Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category
Gesunde und gemütliche Weihnachtsfeiertage wünscht die Nager-/Kleintier – Vermittlungsstelle in 37441 Bad Sachsa – OT Steina /am Harz
Sonntag, Dezember 19th, 2010
Alle Jahre wieder erleben wir gerade zu Festtagen, dass im übertriebenen Sinne – leider oft auch nicht überlegt – eingekauft wird. Ob Kind oder als Erwachsener unsere Wünsche begleiten uns ein Leben lang. Als Kind lernte ich schnell, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen konnten. Von meinem erst verdienten Gehalt, als junges Fräulein, kaufte ich meiner Mutti einen warmen Winterpullover. Sie bekam als Rentnerin 65,-Mark monatlich vom Vater Staat. In der heutigen Zeit kaum noch vorstellbar.
Meiner Schwester und mir brachte unsere Mutti in einer liebevoll aber bestimmten Art bei, dass man nicht alle Wünsche und Träume verwirklichen kann, auch wenn die Sehnsucht einen fast überwältigt. Sie äußerte sich immer: „Schlaft mehrere Wochen darüber und überlegt, ob ihr die Sache unbedingt weiter haben wollt! Danach könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr immer noch die volle Überzeugung habt, diese Sache zu kaufen!“ Ja, sie hatte recht. Von den 25 Wünschen, erfüllte ich mir einen. Dieser Gegenstand wurde Jahrelang gehegt und gepflegt.
Unsere Mutti lernte uns die gute Gabe, anderen Menschen und Tieren, die noch wenigere hatten als sie, hilfreich zu unterstützen. Sie als gläubiger Mensch, übte als Vorbild uns und allen Geschöpfen gegenüber die Nächstenliebe.
Sie lehrte uns, dass man auch einem Menschen Freude bereiten kann, ohne was in den Händen zu haben, sondern einfach die Probleme ruhig und gelassen anzuhören, um durch ein ruhiges Gespräch zu helfen.
Diese charakterliche Kostbarkeit ist für viele Mitmenschen ein großes Geschenk.
Siegfried und ich dürfen oft erfahren wie schön es ist beschenkt zu werden. Vor allem von lieben Tierfreunden/-innen, die an unsere Tiere ganzjährig mit so viel Futtergabe denken und schenken.
Wir wünschen Ihnen/ Euch ein gesegnetes, gesundes, gemütliches Weihnachtsfest, und einen Schutzengel der Sie/Euch stets begleitet!
Mit lieben Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber












mit vielen liebenswerten Tieren
Deutscher Schäferhund-Rüde Hope…..immer für uns Menschen da gewesen…….
Freitag, Dezember 17th, 2010…………..und nun ist keiner für ihn mehr da…
ABER WIR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Bitte stellt ihn mit ein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hy
Ihr beiden
Ich muss euch eine Geschichte erzählen.
Es handelt sich dabei um einen DS Rüden.
Dieser Rüde nennen wir ihn mal HOPE.
Hope wurde vor gut elf Jahren in Deutschland bei einem Züchter geboren.
Als Welpe wurde er „auserwählt“ ein „Diensthund“ zu werden.
Er wurde in die USA geflogen wo er zum Sprengstoff – Spürhund ausgebildet wurde. Dann kam er nach Deutschland zurück und versah hier viele Jahre seinen Dienst absolut zuverlässig.
Inzwischen ist HOPE „Pensioniert“ worden. Er, der immer auf dem „Stützpunkt“ in einem Zwinger leben musste, und von seinem Hundeführer nie nach Hause genommen worden ist, ….. ist nun Ausserdienst.
ABER nun kommts !! Nicht dass Hope jetzt endlich zu seinem „Führer“ heim gedurft hätte………… NEIN!!!!!
Der Hund muss weg sonst wird er eingeschläfert war der einzige Kommentar des „Führers“ zu der Pensionierung „seines Hundes“
Gelinde gesagt finde ich das zum KOTZEN wenn hier in unseren Breitengraden
von Behörden!!!!! so mit Tieren die Jahrelang gute Arbeit geleistet haben umgegangen wird.
Ich hoffe, dass du das in den Verteiler gibst.
Übrigens ist HOPE zur Zeit bei mir!!
Er geniesst sein neues Leben in vollen Zügen und spielt mit jedem der spielen will…und ist absolut verschmust und anhänglich und sehr, sehr dankbar
Das Grauen der Tiertransporte – Gerechtigkeit für Magdalena
Donnerstag, Dezember 9th, 2010Lesen Sie Magdalenas ergreifende Geschichte ….
Den ausführlichen Text lesen sie unter: Animals´Angels
TIPP für Futterstellen: Wärmeteller für Kinder-Nahrung
Samstag, Dezember 4th, 2010Liebe TierschutzkollegInnen,
wie jedes Jahr unser Tipp an alle Tierfreunde, die draussen Futterstellen betreuen:
Kinderwarmhalteller kaufen (gibt es in der Drogerie für wenig Geld) und mit heissem Wasser befüllen. Selbst bei Minusgraden bleibt das Futter eine ganze Weile warm.
Bitte leitet es weiter, vielleicht hilft es dem ein oder anderen.
LG Judith vom www.tierschutzverein-jena.de
Das Katzenklo ist mein Garten-Zen.
judith@hurvinek-jena.de
www.tierschutzverein-jena.de
Winter – Impressionen in 37441 Bad Sachsa /am Harz – OT Steina
Mittwoch, November 24th, 2010Die ganze Nacht hatte es geschneit und es krümelten am Tag lustig die Schneeflocken weiter vom Himmel. Für alle Harzanwohner hieß es „Schnee schaufeln“. Für die Einen ist die weiße Winterpracht Erholung und Urlaub pur, für die Anderen Kraftanstrengung und hoffen, täglich von „A“ nach „B“ und gesund zurück zu kommen. Auch unsere verwilderten Haus- und Wildtiere leiden oft in dieser Zeit. Deshalb bitte ich jeden Tierfreund/-in, denkt Bitte daran, dass Hunger sehr weh tut. Wir füttern schon seit ein paar Wochen die Singvögel und Eichelhäher.
Kurz bevor die Sonne für Sekunden durch die dunklen Schneewolken hervor schaute, hielt ich mit der Kamera einige Winter-Impressionen fest.
Am Tag bis zum späten Nachmittag folgten weitere Aufnahmen. 


Genießen Sie mit mir, die Stille, Ruhe und die Besinnlichkeit des Winters.
Die ersten Schneeflocken in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz
Dienstag, November 23rd, 2010Josephine beobachtet durch die Scheibe die ersten Schneeflocken, die vom Himmel fallen.
Bei dieser ungemütlichen Witterung möchte man die Schlafpositionen unserer Molli
und unserem Fridolin
nach ahmen. Hermann tobt durch den Spieltunnel und erbeutet die kleinen Spielmäuse. 
Susi, unsere Omihündin, zeigt uns schon lange, dass sie keine großen Spaziergänge mehr mag. Lieber liegt sie gemütlich in ihrem Körbchen und geniest die Ruhe.
Unsere anderen Stalltiere, verspüren deutlich die kalte Luft. Aber ihr dichtes Unterfell schützt sie vor Kälte.
Alle Kaninchen und Meerschweinchen
kuscheln gern im frischen, trockenen Stroh.
Ein gemütlicher Sonntags – Spaziergang durch 37441 Steina/am Harz
Sonntag, November 14th, 2010Der Morgen hat für mich richtig romantisch begonnen. Ich durfte mit erleben, wie ein Regenbogen früh am morgen leuchtete.
Als ich die Kamera im Schnelltempo aus dem Haus holte, war er fast verblasst.
Mein Mann Siegfried stand leider im Badezimmer, deshalb sah er von dieser Schönheit nur noch die Restaufnahmen von der Kamera.
Einen gemütliches Spaziergang mit Susi folgte nach dem Frühstück.
Die Luft war angenehm warm. In Sekundentakt beobachteten wir die Sonne, die sich aus den dunklen Wolken empor schob. 



Der Waldboden war an vielen Stellen immer noch sehr nass.
Zaghaft zwitscherten die Vögel im Wald.
Ihre Stimmchen begleiteten uns fast nach Hause.
Gestern hat es aus allen Kübeln gegossen. Die Straße verwandelte sich zu einem großen See, das Bächlein “Steina” zu einem reißenden Fluss.
Susi mochte bei diesem Dauerregen kaum auf die Straße Gassi gehen. Sie signalisierte mir : “Ich will nach Hause ins trockene”. Unsere 3 Katzen schliefen den Schönheitsschlaf und Hermann beobachtete die Singvögel durch das Katzennetz.
Kater Hermann , ein neues Mitglied in unserer „Raubkatzenfamilie!“
Samstag, November 6th, 2010Es war Anfang November 2010, als Kater Hermann zu unseren 3 „Raubkatzen“ und gute Laune Hündin Susi kam.
Hermann wurde von einer älteren Frau als kleiner junger Kater geliebt. Als er größer wurde und seine Männlichkeit allen unkastrierten Katern zeigte, wurde er für die ältere Dame ein Problem. Nach Katerart markierte er mit Urin im und um sein Zuhause. Kurz entschlossen wurde er auf einen Reiterhof gebracht. Dort musste er sich, wie alle unkastrierten Kater/Katzen um sein Futter „kämpfen“. Die alte Dame gab ihrer Enkeltochter, wöchentlich Futtergeld für Hermann mit. Sie sollte Hermann versorgen.
10 Jahre lang nahm diese junge Frau ohne Skrupel das Geld entgegen. Hermann sah niemals nur einen Brocken Futter.
Eine Tierschützerin veranlasste auf eigene Kosten, dass Hermann mit 7 Jahren kastriert wurde. Nur heimlich konnte sie ihn vor Ort füttern. Denn auf dem Reiterhof, waren Katzen ungebetene Gäste. Keiner sah, dass der kräftige Kater Mäuse über Mäuse fing.
Wenn die Bäume im Herbst ihr Laub verloren und der Winter vor der Tür stand, bangte die Tierschützerin um Hermann. Im Reiterhof schloss man alle Türen ab, auch die gefüllten Heu/Stroh – Ställe ebenfalls.
Den Mitarbeitern war das Schicksal des Katers völlig egal. Katzen sind überflüssige Geschöpfe auf der Erde. Hunde dagegen sind zum ausbeuten und benutzen da, für die eigenen Zwecke!
Leider musste Hermann immer wieder erleben, dass viele Hunde auf ihn mutwillig gehetzt wurden. Er tat niemanden was. Hauptsache der Mensch hatte seine „Freude“, dass Hermann um sein Leben lief.
So erging es ihm Tag ein und Tag aus.
Schon lange überlegten Siegfried und ich, ob wir Hermann mit auf nehmen. Er ist 10 Jahre alt, kastriert und einfach nur LIEB.
Vor Hündin Susi hat er noch einwenig Angst. Wir sind überzeugt, dass er bald verspürt, dass von Susi keine Gefahr aus geht. Unsere 3 Raubkatzen beobachten ihn von der Ferne. Ein wenig wird gegenseitig gefaucht.
Es ist Abend geworden.
Hermann liegt bei Siegfried im Bett und schnurrt. Er zeigt uns, wie glücklich er ist, sein Trockenfutter (Royal Canin) – welches er in seinem ganzen Leben noch nie gefressen hatte – , nach Herzenslust fressen zu können. Ohne Stress – richtig in Ruhe – einen warmen Po zu haben – und vor allem geliebt zu werden von Menschen!

Seine Liebe zeigt er uns mit viel Köpfchen geben, Pfötchen treten und lautstark schnurren. Was will man mehr…?
Wir hoffen, dass Hermann seine Freiheit nicht so sehr vermisst. Denn nun muss er lernen, mit unseren 3 Katzen/Kater als Wohnungstiere zu leben.
Beatrix und Siegfried Weber
Kaninchen Lilo´s Geschichte in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz
Donnerstag, November 4th, 2010Kaninchen Lilo lebt in einer großen Kaninchengruppe. Bei ihr stellte ich eines Tages ein Geschwür auf dem rechten Schulterblatt fest. Ich war mir nicht sicher, ob die Beule auch ein Abzess war. Deshalb stellte ich sie unserem Tierarzt vor. Er stellte die Diagnose Kebs fest. Mir blieb keine andere Wahl und beschloss, Lilo operieren zu lassen. Ich lies sie eine Nacht bei unserem Tierarzt in der Praxis. Am nächsten Tag holten mein Mann und ich sie ab. Während der Fahrt zu uns nach Hause fummelte sich Lilo 3 Fäden von der frisch operierten Wunde ab. Mein Schrecken war groß, als ich sie aus der Transportbox nahm.
Den Käfig mit frischen sauberen Leinentüchern, den ich für Lilo vorbereitet hatte, fand sie als Freiheitslebendes Kaninchen überhaupt nicht gut. Ihr Gesicht verzog sich, als schlechtes Laune Kaninchen.
Kurz entschlossen nähte ich ihr ein Stoffschlauch, schnitt vier Löcher für die Beine hinein, am Kopf und Hinterteil nähte ich Schlüpfergummi in den Schlauch, um eine Festigung am Kaninchen zu erhalten. 
Auf ihre Wunde legte ich sterile Kompressen drauf. Ein Tag hielt meine Improvisation , dann hatte Lilo eine lange Nacht, schön säuberlich von ihrem Körper alles ab zu basteln.
Das Blut aus ihrer Haut quoll ihr aus ihrem bereits gezogenen Hautfäden weiter empor. Jod half mir, die Wunde Keimfrei zu halten. Nun bastelte ich ihr einen Halskragen. 
Wieder verwendete ich Schlüpfergummi für den Hals, damit sie mir diesmal den Kragen nicht wieder über Nacht ab streifte. Lilo wehrte sich diesmal mit allen vier Pfoten und ihr Gemüht verwandelte sich in stinke Laune. Wenn sie ein Krokodil gewesen wäre, hätte sie mich auf gefressen.
Vor meinen Augen nahm sie den Hinterfuß und fuhr mit den Krallen in die immer noch blutende Wunde. Diesmal wurde ich mit meiner Stimme laut und brüllte Lilo an. Ich war am VERZWEIFELN!!!! Mein Gedanke war, ich kann ihr doch nicht noch die Hinterbeine zusammen binden. Kaninchen sind Fluchttiere, die sich schnell die Hüftgelenke aus kugelt. Ich war mir so sicher, dass ich eine Barriere geschaffen hatte, dass sie nicht mehr ihren Kopf, wie eine Eule verdrehen konnte, um an die große Wunde auf ihrem Schulterblatt zu gelangen.
Erneut musste ich mir was einfallen lassen, damit ich sie auf andere Gedanken bringe. Die Möhren klemmte ich in die Gitterstäbe, damit sie es leichter hatte zu fressen. Petersilie und Dill als Leckerchen gab es abends und morgens, wenn sie die Hautwunde in Ruhe lies. Endlich nach 5 Tagen schien die Haut sich zu schließen. Nun fing es für Lilo auf der Haut zu jucken an. Über Nacht richtete sie mit den Krallen erneut ein Blutbad an. Diesmal schaffte sie es, ihren Halskragen über Nacht ab zu basteln. Als ich dies Früh sah, fing ich bald an zu weinen. Was sollte ich noch machen …???? Wie ein Blitz fiel mir ein: „Nimm FISSAN-Silberpuder. Das heilt und nimmt den Juckreiz auf der Haut!“ Ab dieser Zeit behandelte ich sie mit diesem genannten Puder. Nach erneuten 4 Tagen lies Lilo ihre große OP-Wunde in Ruhe.
Lilo zeigte mir, wie schlau sie innerhalb von einer halben Stunde den Kragen über ihren Kopf zog. Zuerst putzte sie ein Ohr nach vorn, zog das zweite Ohr unter den Kragen nach vorn, machte Männchen und streifte mit mehreren Anläufen ihr Kinn die Gitterstäbe nach unten, bis der Schlüpfer-Gummi nach gab und schnipste mit samt Kragen über den Kaninchenkopf.
Am 10. Tag füllte ich ihr den Käfigboden mit Stroh. Das war für Lilo eine große Freude. Ihr Kragen nervte sie zwar weiterhin, aber auf Stroh liegen und daran knappern, dass war für sie ein Fortschritt. Im überdachten Gehege erhielt sie außerdem für mehrere Stunden ihren lang ersehnten Auslauf. Sie hoppelte vorsichtig mit ihrem Kragen um her. Aber sie genoss es.
Nach 14 Tagen erhielt ich das „O.K“ vom Tierarzt. Ihren Kragen konnte ich nun endlich entfernen!
Nun wurden auch ihre Fäden gezogen. Ihr Fell wächst über die Wunde nur langsam nach.
Lilo zog in ein 1,80 großen Stall um. Dort wartete Wurzel auf sie, den ich kurz vorher aus der großen Kaninchengruppe mit viel Mühe heraus gefangen hatte.
Ich werde erst beide Tiere wieder zurück setzen in ihre Kaninchengruppe, wenn bei Lilo das Fell auf der Haut vollständig nachgewachsen ist. Dann kann sie ihre Lieblingsbeschäftigung in vollen Zügen nach gehen, nämlich Erdgrabungen durch führen und darin verstecken.
Beatrix Weber















