Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Winzis Lebenslauf

Montag, Juni 4th, 2018

Ins Leben gerufen in lauschiger Nacht
meine Eltern sich fanden –haben das gemacht
was die Art erhält – auf ihre Weise.

Wir waren zu dritt, ganz winzig und leise,
warm behütet, versorgt, es fehlte an nichts.
Der Mutter Stimme, ihr wiegender Gang
Wir fühlten uns wohl –einen Monat lang.

Wurden größer und stärker, die Mutter spürt es genau,
sie sorgte für uns – eine Igelfrau
Sie baute ein Nest, schafft´s zur rechten Zeit
Sie spürte es sicher –bald ist es so weit.

Es ist an der Zeit, wir zu allem bereit
neugierig auf die kommende Zeit
Alles dran, noch winzig und noch so klein
Es muß ja nicht alles gleich riesig sein.

Der Tag kam –eng war es , der Druck war groß
so verließen wir der Mutter Schoß.
Im Nest war es wohlig, so kuschelig warm
Mama war da, sie nahm uns fast in den Arm,
Ihr Bauch war so herrlich weich und so duftig
ihr Quell ist gefunden, wir waren so durstig.

Oh Mama so gut ist das, was du uns schenkst
so sanft du uns hin zu den Quellen lenkst.
Wir schlafen dann friedlich, seelig und satt
Wohl dem , der so eine Mama hat.

Noch sind unsre Augen und Ohren geschlossen
Die Milchquelle haben wir dennoch gerochen
den Duft von Mama und unser Nest,
Wir fühlen uns sicher und schlafen ganz fest.

Noch sind unsre Beinchen so winzig und schwach
aber die Kraft wird kommen – so nach und nach.
Unsre Stacheln , erst weiß, sind schon richtig grau
Wie bei Mama, einer so tollen Igelfrau
Die Welt um uns könnte nicht schöner sein
Keine Sorgen, kein Hunger, es ist alles so fein.

Da bricht es herein über uns geschwind
Das Nest ist offen, wir spüren den Wind
Kalt ist es und so fürchterlich nass.
Wo ist unsre Mama ? Allein sind wir schwach!

Wir zwitschern und rufen
Wir sind viel zu klein, um sie zu suchen
Ob sie uns hört, unser zartes Rufen?

Da, eine Stimme so dunkel und laut!
Nein, Mama ist es nicht, wir spüren`s ,uns graut
Wir werden gehoben, bestaunt und bewegt
dann werden wir in fremde Hände gelegt

Wir haben doch Angst , die ist doch so groß
-da nimmt uns der Mann auch noch auf den Schoß
legt Tücher zum Wärmen über uns drei.
Was wird nur aus uns –oh Herr steh uns bei.

Der Mann spricht viel, wohl ins Telefon.
Wir wissen gar nicht was werden soll.
Wo ist Mama? Sie hört uns wohl einfach nicht.

Wir Kleinen liegen dicht an dicht.
Wir atmen ganz sacht und nun rufen wir nicht
Ein neuer Mensch, eine neues Stimme, die zu uns spricht.

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Ein Kasten!

Und wieder ein drehen und hasten!
Wieder Tücher, die noch einmal  anders riechen
Aber Wärme ist da, die wir dankbar genießen.

Schon wieder gerüttelt und es ist so laut!
Was sich da um uns wohl zusammen braut?
Und wieder ein Mensch, wieder neue Tücher
Und Wärme und Ruhe, wir armen kleinen Viecher!

Wo bist du nur Mama, wir haben nur Angst!
Der Hunger meldet sich, wir werden fast krank
Da kommt etwas Warmes, wie Milch an unser Mäulchen
wir greifen danach, es füllt unsere Bäuche.

Nein, Mama ist es nicht, die schmeckte viel besser.
Egal, wir sind keine verwöhnten Esser.
Dann endlich Ruhe, wir schlafen ein.
Soll es das alles gewesen sein?

Die neue Milch, das Bauchweh kommt
Unser Mensch hat`s gemerkt er leise summt.
Die Finger so weich und warm fast wie bei Mama
Zum Bäuchlein streicheln sind sie da.

Das tut so gut, es erscheint das Bächlein
Es kommt das Häufchen, das erleichtert mächtig
Unserem Kleinsten war das wohl alles zuviel
Er rollt aus dem Nest, wird merklich kühl.

Der Mensch will helfen, er nimmt seine Hand
die wohl warm und weich, hat doch nicht erkannt
dass ein kleines Leben zum Himmel reist.

Die Kraft reicht nicht mehr, wir sind nur zu zweit
Der arme Kleine zum Leben geboren,
das Licht nicht gesehen, nicht offen die Ohren
Nie die Wiese gerochen, die Blumen dazu.

Mensch weint Tränen, unser Kleinstes hat Ruh.
Wäre Mutter da, sie könnte es schaffen.
So müssen wir zwei Großen uns zusammen raffen
Wir wollen leben, das ist unser Ziel

Die Äuglein öffnen sich bald, dann erleben wir viel
Mit Mama wäre alles viel schöner und leichter
Sie ist nicht da, ein Mensch hilft da weiter.

Noch ist er traurig und glücklich zugleich
Seine Hände sind ja auch zärtlich und weich.
Wir werden es schaffen, und Mensch hat versprochen
So bald wie möglich wird die Freiheit gerochen.

Zur Freiheit geboren, geleitet respektvoll
Nie so gut, wie Natur, doch mit Wissen und Können
eine Chance uns gebend   die wir nutzen können
Was ein Mensch zerstört, weil nicht nachgedacht,
ein Mensch hat auch viel wieder gut gemacht.

Diese Zwei gingen als gesunde kräftige Igel gut vorbereitet in die Freiheit
Lebt wohl, meine Ziehkinder und werdet mehr und kräftig.

Trennlinie 15

© K.Oehl

++++++++

Die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Gedichte liegt mir von Frau Karin Oehl vor.

Die kostenlose Sonderfahrt…

Samstag, Juni 2nd, 2018

… zum Komposthaufen

 

 Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Mai / Juni

Samstag, Juni 2nd, 2018

Sonne pur!

30°C im Schatten ….

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Der erste Flug…

Samstag, Juni 2nd, 2018

… ups, falsche Richtung…

Mamas piepsen zeigt ihm den richtigen Weg.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Der Monat Mai

Montag, Mai 28th, 2018

Die Blütenpracht in unserem Garten ist voll von kleinen Freuden.
Die Kunst besteht nur darin sie zu sehen.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Der morgendliche Besuch

Montag, Mai 28th, 2018

Nachbarskatze Luci und der scheue Kater Hermann kommen regelmäßig zum Frühstück.

Luci genießt die Streicheleinheiten. Die ältere, schwarze, zierliche Katzendame schaut auch am Tag mehrmals zu mir.

Ab und zu kaufe ich Katzenmilch.


Vor meiner Tür steht 24 h frisches Wasser und am Tag bis Abend hochwertiges Katzentrockenfutter. Die Kleinen sollen sich wohl fühlen.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Frohe Osterfeiertage

Freitag, März 30th, 2018

Ostern in der Natur

Winter ist dahin geschwunden,
milde Frühlingslüfte weh´n,
da gibt´s  neues, frisches Leben
und ein fröhlich Aufersteh´n.

Alle Blumen froh erwachen,
an den Rainen, in dem Tal,
aufgeweckt aus langem Tode
durch der Frühlingssonne Strahl.

Und die Vöglein, die so lange
schwiegen in des Winters Leid,
wachen auf und singen wieder
voller Lust und Seligkeit.

 Alle Bäume in den Wäldern
sind aus starrem Tod erwacht,
treiben neue, frische Knospen
in der lauen Frühlingsnacht.

Ostern, frohe Ostern feiert
mit den Menschen die Natur,
aus dem Tode auferstanden,
grünt und blüht die ganze Flur.

Aus einem alten Kinderbuch ca. 1900,
Deutscher Verlag: Friedrich Andreas Perthes
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Andreas_Perthes#Literatur

Liebe Tierfreunde!

Bunte, erholsame, sonnige Begegnungen an den Osterfeiertagen
und ein dankbares Lächeln im Herzen
wünscht mit herzlichen Grüßen

Beatrix Weber,
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Tierheim Essen bietet warme Schlafplätze für Hunde von Obdachlosen an.

Sonntag, Februar 25th, 2018

Auch dieses Jahr möchten wir wieder helfen und bieten warme Schlafplätze für Hunde von Obdachlosen an. Die Wettervorhersage für die nächsten Nächte ist bitter kalt.

Damit obdachlose Menschen mit Hund nicht draußen schlafen müssen, in den offiziellen Schlafstellen darf man keine Hunde mitnehmen, können die Hunde bis 20 Uhr (ab 17 Uhr bitte anschellen) zu uns gebracht werden und sollten am nächsten Morgen bis ca. 10 Uhr abgeholt werden.

Ja, wir wissen, dass die Hunde das Ein und Alles für ihre Menschen sind und eine Trennung schwer fällt. Aber, es ist ja keine Trennung auf Dauer, nur für die Nacht, damit Mensch und Hund einen warmen Schlafplatz nutzen können.

Vielleicht können wir dadurch ja auch helfen!!?? Falls Ihr bei der Kälte einen Obdachlosen mit Hund seht, schlagt ihm doch diese Option vor, damit er nicht draußen schlafen muss.

Einen lieben Gruß aus dem warmen Essener Tierheim.

Aufkleber-Aktion – Belgien führt eine landesweite Kastrationspflicht für Katzen ein

Mittwoch, Februar 21st, 2018

- um die hohe Zahl an Straßenkatzen langfristig einzudämmen und auch die Tierheime zu entlasten. Rund 30.000 Katzen werden jedes Jahr in Belgien ausgesetzt. Viele werden eingeschläfert, weil die Tierheime restlos überfüllt sind. Nach der neuen Verordnung müssen junge Katzen bis zum 6. Lebensmonat kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Für die Kastration älterer Katzen wurde eine Übergangsfrist festgelegt. Wir hoffen, dass Deutschland diesem Vorbild folgt! www.tierschutzbund.de/katzenschutz

Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.

Allein in Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße, in Hinterhöfen oder in stillgelegten Industriegebäuden. Diese Katzen sind meist sehr scheu und führen tagein, taugaus einen harten Kampf ums Überleben – im Verborgenen. Alle Straßenkatzen, auch genannt frei lebende Katzen, stammen ursprünglich von Hauskatzen ab, die nicht kastriert wurden.

Wir möchten mit unserer Kampagne ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, dass jeder seine eigene Katze kastrieren lässt – vor allem wenn diese Zugang ins Freie hat. Denn nur so kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden.

+++ Aufkleber-Aktion +++

Mit Ihrer Unterstützung wollen wir das Leid der Katzen sichtbar machen, die in Deutschland auf der Straße leben. Bestellen Sie dafür unseren Katzen-Aufkleber und kleben Sie ihn an die Fensterscheibe zu Hause, auf der Arbeit oder anderswo. Damit so viele Menschen wie möglich auf die Problematik aufmerksam werden, posten Sie ein Foto des angebrachten Aufklebers zusammen mit dem Hashtag ‪#‎KatzenHelfen auf Ihrer Facebook-Seite, bei Twitter und Co.

Hinweis: Aufkleber an fremdem Eigentum bitte nur mit Einverständnis anbringen.

https://www.tierschutzbund.de/aktion/kampagnen/heimtiere/katzenschutz-kampagne/

Gebet eines (Streuner)Katzenkindes von TSV Gemeinsam für Tiere e.V.

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Lieber Gott!

Warum nur hast Du uns erschaffen? Wozu sind wir auf der Welt?

Niemand mag uns und niemand will uns haben. Allen sind wir nur ein Dorn im Auge und den ganzen Tag sind wir nur damit beschäftigt, um unser kleines Leben zu kämpfen, so kümmerlich es auch sein mag.

In Scheunen erblicken wir das Licht der Welt, hinter Heuballen, unter Holzstapeln, in Garagen oder finsteren Kellerlöchern. Unsere Eltern sind frei lebende Bauernhofkatzen, die bestenfalls geduldet, jedoch fast nie gut versorgt und schon gar nicht kastriert werden. Das kostet ja nur unnötiges Geld… und Geld, das haben wir in unserem jungen Leben schon gelernt, sind wir Katzen schon gar nicht wert.

Was soll nur aus mir werden?

Wie viele meiner älteren Geschwister sind noch am Leben?

Sie wurden ertränkt, erschlagen, vergiftet, bei lebendigem Leib im Misthaufen vergraben, überfahren oder einfach irgendwo ausgesetzt. Welches Schicksal wird wohl mir bevorstehen, sobald ich alt genug bin, um Mamas weiches Nest zu verlassen und vorsichtig meine ersten tapsigen Schritte in die große Welt der Menschen mache?

Vielleicht entkomme ich aber auch meinen Häschern und schaffe es, erwachsen zu werden. Doch was dann? Als eine weitere ungeliebte verwilderte Bauernhofkatze werde ich wie meine Vorfahren zweimal im Jahr genauso ungeliebte Junge zur Welt bringen, die auf die gleiche brutale Art und Weise getötet werden oder neuen Nachwuchs in die Welt setzen… Nachwuchs, der auch nur wieder zum Sterben verdammt ist. Es ist eine Spirale des Grauens.

Freilich, es gibt auch Katzenkinder, die nicht im Freien, sondern in einer Familie zur Welt kommen. Doch auch diese sind meist unerwünscht und viele von ihnen werden jedes Jahr umgebracht, ausgesetzt oder…wenn sie Glück haben, im Tierheim abgegeben.

Was meinst Du, lieber Gott, wie lange ein kleines Kätzchen ganz allein auf weiter Flur überleben kann? Ich habe sie gesehen, lieber Gott, kleine und größere Katzenkinder, die mutterseelenallein durch Dörfer und Wiesen streifen, verzweifelt auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf. Sie sind klapperdürr und ausgemergelt und können sich schon gar nicht mehr richtig auf den Beinen halten. Oft sind sie krank, von Flöhen, Ohrmilben und Zecken ausgesaugt, mit verschnupften Näschen und eitrigen Augen. Wenn der Tod kommt, ist es eine Erlösung für sie….

Haben nicht auch wir Katzenkinder wie alle Deine Geschöpfe das Recht auf Leben? Wir haben uns unser Schicksal nicht ausgesucht…die Menschen haben uns als Haustiere gezähmt. Warum verstoßen sie uns jetzt und achten uns so gering, wenn wir doch nur etwas Futter, einen Unterschlupf, Geborgenheit, Wärme und Anschluss suchen?

Lieber Gott, was soll nur aus uns werden? Hast Du uns denn ganz vergessen?

(Verfasser unbekannt)