Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for April, 2015

Post von Milka und Wuschel

Dienstag, April 28th, 2015

Hallo liebe Frau Weber,

ich bin es die kleine Milka. Heute habe ich mir einfach ganz schnell dieses Tippsel-Dings geschnappt (an dem sonst unser Frauchen immer sitzt) und versuche ihnen hier mit meinen kleinen Pfötchen ein paar Zeilen zu schreiben. Wie geht es Ihnen? Hatten Sie schöne Ostertage? Vielen Dank für die tollen Mails mit dem Ostergedicht und dem niedlichen Gorilla Video. Unser Frauchen hat sich sehr darüber gefreut. Wuschel und mir geht es gut. Wir haben ein schönes neues Zuhause bekommen. Unser Frauchen ist sehr lieb zu uns. Wir bekommen auch immer einen sehr leckeren Gemüseteller mit Salat, Obst und Kräutern. Meinen Öhrchen geht es auch gut. Ich habe keine Probleme mehr. Wir freuen uns schon auf den Sommer und den schönen Garten. Wuschel und ich verstehen uns super, wir kuscheln immer gemeinsam. Ich habe ihnen im Anhang ein paar Bilder mitgeschickt.

Ganz liebe hoppelige Grüße sendet ihnen Milka mit Wuschel und Frauchen Julia

Millionenschwer und ohne Skrupel

Montag, April 27th, 2015

Hallo,
hier der Text zum Verteilen. Den betreffenden Zeitungsartikel und über hundert Fotos von Hunden, die scheinbar in Deutschland keine Chance mehr bekommen und teilweise nie eine Anfrage hatten, findet man hinter dem Link, der auch ohne Anmeldung abrufbar ist.

Was der BMT da von sich gibt, ist skandalös, denn hier werden Hunde meiner Meinung nach schlechtgemacht, nur um die eigenen Importe besser verkaufen zu können.

https://www.facebook.com/tierschutzinitiativevorpommern

Seniorensport im Tierheim.

Alte Hunde, Hunde mit gesundheitlichen Einschränkungen, wie Majka die schwarzbraune Mixhündin, mit nur einer Niere hat oder Max der langhaarige Hütehundmix, der mit Spondylose zu kämpfen hat oder auch Rocky, der kleine schwarze Terrier, mit seinen 16 Jahren, die wie wir sie nennen „Wilden“, Janko der fast schwarz mit dem markanten Gesicht, Birthe die dreifarbige Kurzhaarcollie Mixhündin, mit 12 Jahren, die vor über acht Jahren zu uns kamen, auch Gloria, die 11 Jahre alte schwarze Schäferhündin aus der „Kiste“, Bibo 11 Jahre, der schwarze Spanier, der zusehen musste wie sein Kumpel sich strangulierte, Jana 11 Jahre, Mary 9 Jahre, Sissy 8 Jahre, die drei Malinois, sogar Alma, die Deutsch Drahthaarhündin, die vor kurzem als Fundhund in jämmerlichem Zustand zu uns kam, sind alle mit dabei, wenn es darum geht auch im Alter und mit dem ein oder anderen Zipperlein, gemeinsam einem Ball hinterher zu jagen.

Manchmal sind sie sogar schneller an der Beute als die drei, Malino 5 Jahre, Maja 6 Jahre und Laila 2 Jahre, die noch als jung zu bezeichnen sind.

Das Wetter war traumhaft und so kühlten sich manche hinterher bei einem kurzen Bad im Teich ab, um dann gemütlich den Nachmittag beim Spaziergang im Wald, ausklingen zu lassen.

Alle diese Hunde, bis auf Laila, sind schon einige Jahre hier bei uns im Tierheim und es gibt keine Anfragen für diese tollen auf Mensch und Tier sozialisierten Hunde. Wie sollte es auch anders sein, wenn einer der größten deutschen Tierschutzvereine, der BMT, propagiert, dass es in deutschen Tierheimen fast nur unverträgliche, nicht sozialisierte „Rüden“ gäbe und deshalb von eben diesem BMT durch massenhaftes holen von Hunden, vorrangig aus Ungarn, dort betreibt man ja Partnertierheime, eine „Versorgungslücke“ geschlossen werden müsse.

Einzig die Tatsache, dass bis auf leider zwei Ausnahmen, ein großer Mixrüde aus Ungarn und eine Bullterriermix Hündin aus Griechenland, alle mit in der Familie, mit im Wohnhaus, leben dürfen, macht den Tieren das Leben im Tierheim einigermaßen lebenswert. Doch was wird mit Hunden in klassischen Tierheimen, bei Aussagen, wie die vom BMT, die dadurch ihr Leben in klassischen Zwingern fristen müssen, weil man sie als „nicht familientauglich“ abstempelt?

So machen millionenschwere Vereine, den kleinen Einrichtungen und was viel schlimmer ist, den Hunden das Leben schwer und verdammen die armen Tiere zu einem Leben hinter Gittern.

Mit besten Wünschen / best regards
                    UschisOase®
Tierschutzinitiative Vorpommern e. V
.

Michael Schlesinger
Jeeserweg 1
18519 Sundhagen / Miltzow
Tel.: 038328-65244
Fax: 038328-659812
Mobil: 0173-4772076

 

Mailto: Michael@uschisoase.com
Internet: http://www.uschisoase.com

Blog: http://uschisoase.blog.de/

Facebook: http://www.facebook.com/pages/Tierschutzinitiative-Vorpommern-e-V/232826076740057
Twitter: https://twitter.com/UschisOase

Abschied von Delmo, Dalmatiner, geb. ca. 2004

Montag, April 27th, 2015

09.02.2016: Delmo

Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Eigentlich wollten wir auf unserer Homepage ein Aktualisierung von Delmo’s Geschichte bringen, denn wir hatten eine wundervolle Pflegefamilie für Delmo gefunden, die unseren uralten, schwer kranken Delmo für seine letzten Wochen bei sich aufnahm. Doch Delmo’s Glück währte nicht lange. Nur zwei Wochen blieben Delmo im Kreise seiner Familie. Tage voller Liebe und Zuwendung, mit vielen Streicheleinheiten, kleinen Spaziergängen, sogar im Bett durfte Delmo mit schlafen.

Doch dann wollte Delmo’s Körper einfach nicht mehr. Kein Tierarzt konnte ihm mehr helfen. Friedlich schlief Delmo in den Armen seines Pflegefrauchens ein.

Fast 3 Jahre war Delmo bei uns im Tierheim. Wir hatten immer gehofft für diesen lieben Hund einen Platz zu finden. Doch als wir endlich ein Zuhause für ihn fanden, war es zu spät.

Machs gut altes Männlein. Hier weinen viele liebe Menschen um Dich…

Dalmatiner

Rüde, kastriert

Geboren ca. 2004

Schulterhöhe ca. 57cm

Mit Katzen verträglich

Delmo hat einfach nur Pech im Leben. Erst wurde er von seinem Besitzer verstoßen und ausgesetzt, dann kam er ins Tierheim und hier wartet dieser gutmütige und endlich liebe Rüde nun schon seit Mai 2013 vergeblich auf eine neue Familie.

Delmo ist so ein netter Hund, der auf jeden Menschen, Kinder und auch andere Hunde immer freundlich zugeht. Er ist gerne in unserer Gesellschaft, läuft schön an der Leine und ist so ein ganz braver, ruhiger und unaufdringlicher Hund. Selbst mit Katzen hat er kein Problem. Allerdings kann Delmo nicht ganz alleine bleiben, dann bellt er. Ist er in Gesellschaft eines anderen Hundes bleibt Delmo allerdings problemlos alleine. Er ist brav im Haus, macht nichts kaputt und ist stubenrein, wenn er regelmäßig nach draußen darf.

Leider wurde nun festgestellt, dass Delmo an einer Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse leidet. Er muss zeitlebens ein spezielles Futter (auf 3 Mahlzeiten am Tag verteilt) zusammen mit einem Enzympulver fressen, damit er seine Nahrung richtig verdauen kann. Die Kosten im Monat für das Spezialfutter und Pulver betragen insgesamt ca. 80 Euro.

Wir hoffen, dass wir für diesen lieben Familienhund dennoch eine Familie finden, die Delmo trotz der Krankheit ein liebevolles Heim gibt. Delmo geben wir gerne auch zur dauerhaften Pflege ab und tragen die Futter- und Medikamentenkosten für seine Erkrankung weiter.

Auch über Paten für Delmo, die uns helfen für Delmo’s Kosten aufzukommen, würden wir uns riesig freuen.

Dr. Annett Stange
Tierschutzliga-Dorf
(Tierheim und Gnadenhof der
Tierschutzliga in Deutschland e.V.)
Ausbau Kirschberg 15
OT Groß Döbbern
03058 Neuhausen/Spree
Tel.: 035608-40124
Fax: 035608-41596

Email: info@tierschutzligadorf.de
Web: www.tierschutzligadorf.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 13.00 bis 16.00 Uhr
(außer an Feiertagen)

http://tierschutz.forumieren.com/
nette Leute sind willkommen :)

Die Zwillinge Püppi und Billy, geb. 2007

Dienstag, April 21st, 2015

Die unzertrennlichen Brüder „Püppi und Billy“ nahmen wir vor 1 ½ Jahren (am 30.07.2013) auf. Beide Tiere und die Geschwister rettete unsere Freundin Gisela. Alle waren sie verrotzt. Die Augen verquollen von Eiter, die Nase voller Schleim. Dieses grausige Schicksal ereilt jedes Jahr immer und immer wieder die Katzenwelt. Weil unüberlegte Menschen meinen, ihre Tiere nicht kastrieren zu lassen. Hauptsache der Mensch hat eine warme Bleibe. Wie es den Katzen geht in der nasskalten Witterung, interessiert die Katzenbesitzer kaum oder gar nicht.
Ca. 7 Tage waren die Katzenwelpen alt, als tödlich ihre Mama überfahren wurde. Durch Zufall beobachtete dieses traurige Schicksal eine ältere Dame von ihrem Küchenfenster aus. Sie rief bei unserer Freundin an. Gisela suchte lange in einem alten einsturtzgefährdeten Schuppen, bis sie die Kleinen total unterkühlt fand. Vorsichtig nahm sie eins nach dem anderen und bettete sie um, in eine warme Wolldecke, die in einer Transportbox lag.

Während der Fahrt zur Tierärztin starb eine Schwester. Sie folgte ihrer Katzenmami in den Himmel. Nach nur 3 Tagen verstarb ein weiteres Tier.

Gisela, die Tierärztin und die beiden Brüder kämpften, dass ihr zäher Katzenschnupfen sie nicht auch umbringt.

Jedes neue aufgenommene Katzenseelchen erhält von Gisela den Kosenamen „Püppi“, ob Bub oder Mädel.

Liebevoll zog sie die beiden mit der Flasche auf. Kurz vor der Geschlechtsreife, wurden sie kastriert. Der intensive Katzenschnupfen bei einem Kater (Billy) hatte zur Folge, dass er mehrmals von der Tierärztin an seinen Augen operiert werden musste. Seine Sehkraft verschlechterte sich in seinem jungen Alter immer mehr. Sein Bruder Püppi kümmerte sich sehr um seinen kranken Bruder.

Als Püppi 2 Jahre alt war, wurde er vermittelt – leider ohne seinen Bruder. Er war optisch Krank. Man wolle doch nur ein gesundes Tier.
Aber nach nur 3 Tagen kam Püppi an Gisela zurück, mit den Worten: „Der ist nicht schön – man dachte er hätte ein helleres Fell!“

So lebten die Brüder und inzwischen viele Neuankömmlinge friedlich 6 Jahre bei Gisela.

Als unser Willy mit 17 Jahren verstarb und Fridolin den Tod von seinem Freund kaum verkraftete, beschlossen wir, von Gisela wieder eine armselige Seele auf zu nehmen.

Uns war es egal, welches Fell oder Alter er hatte. Es sollte ein Tier sein, welches sonst kaum eine Chance auf Vermittlung hatte. Mit einer kräftigen Stimme erzählte Gisela, dass Püppi es verdient hätte, vermittelt zu werden. Eher zaghaft äußerte sie sich weiter, aber er hat einen Zwillingsbruder, der fast blind ist. Aus mir schossen die Worte „Wo, der Eine ist, ist auch der Andere? Die kann man doch nicht trennen!“ Kaum hörbar, sagte Gisela „JA!“

In diesem Moment schaute ich auf Siegfried. Bei ernsthaften Entscheidungen zu treffen, müssen beide Ehepartner abstimmen. Mein Herz sagte „JA“, mein Verstand ein „jEIN“ . Aber wie fühlte Siegfried?  Sein gutmütiges Herz stimmte mit einem klaren „JA“ zu.

Am 30.07.2013 zogen die Brüder bei uns ein.

Ich versuchte schon am ersten Tag sie mit den Namen „Billy und Bärli“ vertraut zu machen.

Mit großem Interesse wurden sie von unseren vorhandenen Katzen (Fridolin, Molli, Josephine, Hermann) aufgenommen. Billy, der Sehgeschädigte, fühlte sich sofort wohl. Sein Bruder benötigte eine Woche, um sich ein zu leben. Am dritten Tag spürte ich, dass er seinen neuen Namen „Bärli“ nicht annehmen wollte. Also entschlossen wir, er soll weiterhin „Püppi“ heißen.

Siegfried und ich setzten uns auf den Teppich und spielten mit Stöckchen, Bindfaden + Spielmaus mit allen Katzen. Püppi sas unter dem Sofa und beobachtete, wie sein Bruder Billy mit Fridolin durch die Zimmer sausten. Und richtig viel Spaß hatten.

Es gab Tage, da meinte Katze Josephine, die Jungs zu ärgern. Keck saß sie oben auf dem Stuhl und klatschte ihnen ohne Vorankündigung eine über ihr Fell. Wenn wir dies sahen, schimpften wir mit ihr. Aber der Tag kam, da drehten die Beiden den Spieß herum. Ab diesem Zeitpunkt war sie die Gejagte. Wir versuchten diesen angespannten Zustand mit Bällchen/Schnurr/Mäuse/Kartons zu entspannen. Für ein paar Minuten klappte es …, aber Josephine beschloss ins Badezimmer zu ziehen. Natürlich liegt im Wäschekorb Decken und im Waschbecken ein Handtuch. Am Tag ist die Badezimmertür immer geöffnet. Nur nachts wird sie geschlossen. Sie soll, mit ihren 13 Jahren, ihre Ruhe haben.

Püppi und Billy haben sich in den 1 ½ Jahren super eingelebt. Billys Augen muss ich 3x tgl. reinigen mit Wasser. Püppi wurde ohne Sichtbaren Grund, immer dünner und leichter. Als er das Toiletten-Streu fraß, war dies für mich ein Signalzeichen, sofort zu reagieren und die Tierärztin auf zu suchen. Bei Püppi wurde am 24.02.2015 in einer großen Tierklinik die niederschmetternde Diagnose Lymphknotenkrebs in der Bauchhöhle, festgestellt. Diese Hiobsbotschaft haute Siegfried, mich und Gisela um. Püppi erhält ab dieser Zeit das Medikament Prednisolon. Er nimmt jeden Tag brav seine Tablette ein. Als ob er es spürt, dass nur diese Tablette ihn am Leben hält. Vormittags ist er munter und spielt mit seinem Bruder. Ab Mittag legt er sich auf die Heizung oder Sessel und schläft viele Stunden. Billy legt sich oft zu ihm.

Wo der Eine ist, ist auch der Andere. Früh wird gemeinsam vom gleichen Teller gefressen. Sieht der Eine den anderen nicht sofort, wird lautstark Miaut. Bis der Andere wieder neben ihm steht oder liegt. Oftmals sage ich „das doppelte Lottchen schmust mit einander“. Die Zwei an zu schauen ist einfach nur himmlisch.

Hoffen und wünschen wir, dass Püppis vier Tumore nicht all zu schnell wachsen. Und sie noch eine lange Zeit liebevoll zusammen leben dürfen.

Immer wenn ich mit Püppi in der Tierklinik war, weinte Billy Herzzerreißend zu Hause, sodass Siegfried ihn kaum beruhigen konnte. In dieser Zeit kümmerte sich sein Freund Fridolin um ihn.

Fridolin und Billy sind ganz tolle Freunde geworden.

Der Weg ins Leben: Wegbegleiter für ein Feldhasenkind

Freitag, April 17th, 2015

Von: Atin [mailto:office[at]atin.at]

Liebe Tierfreunde!

Am 15.Feber diesen Jahres bekamen wir ein wenige Stunden altes Feldhasenbaby zum aufziehen, das noch von der Geburt blutig am Bauch war.

Es lag auf einer Straße und von der Mutter war weit und breit nichts zu sehen.

Die Chancen sind nicht gerade prächtig, so einen Winzling durchzubringen. Doch meine Tochter hat die Liebe und Geduld aufgebracht.

Von wenigen Dekagramm Körpergewicht hat er es dank 9 Dosen Royal Canin Katzenwelpenmilch auf über 1 kg geschafft.

Gestern war der Tag, wo er in die Freiheit zurück durfte und wo könnte es einen schöneren und sicheren Platz als im Tierparadies Schabenreith ( www.tierparadies.at  )  geben.

Ein 2 ha großes eingezäuntes Grundstuck wo schon andere handaufgezogene Hasen und Rehe leben, sind nun sein neuer Radius und wenn er möchte kann er in diesem wunderschönen Gebiet  auch noch weitere Kreise ziehen.

Nachdem wir noch die kleine Cassandra hier haben, werden wir in ca. 2 Monaten nochmals ein Häschen dort auswildern dürfen.

Für Tierfreunde, die Urlaub mit und unter geretteten Tieren aller Art und noch dazu mit veganer Küche erleben möchten, ist dieser Ort einer der schönsten den man sich vorstellen kann.

Tiere spüren, wenn ihnen Respekt entgegengebracht wird und wenn sie einen sicheren Ort erleben dürfen, wo man ihnen nicht nach dem Leben trachtet.

Im Herzen wird Joschi bleiben und wir wünschen ihm ein spannendes Leben mit vielen Hasenfreunden in Freiheit !

Alles Liebe

Heidi und Desiree Bernhard

www.atin.at

Anbei der Abschied von einem wirklich betörend lieben Hasenkind.

https://www.youtube.com/watch?v=RDc7uUNf9wA

 

Wir freuen uns auf den Frühling ….. die Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina /am Harz

Mittwoch, April 15th, 2015

Die Frühlingshaften Temperaturen locken, mit viel Hingabe, unsere Kaninchen auf den Rasen.

Die Kaninchen in der Voliere, erhalten kleinere Mengen Grashalme, die ich im Garten und beim Wandern gesammelt habe.

Mit dem langen Küchenmesser in der Hand, bin ich bemüht, einige Grasbüschel mit Wurzeln aus zu stechen und um zu topfen für unsere Katzen.

Denn auch sie lieben nicht nur die Sonne, sondern das saftige Grün.

Die Meerschweinchensenioren erhalten täglich einen 5 Liter Eimer voll, mit frischem Obst-/Gemüsecocktail. Leider bin ich, durch die Trockenheit nicht in der Lage, für sie ihre Lieblingsspeise Wiesenhalme/Löwenzahn in großen Portionen zu sammeln.Wir warten auf Regen.

Für die Singvögel stellte ich Trinkschalen auf.

ABSCHIED von Aksel

Dienstag, April 14th, 2015

Hallo Fr. Barke,

leider hat es unser Aksel nicht mehr geschafft einen Gnadenplatz zu finden. Sein Zustand hatte sich so verschlechtert das wir ihn im Kreise seiner Pfleger und Bezugspersonen am 21. Mai, schweren Herzens, über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten.

https://www.facebook.com/tierheim.lingen/photos/a.208724249211688.53012.207157176035062/814311098652997/?type=1&theater

Mit traurigen Grüßen

Astrid Mathias

www.tierheim-lingen.de

Notruf aus dem TH Lingen: AKSEL ist schwerkrank und soll nicht im Tierheim sterben. Gnadenplätzchen für AKSEL dringend gesucht! – Wer selbst nicht helfen kann, bitte teilen. Das hilft auch. Danke!

Wir haben leider ganz traurige Nachrichten:
AKSEL aus Ploiesti ist schwerkrank im Tierheim Lingen.
AKSEL soll nicht im Tierheim sterben und wir suchen dringend einen Gnadenplätzchen für AKSEL!

Aksel ist ein männl. 5 jähriger kastrierter Hütehund. Er leidet unter einen chronischen Nierenfunktionsstörung. Umbauvorgänge und Zysten verdrängen, wie das Ultraschallbild zeigt, das fünktionsfähige Gewebe.

Laut der Tierärzte gibt es keine Hoffnung mehr, dass sich sein Nierenzustand verbessert. Wodurch dieses ausgelöst wurde und seit wann Aksels Krankheit besteht entzieht sich unsererer Kenntnis.
Aksel kommt aus Rumänien und ist ein ganz freundlicher und verschmuster Hund. Er hat es so sehr verdient seine letzten Tage, Wochen …. in einem Zuhause zu erleben, wo er geliebt und umsorgt wird.

Aksels Therapie besteht aus strenger Nierendiät, täglichen Infusionen, nierenunterstützender Injektionen (SUC), der Gabe des harnstoffsenkenden Ipakitine im Futter, außerdem einem ACE Hemmer und einem Schilddrüsenhormon, da sein Wert eine Unterfunktion zeigte. Die Infusionen erhalten ihn am Leben und sollten solange durchgeführt werden, wie es sein Gesundheitszustand und Wohlbefinden zulässt.

Wir suchen nun ganz, ganz dringend ein Zuhause für unseren lieben Aksel bei Menschen, die damit umgehen können dass Aksel eventuell nicht mehr lange leben wird, die die zweimal tägliche Infusion leisten
können und ihm noch eine schöne Zeit schenken möchten in einem Zuhause, was er wahrscheinlich noch nie hatte.

Alle anfallenden Pflegekosten werden vom Tierheim Lingen übernommen.

Hier gehts zum Steckbrief von AKSEL mit Foto:
http://www.tierschutzverein-lingen.de/…/2014-09-16-19…/aksel

Interessenten melden sich bitte bei Astrid vom Tierheim Lingen:
https://www.facebook.com/astrid.mathias.3?fref=ts

Tierschutzverein Lingen und Umgebung e.V.
Geschäftsadresse:
Husarenstraße 3
49811 Lingen
Tel.: 05 91 – 6 62 64
Fax : 05 91 – 9 66 13 65
email: tierheim.lingen@online.de
Internet: www.tierschutzverein-lingen.de / www.tierheim-lingen.de

 

Happy End für die Schimpansen Mimi und Dolly

Montag, April 13th, 2015

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: animal publik e.V.

Hurra, ein junger Tierschützer Ayden ist am 25.03.2015 geboren!

Donnerstag, April 9th, 2015

Glücksgefühl bedeutet:

Füreinander da sein. In jeder Situation. Unbezahlbar!

Nachruf von: ein Eisbär namens Zeus – Akita Inu, 15 Jahre alt, Langzeitsitzer im Tierheim Stendal

Montag, April 6th, 2015

Kontakt: tierheim-stendal-borstel@freenet.de

Der hübsche Zeus ist ein Mix aus dem japanischen und amerikanischen Akita Inu und ist im Jahr 2000 geboren.

Rassetypisch ist unser Zeus ein kleiner Dickkopf und mit einer Widerristhöhe von ca. 77cm sucht er selbstbewusste Besitzer, die ihn konsequent aber liebevoll erziehen.

Der unkastrierte Rüde lässt sich äußerst gerne kraulen und ist ein Menschenfreund. Wegen seiner Vorgeschichte und Größe sollten jedoch keine Kinder im neuen Zuhause leben.

Katzen zählen nicht unbedingt zu seinen Freunden. Andere Hunde bellt er durchs Gitter an, reagiert auf sie an der Leine jedoch völlig neutral.
Zeus gehört mittlerweile leider auch zu den Langzeitinsassen im Tierheim, zudem ist er nicht mehr der Jüngste. Zur Adoption von Zeus bedarf es einen Sachkundenachweis und Zeus muss einen Wesenstest ablegen, den er aber mit ein wenig Training mit links bestehen wird.
Welche hundeerfahrene Menschen nehmen sich seiner an und geben ihm noch eine Chance für ein normales, schönes Leben?

ACHTUNG! Der zukünftige Besitzer von Zeus kann beim Wesenstest mit finanzieller Hilfe rechnen. Mehr dazu gibt es telefonisch oder direkt im Tierheim.

http://www.tierheim-stendal-borstel.de/akitas.html#a1813

Altmärkischer Tierschutzverein Kreis Stendal e.V.
Tierheim “Edith Vogel” Stendal-Borstel
Eichstedter Weg 10
39576 Stendal

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Liebe Tierfreunde,

auf facebook – s. Link in Mail von Katja Wallisch unten - gibt es einen sehr berührenden Nachruf des Tierheimes Stendal-Borstel für Zeus. Hier der Text für diejenigen Empfänger dieser Mail, die keinen facebook-Account haben:

Tierheim Stendal Borstel
Lieber Zeus,
natürlich ist es sehr traurig, dass du jetzt nicht mehr am Leben bist.
Es grenzt aber an ein Wunder, dass du bis heute bei uns warst.
15 Jahre warst du auf dieser Welt.
Ein stolzes Alter.
Und das warst du auch:
Ein stolzer, dickköpfiger, ganz lieber Teddybär.
Unsere ersten Spaziergänge waren aufregend und wunderschön.
Wir mussten langsam die Muskulatur in deinen Hinterbeinen trainieren, um dann regelmäßig Gassi gehen zu können.
Sehr weit konntest du nicht mehr gehen.
Aber du hast es geliebt, draußen alles zu erkunden, Gras zu fressen und Mäuse zu jagen.
Als es noch wärmer war, hast du dich in ganzer Länge in den Bach gelegt, um dich abzukühlen. „smile“-Emoticon
Ich werde dich ganz sicher nie vergessen.
Das schönste für mich war deine Freude, wenn ich mit der Leine zu deinem Zwinger kam.
Wirklich richtig traurig ist, dass du die letzten Jahre deines Lebens im Tierheim verbringen musstest. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass du noch ein schönes Zuhause findest…
Ich hatte immer das Bild im Kopf, wie du vor einem gemütlichen Kamin liegst und die Wärme einer eigenen Familie genießt.
Ein schönes Bild!
Ich hoffe, dir geht es jetzt besser.
Danke, dass ich dich kennen lernen durfte!
In Liebe
Tanja

So kurz vor Weihnachten mussten wir einen weiteren Hund über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Zeus bewohnte seit Februar 2010 einen Zwinger bei uns. Aufgrund seiner Vergangenheit hätte sein neuer Besitzer einige Auflagen erfüllen müssen. Leider hat sich niemand gefunden, der Zeus’ Traum vom Leben außerhalb des Tierheims wahr machen konnte.
In den letzten Monaten und Wochen mussten wir viele Aufs und Abs bezüglich seines Gesundheitszustand beobachten. An manchen Tagen strahlte er die reine Lebensfreude aus, an anderen wiederum konnte er kaum stehen, lag viel im Auslauf und beobachtete so das Geschehen rund herum oder verschlief einen Großteil des Tages. Zuletzt ging es ihm zusehends schlechter und er hat deutlich gemacht, dass er bereit ist, den letzten Schritt zu gehen. Natürlich hatte er liebe Menschen an seiner Seite, die ihn auf diesem Weg begleitet haben.

Wir danken allen, die Zeus’ Geschichte über die Zeit so mitfühlend verfolgt, seine Beiträge geteilt haben. Wir danken auch seinen Paten, seinen Gassigängern und all den Menschen, die eben so fasziniert von dem alten Herrn waren, wie wir es sind.

Es tut uns weh, dass es für ihn kein Happy End gab, und wir werden ihn nicht vergessen.

Mit traurigen Grüßen
www.hundesenioren.de