Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Türchen 15: die Pullovergans…eine wirklich wahre Geschichte!

Montag, Dezember 15th, 2014

von Hannelore Rodrian

In einem Vorort lebten in der hungrigen Zeit nach dem Krieg zwei nette alte Frauen. Damals war es sehr schwer  für Weihnachten einen Festbraten zu bekommen. Aber eine der beiden Frauen konnte bei einem Bauern, für allerlei Zeug, eine magere aber muntere Gans eintauschen. In einem Korb verpackt, brachte Fräulein Agathe das Tier nach Hause. Und sofort fingen sie und ihre Schwester an, die Gans zu hegen und zu mästen.
Die beiden Fräulein hatten eine Wohnung zur Miete im zweiten Stock. Und keiner im Haus wusste, dass in einer der Stuben der Schwestern ein Federvieh hauste, das verwöhnt, gefüttert und großzügig aufgezogen wurde. Agathe und Emma nahmen sich vor, keinem Menschen etwas davon zu sagen. Und das aus zwei Gründen: erstens gab es neidische Leute, die sich keine Gans leisten konnten, und zweitens wollten die Frauen um nichts in der Welt die Gans, wenn sie dick und fett und fein gebraten war, mit näheren Verwandten teilen. Darum hatten die beiden in den sechs Wochen bis zum 24. Dezember auch keinen Besuch mehr. Sie lebten nun ausschließlich für die Gans.

Und so kam dann der Morgen des 23. Dezember heran. Es war ein klarer, feiner Wintertag. Die ahnungslose Gans stolzierte vergnügt herum – ihren Korb hatte sie in der Küche nahe der Schlafstube der beiden Schwestern – und war ordentlich am Schnattern. Die beiden Frauen mochten sich nicht anschauen. Nicht, dass sie böse aufeinander waren, das natürlich nicht. Nein, nur war da die Frage, wer die Gans schlachten sollte.

„Das tust du!“ sagte Agathe, sprach‘s, stieg aus dem Bett, zog sich rasend schnell an, nahm die Einkaufstasche, überhörte den stürmischen Protest und verließ in geradezu hässlicher Eile die Wohnung.

Was sollte die arme Emma tun? Diese knurrte vor sich hin und dachte, ob sie nicht ihren Nachbarn fragen sollte, die Gans um die Ecke zu bringen. Doch diesen Gedanken ließ sie wieder fallen, denn sonst hätte man diesem Herrn auch einen großen Teil vom Braten abgeben müssen. Sie nahm sich ein Herz und machte sich an das gräuliche Unternehmen, nicht ohne dabei lauthals zu heulen.

Als Agathe nach einer ganzen Weile wieder nach Hause kam, lag die Gans auf dem Küchentisch und der lange Hals baumelte wehmütig pendelnd über die Tischkante herunter. Blut war keines zu sehen, dafür aber zwei alte nette Fräulein, die sich heulend in den Armen lagen.

„Wie…. wie….,“ schluchzte Agathe, „hast du es gemacht?“ „Mit… mit… VERONAL!“ heulte Emma zurück. „Ich habe ein paar von deinen Schlaftabletten aufgelöst und in das Futter gegeben und nun ist sie … huhu …. tot. Aber rupfen musst du sie… huhu…“ . so ging das Weinen und Schluchzen fort.

Aber weder Emma noch Agathe konnten sich dazu entschließen. In der Küche stand der leere Korb, da war keine Gans mehr, die schnatternd Guten Morgen sagte. Und so saßen die beiden eng umschlungen auf dem Sofa und heulten sich aus.

Endlich nahm sich Agathe zusammen und fing an, den noch warmen Vogel zu rupfen. Eine Feder nach der anderen flog in den Papiersack, der von Emma festgehalten wurde. Und dann sagte Agathe: „Emma, du nimmst die Gans nun aus!“ und ging in die Wohnstube, setzte sich auf das Sofa und heulte ins Kissen. Emma lief ihrer Schwester nach und sagte einfach, das könnte sie nicht tun.
Daraufhin einigten sie sich – denn es war schon spät am Abend-  das Unternehmen Gans auf den anderen Tag zu verschieben.

Am nächsten Tag wurden Agathe und Emma in aller Frühe aus dem Schlaf gerissen. Mit einem Ruck saßen die beiden Frauen gleichzeitig senkrecht im Bett und schauten mit großen Augen auf die offene Küchentür. Und wer kam da hereinspaziert? Eine empört schnatternde Gans, die am ganzen Leib zitterte und bebte!
Diese Geschichte ist tatsächlich wahr -  aber sie geht noch weiter. Als ich am Weihnachtsabend den beiden Frauen noch schnell ein kleines Päckchen bringen wollte, da kam mir doch wahrhaftig eine schnatternde Gans entgegen, die ich aber bloß am Kopf erkennen konnte, denn das ganze Tier steckte in einem warmen Pullover, den die beiden Frauen in aller Eile für ihren Liebling zusammengestrickt hatten!

Die Pullover-Gans hat noch sieben Jahre gelebt und ist dann eines natürlichen Todes gestorben.

Quelle: Animal Spirit – www.animal-spirit.at

Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.

Georg Christoph Lichtenberg

Türchen 12: Ein Video für Bären – Freunde ….

Freitag, Dezember 12th, 2014

https://www.facebook.com/video.php?v=716175948419533

Türchen 11: Ein niedliches Winter – Video

Freitag, Dezember 12th, 2014

https://www.facebook.com/video.php?v=10152065630714588

Deutschland: Hunden läuft der Eiter aus den Ohren – Kühe und Schweine bauchhoch in Gülle – entzündete Füße/verklebte Körper: Bauernhof in Homburg-Breeden !!!

Donnerstag, Dezember 11th, 2014

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Menschen für Tierrechte – TVG Saar e.V.

Türchen 10: ein Arthrosebett…ein Weihnachtsgeschenk für eine alte Dame …

Mittwoch, Dezember 10th, 2014

Von: Hannelore Rodrian

… die erst mal als alter Mann durchlief. Der alte Mann mit seinem einzigen Freund auf Erden, dem ebenso alten, ausgefransten Tennisball… und  im März durfte sie den lieblosen, kalten, matschigen Ort verlassen und zu Alfina werden. Alfina, die sich nun auf weichen Kissen wälzen darf. Besser wäre noch ein Arthrosebett…

„…den alten zerfransten Tennisball braucht Alfina nun nicht mehr. Sie hat ein Zuhause gefunden, bei Menschen die sie lieben und wo sie Willkommen ist, viele Streicheleinheiten bekommt und nötige Medikamente, die ihre Arthroseschmerzen lindern. Viele Menschen haben Anteil genommen an ihrem Schicksaal und Alfina verfolgt!

Der Tag, der für Alfina alles nochmal verändern sollte, war erst mal sehr, sehr stressig für sie. Sie war lange kein Auto mehr gefahren und wusste nicht wie ihr geschieht. Nach vielen Stunden Fahrt, kamen wir spät abends bei der Adoptivfamilie an – aber Alfina wollte nicht mehr aus dem Auto raus. Und wir zweifelten, ob wir das richtige getan hatten… Doch nun gab es kein Zurück – und wie sich später heraus stellte, war dies auch gut so! Wir beförderten sie also ins Haus der Familie und die Situation änderte sich rasant!

Ganz so, als hätte Alfina gewusst: “Hier gehöre ich nun hin, hier bin ich gewollt und darf ich bleiben.” Mit Ruhe und Selbstverständlichkeit wanderte sie alle anwesenden Personen ab um sich Streicheleinheiten abzuholen. Dann suchte sie sich “ihre Ecke” und legte sich hin und war ruhig. Am Tag darauf bekamen wir ein ersten tolles Foto das uns förmlich anschrie: “Ihr habt das richtige getan, ich bin glücklich und fühle mich wohl…..”

Alfina hat wirklich schwere Arthrose und bekommt Medikamente, die ihre Schmerzen lindern. Wir suchen aktuell noch dringend Spenden, da wir ihr gerne ein orthopädisches Hundebett zur Verfügung stellen möchten, denn dieses wirkt Wunder bei Arthrose. Diese Betten liegen bei Alfina’s Größe und Gewicht bei knapp 200€ und die Ablösesumme für den Gnadenhof haben wir auch noch nicht beisammen. Es wäre deshalb sehr nett, wenn ihr uns bzw. Alfina trotz des gefundenen neuen Zuhauses noch unterstützen würdet. Sobald wir dies realisieren konnten, geben wir hier wieder ein Update rein…!

http://www.pfoetchenhilfe-grenzenlos.de/core/index.php?option=com_content&view=article&id=1555:alfina&catid=11:happy-ends-hunde&Itemid=51

     

 

 

 

 

Ich betrachte Untätigkeit als das wahre Glück,

während die Welt sie als großes Unglück ansieht.

Laotse (6. Jh. v. Chr)

Von: Hannelore Rodrian Gesendet: Samstag, 1. Februar 2014 19:35

Alf ist zwar ein alter, aber sehr lieber Rüde.

Er lebt an einem lieblosen, kalten und matschigen Ort, umgeben von starken jungen Tieren.

Er ist immer in der Nähe der Pfleger, die aber keine Zeit für den alten Mann haben. Er sehnt sich sehr nach einer eigenen Familie mit einem warmen Plätzchen, mit liebevollen Gesten und Worten. Das wäre sein größter Wunsch!

Er schleppt seinen alten, zerfransten und kaputten Tennisball überall mit hin, denn der  ist sein einziger Freund in seiner einsamen Welt.

Er hat mit Sicherheit alterstypische Erscheinungen wie Arthrose, ist aber ansonsten guter Dinge. Er ist sehr freundlich und aufgeschlossen und versucht das Beste aus seiner Lage zu machen. Für ihn suchen wir Menschen, die ein gutes Werk vollbringen wollen, und die Liebe besitzen um diesem freundlichen umgänglichen Wesen noch mal ein Zuhause zu schenken – einen so genannten Gnadenbrotplatz!

Öffnen Sie ihr Herz für Alf – er wird es Ihnen mit Treue und Dankbarkeit 1000-fach zurück zahlen!

vorgestellt von: PHG e.V.
Rasse: Schäferhund Mix
Farbe: beige meliert
Alter: ca. 11 Jahre
Geschlecht: männlich
Größe: ca. +/- 55cm
Kastriert: nein
geimpft: ja (Tollwut – gemäß Ausreisebestimmungen)
gechippt: ja
Herkunft: Belgien
Verträglich mit Artgenossen: ja
Verträglich mit Katzen: k.A.
Verträglich mit Kindern: ja – gerne größere
Kontakt: 02272 4082672 oder bstumm@phg-ev.de

 

Eine wahre Geschichte: kleine Taube an Scheunentor angenagelt

Mittwoch, Dezember 10th, 2014

Alex - die kleine Geschichte einer tapferen Taube

Er wurde nach einem anonymen Anruf angenagelt an einem Scheunentor gefunden – 4 Nägel fixierten ihn.

lg Vera

Türchen 9: der übriggebliebene Storch…

Mittwoch, Dezember 10th, 2014

von Hannelore Rodrian

Der Storch im Winter

Zunächst ging man davon aus, dass der Storch gesund und munter aussähe und keiner weiteren Hilfe bedürfe – so die Ansicht des (sicherlich sehr fachkundigen) Außendienstmitarbeiters des Ordnungsamtes der Einheitsgemeinde Sülzetal.

“Der Storch machte einen gesunden Eindruck und hat auf dem Parkplatz vermutlich nach Futter gesucht”, sagte er am Dienstag.

Vermutlich nach Froschschenkeln.

Der Storch hatte am 3.12. die Aufmerksamkeit in Osterweddingen auf sich gezogen. Der Vogel war von Passanten auf dem Parkplatz eines Supermarktes gesichtet worden. Seelenruhig spazierte der Vogel in der Nähe der abgestellten Einkaufswagen auf und ab. Vermutlich, so die Behörde,  sei das Tier bereits von Menschen gefüttert worden, so dass der Storch relativ zutraulich gewesen sei. Jedoch habe er Menschen nur auf einen Abstand von ein bis zwei Meter an sich heran gelassen und sei dann fortgelaufen. Er habe sich nicht einfangen lassen.

Nach der Presseinformation hat eine Frau – offensichtlich den Verlautbarungen, dass es dem Vogel prima ginge, wenig Glauben schenkend –  den Storch am Montagnachmittag in Osterweddingen eingefangen, indem sie eine Decke über das Tier geworfen hat. Sie hat den Storch dann in ihrem Auto nach Magdeburg gefahren.

Dort nahm ihn Dr. Michael Kaatz von der Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg im Jerichower Land in Empfang. https://www.facebook.com/storchenhof.loburg Der Storch sitzt mittlerweile wohlbehalten in einer Voliere der Vogelschutzwarte und wird von den Tierpflegern mit Fisch und Mäusen gefüttert. Er bekam den Namen „Corazon“. Er hat offenbar bereits Kontakt mit Menschen gehabt, da er sehr zutraulich ist und ein normales Gewicht hat. Außerdem trägt er einen Ring und muss deshalb  registriert sein.

Corazon wird nun in Loburg aufgepäppelt, dort überwintern und dann Ende März, Anfang April ausgewildert werden. Wenn er denn flugfähig ist. Wenn nicht muss er eben Flugstunden kriegen.

Und wir werden uns wohl über einen milden Winter freuen dürfen.

 

    

 

 

Bleiben die Störche noch nach Bartholomä (24. August), so kommt ein Winter, der thut nicht weh. (Sprichwort)

Am 15.August 1999, morgens, verdunkelte sich urplötzlich der Himmel am Goldstrand/Bulgarien. Zehntausende Störche flogen über die Schwarzmeerküste Richtung Bosporus auf dem Weg zum Schwarzen Kontinent, nach Afrika. Bis weit in die Mittagszeit hinein zog der gigantische Treck vorüber. Es waren sicher auch Störche aus meinem Heimatort dabei, die noch einmal flügelschlagend zu mir herunter winkten. Und ich hatte nicht mal eine Kamera zur Hand – aber es war ein Anblick den ich für immer im Kopf und im Herzen haben werde.

Das Rettungsvideo von Pavian “Willy”

Montag, Dezember 8th, 2014

Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann. Unsere Tierretter bekamen eine Meldung, dass ein Pavian bei Ebay-Kleinanzeigen verkauft werden solle. Was zunächst nach einem Scherz klang, stellte sich jedoch schnell als bittere Wahrheit heraus. …

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Deutsches Tierschutzbuero

Türchen7, zweiter Advent: Mitgefühl, Liebe, und Hoffnung…

Sonntag, Dezember 7th, 2014

Von: Hannelore Rodrian

Ein Bild, das vor zwei Jahren um die Welt ging: ein Mann schwimmt im See und hält einen Hund in den Armen, der mit geschlossenen Augen in völligem Vertrauen den Kopf an seine Brust legt. John Unger und sein Schoep (damals Shep), der 19 jährige, arthrosekranke Hund. Wissen wollend, was aus ihm geworden ist fand ich die Geschichte dahinter. Und ich fand das, was ich unter Liebe verstehe.


1996 durchsuchte John Unger mit seiner damaligen Verlobten die Tierheime im Bundesstaat Wisconsin nach einem Hund. Als sie dann einem Schäferhundmischling begegneten, der in der Ecke seines Zwingers

kauerte, mit dem Rücken zur Tür, hatten beide sofort das Gefühl, dem Hund ihrer Träume begegnet zu sein.

“Wir hatten nach einem misshandelten Hund gesucht”, erklärt Unger. “Wir wollten einem Hund, der vollkommen unsozialisiert war beibringen, wie man Hund ist, frei und entspannt und ohne Angst.”

Für diese Aufgabe hatten sie sich auf jeden Fall den richtigen Hund ausgesucht. Schoep – der nach der berühmten Eiscreme aus Wisconsin benannt wurde -, war völlig wild aufgewachsen, gefüttert von einem mitleidigen Fremden, bis ihn irgendjemand ins Tierheim brachte. Er hatte noch nie eine Leine oder einen Ball gesehen und hatte entsetzliche Angst vor Männern.

“In der ersten Nacht schlief er überhaupt nicht”, sagt Unger, “also blieb ich mit ihm zusammen wach. Ich legte mich auf den Fußboden vor ihn, ohne irgendwie auf ihn zuzugehen, damit er verstand, dass ich einfach nur da war und ihm nichts tun würde.”

In den ersten Monaten lief John Unger immer absichtlich vor Schoep, damit er sich an den Anblick dieses neuen Menschen in seinem Leben gewöhnen würde. Und er begann, ihn ganz leicht zu berühren oder zu massieren.
Bald antwortete Schoep ihm, indem er Unger kurz über die Hand leckte. “Er fing an, sich mit dem Rücken zu mir auf meinen Fuß zu setzen, damit ich ihm den Rücken kraulen könnte”, erinnert sich Unger. “Ich hatte mir sein Vertrauen verdient.”
Zwei Jahre später, 1998, hatte John Unger sich von seiner Verlobten getrennt und war so verzweifelt, dass er sich umbringen wollte. Eines Abends im Januar ging er mit dem Hund an seiner Seite zum See, dem Lake Superior, wo er sich ertränken wollte.

“Ich verstehe heute nicht mehr, warum ich Schoep mitnahm und ihn so einer Situation aussetzen wollte”, sagt Unger, ” aber ich bin unendlich froh, dass ich es tat. Ich habe geweint und geweint und war gerade im Begriff, es zu tun – und da sah er mich an, mit einem Blick, den ich vorher oder nachher nie mehr an ihm gesehen habe. Er runzelte die Stirn wie ein Mensch, der durcheinander ist. Und irgendwie riss ich mich sofort zusammen. Ich konnte nur noch an ihn denken und daran, dass ich ihn beinahe allein gelassen hätte. Wir liefen die ganze Nacht durch die Straßen und gingen irgendwann schlafen. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich vollkommen anders. Schoep war für mich da. Er hat mir wirklich das Leben gerettet.”

Schoep und John wurden gemeinsam älter. In den letzten Jahren gab Schoep’s Gehörsinn nach, er wurde blind und litt unter furchtbar schmerzhafter Arthrose. Unger nahm ihn immer wieder an den Lake Superior – nur noch zur Entspannung, denn Schoep hatte solche Schmerzen, dass er kaum noch Ruhe finden konnte.

“Er kann nicht schwimmen, also hielt ich ihn immer in den Armen, und eines Tages schlief er einfach ein”, sagt Unger. “Inzwischen schläft er meistens sofort ein, wenn wir ins Wasser gehen, weil es ihn so entspannt und ihm seine Knochen im Wasser nicht mehr weh tun.”

Einer dieser Momente wurde von der Fotografin Hannah Stonehouse Hudson festgehalten; als sie das Foto auf ihrer Facebook-Seite postete, wurde es Tausende Male geteilt.

“Ach, ich denke mir: Die heutige Welt ist so voller Schwere und Hektik, alles geht so furchtbar schnell”, sagt Unger. “Ich glaube, die Leute sehen in diesem Foto etwas wie Mitgefühl, Liebe und Hoffnung: So, wie die Welt sein sollte. Das wünscht sich doch jeder. Das ist das, was ich für Schoep fühle. Wir verstehen einander, wir haben ein echtes, tiefes Gefühl füreinander, wir lieben einander. Er ist meine Welt.”

Am 17. Juli 2013, ein Jahr, nachdem das wundervolle Foto aufgenommen wurde, starb Schoep, wenige Wochen nach seinem 20. Geburtstag. “Er war immer an meiner Seite”, sagt Unger, “und da ist er noch immer.”

 

Und wenn ich weissagen könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also dass ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

1.Korinther 13,1

Türchen 6: once upon a time und das zahme Kind des Waldes

Samstag, Dezember 6th, 2014

Von: Hannelore Rodrian

Once upon a time…

…wo der Wald bis an die Höfe reichte und die Höfe von den Tomtes bewacht wurden, den Wichteln, die Acht gaben, dass die Hühner sicher und geborgen auf ihren Stangen sitzen konnten….und wo der Wichtel Tomte Tummetot aber auch mit dem hungrigen Fuchs seine Grütze teilt, die wiederum die Kinder für den Wichtel hingestellt haben, denn sie wussten dass er da war und über sie und ihren Hof wachte…

Tomte und der Fuchs… ein Märchen aus einer anderen Zeit, die dennoch einmal gewesen sein muss. Wie hätte Astrid Lindgren sie sonst so wunderbar erzählen können?

Once upon a time…

Ich habe die Geschichte meinem Kind 1988 zu Weihnachten geschenkt und jeden Abend vorgelesen… bis irgendwann die Zeit der Märchen vorbei war.

Nun wird sie 30 und lebt fern von mir.

Aber Weihnachten wird sie da sein.

Vielleicht lese ich ihr die Geschichte dann noch einmal vor.

Das zahme Kind des Waldes

Kein Weihnachtskalender ohne Füchse – oder wenigstens einen Fuchs. Diesmal bin ich auf Santos Seite http://santowolf.de/santopage.php auf Fritzi gestoßen, ein Fuchsmädchen aus Luxemburg, verwaist mit drei Geschwisterchen, aufgenommen, aufgepäppelt –  ausgewildert… nein eben nicht.

Fritzi nicht. Fritzi, von Anfang an das schwächste und kleinste Tier des Rudels, muss geahnt haben, dass sie ohne Unterstützung vielleicht nicht weit kommen würde – und zog es vor sich nicht den Elementen/Jägern/Autofahrern zu stellen. Auf der Schulter sitzend die Welt zu erkunden, ohne sich um ihren Lebensunterhalt kümmern zu müssen, herumzustromern wie sie wollte, wurde sie nicht nur von den Menschen umsorgt, sondern auch von der Hündin Senta, einem Golden Retriever Mischling und von Pitty, einem Appenzeller Mischling. Senta übernahm die Rolle der Mutter und Pitty die Rolle des Spielkameraden denn er war genauso alt wie Fritzi.   http://www.fritzi.lu/home.html

Glaubt man den Jägern, sind Füchse einfach an allem Schuld. Sie werden zum Sündenbock gemacht, vermutlich auch für Pestilenzen, Atomkrieg und Klimawandel. Und damit die Öffentlichkeit das auch ja glaubt, verbreitet die Jägerschaft Panik mit diversen Falschaussagen zum Fuchs. Eine davon ist, dass Füchse auch für Hunde gefährlich sind … dabei hätte ich eher das Gegenteil gedacht.

Aber ich glaube auch nicht, dass Jäger auch nur das Geringste über die Geschöpfe wissen, die sie umbringen.

Denn dann könnten sie e ja nicht mehr tun…

Ich wünsche euch einen schönen Nikolausabend