Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for Februar, 2018

im Tierheim Remagen: Blacky, eine 3-farbige Glückskatze mit Schilddrüsenüberfunktion

Mittwoch, Februar 28th, 2018

Blacky
Schilddrüsenüberfunktion
seit 18.12.2017 im Tierheim

Rasse: EKH
Geschlecht: weiblich / kastriert
Geburtsdatum: ca. 2008
Haltung: Freigang

Blacky´s Abenteuer

Blacky hat eine sehr abenteuerliche Zeit hinter sich. Sie kam 2014 als Fundtier ausgesetzt in einem zugeklebten Katzenklo zu uns ins Tierheim. Von Anfang an merkten wir jedoch, dass Blacky bereits sehr verwildert war und sich nicht anfassen lies. Monatelang versuchten wir sie an Menschen zu gewöhnen, doch sie fühlte sich einfach nicht wohl. Dann entschieden wir zum Wohl des Tieres, sie als Tierheimkatze auf dem Gelände frei laufen zu lassen. Dies schien das Richtige für sie zu sein. Sie bekam regelmäßig ihr Futter und viele Leckerchen und hatte ihre Schlafhöhlen, in denen sie sich wohl fühlte. Nach und nach näherte sie sich jedoch immer mehr den Mitarbeitern des Tierheims und wir merkten, dass sie nun bereit war, in ein richtiges Zuhause vermittelt zu werden. Also holten wir Blacky kurzerhand wieder nach drinnen, die absolut richtige Entscheidung! Denn wir ließen sie natürlich sofort von unserem Tierarzt untersuchen und impfen. Leider stellte sich heraus, dass sie eine Schilddrüsenüberfunktion hat. Das schränkt sie aber in keinster Weise ein, denn ihr Medikament nimmt sie ohne Probleme mit leckerer Leberwurst. Blacky genießt die Wärme im Katzenhaus und die Aufmerksamkeit der Menschen sichtlich und liegt meistens tiefen entspannt auf ihren Plätzen. Für Blacky hat sich also alles zum Guten gewandt. Nun muss sie nur noch die passenden Menschen finden, denn Blacky ist nach wie vor keine Katze, die sich von jedem streicheln lässt. Dies ist aber auch nicht verwunderlich, nach dem, was sie alles schon erleben musste. Wir sind uns aber sicher, dass es in einem richtigen Zuhause nicht mehr lange dauern wird, bis das Eis bei ihr gebrochen ist.
Kommt unsere Blacky doch mal im Tierheim besuchen und schenkt ihr einen schönen Platz, an dem sie für immer bleiben darf.

Tierheim Remagen

Blankertshohl 25
53424 Remagen
Tel. 0 26 42 / 2 16 00 (Telefonische Erreichbarkeit siehe Tabelle)
Fax 0 26 42 / 99 46 18
info@tierheim-remagen.de
www.tierheim-remagen.de

Zuhause gesucht für Kater Willi, 8 Jahre alt, aus Berlin.

Mittwoch, Februar 28th, 2018

Kater Willi leidet an chronischem Durchfall, ist in tierärztlicher Behandlung.  Der Tierarzt hat eine IBD diagnostiziert. Das ist eine chronische Darmentzündung, ähnlich dem Morbus Crohn oder einer Colitis beim Menschen, die nun bei dem Kater seit 2 Monaten mit niedrig dosiertem Cortison behandelt wird.

Vor 6 Monaten hat die Familie ein Kind bekommen und der Zustand des Katers hat sich drastisch verschlechtert. Jetzt pinkelt er auch noch auf herumliegende Gegenstände. Er baut immer mehr ab, ist untergewichtig und hat stumpfes Fell.

In seinem jetzigen Zuhause lebt er zusammen mit einer Katze und die beiden vertragen sich gut.

Vielleicht wird sich bei Willi in einem anderen Zuhause, wo alles ganz neu ist, der Darm beruhigen und er wird mit der Zeit gar keinen Durchfall mehr haben.

Kater Willi ist lieb und total verschmust.

Bitte geben Sie Willi eine Chance!

Gesucht wird ein ruhiges Zuhause ohne Kinder, gern zu einer bereits vorhandenen verträglichen Katze.

Kontakt:

Beate Busse
Tieroase am Regenbogen e.V.

Tel.: 033703 – 68987
E-Mail: busse@tieroaseamregenbogen.de

Nur EINMAL in den Genuss einer eigenen Familie kommen und im warmen Körbchen liegen. Mara ist fast 16 Jahre alt, 12 davon hat sie im Tierheim zugebracht.

Mittwoch, Februar 28th, 2018

AUS FACEBOOK 25.02.2018

NOTFALL AUS EINEM DEUTSCHEN TIERHEIM!!!!

Nur EINMAL in den Genuss einer eigenen Familie kommen und im warmen Körbchen liegen. Mara ist fast 16 Jahre alt, 12 davon hat sie im Tierheim zugebracht.

Kurzer Clip von Mara und Teri: https://youtu.be/ZIh46IPYaKo

Die ca. 2002/2003 geborene Mara kam 2006 zusammen mit ihrer Mutter ziemlich verängstigt ins Tierheim. Als ihre Mutter starb, zog sich Mara weiter zurück. Mittlerweile hat sie sich positiv entwickelt, was auch ihrem ehemaligen Lebensgefährten Flatcher zu verdanken ist. Beide gingen durch dick und dünn, stützten sich sehr untereinander und versüßten sich das Leben.

Mara öffnet sich Menschen trotzdem noch behutsam und schleckt hin und wieder auch weniger vertrauten Personen die Hand, wenn diese sie an ihrem Zwinger besuchen. Auf ihre vertrauten Menschen geht sie fröhlich zu und genießt ganz entspannt die mittlerweile sehr kurzen Spaziergänge in Tierheimnähe. Außerdem lässt sie sich unglaublich gern bürsten und ausgiebig beschmusen. Mara hatte einen Kreuzbandriss, der nicht mehr operiert werden kann. Mit ihren Schmerztabletten kommt sie aber ohne weiteres durch den Tag.
Anderen Hunden gegenüber verhält sie sich freundlich bis neutral und läuft sowohl neben Rüden als auch neben Hündinnen ruhig mit.

Maras Freund Flatcher musste im Januar 2018 erlöst werden. Mara trägt es den Umständen entsprechend mit Fassung. Sie hat ihren Hunger nicht verloren und lässt auch Menschen weiterhin an sich heran, nur etwas zurückhaltender ist sie. Mara sucht ein geeignetes Zuhause, welches über Haus und Grundstück verfügt, ebenerdig ist und mit sehr geduldigen, einfühlsamen und auch hundeerfahrenen Menschen ausgestattet ist. Interessenten sollten sich auf mehrere Besuche einstellen, bevor Mara bereit ist Vertrauen zu fassen.
Sie ist kastriert und hat eine Schulterhöhe von etwa 53 Zentimeter.

Paten: Petra F., Stefanie S.

KONTAKT ÜBER

Altmärkischer Tierschutzverein Kreis Stendal e.V.
Tierheim “Edith Vogel” Stendal-Borstel
Eichstedter Weg 10
39576 Stendal
SACHSEN-ANHALT

Tel.: 03931 – 216 363
Fax: 03931 – 218 869

Öffnungszeiten:
Montag/Dienstag/Donnerstag/Freitag:
10:00 – 12:30 Uhr & 13:00 – 16:30 Uhr
Samstag:
11:00-14:00 Uhr
Mittwochs, sonn- und feiertags geschlossen

– – hier: Tierheim Stendal Borstel

tierheim-stendal-borstel@freenet.de

Macru, Malamute Rüde in Deutschland, sucht dringend ein Zuhause

Sonntag, Februar 25th, 2018

Würden Sie bitte Macru auf Ihrer Seite vorstellen und auch durch den
Verteiler schicken? Es muss doch möglich sein, dass dieser Hund einen
passenden Platz findet.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Margret Sobolewski

Text der Anlage:

Malamute-Rüde „Macru“, ca. 8 Jahre alt
Das Leben ist wie eine Zugfahrt, viele Menschen steigen ein und die meisten wieder aus. Aber nur ganz wenige begleiten dich bis ans Ziel……..

Mit diesen wenigen Worten könnte man leider das komplette bisherige Leben des etwa 8 jährigen Malamute-Rüden „Macru“ beschreiben. Das macht uns unendlich traurig und wütend, aber um es zu verstehen, lest selbst seine Geschichte:

Hey, ihr Menschen, die ihr uns Tieren nicht immer in guter Absicht begegnet. Ich habe Euch kennen lernen dürfen, zuletzt die Guten und davor nur die, die mit unserem Dasein schnelles Geld verdienen wollen. Ich musste 8 Jahre lang ein Dasein führen, das ihr oft in anderen Ländern verurteilt. Aber dieses, mein Leben, führen hier in Eurem so zivilisierten Land leider viele meiner Spezies. Ich erzähle Euch von meiner Fahrt im Zug meines Lebens, vielleicht finde ich so noch das ganz große Glück, das bisher nicht in meinem Zug zugestiegen ist.

Eingestiegen bin ich mit meiner Geburt. Soweit ich mich erinnere, war es zunächst eine sehr spaßige Fahrt, denn an Bord waren meine Mutter und meine Geschwister. Wir haben viel getobt und Blödsinn gemacht, bis man meine Familie viel zu früh aus dem Zug warf. Ich jammerte und weinte, aber ich war jetzt ganz alleine. Ich wusste nicht, dass ich verkauft worden war an einen Menschen, den ihr Vermehrer nennt.

Plötzlich stiegen ganz viele Hunde ein und auch meine neue „Besitzerin“. Nun ja, alles war für mich in meiner Jugend noch soweit ok. Ich fand zwar die Enge wegen der vielen Artgenossen sehr erdrückend und auch, dass ich schon ganz früh um mein Futter kämpfen musste. Die große Veränderung kam, als meine Pubertät vorbei war. Ich hatte nichts kennen gelernt, was ein Hund für’s hundegerechte Leben braucht, wurde aber nun ständig den hündischen Damen vorgestellt die auch alle bei uns wohnten. Ich hatte diesen Trieb in mir und folgte ihm, egal wie viele läufige Hündinnen man zu mir brachte. Ich war ja froh, dass ich zum Decken aus meiner Einzelhaft heraus kam.

Körperlich spürte ich mit der Zeit, dass mein Dasein als Deckmaschine nicht nur sehr an meinen körperlichen Kräften zerrte, sondern auch meine Psyche mehr und mehr litt. Es ist wohl selbst für euch Menschen vorstellbar, wie sich ein potenter Rüde fühlt, der die Damen hautnah riecht, aber lediglich ein Teil der Welpenproduktion ist und dessen sonstige Bedürfnisse völlig ignoriert wurden. Auch die vielen Welpen, die immer und immer wieder geboren wurden zerrten an meinen Nerven. Ich hatte nie die Chance irgendwie einmal zur Ruhe zu kommen und einfach einmal ein richtiges Hundeleben zu führen. Keine Spaziergänge, keine neuen Gerüche wahrnehmen, keine Wiesen, keine Wälder, nichts – mein Dasein bestand aus Stress und Nichts…………………

Dann stieg aus dem Nichts ein Fahrgast in meinen Lebenszug ein, der eine große Veränderung brachte. Eine Frau von einem Amt, das für uns Tiere zuständig ist, denen es nicht gut geht, war neuer Fahrgast. Sie hatte von meinem Dasein und dem der anderen Hunde gehört und zögerte keinen Moment, meine Zugfahrt so zu verändern, dass ich in eine Hundepension einzog. Es gab keine andere Lösung, denn niemand fand sich, der mich aufgenommen hätte, obwohl man bei vielen Institutionen nachgefragt hatte.

Sicherlich stellt sich Euch die Frage, warum findet ein so toller Vierbeiner nicht ganz schnell Menschen, die ihn auffangen? Die Frage stellte ich mir auch, aber ich hatte bei meiner Vermehrerin ja schon gelernt, dass sich die „Interessenten“ nur für die Welpen interessierten – die hatten immer schnell einen Platz und sie haben sogar noch Geld für sie bezahlt. Ich bin sicher, sie wussten um unser Schicksal – aber man nahm den ausgesuchten Welpen, schloss die Augen und verschwand ganz schnell. Auch andere Menschen wollen wohl eher Hunde, die ab der ersten Stunde bei ihnen funktionieren wie es sich gehört – und ihr alleine bestimmt was sich gehört und was nicht. Unsere Vergangenheit bringt kaum einer in seine Hunde-Wahl ein.

Ein Himmelreich hätte ich gegeben, wenn ich die Chance bekommen hätte hier zu verschwinden. Nein, eine Zeugungsmaschine die etwas ins Alter gekommen ist und mit leichten Funktionsstörungen braucht niemand. Ein Lebewesen hat zu funktionieren wie eine Maschine und das in allen Bereichen und in jedem Alter.

Tja, vielleicht ist es ja auch verständlich, dass niemand einen Platz für mich hat. Obwohl ich nicht anspruchsvoll wäre – aber ganz wichtig ist mir, dass ich einfach jeden Tag menschliche Nähe und Hände genießen darf. Aber wird sich ein Mensch einen alten Malamute-Rüden antun, der durch die Welpenproduktion so verdreht wurde, dass er einfach anders ist, als ein Hund, der Vertrauen zu seinen Menschen haben durfte und dem nur Gutes widerfahren ist?

Meine Baustellen sind die, dass ich ganz wenig kennen gelernt habe. Wenn ich mal  eine Runde drehen darf, nehme ich das wörtlich. Ich drehe dann so auf, dass es dem  anderen Ende der Leine schwer fällt, meiner Kraft standzuhalten. Ich markiere für mein Leben gerne – das empfinden die Menschen auch als sehr lästig. Nur müsst ihr wissen, dass wir Hunde vor allem in Stress-Situationen unheimlich oft und vor allem auch große Mengen pinkeln. Darauf haben wir keinen Einfluss – denn das bestimmt ein Hormon, das unser Körper dann ausschüttet und dieser reagiert eben so (soll bei Euch übrigens auch so sein).

Mein Leben war bisher durchgängig trist und stressig – auch jetzt bin ich alleine untergebracht und es ist nicht die Zeit da, dass ich meine Energie durch viel Bewegung oder andere Beschäftigung verbrauchen kann. Ich bin in einen Teufelskreis geraten, aus dem es ohne menschliche Hilfe keinen Ausweg gibt.

Diesen Ausweg oder Ausgang kann ich also nur finden, wenn Menschen in meinen Zug steigen, die Verständnis für mich und vor allem für mein Verhalten aufbringen. Menschen, die mir klare Strukturen und Regeln bieten. Die die Möglichkeit haben, mich langsam an das Wohnungsleben heranzuführen und deshalb ein großes eingezäuntes Grundstück ihr Eigen nennen. Ganz wichtig wären Menschen, die mich ohne jede Erwartungshaltung aufnehmen und die Erfahrung mit Nordischen oder ähnlichen Hunderassen haben.

Mein Zug fährt momentan im Kreis – es steigt niemand mehr ein und niemand mehr aus. So lange sich daran nichts ändert, wird mein Dasein nicht nur auf eine Notunterbringung beschränkt bleiben, sondern meine Psyche wird auch weiter leiden. Ja, liebe Menschen, auch wir haben so was wie Gefühle.

Bitte besorgt Euch ein Ticket für meinen Zug. Wenn wir zusammenpassen, belohne ich Euch mit meiner Zuneigung und meinem Vertrauen. Ich hoffe, meine Geschichte lesen auch anspruchslose Leute, die ich damit glücklich machen kann.

Falls es Euch irgendwo gibt, meldet Euch bei dieser Frau (M. Sobolewski, msobolewski(at)online.de oder 0176-78018016), die von meinem Schicksal erfahren hat und für mich meine Geschichte allen Menschen erzählen möchte, damit sich endlich an meinem traurigen Dasein etwas ändert.

Alle die mithelfen möchten, müssen mir kein Geld schicken, sondern bitte einfach nur diesen Text verteilen, verteilen, verteilen und nochmals verteilen.

Einen riesengroßes Danke Euch allen – Euer Macru

Macru hat bisher nur Außenhaltung kennen lernen dürfen. Nach entsprechender Eingewöhnung wird auch er sich sicherlich gerne im Haus bei seinen Menschen aufhalten. Rüden muss er nicht um sich haben – eine Hündin sollte souverän sein. Er hat leider insgesamt wenig kennen gelernt und daher braucht er Menschen ohne jede Erwartungshaltung. Er ist ein kräftiger Kerl, der ausgelastet werden möchte und der ganz bestimmt seine neuen Menschen nicht enttäuschen wird.

Kontakt:
Frau M. Sobolewski
eMail: msobolewski(at)online.de
oder 0176-78018016

Tierheim Essen bietet warme Schlafplätze für Hunde von Obdachlosen an.

Sonntag, Februar 25th, 2018

Auch dieses Jahr möchten wir wieder helfen und bieten warme Schlafplätze für Hunde von Obdachlosen an. Die Wettervorhersage für die nächsten Nächte ist bitter kalt.

Damit obdachlose Menschen mit Hund nicht draußen schlafen müssen, in den offiziellen Schlafstellen darf man keine Hunde mitnehmen, können die Hunde bis 20 Uhr (ab 17 Uhr bitte anschellen) zu uns gebracht werden und sollten am nächsten Morgen bis ca. 10 Uhr abgeholt werden.

Ja, wir wissen, dass die Hunde das Ein und Alles für ihre Menschen sind und eine Trennung schwer fällt. Aber, es ist ja keine Trennung auf Dauer, nur für die Nacht, damit Mensch und Hund einen warmen Schlafplatz nutzen können.

Vielleicht können wir dadurch ja auch helfen!!?? Falls Ihr bei der Kälte einen Obdachlosen mit Hund seht, schlagt ihm doch diese Option vor, damit er nicht draußen schlafen muss.

Einen lieben Gruß aus dem warmen Essener Tierheim.

Wir nehmen Abschied von Meerschweinchen Violetta

Sonntag, Februar 25th, 2018

Violetta war eins von vielen sehr scheuen Meerschweinchen, die vor 4 Jahren ihr Gnadenbrot bei uns erhielten. Ihre Geschichte lesen Sie unter: http://www.tierschutzwelt.de/?p=34433
Die Tiere waren alle ausgewachsen.
Nur langsam bauten sie mir gegenüber Vertrauen auf. Die langen Haare mussten regelmäßig geschnitten werden.


Ihre große Freude war, als sie kurze Zeit später die beiden kastrierten Böcke Krümel und Siegfried kennen lernen durfte. Die Jungs umwarben sie und fühlten sich sehr wohl. Violetta genoss die Zuwendungen.

Gemeinsam erlebten sie im Sommer die grüne Wiese.

Die meiste Zeit verbrachten sie im sauberen Stall, mit viel Obst/Gemüse Cocktail, Heu, Wasser. In den Sommer- und Herbstmonaten erhielten sie frisch gesenstes Wiesengrün.

Violetta war ein kräftiges, gut geformtes Tier. Als ich meine Fütterungsrunde bei den Meerschweinchen begann, merkte ich sofort, dass Violetta nicht sichtbar war. Vorsichtig schaute ich unter die Versteckmöglichkeiten. Unter einem Häuschen fand ich sie ruhig eingeschlafen.

Violetta wurde ca. im Jahr 2013 geboren.
Sie verstarb am 23.02.2018
4 Jahre hatte sie ein glückliches Leben bei uns!

 Violetta war ein ruhiges, liebes Schweinchen. Krümel und Siegfried vermissen sie sehr. Ich wünschte der kleinen Seele eine gute Reise in den Himmel.

Wenn die Sonne
des Lebens untergeht
leuchten dafür
die Sterne der
Erinnerung.

 

Mit stillem Gruß
Beatrix Weber,
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Aufkleber-Aktion – Belgien führt eine landesweite Kastrationspflicht für Katzen ein

Mittwoch, Februar 21st, 2018

- um die hohe Zahl an Straßenkatzen langfristig einzudämmen und auch die Tierheime zu entlasten. Rund 30.000 Katzen werden jedes Jahr in Belgien ausgesetzt. Viele werden eingeschläfert, weil die Tierheime restlos überfüllt sind. Nach der neuen Verordnung müssen junge Katzen bis zum 6. Lebensmonat kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Für die Kastration älterer Katzen wurde eine Übergangsfrist festgelegt. Wir hoffen, dass Deutschland diesem Vorbild folgt! www.tierschutzbund.de/katzenschutz

Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.

Allein in Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße, in Hinterhöfen oder in stillgelegten Industriegebäuden. Diese Katzen sind meist sehr scheu und führen tagein, taugaus einen harten Kampf ums Überleben – im Verborgenen. Alle Straßenkatzen, auch genannt frei lebende Katzen, stammen ursprünglich von Hauskatzen ab, die nicht kastriert wurden.

Wir möchten mit unserer Kampagne ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, dass jeder seine eigene Katze kastrieren lässt – vor allem wenn diese Zugang ins Freie hat. Denn nur so kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden.

+++ Aufkleber-Aktion +++

Mit Ihrer Unterstützung wollen wir das Leid der Katzen sichtbar machen, die in Deutschland auf der Straße leben. Bestellen Sie dafür unseren Katzen-Aufkleber und kleben Sie ihn an die Fensterscheibe zu Hause, auf der Arbeit oder anderswo. Damit so viele Menschen wie möglich auf die Problematik aufmerksam werden, posten Sie ein Foto des angebrachten Aufklebers zusammen mit dem Hashtag ‪#‎KatzenHelfen auf Ihrer Facebook-Seite, bei Twitter und Co.

Hinweis: Aufkleber an fremdem Eigentum bitte nur mit Einverständnis anbringen.

https://www.tierschutzbund.de/aktion/kampagnen/heimtiere/katzenschutz-kampagne/

Gebet eines (Streuner)Katzenkindes von TSV Gemeinsam für Tiere e.V.

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Lieber Gott!

Warum nur hast Du uns erschaffen? Wozu sind wir auf der Welt?

Niemand mag uns und niemand will uns haben. Allen sind wir nur ein Dorn im Auge und den ganzen Tag sind wir nur damit beschäftigt, um unser kleines Leben zu kämpfen, so kümmerlich es auch sein mag.

In Scheunen erblicken wir das Licht der Welt, hinter Heuballen, unter Holzstapeln, in Garagen oder finsteren Kellerlöchern. Unsere Eltern sind frei lebende Bauernhofkatzen, die bestenfalls geduldet, jedoch fast nie gut versorgt und schon gar nicht kastriert werden. Das kostet ja nur unnötiges Geld… und Geld, das haben wir in unserem jungen Leben schon gelernt, sind wir Katzen schon gar nicht wert.

Was soll nur aus mir werden?

Wie viele meiner älteren Geschwister sind noch am Leben?

Sie wurden ertränkt, erschlagen, vergiftet, bei lebendigem Leib im Misthaufen vergraben, überfahren oder einfach irgendwo ausgesetzt. Welches Schicksal wird wohl mir bevorstehen, sobald ich alt genug bin, um Mamas weiches Nest zu verlassen und vorsichtig meine ersten tapsigen Schritte in die große Welt der Menschen mache?

Vielleicht entkomme ich aber auch meinen Häschern und schaffe es, erwachsen zu werden. Doch was dann? Als eine weitere ungeliebte verwilderte Bauernhofkatze werde ich wie meine Vorfahren zweimal im Jahr genauso ungeliebte Junge zur Welt bringen, die auf die gleiche brutale Art und Weise getötet werden oder neuen Nachwuchs in die Welt setzen… Nachwuchs, der auch nur wieder zum Sterben verdammt ist. Es ist eine Spirale des Grauens.

Freilich, es gibt auch Katzenkinder, die nicht im Freien, sondern in einer Familie zur Welt kommen. Doch auch diese sind meist unerwünscht und viele von ihnen werden jedes Jahr umgebracht, ausgesetzt oder…wenn sie Glück haben, im Tierheim abgegeben.

Was meinst Du, lieber Gott, wie lange ein kleines Kätzchen ganz allein auf weiter Flur überleben kann? Ich habe sie gesehen, lieber Gott, kleine und größere Katzenkinder, die mutterseelenallein durch Dörfer und Wiesen streifen, verzweifelt auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf. Sie sind klapperdürr und ausgemergelt und können sich schon gar nicht mehr richtig auf den Beinen halten. Oft sind sie krank, von Flöhen, Ohrmilben und Zecken ausgesaugt, mit verschnupften Näschen und eitrigen Augen. Wenn der Tod kommt, ist es eine Erlösung für sie….

Haben nicht auch wir Katzenkinder wie alle Deine Geschöpfe das Recht auf Leben? Wir haben uns unser Schicksal nicht ausgesucht…die Menschen haben uns als Haustiere gezähmt. Warum verstoßen sie uns jetzt und achten uns so gering, wenn wir doch nur etwas Futter, einen Unterschlupf, Geborgenheit, Wärme und Anschluss suchen?

Lieber Gott, was soll nur aus uns werden? Hast Du uns denn ganz vergessen?

(Verfasser unbekannt)

Zitat

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Merlefarbener Collie Senior Collin – voll verträglich – sucht ein eigenes Zuhause

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Collin, Collie, 07.05.2005, Rüde, nicht kastriert

Collin musste leider nach 12 gemeinsamen Jahren wegen Trennung und Umzug bei uns abgegeben werden. Da uns der merlefarbene, betagte Rüde bereits vor Abgabe total leid tat, beschlossen wir, dass er auf einer Pflegestelle von uns unterkommen kann und wir ihm den Zwinger ersparen können.

Er lebt auf der Pflegestelle mit einem kastrierten Rüden zusammen, was auf Anhieb gut funktioniert hat. Wir hoffen dennoch, dass er schon bald in ein eigenes Zuhause ziehen kann. Er ist mit Kindern groß geworden und ist einfach ein herzensguter Hund, der es mehr als verdient hat ein letztes Zuhause für seine verbliebene Zeit zu finden.

Er sollte im neuen Zuhause nicht mehr viele Treppen laufen und würde sich über einen Garten freuen, in dem er noch einige Sommer verleben kann. Gerne kann er zu anderen Hunden ziehen. Eigentlich gibt es nichts mit was Collin überhaupt Probleme hat.

Kontakt:
Tierheim Zweibrücken
Ernstweilertalstr. 97
66482 Zweibrücken (Rheinland-Pfalz)
Tel.: 06332/76460 oder 0172/6522342
Öffnungszeiten: Mo,Di,Do: 14 bis 17 Uhr; Sa 13 bis 16 Uhr
email: info@tierheimzweibruecken.de
www.tierheimzweibruecken.de

Fotos und Text zu Collin auch unter: