Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Das kleine Kätzchen und der Weihnachtsmann

Dienstag, Dezember 4th, 2012

Ein kleines Kätzchen lag eingerollt auf einer Stufe eines alten Hauses. Sein kleiner Bauch hob sich langsam auf und ab.
Es war ein Tag vor Weihnachten…..

Die fröhliche Kindergeschichte lesen Sie unter: Weihnachtsideen24

Ein Wunschzettel an den Weihnachtsmann…

Samstag, Dezember 1st, 2012

LG Maria Bader

www.find-mich-fix.de (Interaktive informative Seite inkl. Datenbank über entlaufene und aufgefundene Hunde)
www.hundelebendfalle.de (Datenbank mit Hundelebendfallen)
www.m-arki.de (Sicherheitsgeschirre u. mehr )

Ich klage an, …

Samstag, November 17th, 2012

Von: Doris Spiess

Ich klage an,

… weil ich ein Kind aus einem Ups-Wurf bin – meine Besitzer hatten kein großes Interesse an meiner Mutter – und so wurde sie von ihrem Bruder gedeckt – ich bin auf die Welt gekommen – und irgendetwas stimmte nicht mit mir – ich hatte Schmerzen – und mein ganzer Rücken war offen – die paar Stunden die ich lebte waren furchtbar – der Tod eine Erlösung …

… weil ich seit dem ich ein paar Monate alt bin im Tierheim, in einem kleinen Gehege sitze – keiner mag mich – weil ich einfach eine ganz normale schwarze Katze bin – und ich bin schüchtern – ich verstecke mich immer wenn Menschen kommen – ich habe solche Angst vor ihnen – ich hatte mal ein Zuhause – aber irgendwann haben sie mich raus gelassen – und nie wieder die Tür aufgemacht um mich wieder rein zu lassen – egal wie laut ich vor der Tür gejammert habe – das hat mich so traurig und so wütend gemacht – das ich beschlossen habe, nie wieder einem Menschen zu vertrauen – aber hier in diesem Gehege bin ich sehr unglücklich …

… weil ich plötzlich nicht mehr geliebt werde – weil ich alt bin – und weil ich nicht mehr so lustig anzusehen bin wie ein kleines, junges und verspieltes Kätzchen – ich möchte meine Ruhe – und Streicheleinheiten – und ganz gesund bin ich auch nicht mehr – ich brauche Tabletten, die ich nicht gerne nehme – und weil das alles zu mühevoll war – und zu teuer, bin ich einfach im Tierheim abgegeben worden …

… weil ich in bitter kalter Nacht mit meinen Geschwistern in einer Kiste, die fest verschlossen war, an einer Autobahnraststätte ausgesetzt worden bin – es war so furchtbar kalt – und wir waren hungrig – wir haben uns aneinander gekuschelt – damit wir nicht so arg frieren – nachher war es gar nicht mehr so schlimm – wir sind einfach eingeschlafen – und nie wieder aufgewacht …

… weil ich mit knapp einem Jahr vom Auto überfahren wurde – ich war nicht kastriert – und meine Runden wurden immer größer – weil meine Hormone mich trieben, eine Katzendame zu finden – und als ich endlich den süßen Duft einer „bereiten“ Dame in die Nase bekam achtete ich nicht mehr auf das, was ich schon gelernt hatte – ich war wie von Sinnen als ich ihrem Duft folgte und achtete nicht mehr auf die Autos …

… weil ich mit 9 Monaten schon Mutter wurde – meine Kinder waren sehr groß – und es waren so viele – bei der Geburt hatte ich unendliche Schmerzen – und als eines feststeckte starb ich unter Qualen – und meine schon geborenen Kinder auch – weil ich mich nicht mehr um sie kümmern konnte …

… wir klagen an – weil wir leiden müssen, weil der Mensch sich keine Gedanken macht – weil wir durch die Gedankenlosigkeit des Menschen uns die Pfoten verbrennen an herumstehenden Kerzen oder unbeaufsichtigten Herdplatten – weil wir von Balkonen und aus Fenstern fallen die nicht gesichert worden sind – weil wir den Tod finden in gekippten Fenstern – und weil wir seelisch zugrunde gehen – an Ignoranz und Gleichgültigkeit.

… wir klagen an – weil der Mensch ein Monster sein kann – der uns quält – der uns schlägt und uns unsagbares Leid antut – nur aus Spaß – aus Langeweile – aus unendlicher Dummheit …

… wir sagen Danke – an alle, die uns das Vertrauen an den Menschen wieder geben – die Wochen, Monate oder sogar Jahre lang um unsere Gunst buhlen – die vor Glück weinen, wenn sie uns das erste Mal über´s Köpfchen streicheln dürfen – die alle Liebe, Fürsorge, Zeit und Geld dafür aufwenden, damit es uns gut geht – die uns von der Straße holen – die uns pflegen und uns Wärme und Futter geben – die die Schwächsten von uns aufpäppeln und retten – die ihren Schlaf opfern um alle drei Stunden kleine, ein paar Tage alte Würmchen zu füttern – die schlaflose Nächte haben wenn es uns nicht gut geht und die nimmer müde werden jedem zu sagen wie wichtig es ist , uns kastrieren zu lassen …

Bitte werdet niemals müde – wir danken es Euch mit unserer Liebe – und wir hoffen das es eines Tages soweit ist, dass die dummen Menschen klug werden …

Verfasser: H. Schepers

Der Umzug von Opa Kaninchen Benni ….

Freitag, November 9th, 2012

Gestern musste ich die beiden Kaninchen Knuddel und Mario vom Tierarzt erlösen lassen. Unser 12-jähriger Benni fühlte sich genauso schlecht und traurig, wie ich. Er steckte sein Köpfchen tief in das Stroh. Meine Tränen rollten auf sein weiches Fell. Wahrscheinlich weinte er auf seine Art. Er spürte, dass er allein ist. Die ganze Nacht überlegte ich, wie ich ihm eine neue Partnerin, die ebenfalls ein Schnupfer sein muss, gönnen konnte.
Mit Herzschmerzen stand ich heute Früh auf. Ich spürte, dass mein ganzer Brustkorb sich zusammen zog. Mein erster Gedanke war „Ob Benni gefressen hat in der Nacht?“ Wie so oft musste ich erleben, dass tiefe seelische Kaninchenpartnerschaften, zerbrachen, als ein Tier plötzlich verstarb. Kurze Zeit später folgte, in den Himmel, der/die Partner(in). http://www.tierschutzwelt.de/?p=21255
Benni liegt mir sehr am Herzen, deshalb rief ich unsere Freunde Hannelore und Gerd an. Bei ihnen lebt Flocke, ebenfalls eine Schnupferin und blindes, weißes Kaninchen. Die Kleine hat die gleiche Größe, wie Benni.
Die Zusammenführung ging gut.
Flocke zeigte Benni ihr neues Zuhause in der Wohnung. Ebenfalls die Toilettenschale, wo erst sie und dann er, sich entleerten. Benni ist ein ganz sauberes Kaninchen.
Seine neuen menschlichen Eltern werden ihn genauso lieb haben, wie ich ihn, seitdem er bei uns ist.
Mit vielen Streicheleinheiten verabschiedete ich mich bei ihm. Ich spürte, dass er sich mit Flöckchen wohl fühlt.

Mit lieben Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

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Wir nehmen Abschied von Kaninchen Benni

Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Endlich Feierabend …….. in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Freitag, September 14th, 2012

Unsere Tiere und wir wünschen allen Tierfreunden/-innen ein gesundes und hoffentlich mit ein paar warmen Sonnenstrahlen vermischtes Wochenende!

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber

Hilfe, Hilfe, stirbt er heute?

Samstag, September 8th, 2012

Von: trotzki@gmx.eu

Der Hundetierschutz in Deutschland:

Ein kleiner scheuer, ca. 1/2-jähriger Hund sitzt in der Tötung in Portugal/Italien/Spanien/Frankreich/Rumänien/Bulgarien/Polen/Russland/

Aus dieser Tötung wird der kleine Kerl durch engagierte Tierschützer vor Ort gerettet, er wird gepäppelt und lernt, das Menschen auch gut sein können und dann, dann tritt er die große rettende Reise nach Deutschland an:

Der Transport ist heute (Hunde starben auf dem Transport an einem Hitzschlag) – stirbt er dann endlich heute?

Die Pflegestelle ist erreicht (er lebt im Garten und entläuft) – stirbt er dann endlich heute?

Er entkam der unqualifizierten Vermittlung (die Haustür wurde ohne Sicherung des Hundes geöffnet) – stirbt er dann heute?

Eine Großwildjagd beginnt (alle rennen hinter dem Hund her, man ruft und schreit und macht viel Lärm) – stirbt er dann heute?

Er kennt sich gar nicht aus (oh Wunder, er ist ja grad erst angekommen) – stirbt er dann heute?

die Großwildjagd geht weiter (engagierte Menschen hetzen ihren Hund auf den kleinen Kerl und jagen mit dem Auto hinterher) - stirbt er dann heute?

eine neue Pflegestelle muss her (aber dringend, die erste war ja so was von inkompetent) – stirbt er dann heute?

mit Flexileine spazierengehen (ja, man muss sich halt auskennen, irgendwie muss es doch klappen) – stirbt er dann heute?

die Großwildjagd geht weiter (das Gebiet wird systematisch weiträumig laut lammentierend über das große Unglück durchkämmt) – stirbt er dann heute?

NEIN,  das alles hat er überlebt!!!!!!!!

Eine weitere Pflegestelle muss her -

Entwarnung erfolgt 2 Stunden später, Pflegestelle gefunden! Hurra, Hurra

1 Tag später:

Hilfe, hilfe, er muss sofort aus der Pflegestelle heraus -

Hilfe, hilfe, noch eine 4. Pflegestelle muss her -

Mensch, noch immer keine Endstelle in Sicht – es muss endlich eine Endstelle sein, kann ja nicht sein, dass der kleine Kerl schon 14 Tage in Deutschland ist und noch keine Endstelle gefunden werden konnte

Aufruf:

Wir suchen dringend eine Endstelle für den armen kleinen Kerl der schon in der Tötungsstation im Ausland saß und wir ihn retten konnten 

ENTWARNUNG:

Der kleine scheue Knabe wurde in eine kinderreiche Familie (1/2,  2,  5, 7 Jahre alte Kinder) vermittelt die sich nun fürsorglich und aufopfernd um ihn kümmern wird!

1/2 Jahr später, nachdem das dritte Kind nun endlich mit der Schere spielen kann, hat es mal an der Rute herumgeschnibbelt und den Filzstift in die Nase des Hundes gesteckt,  und der Hund, der kleine scheue aus der Tötung stammende Hund ist jetzt endlich ein Beißer und endlich stirbt er.

Wie HUMAN ist das doch ihn erst Deutschland zu transportieren. Er hat so viel erleben können….. die gesamte,  gut organisierte und ach so kompetente Hundetierschutzszene.

Ach, hätte man den kleinen Kerl doch in der Tötung gelassen.

Copyright: Trotzki, Juli 2011

Dieses Mail muss mit Copyrightvermerk verteilt, weitergeleitet, auf jede Tierschutz-HP und in Foren veröffentlicht werden.

Meerschweinchenkinder Lea und Crema in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Sonntag, September 2nd, 2012

Anfang der Woche nahmen wir zwei Meerschweinchen auf. Lea, ca. 5 Wochen alt kommt aus einer schrecklichen, verschmutzten Haltung. Sie und andere männliche unkastrierte Meerschweinchen und Kaninchen wurden durch das Veterinäramt eingezogen und einem Tierheim zu gewiesen. Als Lea, so „tauften“ wir sie, zu uns kam, waren ihre Füße voll mit angetrockneten Kotklumpen behaftet. Ihr Bauchhaut fiel in die Bauchhöhle. Ihre gekrümmte Körperhaltung verriet mir nichts gutes. Das Heu welches ich ihr Anbot fraß sie nicht, weil sie es nicht kannte. Es war ein Bild des Jammerns.

Ihre Freundin Crema ist ein Abgabetier. Sie ist ca. 6 Wochen alt. Die Kleine kam am gleichen Tag ins Tierheim, wie Lea.

Leas Füßchen reinigte ich vorsichtig. Ich entschloss mich sofort die beiden in unsere Omi/Opi-Meerschweinchen-Gruppe ein zu gliedern. Die guten Tanten kümmerten sich sofort. Sie zeigten ihnen, dass Heu gut schmeckt. Auch das leckere Körnermenü von Zoo Plus, welches sie von unserer Freundin Christine aus Würzburg gespendet bekommen hatte, ist ein  Gaumengenuss nicht nur für Omis/Opis und Tanten, sondern für kleine ausgehungerte Meerschweinchenkinder.
Lea suchte verzweifelt die ersten 3 Tage die Milchquelle aller weiblichen Tiere. Durch dieses Verhalten, wusste ich, dass sie viel zu zeitig von Frau Mama getrennt wurden ist. Ich hoffte, dass sie baldmöglichst lernt durch ihre Artgenossen, dass das Futter, welches wir reichlich anbieten, frisst. Als ich heute Früh in den Stall kam, saß Lea mitten im Fressnapf ….

Bei diesem Anblick leuchtete vor Freude mein Herz!

Lea und Crema werden einige Wochen und Monate bei uns bleiben, bis wir sie vermitteln können.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber

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Lea verstarb am 17.12.2013.

 

Video: Bärenbabys aus Müllcontainer gerettet

Dienstag, August 14th, 2012

http://videos.t-online.de/baerenbabys-aus-tonne-gerettet/id_58254926/index

Mal eine etwas andere Happy End Geschichte

Freitag, August 10th, 2012

… warum nehmen Hundeadoptanten nicht an was man ihnen sagt wie sie mit dem Hund umgehen müssen?

Am WE konnte ich eine tolle Entwarnung über den Verteiler schicken, meine Pflegemaus Charry konnte nach noch nicht mal ganz 2 Wochen bei mir in ein endgültiges Zuhause ziehen.. und das nach dem sie über 2,5 Jahre in Ungarn in einem TH saß und immer übersehen wurde weil sie sich in ihrere Hütte verkroch..

Die ersten Tage waren auch hier nicht ganz einfach, ihr Vertrauen mußte ich mir schon erarbeiten. Aber nach dem ich ihr genug Sicherheit gab, blühte sie innerhalb weniger Tage total auf.. Fremde waren ihr zwar immer noch unheimlich aber alles nichts Schlimmes..

So kam es das sie in ihr neues Zuhause zog. Da es bei mir in der Nähe war brachte ich sie natürlich selber hin und klärte die Leute noch mal ausführlich darüber auf wie man mit einem unsicheren Hund erstmal umzugehen hat.. Doppeltes Sichern, keine offenen Fenster und Türen oder anleinen im Haus und erst recht im Garten usw.. Nach dem alles erledigt war, machte ich mich schnell vom Acker (lange Abschiede machen es mir und dem Hund nur zu schwer)..

Wie erwartet viel Charry erstmal in ihre Unsicherheiten zurück aber die Leute waren ja gründlich von mir aufgeklärt worden..

Montag kurz nach 9 geht mein Telefon “Charry ist weg!” nach dem Spaziergang hatte Frauchen sie abgeleint und ist auf Klo gegangen, hielt es aber nicht für nötig die Tür zum Garten vorher zu schließen.. und schon war Charry ab über den Zaun und weg.. aud meine Frage warum man sich nicht an meine Anweisung gehalten hatte Türen und Fenster geschlossenzu halten oder sie an der Leine zu lassen, kam dann nur “das man sich nicht wirklich hätte vorstellen können das sie über den Zaun springt und abhaut!”

Was.. wie bitte, hab ich für blöd geredet über eine Woche lang????? Aufregen nutzt jetzt nichts, wo ist Charry hin gelaufen??

Leider ist sie genau in die falsche Richtung gelaufen, in eine wo sie sich noch überhaupt nicht auskennt und daher auch nicht wirklich den Weg zu mir finden könnte..

Die Leute bekamen dann sofort aufgetragen wo sie überall anrufen müssen (Polizei, Feuerwehr, TH usw), gut das ich all meine Pflegis immer sofort bei TASSO anmelde also natürlich auch TASSO benachrichtigt und Flyer bestellt..

Eine halbe Stunde später rief die Polizei zurück mit einer ersten Sichtmeldung, so schnell ich konnte bin ich dort hin aber keine Charry zu sehen. Gegen Mittag gab es noch mal eine aber auch da keine Charry zu sehen.. Dann keine Sichtungen mehr.. Dienstag hing ein Nachbar die ersten selbstgemachten Flyer aus, doch auch Dienstag keine Sichtung. Stundenlang bin ich alle möglichen Strecken abgelaufen um Charry die Möglichkeit zu geben meine Spur aufzunehmen.. NICHTS.. es war zum verzweifeln, wo soll man suchen wenn man nicht wirklich weiß wo sie sein könnte?? Mittwoch erschien eine Anzeige mit Bild in der wöchentlichen Zeitung die kostenlos in jedem Haushalt landen. Nachmittags gegen 14.30 Uhr wollte ich, nach einer Verschnaufpause, gerade wieder mit meiner Hundebande los da klingelte mein Handy.. “Die Hündin die sie suchen habe ich gerade da und da gesehen, sie lief dann aber wieder in das Maisfeld rein!” Ohhhh DANKE eine Sichtung.. ca 20 Minuten später war ich da, lief etwas hin und etwas her, machte Pause auf einer Wiese und schickte Charry immer wieder in Gedanken die worte rüber “Man Weib zeig dich endlich, du kannst nach Hause.. dein Lieblingsplatz auf der Couch wartet auf dich!” Doch NICHTS Charry blieb wie vom Erdboden verschluckt. Dann noch mal ein Anruf “Habe ihre Hündin gestern Abend um 23 Uhr da und da gesehen!” Ahhh super es war die gleiche Ecke wie die frische Sichtung, Luftlinie 500-1000m auseinander..

wieder meine Runden gedreht und 2 Futterstellen eingerichtet um event. doch mal auf eine Lebendfalle zurück greifen zu können und sie weiterhin gebietstreu zu halten..

Dann machte ich mich zu Fuß auf den Weg nach Hause, ich suchte mir extra eine Strecke wo man so wenig wie möglich Strassen überqueren muss und sie so versteckt wie möglich laufen kann.. also Rheuma bekomm ich garantiert nicht mehr, so oft wie ich mit nackten Waden durch Brennesseln mußte..

Nach etwas über 2 Stunden war ich dann endlich zu Hause.. Hunde hungrig und müde und ich auch.. später sind wir dann nur noch ins Bett gefallen..

Gegen halb drei wurde ich wach weil einer meiner Hunde vor sich hin mopperte.. mmhhh seltsam, wenn ein fremdes Geräusch ist macht gerade Pino einen heiden Spektakel aber nicht so ein Vorsichhingemopper.. nah dann gehen wir doch mal gucken und Pflegewelpe kann noch mal in den Garten Pipi machen.. Am Gartentor geguckt aber da war nichts.. so kommt Kinders macht vorran ich will ins Bett morgen früh geht es wieder los.. doch da raschelt was.. noch mal geguckt und vorsichtig Charry gerufen.. nee NIX.. also ab ins Bett.. *raschel, raschel* Ahhh Mist garantiert hängt wieder so ein dickes Floh- und Zeckentaxi im Vorgarten, auch Igel genannt.. nee den mach ich mal weg, wenn der seinen Weg in den Garten findet geben die Hunde absolut keine Ruhe und die Flöhe lassen grüßen.. Gartentor geöffnet, erstart und eine Erscheinung gehabt.. Nein keine Erscheinung gehabt DA STEHT MEINE CHARRYMAUS, freut sich wie blöd und kommt ganz schnell in den Garten gerannt.. bohh war das ein Tränenmeer und Gänsehaut.. Diese tolle Maus hatte es tatsächlich geschafft meiner Spur zu folgen, mußte dann erstmal gaaaaanz viel saufen um dann gleich auf ihre Couchecke zu springen und zufrieden zusammen zu rollen..

Gegen 4 uhr hatte ich mich so weit wieder runter gefahren das doch noch mal dran zu denken war eine Runde zu schlafen.. Charry kam wie gewohnt mit legte ich neben mein Bett als wäre sie nie weg gewesen.. auch heute morgen beim Spaziergang lief sie wie immer mit und kein Mensch hätte gedacht welches Abenteuer wir hinter uns haben..

Sie ist in einem guten körperlichen Zustand und hat noch nicht mal Zecken oder Flöhe mitgebracht.. tja und wer mir solch eine Treue und Vertrauen schenkt der muß auch nicht mehr gehen.. CHARRY bleibt.. der Verein möchte sie eh nicht mehr zu den Adoptanten zurück geben, da sie bis heute nicht wirklich einsehen das es ihr Fehler war..

DIESE HÜNDIN IST EINFACH NUR TOLL und ich bin wahnsinnig stolz das sie mich als ihr Frauchen ausgesucht hat…

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Müllers  www.pflegemutti.jimdo.com

 

Ich kann zwar nicht alle Hunde dieser Welt retten,
aber dafür die ganze Welt eines Hundes!

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Die Genehmigung zur Veröffentlichung der Geschichte mit Foto liegt uns von Frau Sabine Müllers vor.

Siebenschläferfamilie in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Donnerstag, Juli 19th, 2012

In jedem Jahr erfreuen wir uns, für ein paar Monate, dass die kleinen Kobolde  ihre Sommerresidenz bei unseren Kaninchen und Meerschweinchen im Stall entdeckt haben. Täglich erhalten sie ein Stück Birne, Äpfel, Pfirsich, Pflaumen oder Aprikosen. Die zähe Schale wird sorgfältig abgezogen und landet als Streusel auf dem Boden. Die Obstkerne  liegen gut verstreut auf den Gitterelementen. Die ich wöchentlich mit viel Mühe mit dem Besen einsammle.
Vor kurzem sah ich 3 Siebenschläfer! Bei diesem Anblick lacht uns das Herz!

Mit sommerlichen Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber