Trauer um Meerschweinchen Lisa
Juni 27th, 2008

Heute mussten wir von unserem lieben Meerschweinchen LISA Abschied nehmen. Die Kleine wurde im März krank. Sie hatte keinen richtigen Appetit mehr und nahm sehr schnell und viel ab. Sie hat über eine Woche in der Tierklinik verbracht, wo sie viele unangenehme Untersuchungen über sich ergehen lassen musste, u. a. auch eine Blutuntersuchung. Diese ergab, dass sie extrem zu wenig Thrombozyten im Blut hatte. Von den Ärztinnen wurde mir gesagt, dass die Lisa nicht wieder gesund werden würde, da diese katastrophalen Blutwerte entweder auf eine schwerwiegende Herzerkrankung oder Blutkrebs zurückzuführen seien.
Also nahm ich die Maus wieder mit nach Hause, um sie in der kurzen Zeit, die ihr noch bleiben sollte, so richtig zu verwöhnen. Das haben wir dann auch getan und zu meiner Überraschung hat sie sich entgegen der Vermutungen der Tierärzte wieder erholt. Sie war fit und munter, hatte einen gesunden Appetit und hat fast das ganze verlorene Gewicht wieder zugenommen. Sie durfte an jedem Tag, den es das Wetter erlaubte, zusammen mit ihren Freunden in das große Auslaufgehege im Garten. Diese Stunden hat sie sehr genossen. Lange lag sie in der Sonne und döste und dann tobte sie wieder ausgelassen mit ihren Freunden.
In den letzten beiden Wochen merkte ich, dass Lisa wieder an Gewicht verlor, obwohl sie immer freudig zum Fressen kam. Auch wurde sie wieder etwas ruhiger. Gestern hat sie dann das Fressen eingestellt. Sie lag ganz entspannt im Gehege und hat sich an die anderen Schweinchen gekuschelt, als würde sie deren Beistand suchen. Da war mir schon klar, dass ihre Zeit nun gekommen war. So war es dann auch. Heute morgen, als ich zum Füttern kam, war die Lisa schon ganz steif und kalt. Sie wurde nur 2 1/2 Jahre alt.
Wir sind sehr traurig über Lisa’s Tod. Sie war nicht nur ein besonders hübsches, sondern auch ein ganz besonders liebenswertes Schweinchen. Sie war lieb zu allen anderen Schweinchen in der Gruppe, auch wenn eines neu dazu kam, zur Kaninchen-Omi Lillyfee und auch zu unseren Kindern. Sie hat die Behandlungen in der Tierklinik, bei uns zuhause die ständigen Gewichtskontrollen, Medikamentengaben und Zwangsfütterungen mit großer Geduld ertragen, als hätte sie gewusst, dass wir ihr helfen wollten. Da wir uns in den letzten Monaten so intensiv um sie kümmern mussten, ist sie uns ganz besonders ans Herz gewachsen und hat nun eine große Lücke hinterlassen. Unser Sohn hat bitterlich geweint (die Lisa war sein Schweinchen; er hatte sie damals auf Ihrer Internetseite entdeckt und sich auf den ersten Blick verliebt). Er hat eine Blume für sie gekauft und auf ihr Grab gepflanzt .
Still, still, seid leise,
es ist mein Engel auf der Reise!
Er wollt nur ganz kurz bei uns sein,
warum er ging, weiß Gott allein.
Wir vergessen dich nicht, warst du auch klein!
Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,
in unseren Herzen ein großes Stück.
Er wird jetzt immer bei uns sein.
Nein, wir vergessen dich nie, warst du auch klein!
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
ich weiß, es ist sein Flügelschlag!
Und wenn ich mich frag, wie mag’s für ihn sein?
Ich weiß, ein Engel ist niemals allein!!!
Er kann jetzt alle Farben sehen,
auf Pfoten durch die Wolken gehen!
Und wenn ich ihn auch so vermiss’,
und weine, weil er nicht bei mir ist,
ich weiß, im Himmel wo es ihn jetzt gibt,
erzählt er stolz:
Ich wurde‘ geliebt!!!
Traurige Grüße aus Osterode
sendet Ihnen und Ihrem Mann
Familie Aref

Diese junge Singdrossel flog unbeholfen gegen die Fensterscheibe. Sie war etwas benommen, kam aber durch meine sofortige Wassergabe – per Plastikspritze – wieder zu sich und konnte nach ca. 20 Minuten Erholung im Strohhaufen, wieder fliegen.
Seitdem hält sie sich viel in unserem Garten auf.
Mir geht es richtig wohl auf der grünen Wiese. Ich habe auch viele Artgenossen, die mir zeigen, was richtig gut schmeckt. Aber ich stehe auf Tomaten bei dieser Wärme. Löwenzahn und Spitzwegerich sind auch immer wieder lecker. Wenn es zu heiß wird, vergrabe ich mich zwischen Grasbüscheln oder unter Sträuchern.
. Die haben das ganze Leben noch vor sich.
Nach der Fütterung —-!
9 Tage alte Babys, die neugierig aus ihrem Nest hervor krabbelten.
die ersten freudigen Sprünge ….
Noch etwas schüchtern, schaut er/sie aus dem Stroh. Mama Madonna behütet die kleinen Racker liebevoll.
Wir stängen uns mächtig an, bald groß zu werden, wie unsere Mama. (19 Tage alt).
Sie fangen das erste Grün an zu fressen.
Alles was Mama schmeckt, wird gern nach gemacht!
Möhrchen …..total lecker!!!!

Madonna hat 3 rotbraune- und 3 gescheckte Kaninchenkinder bekommen.
Oder plötzlich raschelte es im Gebüsch und Moritz kam zum Vorschein mit einem kleinen „Miau“ und begleitete Susi und uns nach Hause.
Katzenfreundin Rosi müssen es lernen, ohne ihn weiter zu leben. Aber auch sie, werden
ihn niemals vergessen!


Und schon schaut neugierig Wölckchen aus dem Erdloch.
Auf den erhöhten Heukisten schmeckt es den Kaninchen das frische Wiesengrün besonders gut.