Tierschutzwelt und Little-Animals

home

Archive for the 'Vermittlung – Vögel' Category

Rettet das Huhn e.V.: Uns fehlen noch Plätze! 1180 Hennen brauchen euch!

Sonntag, März 29th, 2026

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

der Termin unserer zweiten Frühjahrs-Rettung steht fest – dieser Termin war ursprünglich für den 14. März geplant und musste wegen Vogelgrippe verschoben werden.

Für beide Frühjahrs-Rettungen fehlen uns noch Lebensplätze!

Bitte meldet euch dringend, wenn ihr Hühner aufnehmen könnt!

Wir haben nicht mehr viel Zeit!

11. April 2026

800 weiße Hennen aus Freilandhaltung in Niedersachsen

1 Hahn aus dem Betrieb

Es fehlen noch 333 Plätze!

25. April 2026

380 braune Hennen aus Freilandhaltung in NRW

3 Hähne aus dem Betrieb

Es fehlen noch 120 Plätze!

Bitte helft uns, diesen Tieren das Leben zu retten und ihnen den ersten wahren Frühling ihres Lebens zu schenken. …

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.

Unsere Rettungen im Frühling / Sommer – Termine verschoben! Update!

Donnerstag, März 12th, 2026

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

unsere Rettungen im Frühling und Sommer 2026 waren vorbereitet:
Die Absprachen mit den Betrieben standen, die Termine waren kommuniziert und der Rettungsaufruf ist bereits gestartet. Viele von euch haben Plätze zugesagt – dafür danken wir von Herzen.

Nun erreichen uns Änderungen:

Die Rettung Landshut muss um zwei Wochen vorverlegt werden, da der Betrieb den ursprünglich vereinbarten Termin nicht wahrnehmen kann.

Zusätzlich gibt es eine Änderung bei der Rettung im Sauerland: Aufgrund eines Vogelgrippe-Falls liegt der Betrieb aktuell im Sperrbezirk und darf nicht ausstallen. Das betrifft uns zwei Wochen vor dem geplanten Termin – zu einem Zeitpunkt, an dem bereits fast alle Plätze zugesagt waren.

Das bedeutet: Wir müssen umplanen.
Nach aktuellem Stand können die Hühner voraussichtlich erst im April ausgestallt werden – sofern das zuständige Amt die Freigabe erteilt.

Wir wissen, dass solche Verschiebungen für euch Planung und Organisation bedeuten. Deshalb bitten wir alle, die Hühner für einen der betroffenen Termine zugesagt haben, sich noch einmal bei ihrer Ansprechperson zu melden, damit wir gemeinsam die neuen Daten abstimmen können.

Hier sind die aktualisierten Termine: Rettet das Huhn e.V.

Rettet das Huhn e.V.: Lebensplätze gesucht!

Freitag, Februar 13th, 2026

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

unsere nächsten Rettungstermine stehen bereits fest:
Insgesamt 2300 Hennen können wir in den kommenden Monaten aus der Tierindustrie übernehmen und ihnen so das Leben retten!

2300 Tiere, die einzig zum Zweck der Eierproduktion für den Menschen gezüchtet wurden und anschließend – nach rund 18 Monaten systematischer Ausbeutung getötet werden würden…

Gemeinsam mit euch können wir die Rettung dieser Tiere möglich machen!

Bitte meldet euch umgehend bei uns, wenn ihr zwei oder mehr Hennen eure Fürsorge und ein gutes Zuhause schenken könnt, in dem sie alles kennen lernen und sorgenfrei genießen dürfen, was ein Hühnerleben ausmachen sollte.

Außerdem warten wie immer zahlreiche Hähne, die wir aus ausweglosen Situationen retten konnten, auf ein Zuhause. Auf einen Ort, an dem sie gewollt, willkommen und gut versorgt sind.

Hier sind die geplanten Rettungstermine für Frühling und Sommer 2026:

14.03.2026
400 braune Hennen und 4 Hähne
aus Freilandhaltung
im Sauerland

11.04.2026
800 weiße Hennen
aus Freilandhaltung
in Niedersachsen

15.08.2026
1100 braune Hennen
aus Freilandhaltung
in Niederbayern ….

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.

HÜHNERRETTUNG

Montag, November 4th, 2024

❗️❗️Sehr dringender Notfall und wir bitten euch inständig um Mithilfe ❗️❗️

Wir wurden um Hilfe gebeten, 300 Hühner zu vermitteln, da der Besitzer verstorben ist. Eigentlich unmöglich , das zu schaffen, aber ich weiss, dass wir mit eurer Hilfe und alle gemeinsam schon Unmögliches erreicht haben.

Wir bitten euch darum, diesen Beitrag sooft wie möglich zu teilen.

Die Hühner leben im Freilauf in einer grossen Hühnergruppe , sind sehr sozial, teilweise noch recht jung und teilweise schon ältere Tiere, die ihr Gnadenbrot dort bekommen haben.

Wir suchen ausschließlich zu Hause, in dem sie Zeit ihres Lebens, nicht geschlachtet werden dürfen.

Zudem brauchen wir Plätze für 20 Hähne,  was sehr schwierig sein wird, aber wir möchten es wenigstens versuchen. Alle die übrig bleiben, gehen zum Schlachter .

Jeder Platz und jedes Leben zählt!!!

Die Hühner befinden sich derzeit in 66620 Nonnweiler.

Erstkontakt bitte telefonisch über mich

Melanie Hölzle 0160/7741196

Willys Geschichte – Das Schicksal der Hähne

Freitag, April 14th, 2023

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

wir möchten zu Ostern in diesem Jahr auf das Leid der verlorenen Hähne in der Legehennenindustrie aufmerksam machen.
Im Titelbild seht ihr unseren Willy. Ihr seht ihn vor und nach einer erfolgreich verlaufenen Kamm-Amputation.

Wir fanden Willy im Januar 2023 bei einer Ausstallung in einem großen Freilandbetrieb. Wir waren nicht vorbereitet, ihn und einen weiteren Hahn zu finden, waren sie doch keine vom Betreiber geplant eingesetzten Hähne, wie es sie in kleineren Freilandhaltungen und in Biohaltungen gibt, in denen sie zur Warnung vor Greifvögeln dienen sollen.
Willy war einer der Hähne, die als Eintagsküken in der Brüterei versehentlich als weibliche Küken sortiert werden, so als vermeintliche Hennen in einen Legebetrieb geraten und dort unter tausenden von Hennen leben müssen.

Wie viele dieser verlorenen Hähne es gibt…. Darüber gibt es keine Zahlen. Welche Tortur das Leben unter diesen Bedingungen für sie aber bedeutet, darüber können die elenden Gestalten der Hähne, die das Jahr überleben und die wir in den Betrieben bei unseren Ausstallungen vorfinden, Zeugnis ablegen:
Durch das fehlende Sonnenlicht, bei weißen Hähne wohl zusätzlich noch durch angezüchtete Merkmale, und das ausschließliche Fressen des hoch eiweißhaltigen Legemehls, werden die Kämme der Hähne unerträglich groß und schwer, sind für Kopf und Nacken der Tiere kaum noch tragbar, und entzünden sich schmerzhaft und großflächig. Das enorme Gewicht drückt auf Ohren und Augenlider und die Augen können oft kaum noch richtig geöffnet werden. Durch ihr geschlechtsspezifisches, angeborenes Verhalten sind Hähne in einer Gruppe von hunderten oder tausenden von Hennen restlos überfordert, setzen sich nicht gegen Attacken der Hennen zur Wehr, lassen sich bepicken und resignieren. Wenn sie dann noch nicht mehr richtig sehen können und durch Verletzungen und Entzündungen geschwächt sind, gehen sie gänzlich unter.

Hühner würden natürlicherweise und wesensgerecht in Herden von 4- 20 Hennen und einem Hahn mit einer klar geordneten Rangordnung zusammenleben. Diese Ordnung regelt das friedliche Zusammenleben und gibt ihnen Sicherheit. Der Hahn umsorgt und beschützt seine Hennen, sucht ihnen Futter und greift bei Streitereien unter seinen Hennen schlichtend ein.

Wenn nun aber tausende von Hühnern unter den absurden, tierfeindlichen Bedingungen der industriellen Tierhaltung auf engstem Raum zusammen-gepfercht werden, ist die Herstellung einer Rangordnung, artgerechtes Sozialverhalten und friedliches Zusammenleben unmöglich. Die Tiere können keine angemessenen Distanzen zueinander einhalten, müssen sich ständig gegeneinander behaupten oder vor anderen wegducken.
Die Hähne – ihrer Natur gemäß bestrebt Frieden und Sicherheit in der Gruppe zu bewirken- sind hoffnungslos überfordert in dieser Situation, die jeder Erwartung ihres Instinktes widerspricht.

Ihr Leid ist ebenso wie ihre Anzahl oder überhaupt ihre Existenz undokumentiert und großen Teilen der Gesellschaft sicherlich völlig unbekannt.

Falsch sortierte, verlorene Hähne wie Willy gibt es mit Sicherheit in jedem Betrieb der Legehennenindustrie. Die meisten sterben schon vor Ablauf des “Nutzung”jahres ungesehen unter den Füßen ihrer mitgefangenen Schwestern in den Betrieben. Sie erleben den Tag der Ausstallung, an dem der gesamte Stallbestand wegen nachlassender Legeleistung turnusgemäß zum Schlachthof gebracht wird, nicht mehr. Einige werden wohl auch – als nutzlose Futterfresser – von den Betreibern getötet, wenn sie in den riesigen Stallanlagen im Meer der zusammengepferchten Tiere entdeckt und erreicht werden können. …

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.