Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for Mai, 2008

Katzen kastrieren, statt töten …..

Samstag, Mai 31st, 2008

katzenelend.jpg
Nun kommen sie wieder zu Tausenden auf diese herzlose Welt, all die ungeliebten und unerwünschten Katzenkinder. Die meisten von ihnen auf dem Heuboden einer Scheune. Wenn sie dann etwas größer sind und sich herauswagen, geschieht in vielen Fällen unglaublich Barbarisches mit ihnen. Wie mir immer wieder berichtet wird werden sie, diese liebenswürdigen Geschöpfe erschlagen, ertränkt, vergiftet und noch vieles Grausige mehr. Auch Hundenachwuchs wird auf bestialische Art „entsorgt“. So wurde vor kurzem im Hasselrother Wald von einer Bekannten ein Wurf toter Welpen gefunden, die dort offensichtlich verhungert sind. Ein Hund hat überlebt und wird jetzt von der Tierfreundin aufgepäppelt. Es muss doch auffallen, wenn eine trächtige Hündin da ist und später keine Welpen! Wie um alles in der Welt kann das in der heutigen Zeit noch immer sein, obwohl vom Tierschutz-gesetz her unter Strafe gestellt, Tiere leiden zu lassen und erst recht zu töten.

Kastrationen kosten doch kein Vermögen! Am Geldmangel liegt es auch oft nicht. Ich weiß von Bauern, die wirklich Geld haben, aber für diese „nutzlosen“ Tiere wollen sie keinen Cent ausgeben. . Man kommt sich manchmal vor wie im 16. Jahrhundert. Da leiden Tiere ganz offensichtlich Hunger und wie bei den Kindern, schaut auch hier die Nachbarschaft geflissentlich weg, denn man will sich ja keinen Ärger einhandeln. Viele Landwirte oder sonstige “Tierproduzenten” sind ganz stolz darauf, immer Abnehmer zu finden. Nur werden die Tiere oft an Leute abgegeben, die überhaupt keine Ahnung haben oder ein Geschäft damit machen. (Näheres kann und will ich an dieser Stelle dazu nicht erläutern). So wurde in Freigericht eine Katze Tag und Nacht in einen Käfig gesperrt, bis sie entkommen konnte. Auch da hat sich erst mal niemand um das schreiende Tier gekümmert. – Es stammte von einem Landwirt in der Region und war an einen jungen Mann abgegeben worden.

Wir vom Tierschutz bitten deshalb alle Landwirte inständig darum, ihre Katzen und Hunde kastrieren zu lassen, um solches Elend zu vermeiden. Soweit uns bekannt ist, haben die Landwirte hierbei günstigere Konditionen als Privatpersonen. Auch das Argument, dass kastrierte Katzen träge werden und nicht mehr auf Mäusefang gehen, stimmt so einfach nicht. Das ist ein uralter Zopf, der nicht der Wahrheit entspricht. Gerüchte halten sich offenbar auf dem Lande besonders hartnäckig. So auch das Gerücht, Katzenfell helfe hervorragend gegen Rheuma. Ausgemachter Blödsinn – bestätigt die Deutsche Rheumaliga!

Eine weitere Bitte an die Katzenbesitzer von uns Tierschützern ist auch, dass die Katzen mit Futter versorgt werden! Sie können sich heute nicht mehr wie vor Jahrzehnten nur von Mäusen ernähren. Hungrig und beinmager müssen sie sich auf die Suche nach Futter begeben. Teilweise werden sogar die beschimpft, die ein Herz für Tiere haben und ihnen Futter bringen.

Wir danken allen einsichtigen Tierfreunden und jenen die sich schon immer für das Wohl der Samtpfoten interessiert haben!

Mit tierfreundlichen Grüßen

Deutscher KATZENschutz

NO CATNAPPING DKNC e.V.

Renate Tschirlich, 2. Vorsitzende


Petition gegen das Leid unserer schutzbedürftigen Mitgeschöpfe:

 

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Wir erhielten die Erlaubnis den Text/Bild von
www.katzenhilfe-westerwald.de zu veröffentlichen.

viele Kaninchen in der Nager/Kleintiervermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa- OT Steina /a. Harz

Freitag, Mai 30th, 2008

Einige Kaninchen, die wir aufnehmen, durch Abgabe der ehemaligen Besitzer, können froh sein, wenn sie bei uns eine regelmäßige Sauberkeit und Fütterung kennen lernen dürfen. So ging es dem unkastrierten Kaninchenpaar “Madonna und Elvis”. Beide Tiere saßen im stinkenden Dreck, ohne Heu.  Madonna hatte Babys geboren. Es gab keine Schutzhütte. Der Käfig stank nach Ammoniak, durch Urin und Kot. Darin gebar Madonna 6 Babys in ihrer Unterwolle. Diese Wolle sog den Urin auf und die 2 Tage alten Babys erstickten in der inzwischen gewordenen Filzwolle.

Madonna könnte eventuell erneut trächtig sein. Da Kaninchen nach wenigen Stunden der Geburt, erneut empfängnisbereit sind. Elvis wurde erst Spätnachmittag, auf telefonische Anweisung durch uns, von Madonna getrennt. Am nächsten Tag kamen sie zu uns.
Elvis wurde inzwischen von unserem Tierarzt kastriert. Er hat die OP gut überstanden.
Madonna liebt den täglichen Auslauf auf der Wiese.
Wir werden nun die 28 – 31 Tage abwarten, ob sie eventuell trächtig ist, bevor wir sie vermitteln können.
Auch müssen beide Tiere noch geimpft werden.

Elvis quittegelb durch Urin unter dem Bauch und den Beinchen. Auf dem Bild war er noch unkastriert. So darf kein Kaninchen aus sehen!

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Die Vermutung, dass Madonna erneut tragend ist, hat sich heute bestätigt. Madonna gebar am 23.6.2008 Babys. Wieviele Babys es sind, wird sie uns in ca. 3 Wochen zeigen. Solange müssen wir uns dulden, einen kurzen Blick ins Nest zu werfen.kanmadonnababys9tage.jpg 9 Tage alte Babys, die neugierig aus ihrem Nest hervor krabbelten.

17 Tage alt und schon recht neugierig ….

kanmadonnababys17tage01.jpg die ersten freudigen Sprünge ….

Huch, wo sind denn meine anderen Geschwister und Brüder…..?

kanmadonnababys17tage04.jpg Noch etwas schüchtern, schaut er/sie aus dem Stroh. Mama Madonna behütet die kleinen Racker liebevoll.

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kanmadonnababys19tage.jpgWir stängen uns mächtig an, bald groß zu werden, wie unsere Mama. (19 Tage alt).

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Es ist immer eine Freude zu sehen, wie sich die kleinen “Racker” täglich entwickeln. Nun sind sie bereits 23 Tage alt. Es sind immernoch einige Kaninchenkinder die ihre Schutzhütte nicht verlassen wollen.
kanbaby23tagealt.jpgSie fangen das erste Grün an zu fressen.
kanbaby23tagealt01.jpgAlles was Mama schmeckt, wird gern nach gemacht!

kanbaby23tagealt03.jpgMöhrchen …..total lecker!!!!

kanbaby23tagealt05.jpg

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Heute sind die Kaninchen 25 Tage alt. Ein kleines Kaninchenbaby verlässt nur langsam seine Schutzhütte. Obwohl sie alle nun anfangen feste Nahrung zu sich zu nehmen, säugt Kaninchenmama Madonna weiterhin ihre Kleinen liebevoll. Sie ist ein verschmustes, einzigartiges Kaninchen, die ihre täglichen Streicheleinheiten von mir ausgiebig holt.

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kanbaby25tagealt04.jpg Madonna hat 3 rotbraune- und 3 gescheckte Kaninchenkinder bekommen.

Der traurigste Sonntagsspaziergang ohne Kater Moritz

Sonntag, Mai 25th, 2008

moritz051.jpg

Wie jeden Sonntag gingen mein Mann Siegfried, unsere gute Launehündin Susi und ich am frühen Morgen durch den Wald von unserem Ort Steina, spazieren. Auch Susi verspürte, dass heute Moritz fehlte, der sie immer wieder bei vielen Spaziergängen mit Stolz begleitete. Sie schaute und suchte Moritz auf vielen Wiesen, auf gewissen Waldwegen, wo er mit ihr gemeinsam nach Mäuschen jagte oder er sich einfach einwenig sonnte. moritz058.jpgOder plötzlich raschelte es im Gebüsch und Moritz kam zum Vorschein mit einem kleinen „Miau“ und begleitete Susi und uns nach Hause.
Gestern verstarb unser allerliebster Kater Moritz.
Susi und seine rosi113.jpgKatzenfreundin Rosi müssen es lernen, ohne ihn weiter zu leben. Aber auch sie, werden moritz06.jpgihn niemals vergessen!

Beatrix und Siegfried Weber

unsergarten200719.jpg

tiefe Trauer um Kater Moritz

Sonntag, Mai 25th, 2008

moritz021.jpg

Viele Geschichten habe ich über Moritz geschrieben. Er verzauberte mit seinem Kater-Charme nicht nur uns und seine Katzen- und Hundefreunde, sondern viele umliegende Nachbarn mit. Er wurde von uns 15 Jahre geliebt, denn er strahlte eine unglaubliche Liebe, verpackt mit seinem Katerstolz, den er uns allen immer täglich mit hocherhobenen Schwanz zeigte. Moritz war ein großer Schmuser und hatte uns oft, mit seiner drolligen Art zum Lachen gebracht. Er hinterlässt ein tiefes, schwarzes Loch in unserem Leben.

Moritz hatte gestern einen plötzlichen Herzschlag bekommen und lag Tod im Blumenbeet. Für uns Beide, meinem Mann und mir, ist  sein Tod unfassbar. Noch am frühen Morgen saß Moritz vor Mäuselöchern…… und nun ist seine liebenswerte Seele im Himmel.
Wir werden erst in Zukunft begreifen lernen, welch wunderbarer Kater uns mit Moritz verloren gegangen ist.
 

Moritz wurde ca. 16 bis 17 Jahre alt.
Er verstarb am 24.05.2008

steinanatur054.jpg

viele Kaninchen in der Nager/Kleintiervermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa- OT Steina /a. Harz

Samstag, Mai 17th, 2008

kanfred1652008.jpgFred bei der Erholung!!!!

kanfredkruemel1652008.jpg Fred und Krümel, die sich einfach lieb haben und die Gemeinsamkeit täglich genießen.

kanwilly1652008.jpg Willy

kanwillykruemel1652008.jpgWilly und Krümel

kankruemelfred1652008.jpg Abends müssen alle drei kastrierten Kaninchenböcke in den Stall. Auch dort wird gemeinsam gefressen und geschlafen.

viele Kaninchen in der Nager/Kleintiervermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa- OT Steina /a. Harz

Samstag, Mai 17th, 2008

kanwolke1652008.jpgUnd schon schaut neugierig Wölckchen aus dem Erdloch. kangruppe1652008.jpgAuf den erhöhten Heukisten schmeckt es den Kaninchen das frische Wiesengrün besonders gut.

viele Kaninchen und Meerschweinchen in der Nager/Kleintiervermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa- OT Steina /a. Harz

Samstag, Mai 17th, 2008

kangrossegruppe1152008.jpg Kaninchen große Gruppe

kangrossegruppe115200801.jpg Kaninchen große Gruppe

kangrossegruppe.jpgIn dieser Gruppe leben 10 Kaninchen friedlich zusammen.

kangrossegruppe02.jpg Polly ist 8 Jahre alt!
Bei schönem Wetter dürfen alle Kaninchen und Meerschweinchen auf die grüne Wiese. Sie genießen das saftige Gras mit den Kräutern und dürfen nach Kaninchenart lustig in der Erde buddeln. kanbettyfleckibaerchen1152008.jpgOder sie geniessen den warmen Wind, der durch ihr Fell leicht flattert.
msgruppe1152008.jpgAuch die Meerschweinchen dürfen fressen, fressen, fressen…..

msbluemchen1152008.jpg Blümchen

mit ihren Omi-Freundenmsomiblind1152008.jpg Sie ist auf beide Augen blind.

msomi1152008.jpg Sie liebt einwenig die Sonne!

Nager-/Kleintiervermittlungsstelle, in 37441 Bad Sachsa-OT Steina, sagt Danke:

Donnerstag, Mai 15th, 2008

msgruppe2604200801.jpg

Unsere Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster dürfen sich über ganz duftendes Heu und ein Karton voll mit grünen Gurken und Möhren freuen. Die großzügige Futterspende erhielten Sie von Frau Kroschel aus Herzberg / am Harz. Vielen herzlichen Dank dafür!

Viele Grüße
Beatrix und Siegfried Weber

Kampfhunde: Einreise in mehreren Ländern verboten

Montag, Mai 12th, 2008

Bonn (dpa/tmn) – Besitzer mancher Hunderassen dürfen mit ihren Tieren nicht ohne weiteres oder überhaupt nicht in bestimmte Länder reisen. Das gilt vor allem für sogenannte Kampf-, aber auch für Wach- und Schutzhunde wie Rottweiler.

Deren Besitzer sollten daher nicht auf gut Glück losfahren. Darauf macht der Deutsche Tierschutzbund in Bonn aufmerksam.

Wer zum Beispiel in Frankreich Urlaub machen möchte, muss seinen Pitbull oder Mastiff sowie Doggen zu Hause lassen………

Den ausführlichen Text finden Sie unter:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/21952

Igel – ein Thema nicht nur für den Herbst

Dienstag, Mai 6th, 2008

Igel gefunden – und nun?  Wie kann ich Igeln helfen?

Jetzt rennen sie wieder – eigentlich in der Dämmerung u. nachts, sowie im
Morgengrauen – die Igel.
Schon wieder finden wir angefahrene oder überfahrene Igel  an den
Straßenrändern, aber auch durch Gartengeräte verletzte Tiere

Sie sind aus dem Winterschlaf erwacht u. sind damit beschäftigt, ihre
verlorenen Fettreserven wieder aufzufüllen u. natürlich – einen
Partner/Partnerin zu finden.

Leider ist unser Umfeld , in dem die Igel als Kulturfolger leben müssen,
weil ihre angestammten Lebensräume weitestgehend zerstört und verändert ,
sowie von Straßen durchzogen sind.

Bei angemessener Fahrweise müßten nicht so viele Igel ihr Leben auf der
Straße lassen
Manchmal sind sie nur verletzt u. benommen u. sterben hinterher, weil
niemand hilft.

nehmen wir einen verletzten Igel auf, braucht er tierärztliche Hilfe, denn
die Verletzungen infizieren sich , eitern, Fliegen settzen sich darauf u.
legen ihre Eier ab. Die Maden fressen zwar das infizierte Gewebe u. die
Absonderungen, aber alles was frißt, scheidet auch aus u. das wieder ist für
die Igel gefährlich – giftig.
Also – Igel umgehend vom Tierarzt behadeln lassen oder in einer
qualifizierten Igelstation.
Pflegen kann man das Tier auch zuhause.
Dazu bekommt es eine große Kiste – wenn es geht mindestens 1 1/2 qm groß,
die mit Zeitung ausgelegt ist.
Dazu braucht der Igel ein kleines Schlafhaus mit einem etwa 10×10 cm. großen
Einschlupfloch, ausgelegt mit Zeitung u. angefüllt mit Knüllpapier oder
Haushaltsrollenpapier.
Blumenuntersätzer aus Ton, glasiert eignen sich hervorragend als Trink-u.
Freßschälchen.

Wasser muß immer zur Verfügung stehen.
Als Futter eignen sich gek. Hühnerflügel, gek. Geflügelfleisch mit etwas
Kleie  In der Pfanne gestocktes frisches Tartar, Katzenfutter mit ein paar
Tropfen Maiskeimöl u. etwas Kleie als Ballaststoff..

Kann das Tier nicht selbstständig fressen, wird die Nahrung so stark
zerkleinert, daß sie mit einer Spritze aufgezogen werden kann u. man nimmt
das Tierchen in Rückenlage in die Hand u. sucht mit dem Konus der Spritze
das Mäulchen u. gibt die Nahrung sehr langsam hinein. Bitte darauf achten,
ob der Igel schluckt.

Die Nahrung wird bei sehr geschwächten Tieren früh morgens u. abends
gereicht.

Die Anweisungen der Tierärzte oder Igelstation sind zu beachten bzlg.
Medikamenteneingabe, Bäder, etc. wenn der Igel nicht ständig transportiert
u. damit gestresst werden soll.

Häufig findet man jetzt auch am Tag Igel, die ungeschützt in der Sonne
liegen oder auf wackeligen Beinchen umherlaufen.

Am Tag gefundene Igel sollten uns immer aufmerksam machen, denn der Igel ist
von Natur aus ein Dämmerung-u. nachtaktives Tier.
Selten ist der Grund für die Sichtung am Tage eine Störung im Schlafnest.
Meist ist es eine bakterielle Erkrankung in Folge einer  starken Verwurmung.

Die Igel wirken mager, walzenförmig, ihre Augen sind keine hervorstehenden
halbkugelförmigen schwarzen Knöpfchen, sie sind ehen schlitzförmig oder gar
nicht geöffnet u. tiefliegend.
Es kann sein, daß der Igel am Tag sehr unruhig herumläuft.
Seine Hinterlassenschaft ist kein braunes festes Würstchen, sondern
grünschleimig, manchmal blutig.

Achtung:
Igel leben am Boden , also im Dreck,
Krankheitserreger,die den Igel schwächen können auf Menschen übertragen
werden, z. B. Eitererreger u. Salmonellen etc.

Mit ausreichender Hygiene – Händewaschen mit Seife u. Nutzung von
Handschuhen im Umgang mit den Tieren, sowei Sauberhaltung der Gehege u.
Näpfe besteht für den Menschen keine Gefahr!

Für die Unterbringung der Igel gilt das Gleiche wie für verletzte Igel, auch
was über die Fütterung gesagt wurde.
Aber:
Ein scheinbar unterernährter Igel ist einfach in der Regel krank.
Krankheit mit Futter u. Unterbringung heilen zu wollen ist illusorisch.
Die Tiere werden so einfach mit Liebe zu Tode gequält
Kranke Tiere brauchen tierärztliche Behandlung
das heißt – zunächst einmal die Infektion behandeltn, den Igel
stabilisieren,
Eine Kotuntersuchung zur Bestimmung der Parasitenarten ist zwingend
erforderlich.
Erst wenn der Igel stabil ist und frißt, darf entwurmt werden.
Wurmmedikamente sollen den Wurm im Inneren des Igels umbringen u. belasten
auch den Igel, Ein kranker schwacher Igel kann daran sterben.

Noch ein Hinweis:

Kranke und verletzte Tiere brauchen nicht nur im Herbst unsere Hilfe,
sondern ganzjährig

Die berühmten 600 g im Herbst beziehen sich nur auf Tiere, die evtl spät
geboren sind u. bei Frosteinbruch noch mit einem Gewicht von unter 600 g
herumlaufen. Auch sie sind in der Regel nicht einfach unterernährt, sondern
verwurmt und krank, weil sie nicht mehr die geeignete Nahrung in
ausreichender Menge fanden u. letztendlich nur noch Würmer u. Schnecken
aufnahmen, die Zwischenwirte ihrer Innenparasiten.

Wenn Igelbabys gefunden werden (zu erwarten zw. Juni u. Sept.):

fühlt sich das Tierchen kühl an – auf ein Tuch legen, handwarme Wärmflasche
darunter, zudecken.
Mit einer Pipette oder Spritze ohne Nadel handwarmen Fencheltee tropfenweise
ins Mäulchen geben
Darauf achten, daß das Tierchen schluckt
Schnellstens Kontakt mit einer qualifizierten Igelstation aufnehmen
Kein Versuch mit irgendeiner Milch – das führt zu Ernährungsstörungen, die
tödlch ausgehen.
Igel sind Säugetiere das heißt – sie brauchen in der frühen Zeit ihres
Lebens die Milch ihrer Mutter
Wenn die Mutter aber unauffindbar ist, müssen sie mit einer Milch ernährt
werden, die der Muttermilch ähnlich gemcht wird.
Dann muss man wissen, wie alt etwa das Tierchen ist, um sagen zu können,
wieviel Milch zu viewielgen Mahlzeiten gegeben werden muß, wann man mit
Zusatznahrung anfängt u. was ganz wichtig ist -
Nach der Fütterung ist das Toiletting, also das ermöglichen von
Ausscheidungen überlebenswichtig!

Igel dürfen keine Milch bekommen – sie vertragen sie nicht, sondern
reagieren mit tödlichen Durchfällen
(sie schlecken sie gern, weil sie süßlich ist. Leider wird ihnen von
Menschen in guter Absicht noch immer Milch gereicht ! )

Als Säugetiere brauchen aber Igelbabys bis zu einem gewissen Alter die
Muttermilch, bzw. eine der Muttermilch ähnlich gemachte Ersatzmilch

Hinweis:

unter www.pro-Igel.de  gibt es einen Hinweis auf Merkblätter
Eines davon hat das Thema Aufzucht von Igelsäuglingen . Man kann es mit
einem Doppelklick öffnen u. wertvolle Hinweise finden
Das gleiche gilt zu den hier besprochenen Themen

Karin Oehl