Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for Februar, 2018

Aufkleber-Aktion – Belgien führt eine landesweite Kastrationspflicht für Katzen ein

Mittwoch, Februar 21st, 2018

- um die hohe Zahl an Straßenkatzen langfristig einzudämmen und auch die Tierheime zu entlasten. Rund 30.000 Katzen werden jedes Jahr in Belgien ausgesetzt. Viele werden eingeschläfert, weil die Tierheime restlos überfüllt sind. Nach der neuen Verordnung müssen junge Katzen bis zum 6. Lebensmonat kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Für die Kastration älterer Katzen wurde eine Übergangsfrist festgelegt. Wir hoffen, dass Deutschland diesem Vorbild folgt! www.tierschutzbund.de/katzenschutz

Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.

Allein in Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße, in Hinterhöfen oder in stillgelegten Industriegebäuden. Diese Katzen sind meist sehr scheu und führen tagein, taugaus einen harten Kampf ums Überleben – im Verborgenen. Alle Straßenkatzen, auch genannt frei lebende Katzen, stammen ursprünglich von Hauskatzen ab, die nicht kastriert wurden.

Wir möchten mit unserer Kampagne ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, dass jeder seine eigene Katze kastrieren lässt – vor allem wenn diese Zugang ins Freie hat. Denn nur so kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden.

+++ Aufkleber-Aktion +++

Mit Ihrer Unterstützung wollen wir das Leid der Katzen sichtbar machen, die in Deutschland auf der Straße leben. Bestellen Sie dafür unseren Katzen-Aufkleber und kleben Sie ihn an die Fensterscheibe zu Hause, auf der Arbeit oder anderswo. Damit so viele Menschen wie möglich auf die Problematik aufmerksam werden, posten Sie ein Foto des angebrachten Aufklebers zusammen mit dem Hashtag ‪#‎KatzenHelfen auf Ihrer Facebook-Seite, bei Twitter und Co.

Hinweis: Aufkleber an fremdem Eigentum bitte nur mit Einverständnis anbringen.

https://www.tierschutzbund.de/aktion/kampagnen/heimtiere/katzenschutz-kampagne/

Gebet eines (Streuner)Katzenkindes von TSV Gemeinsam für Tiere e.V.

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Lieber Gott!

Warum nur hast Du uns erschaffen? Wozu sind wir auf der Welt?

Niemand mag uns und niemand will uns haben. Allen sind wir nur ein Dorn im Auge und den ganzen Tag sind wir nur damit beschäftigt, um unser kleines Leben zu kämpfen, so kümmerlich es auch sein mag.

In Scheunen erblicken wir das Licht der Welt, hinter Heuballen, unter Holzstapeln, in Garagen oder finsteren Kellerlöchern. Unsere Eltern sind frei lebende Bauernhofkatzen, die bestenfalls geduldet, jedoch fast nie gut versorgt und schon gar nicht kastriert werden. Das kostet ja nur unnötiges Geld… und Geld, das haben wir in unserem jungen Leben schon gelernt, sind wir Katzen schon gar nicht wert.

Was soll nur aus mir werden?

Wie viele meiner älteren Geschwister sind noch am Leben?

Sie wurden ertränkt, erschlagen, vergiftet, bei lebendigem Leib im Misthaufen vergraben, überfahren oder einfach irgendwo ausgesetzt. Welches Schicksal wird wohl mir bevorstehen, sobald ich alt genug bin, um Mamas weiches Nest zu verlassen und vorsichtig meine ersten tapsigen Schritte in die große Welt der Menschen mache?

Vielleicht entkomme ich aber auch meinen Häschern und schaffe es, erwachsen zu werden. Doch was dann? Als eine weitere ungeliebte verwilderte Bauernhofkatze werde ich wie meine Vorfahren zweimal im Jahr genauso ungeliebte Junge zur Welt bringen, die auf die gleiche brutale Art und Weise getötet werden oder neuen Nachwuchs in die Welt setzen… Nachwuchs, der auch nur wieder zum Sterben verdammt ist. Es ist eine Spirale des Grauens.

Freilich, es gibt auch Katzenkinder, die nicht im Freien, sondern in einer Familie zur Welt kommen. Doch auch diese sind meist unerwünscht und viele von ihnen werden jedes Jahr umgebracht, ausgesetzt oder…wenn sie Glück haben, im Tierheim abgegeben.

Was meinst Du, lieber Gott, wie lange ein kleines Kätzchen ganz allein auf weiter Flur überleben kann? Ich habe sie gesehen, lieber Gott, kleine und größere Katzenkinder, die mutterseelenallein durch Dörfer und Wiesen streifen, verzweifelt auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf. Sie sind klapperdürr und ausgemergelt und können sich schon gar nicht mehr richtig auf den Beinen halten. Oft sind sie krank, von Flöhen, Ohrmilben und Zecken ausgesaugt, mit verschnupften Näschen und eitrigen Augen. Wenn der Tod kommt, ist es eine Erlösung für sie….

Haben nicht auch wir Katzenkinder wie alle Deine Geschöpfe das Recht auf Leben? Wir haben uns unser Schicksal nicht ausgesucht…die Menschen haben uns als Haustiere gezähmt. Warum verstoßen sie uns jetzt und achten uns so gering, wenn wir doch nur etwas Futter, einen Unterschlupf, Geborgenheit, Wärme und Anschluss suchen?

Lieber Gott, was soll nur aus uns werden? Hast Du uns denn ganz vergessen?

(Verfasser unbekannt)

Zitat

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Merlefarbener Collie Senior Collin – voll verträglich – sucht ein eigenes Zuhause

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Collin, Collie, 07.05.2005, Rüde, nicht kastriert

Collin musste leider nach 12 gemeinsamen Jahren wegen Trennung und Umzug bei uns abgegeben werden. Da uns der merlefarbene, betagte Rüde bereits vor Abgabe total leid tat, beschlossen wir, dass er auf einer Pflegestelle von uns unterkommen kann und wir ihm den Zwinger ersparen können.

Er lebt auf der Pflegestelle mit einem kastrierten Rüden zusammen, was auf Anhieb gut funktioniert hat. Wir hoffen dennoch, dass er schon bald in ein eigenes Zuhause ziehen kann. Er ist mit Kindern groß geworden und ist einfach ein herzensguter Hund, der es mehr als verdient hat ein letztes Zuhause für seine verbliebene Zeit zu finden.

Er sollte im neuen Zuhause nicht mehr viele Treppen laufen und würde sich über einen Garten freuen, in dem er noch einige Sommer verleben kann. Gerne kann er zu anderen Hunden ziehen. Eigentlich gibt es nichts mit was Collin überhaupt Probleme hat.

Kontakt:
Tierheim Zweibrücken
Ernstweilertalstr. 97
66482 Zweibrücken (Rheinland-Pfalz)
Tel.: 06332/76460 oder 0172/6522342
Öffnungszeiten: Mo,Di,Do: 14 bis 17 Uhr; Sa 13 bis 16 Uhr
email: info@tierheimzweibruecken.de
www.tierheimzweibruecken.de

Fotos und Text zu Collin auch unter:

TRAURIG! Arme Maja. Sjar Pei-Mix – mit 13 Jahren ins Tierheim entsorgt – sucht noch immer dringend ein Zuhause

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Update von: Andrea Widdermann AndreaLucky42@gmx.de  23. Dezember 2017, 31. Januar 2017.arme Maja, mit 13 Jahren ins Tierheim entsorgt – wie die Bilder zeigen, versteht sie die Welt nicht mehr …noch immer kein zuhause gefunden…wieder eine vergessene , bitte wer gibt ihr ein Zuhause oder leitet es weiter …

Tierschutzverein Mainz und Umgebung e. V. hat 3 neue Fotos hinzugefügt.

Zum ersten Mal landete Maja 2006 im Alter von 2 Jahren im Tierheim und fand wieder ein neues Zuhause. Dieses Zuhause hat sie nun wieder verloren – wegen Scheidung ihrer Besitzer. Nun sitzt sie wieder hier – mittlerweile in einem etwas gesetzteren Alter. Die inzwischen ältere Dame ist etwas grau ums Schnäuzchen, aber immer noch fit und weis, was sie will.
So ist sie rassetypisch erst mal zurückhaltend Fremden gegenüber, aber wenn sie aufgetaut ist eine treue Begleiterin. Mit ihren Artgenossen hat sie es nicht so – sie möchte Einzelhund sein.

Maja sucht Pfötchenringend liebevolle und hundeerfahrene Menschen, bei denen sie ab jetzt für immer bleiben darf

Kontakt : E-Mail: info@thmainz.de Fax: 06131- 62 59 79    Zwerchallee 13 – 15  55120 Mainz  

15. April um 16:57 ·Maja  Shar Pei-Mix, Hündin, geb. 01.11.2004
Fotos und Text zu Maja auch unter:

http://www.tierheim-mainz.de/tiere/hunde/maja-notfall/

Tierschutz für Stadttauben

Dienstag, Februar 20th, 2018

Sehr geehrte Stadttauben- und Tierschutzfreundinnen und -Freunde!

Tierschutz geht uns alle an!

Wir vom Verein ARGE Stadttauben Salzburg setzen uns für eine ganzheitliche Tierschutz-Ethik, und gegen die Ausgrenzung von Stadttauben aus dem Tierschutz ein. Stadttauben sind verwilderte Haustauben, sie stammen von Brief- und Zuchttauben ab. Ihre Verwilderung in unseren Städten ist vom Menschen verursacht, und schadet vor allem den Tauben selbst. Und deshalb hat auch der Mensch eine historisch gewachsene Verantwortung für diese Tiere.

Das Leiden der Stadttauben ist vergleichbar mit dem Leiden der Strassentiere (Strassenhunde) in Rumänien, Bulgarien, Albanien, und in vielen anderen Ländern.

Deshalb bitten WIR EUCH ALLE: Setzt EUCH für die Tierschutzrechte von Stadttauben ein; verbreitet dieses Foto auf EUREN Vereinsseiten, bei EUREN Freunden und Bekannten, und überall dort, wo es um den Tierschutz geht. Weil, Tierschutz geht uns ALLE an, auch das Leiden der Stadttauben in unseren Städten. Es sind die Strassentiere vor unserer Haustür!

Mit solidarischen Grüßen

Hans Lutsch, Obmann

vom Verein ARGE Stadttauben Salzburg

ZVR 191424915; 5020 Salzburg,Grillparzerstr. 4

Spendenkonto: ARGE Stadttauben Salzburg,

IBAN: AT41 1509 0003 7110 8895, BIC: OBKLAT2L

Paypal Konto: stadttaubenprojekt@hotmail.com

Werden Sie Mitglied in unserem Verein;

schreiben Sie an: stadttaubenprojekt@hotmail.com

Petition von Rettet den Regenwald e.V.

Freitag, Februar 16th, 2018

Palmöl und Biodiesel stoppen! Orang-Utans retten!

Ihre Stimme hilft!

Danke!

Patty, Hound-Hündin, sucht dringend liebevolles Zuhause

Freitag, Februar 16th, 2018

  Patty kommt von der Husky-Farm in Ziegendorf /Mecklenburg Vorpommern und ist nach dem dortigen Großbrand vorrübergehend auf einer Pflegestelle in Sachsen-Anhalt Nähe 39619 Arendsee untergebracht. Leider kann sie dort nicht auf Dauer bleiben und braucht ein Zuhause bei Menschen, die gerne etwas mit ihr unternehmen und auch für die eine oder andere Kuscheleinheit zu haben sind.

PATTY ist eine 57cm große und 11 Jahre alte Hound Hündin.
Sie ist geimpft und gechipt aber nicht kastriert.

Patty freut sich wie eine Schneekönigin über jeden Spaziergang. Ein Hundekumpel wäre für die hübsche Patty sicher nett, ist aber nicht Voraussetzung wenn sie genug Ansprache bekommt. Die große Weiße liebt alle Menschen und ist auch mit anderen Hunden gut verträglich.
Sie kann für ein paar Stunden alleine bleiben und ist auch stubenrein.

Patty ist kein Junghund mehr (auch wenn sie manchmal so tut) und ein einstündiger Spaziergang ist für sie schon ordentlich.

Wir wünschen uns für die sympathische Patty ein paar tolle letzte Jahre in einer lieben Familie mit großer Couch.

Interessenten wenden sich bitte an Silke Schutz. Ich prüfe die Anfragen und leite sie dann entsprechend weiter.
Tel.: 0172 6347593
E-Mail an:   Glueckspfoetchen@web.de

das große, alte Waisenkind: Schäfi-Retriever Max aus dem Tierheim Kronach sucht ein letztes Zuhause

Freitag, Februar 16th, 2018

Von: Tierheim Kronach tsvkc@gmx.de  Gesendet: Mittwoch, 14. Februar 2018

„Max“, männlich, Schäferhund-Retriever, geb. 06/07, 60 cmJung gebliebener Senior möchte noch einmal einen Neustart wagen

Wegen sehr schwerer Krankheit seines Herrchens musste Max notgedrungen ins Tierheim umziehen. Gerade für alte Hunde ist das natürlich sehr bitter. Ihr ganzes Leben waren sie für ihre Familien da und wähnten sich sicher und geborgen – nur um dann ausgerechnet im Alter, wenn sie die Fürsorge ihrer Lieben mehr denn je nötig gehabt hätten, von einem Tag auf den anderen vor dem Nichts zu stehen und noch einmal ganz von vorne anfangen zu müssen. So erging es nun auch dem armen Max.

Gottseidank hat sich Max recht schnell eingewöhnt und schaut positiv in die Zukunft. Klar gefällt es ihm nicht besonders bei uns und sein bisweilen ungläubiger Gesichtsausdruck rührt uns schon sehr. Die Frage: „Und wann holen mich meine Leute denn jetzt endlich wieder ab?“ scheint deutlich in seinen Augen zu stehen. Aber der tapfere Senior gibt sich nicht auf und versucht, das Beste aus seiner traurigen Lage zu machen. Er wäre auf jeden Fall bereit für einen Neuanfang und sitzt schon auf gepacktem Köfferchen, um das Tierheim lieber heute als morgen wieder zu verlassen.

Leider stehen seine Chancen jedoch nicht allzu gut… Er ist groß und alt – und somit scheidet er schon mal für mindestens 80 % aller potentiellen Adoptanten aus. Dabei ist Max wirklich bildschön und hat auch einen sehr liebenswerten und sympathischen Charakter.

Zwar hat er zwei kleine Schönheitsfehler, die aber auf den ersten Blick gar nicht auffallen, da sie unter dem Fell versteckt sind. Man merkt sie nur, wenn man Max ausgiebig streichelt. Auf dem Kopf ist dann eine kleine Warze zu spüren und auf dem Rücken hat er ein kleineres Fettgeschwulst. Beide Auffälligkeiten sind harmlos, er hat sie schon seit vielen Jahren und sie haben sich in Größe und Aussehen seitdem nicht verändert. Eine tierärztliche Behandlung ist daher nicht nötig.

Ansonsten ist Max fit wie ein Turnschuh! Wenn das graue Schnäuzchen nicht wäre, würde man ihn für wesentlich jünger halten. Er ist keineswegs bereit, seinen Lebensabend faul vor dem Ofen zu beschließen, sondern er möchte noch etwas erleben, er möchte spazieren gehen, Neues erschnüffeln, die Welt sehen und Spaß haben.

Max geht mit Begeisterung Gassi und zeigt dabei Energie und Ausdauer. Er kann auch durchaus noch etwas an der Leine ziehen, wenn ihn etwas besonders interessiert. Auch schnell vorbeifahrende Fahrräder und Mofas bellt er gern mal an. Leider scheint er nicht besonders erzogen zu sein, daher kann man ihn im Moment auch nicht ohne Leine laufen lassen. Aber auch ein alter Hund kann noch lernen! So aufgeweckt wie sich Max im Tierheim präsentiert, wäre er sicher entzückt, wenn man sich intensiv mit ihm beschäftigen würde. Ganz sicher könnte er mittels Lob und Leckerlis noch einige Kommandos lernen.

Max hat ein sehr freundliches und gutmütiges Wesen, er ist aufgeschlossen und fröhlich und bietet jedermann seine Freundschaft an. Auch Fremden gegenüber benimmt er sich vorbildlich. Mit Kindern hatte er bisher zwar kaum zu tun, aber trotzdem sollten zumindest größere Kinder kein Problem darstellen. Er liebt es, zu schmusen, ist anhänglich und dankbar und freut sich einfach, wenn er bei seinen Menschen sein darf.

Max hat sein Leben lang im Haus gewohnt, ist stubenrein und brav. Er kann ohne weiteres ein paar Stunden allein bleiben, ohne etwas kaputt zu machen oder zu kläffen, fährt aber auch gern im Auto mit.

Leider hatte er bei seinem früheren Besitzer nicht allzu viel Gelegenheit, Hundekumpels zu treffen. Er ist den Umgang daher nicht gewöhnt. Mit einer netten Hündin würde er sich aber sicher gern anfreunden. Laut Auskunft der Vorbesitzer könnte er sich eventuell mit Katzen verstehen. Falls erforderlich, könnten wir im Tierheim auch einen Katzentest mit ihm machen.

 Insgesamt muss man sagen, dass Max zwar nicht besonders erzogen ist, dass er aber aufgeschlossen und lernwillig ist und positiv in die Zukunft schaut. Nur zu gern würde er gemeinsam mit einem neuen Herrchen oder Frauchen durchs Leben gehen, viel zusammen unternehmen und vielleicht so manches nachholen, was er aufgrund der Krankheit seines Vorbesitzers verpasst hat.

 Bitte lassen Sie diesen tollen Kerl nicht im Tierheim versauern! Wer gibt Max eine Chance, auch wenn er nicht mehr der Allerjüngste ist?

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

ein kleiner älterer Sonnenschein mit viel Power unterm Pelz: Milo aus dem Tierheim Kronach sucht aktiven Lebensabend!

Freitag, Februar 16th, 2018

Von: Tierheim Kronach e-mail: tsvkc@gmx.de Gesendet:Samstag, 13. Januar 2018

„Milo“, männlich, Terriermix, geb. 11/07, 30 cm

 Kleiner Power-Opi sucht Familie für unterhaltsamen Lebensabend!

Klar, mit seinen 10 Jahren ist Milo natürlich kein junger Spund mehr. Lassen Sie ihn das aber bloß nicht hören! Und wenn doch, würde er es ohnehin abstreiten. Ganz nach dem Motto „Jeder ist so alt, wie er sich fühlt“ benimmt sich unser ungewöhnlicher Opi nämlich wie ein junger Hund. Er mag einfach nicht akzeptieren, dass er schon 10 Jahre auf seinem strubbeligen Buckel hat und weigert sich strikt, sich wie ein älterer, gesetzter Herr zu benehmen, wie man das bei einem Hund seines Alters erwarten würde
Tatsächlich steckt Milo mit seinem schier unerschöpflichen Temperament selbst jüngere Hunde locker in die Tasche. Faul vor dem Ofen oder auf dem Sofa liegen? Das ist nicht nach Milos Geschmack! Nein, da zieht es der jung gebliebene Hundeopa lieber vor, mit Herrchen oder Frauchen lange Spaziergänge zu unternehmen. Und mit „lange“ ist nicht nur eine Runde um den Block gemeint! Milo hat Ausdauer für zwei und hält selbst bei längeren Wanderungen locker mit.

Und nicht dass Sie denken, der ältere Herr würde schön langsam und mit gesetztem Tempo neben Ihnen her trotten! Nein, Milo rennt, was die kurzen Beinchen hergeben und hat in derselben Zeit wie Sie vermutlich mindestens den doppelten Weg absolviert. Wenn nicht das Geburtsdatum in seinem Impfpass wäre, würden wir ihn niemals auf 10 Jahre schätzen!

Milo ist ein richtiger kleiner Sonnenschein. Er ist freundlich zu allen Menschen, kinderlieb (er kennt Kinder ab ca. 7 Jahre) und gutmütig. Seine Augen funkeln nur so vor Begeisterung, wenn man sich mit ihm beschäftigt, sein Schwänzchen wedelt wie ein Propeller und das ganze Gesicht scheint nur so zu strahlen. Er genießt es, zu schmusen und zu kuscheln – aber noch mehr freut er sich, wenn er gemeinsam mit seinen Bezugspersonen etwas unternehmen darf. Dann ist er in seinem Element. Da er von Natur aus sehr neugierig und aufgeschlossen ist, liebt er es, Ausflüge zu machen, neue Wege und Schnüffeleien zu entdecken und seine Welt zu erforschen.

Sicher würde er gerne auch noch das eine oder andere lernen. Dafür ist man ja nie zu alt und Milo sowieso nicht.

Im Haus ist Milo brav und sauber. Wir denken auch, dass er einmal kurzzeitig allein bleiben könnte, ohne etwas anzustellen. In seinem Tierheim-Zwinger zumindest benimmt er sich vorbildlich.

Mit Hündinnen ist Milo sehr gut verträglich. Bei Rüden entscheidet er nach Sympathie. Er ist jedoch kein Raufer und bei Hundebegegnungen während der Gassi-Runde macht er normalerweise keine Probleme. Nur sein eigenes Revier möchte er verständlicherweise nicht mit einem männlichen Rivalen teilen.

Leider wird sich die Vermittlung von Milo nicht einfach gestalten. Tierfreunde, die bereit sind, auch einen älteren Hund bei sich aufzunehmen (ohnehin selten genug), schätzen dabei das ruhige Wesen eines Seniors, der die Sturm-und-Drang-Zeit längst hinter sich hat. Damit jedoch kann unser Power-Opi nicht dienen! Und Familien, die einen aktiven und unternehmungslustigen Hund suchen, wünschen sich meist einen jüngeren Kandidaten. Es ist vertrackt! Als atypischer Senior fällt Milo durch jedes Raster! Er ist halt etwas ganz Besonderes und lässt sich nicht gern in eine Schublade stecken.

Für ihn suchen wir daher genauso besondere Menschen. Wer kann Milo einen interessanten, abwechslungsreichen und erfüllten Lebensabend schenken? Wer möchte unserem jung gebliebenen Senior eine Chance geben? Bitte melden Sie sich, denn im Tierheim ist es unserem Power-Opi viel zu langweilig!
Katrin Meserth
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

https://waisenseelen.jimdo.com/

Ein Buch und seine Geschichten…