Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for Juli, 2015

Kaninchengrüße von Milka, Max und Moritz

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Hallo Frau Weber!

Sie sind bestimmt schon gespannt auf Neuigkeiten von Max, Moritz und Milka. Sie verstehen sich alle drei gut, hin und wieder jagen sie sich im Garten im Außengehege und es fliegt ein bisschen Fell. Dann sind sie aber wieder ein Herz und eine Seele und fressen auch alle drei gemeinsam. Es ist so niedlich wenn sie gemeinsam kuscheln. Max und Moritz sind Menschen gegenüber sehr schüchtern und zurückhaltend, aber in Kaninchengesellschaft blühen sie auf. Ich werde mein Bestes geben, dass sie ihre Angst vor Menschen verlieren und Vertrauen fassen können. Es braucht sicher ganz viel Zeit, Geduld und viel Liebe. Wir werden es aber bestimmt schaffen. Die kleine Milka hilft mir dabei. Sie ist eine tolle Häsin. Sie begrüßt mich jeden Morgen und macht Männchen. Im Anhang habe ich ihnen ein paar Bilder mitgeschickt.

Ganz liebe Grüße
Julia Melzer mit Max, Moritz und Milka

Bitte kämpft mit uns für eine artgerechte Hundehaltung in Berlin – unsere 4-beinigen Familienmitglieder haben es verdient!

Dienstag, Juli 28th, 2015

Hallöchen Ihr Lieben,

in Berlin wird es für Menschen mit Hund immer unerträglicher und schlimmer.

Die Beleidigungen, Beschimpfungen und tätlichen Angriffe auf HundehalterInnen werden immer häufiger und auch massiver. Es gibt auch immer mehr Giftköder in der Stadt und der Senat arbeitet weiter an neuen Plänen die Hunde mit immer mehr Auflagen und Einschränkungen aus der Stadt zu vertreiben.

Bitte helft uns gemeinsam gegen diesen Irrsinn und für eine artgerechte Hundehaltung in Berlin zu kämpfen und wenn Ihr in Berlin lebt, engagiert Euch zum Beispiel aktiv bei der Bürgerinitiative Berliner Schnauze, die sich seit 1998 für Hunde und ihre Menschen einsetzt.

Die Homepage wird weiterhin aufgebaut und aktualisiert und viele wichtige Informationen und Artikel könnt ihr jetzt bereits auf der HP finden.

Im Blog freut sich die Berliner Schnauze auch über Kommentare und natürlich wäre es auch super, wenn Ihr Hinweise auf die HP auf Euren Internetseiten und Facebookseiten posten würdet.

Was ist im letzten halben Jahr in Berlin passiert:

Die Uferwege der Berliner Seen Schlachtensee und Krumme Lanke sind No-Go-Areas für Hunde und ihre dazugehörigen Menschen und auch bereits in 22 Berliner Grünanlagen gilt ein generelles Mitnahmeverbot für Hunde, nebst ihren Menschen.

Es wird bereits an einer weiteren Verkleinerung des Hundeauslaufgebiets Grunewald gearbeitet und nun soll es rund um den Grunewaldsee eingegrenzt werden, der ja von den Verantwortlichen in Steglitz-Zehlendorf immer als Ausweichmöglichkeit genannt wurde. Auf der BVV in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde dieses Thema erstmal verschoben, aber es gab dort Aussagen, die eigentlich kaum zu fassen sind: Hinsichtlich Verschmutzung, Vandalismus, Drogenhandel in den Grünflächen des Bundesplatzes – antwortete der Stadtrat Schulte (SPD) – Die CDU wird darauf hingewiesen, dass Berlin eine Großstadt ist, und solche Begleitumstände gehören zu einer toleranten Großstadt, und müssen von der Allgemeinheit akzeptiert werden. Bitte was?

Nachzulesen unter www.berliner-hundeauslaufgebiete.de

Das neue Hundegesetz liegt zur Beschlussfassung im Senat, obwohl der Rat der Bürgermeister der Vorlage nicht zugestimmt hat. Das geplante Hundegesetz wird viele Menschen davon abhalten sich Hunde anzuschaffen und die Änderungen werden meiner Einschätzung nach auch zu einer zahlreichen Abgabe von Hunden führen. Die Gängelei der Politik haben wir mehr als satt!

Bereits jetzt gibt es in der Senatsverwaltung weit reichende Pläne ein großes Gebiet des bisherigen Hundeauslaufgebiets Grunewald als Naturschutzschutzgebiet auszuweisen, dann gilt dort auch der generelle Leinenzwang, den uns das neue Hundegesetz im gesamten Stadtgebiet dann auch bringen wird.

Nur 8 % der gesamten Berliner Waldfläche sind überhaupt Hundeauslaufgebiet.
In 92 % der Berliner Wälder gilt ein genereller Leinenzwang für Hunde.

Berlin verliert immer mehr den alten Charme des Miteinanders, der Toleranz und des Verständnis für jede Lebensphilosophie – Autonomie scheint out zu sein – Berlin war mal bunt!

Hier wird Politik gegen die BürgerInnen dieser Stadt gemacht und Menschen gegeneinander aufgehetzt. Sollte Politik sich nicht gegen Ungerechtigkeiten einsetzen, demokratisch sein und Diskriminierungen verhindern?
Die Berliner Politik ist zunehmend repressiv und antidemokratisch und Bürger-feindlich!

Es wurde indirekt zur Selbstjustiz aufgerufen und die Meute schreit und schlägt auf wehrlose, naturverbundene und eher harmoniesüchtige Menschen mit Hund ein. Täglich kommt es zu Beleidigungen, Beschimpfungen und auch körperlichen Angriffen. Aufrufe, auch indirekte, zur Selbstjustiz sind verfassungswidrig und nicht vereinbar mit demokratischen Grundregeln.

Auch die drastisch angestiegenen Giftködermeldungen in der Stadt sollten doch bei den politisch Verantwortlichen schnell ein Umdenken bewirken, denn hier sind auch Kinder und Wildtiere in Gefahr. https://www.facebook.com/giftkoederalarm.berlin?fref=ts

Neuigkeiten und Informationen erhaltet Ihr bei der Bürgerinitiative Berliner Schnauze, die sich seit fast 20 Jahren gegen politische Ungerechtigkeiten, undemokratische Entscheidungen und die Diskriminierung von Menschen mit Hund einsetzt:

http://www.berliner-schnauze.com und unter: www.berliner-hundeauslaufgebiete.de.

Hier mal ein Artikel über das Zusammenleben in der Großstadt, den Ihr auch im Blog der Berliner Schnauze finden könnt und über Kommentare würde ich mich sehr freuen:
Konflikte in einer Großstadt

Natürlich gibt es Konflikte in einer Großstadt wie Berlin – es würde mich auch wundern wenn es anders wäre.

Die einen gehen zu Fuß oder fahren mit dem Rad, die anderen mit dem Auto – diese Konflikte erleben wir alle täglich – wen sollen wir jetzt aus dem Straßenverkehr verbannen – die Fußgänger, das Rad oder das Auto?

Konflikte im Supermarkt kennt auch jeder Mensch der einkaufen geht, und da sind dann noch die Raucher und die Nichtraucher, die Menschen mit Kindern und die ohne, ältere Menschen treffen auf pubertierende Jugendliche, Menschen, die es lieber ruhig lieben, und Menschen, die auf laute Musik und Party stehen, die Menschen, die an unterschiedliche Religionen glauben, die Menschen ,die lieben, wen sie wollen, die Menschen, deren Vorfahren oder auch sie selbst aus einem anderen Land kommen, die Menschen, die total auf schicke Designerkleidung abfahren, und die Menschen, deren Kleidung eher an Hippies, Alternative, Punks oder was auch immer erinnert.

Die einen sind total unsportlich, und die anderen könnten ohne Sport nicht leben, politisch haben viele auch eine ganz andere Meinung, manch einer liebt die Natur, und ein anderer kann ohne Handy und Computer nicht leben.

Für einen bricht die Welt zusammen, wenn der Fernseher kaputt geht, und ein anderen würde ohne seine vielen liebevoll gesammelten Bücher nicht leben können.

Ach ja, und manche von all diesen verschiedenen Menschen leben mit Tieren, und manche auch mit einem oder mehreren Hunden.

Hat jemand das Recht zur beurteilen oder gar zu verurteilen was richtig und was falsch ist, was dazu gehören darf und was nicht, was ausgegrenzt und was noch gerade so toleriert oder auch abgelehnt und geächtet wird?

Nein, dieses Recht hat niemand und die Politik ist dafür verantwortlich derartige Konflikte zu befrieden und für Toleranz, Verständnis und Kompromisse einzutreten.

Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten,
glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten!!!

Viele liebe Pfotengrüße von Andrea, Panic und Amy

Für das Federvieh: VEREINSGRÜNDUNG !! Wir sind jetzt : RETTET DAS HUHN e.V.

Montag, Juli 27th, 2015

Liebe Freunde von Rettet das Huhn !

Endlich ist es soweit!! Seit Juni 2015 sind wir ein gemeinnütziger, steuerbegünstigter, eingetragener Verein!

Rettet das Huhn e. V. !!!!

 Im April haben wir uns im schönen Sauerland bei Katja und Johannes zur Gründungsversammlung getroffen und nun sind

endlich – ganz erheblich durch den Poststreik verzögert- alle Hürden genommen, alle Formalitäten erfüllt, alle Unterlagen beisammen

und wir verkünden Euch diesen Schritt voller Freude!

Unsere Satzung könnt Ihr bei Interesse gern hier auf unserer homepage lesen.

Alle lieben Menschen, die uns bisher und auch zukünftig mit finanziellen Spenden oder mit Hühner-Patenschaften unterstützen möchten,

können also ab sofort eine Spendenbescheinigung von uns bekommen und ihre Spende steuerlich absetzen!

Außerdem freuen wir uns natürlich über jeden, der sich unserem Verein als Fördermitglied anschließen und somit wesentlich zur Zukunftssicherung

für Rettet das Huhn e.V.  und zur Finanzierung der Hühnerrettungen beitragen möchte.

Der jährliche Mindestbeitrag liegt bei 25,- Euro. Einen Fördermitgliedsantrag senden wir Euch gern zu. 

Hierfür sendet bitte eine kurze Mail mit dem Betreff “Fördermitgliedsantrag” an info@rettetdashuhn.de

Auch die Fördermitgliedsbeiträge werden Euch natürlich quittiert und sind steuerlich absetzbar.

Bitte beachtet UNBEDINGT, dass wir im Zuge der Vereinseintragung ein neues Spendenkonto eröffnet haben.

Bitte ab sofort nur noch das neue Konto verwenden und bestehende Daueraufträge dementsprechend ändern!

Spendenbescheinigungen können NUR für Beträge erstellt werden, die auf unserem NEUEN Konto eingehen.

Das neue Konto findet Ihr hier auf unsere homepage.

Solltet Ihr Fragen zur Kontoänderung haben, wendet Euch bitte an ellen@rettetdashuhn.de

Ansonsten bleibt natürlich alles wie es ist und war!

Wir geben unser Bestes für die Hühner und danken jedem von Euch für Eure Unterstützung!

Für jeden schönen Hühnerlebensplatz, den Ihr unseren geretteten Hühnchen in Euren Gärten und in Euren Herzen schenkt, für jeden genähten Hühnerpulli,

für jede Patenschaft, für jedes liebe Wort des Zuspruchs, für jede Weiterempfehlung an andere Tierfreunde und für jede Form der finanziellen oder

tatkräftigen Unterstützung! Ohne Euch wäre unsere Arbeit nicht möglich !

Herzliche Grüße im Namen des gesamten Teams von Rettet das Huhn e.V.!

Eure Steffi, Ellen und Katja ( der Vorstand )

Um es nochmal ein bißchen deutlich zu machenhr

“Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!”

Die Natur genießen… in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina

Samstag, Juli 25th, 2015

Mein Mann Siegfried ist wieder aus dem Krankenhaus. Er benötigt tgl. mind. 8 -10 h Sauerstoff, den er inhalieren muss. An beiden Beinen trägt er Tag und Nacht Kompressionsstrümpfe. Die Anzahl der Medikamente hat sich erhöht.

Tier-, Haushalt- und Gartenarbeit muss von mir verrichtet werden. An vielen Tagen komme ich erst gegen 21.30h ins Haus. Danach bleibt der Computer im AUS-Zustand. Meine Kraft ist dann am Ende!

Trotz der vielen Arbeit bin ich Froh und Dankbar, dass Siegfried wieder bei uns ist. Die Katzen lieben seine Anwesenheit und ich auch!

Ich versuche ihn bei jeder Kleinigkeit die ich in der Natur/Garten entdecke, stets zu erfreuen. So fand ich vor kurzem einige dicke Nashornkäferlarven im Komposthaufen, die Siegfried fotografieren musste. Um sie anschließend wieder mit viel Mist und Komposterde zu vergraben. Sie werden sich in meinem Hochbeet sehr wohl fühlen.

Eine Siebenschläferfamilie fühlt sich hinter der Holzverkleidung im Kaninchen/Meerschweinchenstall sehr wohl. Diese Kleine hat sehr großes Vertrauen zu mir. Sie holt sich oft aus meinen Händen eine Kirsche oder ein Stück Apfel ab. Blitzschnell verschwindet sie dann meist mit ihrer “Beute” an einen sicheren Ort, wo sie in Ruhe fressen kann.

Letzte Nacht hatten wir ein starkes Gewitter. In der Dunkelheit verirrte sich eine Kröte im Kellerschacht. Die Kleine wurde von mir, aus ihrer misslichen Lage befreit. Schnell erhielt sie die Möglichkeit ihrer Wanderung fort zu setzen.

Faszinierend finde ich jeden Morgen die vielen Spinnennetze am Haus hängen. Wenn wir diese fleißigen Helfer nicht hätten, würde die Menschheit von vielen Insekten gnadenlos „gepiesackt“ werden. Dieser Pfirsich, der eigentlich für unsere Schildkröten gedacht war, zeigt wie penetrant Fliegen sein können.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber

Behindertes, zahmes SCHWEIN sucht SEHR DRINGEND einen Pflege- oder Endplatz – Schlachttermin steht unmittelbar bevor…

Sonntag, Juli 12th, 2015
Liebe Tierfreunde,
diese Nachricht macht mich besonders traurig!
Gestern erst erhielt ich einen Anruf von einer Tierschutz-Kollegin. Freudestrahlend erzählte sie mir , dass sie bei Freunden ein neues, schönes Zuhause für das Schwein gefunden habe. Und nun die niederschmetternde Nachricht, dass das Schwein bereits getötet worden ist, die zugesagte Wartezeit nicht eingehalten wurde. 2 Jahre haben da Menschen ein Schwein betreut und nun versucht, als das Schwein in Lebensgefahr geriet, ein neues Zuhause zu finden. Viele Menschen haben bei der Suche geholfen und innerhalb weniger Tage gab es die Zusage für ein neues Zuhause. Diese wenigen Tage der Suche und die Aussicht auf ein artgerechtes weiteres Leben, zusammen mit einem anderen Schwein, wurden dem Tier nicht gegönnt.
Mit sehr traurigen Grüßen
Hannelore Barke

Hallo zusammen,
ich habe eine dringende Anfrage bekommen wegen eines 2 Jährigen Ebers (200 Kg), der einen verkrüpelten/verkürzten Oberkiefer hat. Er wurde als Ferkel aufgenommen und sollte eigentlich auch dort bleiben, aber jetzt soll er doch geschlachtet werden. Wir versuchen nun alles, dass er gut unterkommt, da er auch ganz zahm ist.  Er schaufelt sein Essen wohl mehr in den Mund und braucht deshalb immer etwas flüssigere, weichere Nahrung.
Sie wollen mir noch Fotos schicken und ein paar Infos.
Es eilt aber, denn er soll Morgen eigentlich schon ermordet werden. Nun wurde als letzte Frist Mittwoch, 15. Juli, genannt. Vielleicht kann der Eber ja auch erst einmal in Pflege übernommen und dann in Ruhe ein endgültiges Zuhause für ihn gesucht werden. Damit wäre sein Überleben auf jeden Fall gesichert und ein weiterer, sinnloser Tod eines Schweines verhindert.

Viele Grüße,
Manuela Tietsch
Tierschutzgemeinschaft Stellichte e.V.
Stellichte 84 a
29664 Walsrode
Tel. 05168-1252
www.tierschutzgemeinschaftwalsrode.de
motkunst@yahoo.de

Das Leben ist jeden Tag eine Herausforderung… Neues von der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina

Mittwoch, Juli 8th, 2015

Vor ein paar Wochen und Tagen mussten einige Tierbesitzer, die Erfahrung hinnehmen, dass ich keine Tiere, auch nicht in Zukunft, aufnehmen werde. Um sie mit ihrem Problem nicht allein zu lassen, nannte ich ihnen Adressen und Telefonnummern, an wen sie sich vertrauensvoll wenden können.

Auch einem Tierschutzverein hier in der Nähe, mit denen ich gern ca.15 Jahre zusammen arbeitete, setzte ich in Kenntnis, dass ich körperlich nicht mehr in der Lage bin, Notfalltiere auf zunehmen. Ich sicherte ihnen zu, dass vor Jahren aus ihrer Umgebung, ihre von Besitzern abgegebenen 3 ältere Kaninchen – eins davon ist Gehbehindert –weiterhin ihr Gnadenbrot bei uns erhalten.

Die Vorsitzende bedauerte meine Entscheidung.

Nach diesem freundlichen Gespräch, setzte ich voraus, dass wir trotzdem weiterhin in Kontakt bleiben würden. Um die Obst/Gemüseabschriften-Spendenquittung für einen Geschäftsmann aus zu stellen, die sie mir kulant alle 3 Monate überreichte. Dafür war und bin ich ihm und ihr sehr dankbar.

Vorige Woche rief ich sie an und bat um die besagte Spendenquittung. Unverblümt wurde mir mitgeteilt „Sie nehmen keine Tiere mehr auf, wieso benötigen sie eine Spendenquittung!“ Ich erwiderte: „Der Tierbestand ist der Gleiche!“ Weiter hörte ich, wie sie sich äußerte „ Das muss ich mir noch überlegen…!“ In diesem Moment fühlte ich mich zu tief verletzt! Ich kam mir vor, wie eine heiße Kartoffel, die gerade auf den Boden fiel.

Nach ein paar Tagen versuchte ich erneut das Telefongespräch mit ihr.

In dieser Zeit war ich seelisch so fertig, weil mein Mann im Krankenhaus lag und mit seinem Leben rang (Lungenembolie und in beiden Beinen Thrombose!). In diesen Moment durfte ich die ehrlichsten, energiereichen, tiefen Freundschaften von Conni, Uta und Jutta mit Ehemännern live erleben. Sie hoben mich mit aller Kraft aus meinem seelischen Absturz empor! Meine große Dankbarkeit kann ich nicht in Worte ausdrücken!!!

Das 2. Telefongespräch mit der Vorsitzenden verlief leider auch nicht viel besser.

Mit den Aussagen „ich habe keine Zeit“ und „ich muss es mir überlegen“ versuchte man mich schnell abzuwimmeln. Bei der letzten Aussage, riss mir der Geduldsfaden. Aus mir sprudelten die Worte heraus: „ Bitte noch in diesem Jahrhundert!“ Dann war sie still. Fasste sich schnell. Sagte Energiegeladen „Danke!“ und legte auf!

Wenn bei so viel Tierleid, das menschliche übersehen wird, wie wird dann die gemeinsame Zukunft aussehen?

Denn nicht sie habe ich verloren, sondern sie haben mich verloren!

Mit einem stillen Gruß
Beatrix Weber