Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for Oktober, 2012

TSV Jena zu: Katzenfutterstellen für wilde Katzen sind verboten, weil sich die Tiere dadurch noch mehr vermehren?! Reaktion auf Presseartikel

Freitag, Oktober 26th, 2012

Wir sind über das Interview des Herrn Stengler, dass uns heute über die Verteiler erreichte, überrascht und schockiert!

Gleichzeitig hoffen wir, dass hier nicht der genaue Wortlaut eines Tierschützers abgedruckt wurde und er, bzw. der Verein bereits eine Gegendarstellung zu diesem Artikel geschrieben hat?!

Wie kann es sein, dass ein Tierschützer zitiert wird, dass es verboten ist, Futterstellen für “wild lebende Katzen” zu betreiben und sich dadurch die Katzen noch weiter vermehren?!
Das ist ja wohl mittelalterliches Denken und widerspricht jeglichem Tierschutzgedanken, dem wir uns verpflichtet fühlen.

Wir können aus unserer über 20 jährigen Erfahrung nur Positives über fest betreute Futterstellen berichten, die dem Wohl aller (den Tieren und letzendlich auch den Menschen) dienen! Unser Verein hat kein Tierheim, arbeitet nur mit Pflegestellen und betreut mittlerweile unzählige Futterstellen in Jena und der Umgebung, was sehr mühsam und wirklich sehr kostenintensiv ist.
Nur durch kontrollierte (!) Futterstellen ist es möglich, eine sprunghaft zunehmende Katzenpopulation überhaupt in den Griff zu bekommen, um einen Überblick zu gewinnen, wie viele Streuner es im Ort XX eigentlich gibt, wie vielen Tieren man dadurch dass Leben rettet, weil sie ausgesetzt wurden und in ihrer Not mit an einer Futterstelle fressen.

Wir können, wie so viele andere Tierschutzkollegen leider nur traurig bestätigen, dass die “Flut der Katzen” in diesem Jahr so schlimm wie noch nie ist. Derzeit fangen wir an 5 Stellen in der Jenaer Umgebung gleichzeitig Katzen zur Kastration ein. Die zuständigen Ortsbürgermeister gehen nicht einmal mehr ans Telefon und beantworten auch keine Mails mehr, in denen man sich hilfesuchend wegen der herrenlosen Katzen an sie wendet (bei uns aktuell: Orlamünde und Kahla).
Erst gestern hat unsere Kollegin eine neue Katzenkolonie in Orlamünde ausfindig gemacht, 7 Katzen sofort zur Kastration mitgenommen, weitere Tiere dort, weitere 10 Katzen in den Gärten.
Wir erhalten keine öffentlichen Zuschüsse, bestreiten alles nur durch Spenden, wir erfahren nur Ignoranz durch etliche Verantwortliche aus dem Umland, wir werden für unsere direkte Hilfe am Tier nur belächelt.
Doch würden wir uns nie herablassen, etwas derart Tierfeindliches von uns zu geben. Wir kommen auch aus Thüringen, wir kämpfen (mit ganz bescheidenen, zur Verfügung stehenden Mitteln) und die viel zu wenigen, durchweg ehrenamtlichen Helfer unseres Vereines stehen sich teils Stunden beim Einfangen die Beine in den Bauch, fahren auf eigene Kosten -zig Kilometer, bis wirklich alle Tiere zur Kastration eingefangen sind.
DAS nennen wir “nachhaltigen” Tierschutz. Alles andere widerspricht unserem ethischem Empfinden dem Mitgeschöpf Tier gegenüber.

Die herrenlosen Straßenkatzen = Streuner, haben in unserem Land ein schlimmes Schicksal zu tragen. Ihre Nachkommen vegetieren durch Krankheiten grausam vor sich hin, und / oder werden auf dem Land ertränkt oder an die Wand geworfen, weil man es immer schon so gemacht hat und es doch so einfach ist.
Man bewirft sie mit Steinen, man fährt sie absichtlich mit dem Auto an, man vergiftet sie, man tut ihnen abscheuliche Dinge an, dass man sich zutiefst schämen muss, der Gattung Mensch anzugehören! Sie leiden Hunger, sie leiden Durst, sie leiden unter Krankheiten, Parasiten, wenn man sie ihrem Schicksal überlässt.
Die scheuen, herrenlosen Katzen als Wildtiere zu deklarieren ist in unseren Augen ein gutes Ansinnen, sie damit noch mehr zu Ungeziefer zu betiteln und es dann ggf. von anderen Stellen aus umzusetzen, sie mit anderen Mitteln zu bekämpfen.

Jedoch teilen wir die Meinung, dass “wilde” Katzen nicht in einem Tierheim (geschlossene Räume) eingesperrt werden sollten, dass nicht die Voraussetzung zum Ansiedeln im Freiland bietet. Es müssen noch mehr Stellen zum Ansiedeln genau solcher menschenscheuen Tiere geschaffen werden, wo sie einen trockenen, warmen, sicheren Schlafplatz haben und regelmässig Futter erhalten.
Genau das wäre die Aufgabe von Städten und Gemeinden, solche betreuten Areale zu schaffen und sie mit zu finanzieren. Und genau dafür müssen wir Tierschützer uns stark machen und dürfen  nicht müde werden, bei den Verantwortlichen Gehör zu finden.

Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.

Dieser Text ist all den wunderbaren Menschen gewidmet, die sich uneigennützig den herrenlosen Streunern widmen und sich für sie aufopfern.
Bitte bleibt stark, kämpft weiter für die Streuner, denn sie haben nur uns.

Für den Tierschutzverein Jena e.V., im Namen aller unserer Aktiven, die bei den Tieren sind und für sie kämpfen
http://www.tierschutzverein-jena.de/files/kastr_fk.pdf

Judith Kluger
1. Vorsitzende
www.tierschutzverein-jena.de

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Die Genehmigung von Frau Kluger,  zur Veröffentlichung des Schreibens, liegt uns vor!

Abschied vom blinden Meerschweinchenopi Felix

Donnerstag, Oktober 25th, 2012

Als ich Früh die Meerschweinchen fütterte, erzählte ich den „Kleinen“, dass am Nachmittag zwei attraktive 6-jährige kastrierte Böckchen in das Gehege einziehen werden. Das Cocktail-Futter verstreute ich gut im Stroh. Gierig und pfeifend nahmen sie sich alle ein Obst oder Gemüsestück. Punki sah ich zwischen den Mädels sitzen. Felix vermisste ich. Vorsichtig schaute ich unter alle Holzkisten und Häuschen. Ich traute meinen Augen kaum. Er lag gerade friedlich eingeschlafen unter einer Behausung. Mir schossen die Tränen in den Augen.
Er war so ein lieber Opi. Nun hatte er den Weg in den Himmel angetreten…..

Felix verstarb am 24.10.2012 .
3 Jahre lebte bei uns.
Er wurde ca. 7 Jahre alt.

Im Sommer wachsen viele Wildblumen auf den Gräbern.

Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Spendenaufruf: Hungrig, krank, verletzt – Katzenleid in der Region

Donnerstag, Oktober 25th, 2012

Hungrig, krank, verletzt – Katzenleid in der Region

Das ist nicht nur in der Region Erding so, sondern auch in vielen anderen, vor allem ländlichen Gegenden Deutschlands.

Wer „unkt“, wir kriegten allmählich südländische Verhältnisse, mag ganz richtig damit liegen…

Darum: Helfen wir, auch vor der eigenen Haustür zu kehren!
Ein Lob den jungen Menschen, die sich dieser Tätigkeit widmen!

Danke für Ihre/Eure Unterstützung!

Mit tierschützerischem Gruß
Christine Ulrich

www.cat-nanny.de

Unterstützer der Katzenschutzverordnung

http://www.katzenschutzverordnung.de.vu/

Hungrig, krank, verletzt – Katzenleid in der Region

Tierschutzjugend Erding bittet um Unterstützung  

Katzenbabys mit ihren großen Augen sind wie alle Tierkinder einfach niedlich. Aber das Leben, in das manche Katzenkinder hineingeboren werden, ist knallhart. Viele von ihnen sind krank, von Parasiten befallen, unternährt oder verletzt. Ihr Schicksal interessiert kaum jemanden, obwohl sie auf die Hilfe der Menschen angewiesen sind.

Immer wieder erreichen Tiere in katastrophalem Zustand unsere  Pflegestellen. Eingefangen werden sie meist auf  Bauernhöfen in der Region, da die Landwirte oft mit der Situation überfordert sind, denn dort gibt es noch immer viele Katzen die nicht kastriert sind.

Und je mehr kleine Samtpfoten zur Welt kommen, umso knapper ist die Nahrung und Krankheiten breiten sich aus. Not und Leid für  diese Tiere ist praktisch vorprogrammiert. Als Tierfreunde dürfen wir das nicht zulassen. Es gibt nur einen einzigen Weg, das Elend der Tiere zu beenden: Ihre unkontrollierte Fortpflanzung muss durch Kastration dauerhaft gestoppt werden. Für den Tierschutz stellen die frei lebenden Katzen ein großes Problem dar. Da sich viele Samtpfoten nicht an den Menschen gewöhnen lassen, muss man ihr Leid in der Freiheit lindern.

Da es viele halbwilde Katzen gibt, die sich nicht an den Menschen gewöhnen, muss man diese Katzen vor Ort betreuen. Sie werden von Tierfreunden gefüttert, so dass sie am Futterplatz gezählt und ihre Gesundheit geprüft werden kann. Dann werden die Katzen eingefangen und kastriert. Nach erfolgter Behandlung werden sie in ihrer gewohnten Umgebung wieder freigelassen und weiterhin von unseren aktiven Helfern versorgt.

Nur die Kastration aller privat gehaltenen und aller frei lebenden Katzen kann das Katzenelend nachhaltig lindern. Erst wenn die unkontrollierte Vermehrung gestoppt ist, hört der Kampf ums Überleben auf.

Die Mitglieder der Tierschutzjugend kämpfen seit Jahren mit vollem Einsatz gegen das Katzenelend in der Region. In diesem Jahr konnten bereits 45 Katzen durch Spenden kastriert und medizinisch versorgt werden.

Der Verein selbst finanziert die Kastrationen der Tiere allein aus Spenden – ebenso wie weitere Behandlungs-, Futter- und Unterbringungskosten.

Wer den Verein mit Spenden unterstützen möchte, oder auch einer Katze ein zu Hause geben wollen meldet sich bei Tanja Glasl 08742-965046.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende die Zahl der frei lebenden Katzen zu reduzieren und Tieren in Not zu helfen.  Ihre Spende lindert Tierleid. 

Spendenkonto:
Raiffeisenbank Taufkirchen / Dorfen

BLZ 70169566

Konto Nr. 101828533

DE28701695660101828533
SWIFT-/BIC-Code:   GENODEF1TAV

Neun Kaninchen …. in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Montag, Oktober 22nd, 2012

Eine Familie, die von Hartz IV lebt und kurz vor dem Umzug in ein anderes Bundesland stand, war sehr in Bedrängnis geraten, da sie 9 Kaninchen zur Abgabe hatten. Ihre bereits zum Teil verkauften Reptilien, verschenkten Ratten und über 12 Kaninchen konnten sie vor einigen Wochen und Monaten bei Ebay Kleinanzeigen veräußern. In ihrer großen Not wandten sie sich vertrauensvoll an ein Tierheim in Thüringen. Dort wurde unverblümt ihnen mitgeteilt, dass sie pro Tier 15,-Euro als Abgabegebühr verlangen. Außerdem sind sie mit Tieren überfüllt! Eine Mitarbeiterin gab ihr dann unsere Telefon-Nr. mit den Worten: „Vielleicht kann Frau Weber ihnen  helfen…!“

Ich hatte genau 2 Tage Zeit, dieser Familie bzw. den Tieren zu helfen. Mein Telefon glühte und fragte in meinem Umkreis nach, wer noch Kaninchen aufnehmen kann. Völlig deprimiert endete der Tag für mich. Mein Mann Siegfried sagte dann: „Nimm sie auf — ich merke, Du kannst nicht anders!“ In der Nacht grübelte ich im Bett, wie ich die große Anzahl der Tiere am Besten in den Ställen verteilen kann, da mir die Besitzerin erzählte, dass sie alle einzeln in kleineren Stallboxen sitzen hat.

Am Sonntag nahmen wir alle Kaninchen – ohne Namen – auf. Ohne eine Abgabegebühr zu verlangen! Der ungepflegte Anblick der Tiere überzeugte meine Aufnahme. Die Krallen waren 2cm lang, die mehr behaarten Löwenkopfkaninchen hängte der steinharte Blinddarmkot im Fell am Po , am Kopf befanden sich verfilzte Haarstränen und bei allen Kaninchen klebte der Kot in den Krallen fest.

Die 3 unkastrierten Böcke setzte ich ebenfalls einzeln in meine Ställe. Durch eine Zwischenwand können sie sich sehen. Sie müssen erst von unserem Tierarzt kastriert werden.

Die weiblichen Tiere und ein kastriertes Böckchen tat ich in ein großes Außengehege, um zu beobachten, wer sich mit wem versteht. So erhielt unser kleiner kastrierter Elvis 3 weibliche Tiere. Kastrat Bommel zog in ein anderes Gehege mit den „Neuen“ um.

Alle 9 Kaninchen stürzten sich auf die Möhren, Äpfel, Feldsalat, Sellerieknolle und das Heu. Nach wenigen Minuten war alles aufgefressen. Auch nach 10 Minuten war die gefüllte Tonschale mit den Pellets leer gefressen.

Schon zwei Tage später kommen mir die weiblichen Tiere entgegen gehoppelt. Ich kontrollierte heute alle erneut, ob die Po’s von Kot befreit sind. Es war alles O.K.!

Nun möchten sich alle Kaninchen hier vorstellen:

-         Zwergkaninchen Bella, geb. ca. 2010 (Bella ist vermittelt!)

-         Widder Tiffy, geb. ca. 2010

-         Widder Emmi, geb.ca. 2009

-         Teddy-Zwerg-Kaninchen Wolli, geb. 2006

-         Zwergkaninchen Mona, geb. ca. 2010

-         Zwergkaninchen Miss Marple, geb. ca. 2009 (Miss Marple ist VERMITTELT!)

-         Löwenkopf-Kaninchen Bärli, geb. ca. 2009, inzwischen kastriert
Bärli ist VERMITTELT

-         Zwerg-Kaninchen Knut, geb. ca. 2010, inzwischen kastriert
Knut ist verstorben: http://www.tierschutzwelt.de/?cat=7

-         Löwenkopf-Kaninchen Bruno, geb. ca. 2009, inzwischen kastriert
Bruno ist VERMITTELT

Zur Gesunderhaltung lieben sie z.B. Möhren und Möhrenkraut, Äpfel, Fenchelknolle, Chinakohl in Maßen, Chiccorree, Gurken, Paprika, Tomaten, Steckrüben, Hagebutten, Melonen, Spitzwegerich, Löwenzahn, Gras, Kräuter z.B. Sellerie, Petersilie, Zitronenmelisse, Basilikum, Dill, Pfefferminze, Salbei und viel Heu und stets frisches Wasser.

Über die richtige Haltung von Kaninchen erfahren Sie unter folgenden Link:
http://www.diebrain.de/k-index.html

Wenn Sie Fragen haben oder gerade diesen Tieren ein neues Zuhause geben möchten mit viel Auslauf, dann rufen Sie uns bitte an:

Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz,
Tel.: 05523 / 7242
Vielen Dank!

Tierschutzfälle ab sofort online melden

Sonntag, Oktober 21st, 2012

Häufig erreichen uns Anrufe und Mails von besorgten Menschen, die Missstände oder Tierqual beobachtet haben und um Hilfe bitten. Natürlich stehen wir gerne allen Tierfreunden mit Rat und Tat zur Seite. Um effektiv helfen zu können, benötigen wir jedoch zahlreiche Informationen über den beobachteten Missstand. Daher haben wir jetzt einen Online-Meldebogen eingerichtet, mit dem uns besorgte Bürger schnell und unkompliziert informieren können, wenn Tiere in Not sind.

Das Online-Formular finden Sie über diesen Link

Bitte geben Sie den Link auch an andere Tierfreunde und Tierschutzinitiativen weiter!

Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.
c/o Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 /206
50667 Köln
Internet: www.tierschutzbuero.de
EMail: arbeitskreis-tierschutz@tierschutzbuero.de
Tel.: 0221-20463862 (Bürozeiten: Mo.-Fr. 08.00 bis 18.00 Uhr)
1. Vors.: Roman Kriebisch

Spendenkonto::
Konto-Nr: 181 111 857
BLZ: 760 100 85
Postbank

Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Große Trauer um 3 liebenswerte Meerschweinchen „Anton“, „Karlchen“ und „Pucci“

Freitag, Oktober 12th, 2012

Als ich am Mittwoch bei unserer großen Meerschweinchen-Opi/Omi-Gruppe den Stall säubern wollte, fand ich ganz überraschend unseren alten kastrierten Meerschweinchenbock Anton völlig entspannt, aber Tod, unter der Heuraufe liegen. Er war in der Gruppe der Älteste, ausgeglichenste und coolste Opi. Ihn hatten alle Meeriomis richtig lieb.

Anton verstarb am 10.10.2012.
Er lebte bei uns fast 7 Jahre.
Sein genaues Alter ist uns leider nicht bekannt, da er als ausgewachsener, unkastrierter Bock zu uns kam.

Karlchen liebte Anton, wie sein „großer“ Bruder. Ob es die Sehnsucht war, ihn plötzlich nicht mehr um sich zu wissen ….. ich habe keine Erklärung, denn ich fand Karlchen – für mich wie ein Schock – zwei Tage später, eingeschlafen für immer auf Antons Lieblingsplatz liegen.

Karlchen verstarb am 12.10.2012.
Er lebte bei uns nur 3 Jahre.

An manchen Tagen bleibt einem nichts erspart, denn nun stellte ich während der Fütterung fest, dass Meerschweinchenböckchen Pucci fehlt. Erst gestern verschnitt ich allen älteren Meeris die Krallen. Auch Pucci, den ich wie ein rohes Ei in den Händen hielt, weil ich seine Knochen einzeln spürte. Geduldig lies er die Körperpflege über sich ergehen. Pucci litt an Lymphknotenkrebs. Sein Geschwür ging nach innen. Eine OP kam durch sein Alter nicht mehr in Frage.

Pucci hatte ein ausgefülltes Leben. Er wurde von seiner menschlichen Familie geliebt. 3x wurde er Wittwer. Seine Besitzerin suchte  in Ruhe eine Aufnahmestelle, die Pucci einen Gnadenbrotplatz für den Rest seines Lebens ermöglicht. Als er in sein neues Zuhause eintraf, fühlte er sich auf Anhieb Meerschweinchenwohl. Endlich hatte er viele Omis um sich, die er „umgaren“ konnte. Täglich gab/gibt es reichlich Obst- und Gemüsecocktail, Heu und frisches Wasser.

Pucci lag zwischen seinen zwei Lieblingsfrauen Amy und Eva, Tod unter einem Holzhäuschen.

Pucci verstarb am 12.102012.
Er lebte ein Jahr bei uns.
Er wurde 7 Jahre alt.

Wir wünschen Euch eine gute Reise in den Himmel!
Wir, die Zurückgebliebenen hatten Euch Alle sehr, sehr lieb!

Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz