichst vielen Stellen publizieren.

Neben Warnhinweisen an alle Gartenbesitzer und in Tierarztpraxen wäre es phantastisch, wenn in einer konzertierten Aktion beispielsweise Grünflächenämter, Baumärkte und Hersteller dieser Geräte erneut informiert würden.

So kann es nicht weitergehen. Innerhalb von zwei Tagen musste ich so viele Igel euthanasieren lassen und da es Wochenende war, starben allein 4 Igel aufgrund derartiger Verletzungen am Wochenende.

Auch wir Igelstationsbetreiber sind Menschen mit Gefühlen; zwar in der Regel verflixt hart im Nehmen, aber was zu weit geht, geht zu weit.

Viele weitere Informationen unter:

http://www.tierfreunde-rhein-erft.de/neues_igel.htm

Wir Igelstationen brauchen Ihre Hilfe. – Jetzt und sofort!

Danke

Mit freundlichem Gruß

Karin Oehl

Rasentrimmer – der Tod für viele Igel

Montag, Mai 20th, 2019

Rasentrimmer — immer wieder

Ich weiß, daß viele von Ihnen diese Art Schockbilder nicht mögen, aber was hier derzeit läuft, geht auf keine Kuhhaut mehr, Ich glaube, es ist an der Zeit, die Leute mal sehr drastisch damit z u konfrontieren, was sie anrichten mit ihren Rasentrimmern. Darüber sind die Nutzer sich einfach nicht bewußt.

Dieses Igelweibchen verlor sein Gesicht durch einen Rasentrimmer. Das Weibchen wiegt über 1000 g u. die Wahrscheinlichkeit, daß sie Junge hat, ist sehr groß – (Zitzen – Milch ) Was wird aus dem Wurf?  Er wurde nicht gefunden.

traurige und entsetzte Grüße

Karin Oehl