Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Einmal Igel…. immer Igel

Samstag, Oktober 3rd, 2026

Igel – sie begleiten mich durch mein ganzes Leben. Fünfzig Jahre führte ich eine stark frequentierte Hilfsstation für verletzte, kranke Igel und verwaiste Igelsäuglinge.Aus Alters- und Gesundheitsgründen musste ich die Station leider aufgeben.Aber Igel – es sind so faszinierende Tiere.

Die Arbeit am meist durch menschliche Einwirkung leidenden Individuum ist leider nur ein Teil der Arbeit, die Igelschützer leisten müssen. Es muss aufgeklärt werden über Lebensart, Lebensraum, Gefahren, Nahrung, Verhalten und vieles mehr.So ein kleines Tier – und so viel gibt es darüber zu lernen. Es ist nicht nur der süße Stachler, der Sympathieträger, nach dem Schulklassen und Kindergartengruppen benannt werden.

Genau zu helfen und zu lehren, das habe ich viele Jahre getan. Danach habe ich noch viele Leute, die sich ebenfalls für Igel interessierten, auf die Sachkundeprüfung vor dem Veterinäramt vorbereitet.Ich gehöre einem bundesweit arbeitenden Verein für Igelschutz an.Aber irgendwann wurden die körperlichen Signale zu stark – ich musste aufhören. Dennoch gehören mein Interesse und meine Zuneigung noch immer diesen stacheligen, nicht immer freundlichen Tieren, die so gar keine Kuscheltiere sind.

Während eines heißen Sommertages waren wir mit den Hunden im Wald. Gerade kamen wir vom Waldparkplatz herunter; es liefen viele Leute mit Hunden und Kindern, und Radfahrer waren unterwegs. Und was sehe ich? Ein kleiner Igel am helllichten Tag läuft auf dem Weg. Ehe es viele Leute überhaupt bemerkt hatten, nahm ich ihn auf. Am helllichten Tag, in der Trockenheit, ein Igelkind von etwas über 100 g – das war ein deutliches Signal. Dieses Tier brauchte Hilfe, und zwar sofort.

Wir fuhren direkt zu meiner Freundin, die von mir gelernt hat und viele Dinge aus meiner Station übernommen hat. Sie machte die Erstversorgung.Erst einmal gab sie dem kleinen Igeljungen mit einer Pipette Wasser, das er schnell und gut aufnahm.Fürs Futter interessierte er sich nicht. Er bekam ein probates Stärkungsmittel in der Pipette – das schlabberte er genussvoll.

Am Abend saß er bei mir im Käfig und interessierte sich für einen in Wasser ohne Salz gekochten Hähnchenflügel. Na prima, wenigstens etwas!Wir fuhren noch einmal mit Plastikschalen und einem Kanister Wasser in den Wald. Dort hatten sicher noch viele Tiere Durst: Vögel, Insekten, bodenlebende Tiere wie Igel, Mäuse, Eichhörnchen. Viel Wasser kann ich nicht tragen, aber mein Rollator macht den Transport möglich. Ein wenig kann ich die Not einiger Tiere so lindern. Andere Leute tun es auch.

In den nächsten Tagen hatte ich viele Sorgen um den kleinen Kerl. Zusätzlich kam noch ein ebenso kleines Igelmädchen durch eine Bekannte zu mir.Alles ging gut.Als die Igelkinder ein propperes Gewicht hatten, kamen sie in getrennte Auswilderungsgehege. Ihr trockenes Schlafhaus bekamen sie mit. Und sie haben sich benommen, wie es sich für Igel gehört: Sie haben gegraben und sicher schon Würmchen und andere Insekten gefunden.

Nun haben wir sie ausgewildert – mit Schlafhaus, natürlich jeder für sich. Dort gibt es keinen Verkehr, wohl aber am Tag Hunde. Aber Igel sind ja dämmerungs- und nachtaktiv, und wenn Hunde normal sozialisiert und gut geführt sind, sollten sie dort, wo wir die Igel ausgewildert haben, nicht aufstöbern.

Dort wurden auch Obstbäume gepflanzt, wie auf einer Streuobstwiese. Am Fallobst sind sicher viele Maden und Insekten zu finden für die noch unerfahrenen Igelkinder. Die Grundstücksbesitzerin füttert die Igelkinder abends zusätzlich.Die Dame, die mir das Igelmädchen brachte, hat dort ein Grundstück für ihre Pferde – herrlich wild und naturbelassen, abseits von großen Straßen.Gespritzt wird dort nicht. Es sind so viele Unterschlüpfe vorhanden. Wenn die kleinen stacheligen Gesellen sich nicht zu dusselig anstellen, können sie dort gut und relativ sicher leben.

© Karin Oehl

ANINOVA e.V.: Fünf Lebenshöfe. Eine gemeinsame Aktion.

Samstag, Oktober 3rd, 2026

Hallo,

was passiert mit Tieren, die aus der Massentierhaltung gerettet werden? Im besten Fall finden sie ein sicheres Zuhause auf einem veganen Lebenshof. Lebenshöfe sind Orte, an denen Tiere frei von Ausbeutung leben.
Genau solche Orte unterstützt die ANINOVA-Stiftung seit diesem Jahr mit ihrer bundesweiten Lebenshofförderung. Aktuell läuft zusätzlich eine besondere Spendenaktion für fünf vegane Lebenshöfe – und Du kannst mitmachen:

Vom 23. September bis zum 7. Oktober 2026 verdoppelt die ANINOVA-Stiftung alle Spenden, die während des Aktionszeitraums über ….

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: ANINOVA e.V.

Eine besondere Luchs Begegnung

Samstag, Oktober 3rd, 2026

Meine Freundin und ich wandern ausgiebig und gern mit den Hunden durch den Harzer Wald. So manches Wildtier entdecken wir Nah oder in der Ferne. Bei manchen Tieren haben wir großes Glück, sie zu erblicken. Die Hunde gaben keinen Ton von sich. Wir waren von der Schönheit und Eleganz des Luchses so sehr angetan, daß wir Beide fast das Atmen vergaßen. Für einen Moment waren wir in seinem Bann einbezogen.

Leise gingen wir weiter. Er blieb entspannt fast Bewegungslos liegen.

Herbst – Impressionen

Sonntag, September 27th, 2026

Akehla und Belle genießen den ausgiebigen Spaziergang durch den Wald.

Es gibt so viel zu sehen!

Wir lieben den Herbst in seiner bunten Vielfalt und Schönheit!

Besuch an der Pferde Koppel

Sonntag, September 27th, 2026

Manchmal entdeckt man für einen Moment,


ganz versteckt im Dickicht, einen kleinen Fuchs.


Ich finde diese Tiere faszinierend!

Garten – Impressionen

Sonntag, September 27th, 2026

Heute zum Sonntag gönne ich mir eine Auszeit und arbeite einmal nicht.


Immer wenn ich im Garten bin,
freue ich mich über unser kleines Paradies.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit Billy

Herbst – Stimmung

Sonntag, September 20th, 2026

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder ist es Herbst geworden
Stürmisch bläst der Wind von Norden
Alle Vögel groß und klein
finden sich am Kirchturm ein
Wetterhahn dreht sich im Kreise
Fliegt zum Süden!
Gute Reise.
Verfasser unbekannt.

Ja es ist nicht mehr zu übersehen, das viele Laub am Boden, das Rascheln unter unseren Füßen. Wie nur das Wild es immer schafft, fast geräuschlos durch seinen Lebensraum zu streifen?
Eicheln Buchen Hainbuche und Ahorn  fallen großzügig von ihren Bäumen verteilt neben den welken Blättern ihre verstreuen großzügig ihre Samen. Die Sonne hat noch Kraft, aber es streift ein deutlich kühler gewordener Wind durch das Geäst und über die abgeernteten Felder.
Erntedankfeste werden angekündigt. Hier ein Kartoffelfest, da ein Apfelfest, da ein Weinfest, da ein Flohmarkt… Alle wollen wir nicht besuchen, aber es ist im oft tristen Alltag eine willkommene Abwechselung in der Nähe. Man trifft Menschen, unterhält sich, erfährt Neues.
Mit unseren Hunden besuchen wir solche Menschenansammlungen nicht, es wäre für die Oldies Stress.
Die große Hitze ist vorbei. Wir erwarten freudig Besuch von der auch alt gewordenen Verwandtschaft. Früher war und blieb man  häufiger am Ort und in der Nähe, besuchte sich häufiger, blieb in Kontakt, konnte sich helfen, wenn es erforderlich war.

In Zeiten von Flucht und Vertreibung  wurden viele Familien weit zerstreut, aber auch ohne den Hintergrund  ist es heute wohl so, dass Kinder weiter  weg ziehen. Man wird sich erkennbar fremder.
Wir Alten , alt gewordenen hängen mehr an der Scholle, an dem, was unsere Heimat ausmacht. Wir kennen uns aus, haben unseren vertrauten Wohnbereich unser Umfeld geschaffen. Wissen die Wege zum Einkaufen, wo wir was kaufen, die Apotheke die Ärzte und wenn man wie wir das Glück hat, hat man eine solche  Nachbarschaft, in der man in Frieden lebt. Sich grüßt, sich mal unterhält und notfalls auch mal klingeln darf.

Was macht die Entfernung mit uns? Die Erlebnisse so entfernt lebender Kinder oder Verwandten sind so anders als die Eigenen. Es haben sich Ansichten und  Handlungen herausgebildet, die nicht mehr so die Unseren sind.  Die erlebte Zeit  der Anderen ist so grundverschieden von der Unseren. Man bemüht sich um Verständigung, ist tolerant. Vieles aber ist nicht der Weg, den wir gegangen sind. Den wir gegangen wären, wären wir näher beieinander geblieben. Ich bin sicher, da hätte es bei aller Liebe, allem Zusammengehörigkeitsgefühl auch Konflikte gegeben, die uns so erspart bleiben.
Ja, der Herbst, die morbide Schönheit dieser Tage macht nachdenklich. Beim Gehen im Wald raschelt es nicht nur unter den Füßen fallen nicht nur Früchte von den Bäumen und kleine Äste und  Laub.
Auch in unseren Köpfen raschelt es, wir lachen, wir träumen, wir reden und fühlen doch das leichte herbstliche Frösteln. Spüren das immer schneller ablaufende Maßband unseres Lebens. Wir lang war früher ein Jahr, ein Monat, eine Woche und heute? Alles fliegt nur noch so dahin, die technische Entwicklung fliegt an uns vorbei.
Was haben wir an Entwicklungen in unserer Lebenszeit so mitbekommen, Eisenbahn, Dieselzüge, Telefon, Fernsehen,  Handy, Smartphon und mehr. Computer, Kriege, sie uns nicht mehr betrafen, die aber immer näher rücken und die folgen davon. Wachstum und soziale Entwicklung, medizinische Entwicklung, Veränderungen in der Gesellschaft, in der die Religion fast keine Rolle mehr spielt, (Anders ist es bei Zugewanderten mit ihrer und fremden Religion).  Die Gesellschaftliche Entwicklung der Gemeinsinn, die Achtsamkeit füreinander, Hilfsbereitschaft und all diese Tugenden, gehen heute mächtig wieder rückwärts. Wir erlebten erste Satelliten, erste Menschen im All, Unglücke durch Technik, Bösartigkeit von Menschen, durch Naturkatastrophen. Dauerte es früher lange, bis wir was  davon erfuhren, so ist alles sehr schnell heute auf unserem Bildschirm.  Das macht es, daß wir bald schwindelig werden, von guter alter Zeit sprechen, wo doch noch alles verständlicher war und ruhiger verlief.
Wie soll es weiter gehen??? Es wird weiter gehen und nur noch weniger  davon werden wir mitkriegen. Wir sind ja jetzt schon ausgestiegen aus dem fahrenden Zug, weil wir viele technische Möglichkeiten nicht mehr nutzen können und wollen. Wir erleben seltener menschliche Wärme, schon gar nicht dort, wo sie so wichtig ist, z B. in Krankenhäusern, Praxen. Zum Glück gibt es sie noch, wenn man sie am wenigsten erwartet, wird sie uns geschenkt. Und das ist so toll!
Der Zug  des Leben rollt. Er scheint immer schneller zu rollen und irgendwann kommt das Haltesignal. Wie wird der Bahnhof aussehen, wo wir empfangen werden?
Herbst- Nachdenklichkeit, ein wenig Wehmut und Traurigkeit und dennoch auch Neugier und Freude!

Karin Oehl

ANINOVA e.V.: 9 Tiere gerettet – der Schlachtung entkommen

Mittwoch, September 16th, 2026

Hallo,

Enten sind rechtlich besonders schlecht geschützt. Es gibt keine eigenen Gesetze, die ihre Haltung regeln, und so werden sie nicht nur viel zu eng, sondern auch ohne Zugang zu Badewasser gehalten…..

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: ANINOVA e.V.

 

So schwer hat es Ginger bei uns …

Mittwoch, September 16th, 2026

Wir Mitarbeiter im Tannenpark,
lieben Ginger sehr!

Sie haben den kompletten Überblick ….

Mittwoch, September 16th, 2026

Der Weg auf das Dach:
Molli macht es vor und Sunny nach!


Da ist man sich immer einig!