Tierschutzwelt und Little-Animals

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Trauer um Meerschweinchen Tommy und Kaninchen Harmonie

Dezember 29th, 2010

meerikind1Als ich heute morgen – es war noch Dunkel – unsere Nagetiere in den Ställen füttern wollte, merkte ich sofort, dass in der Jungsgruppe der kleine Tommy nicht zum fressen vor kam. Also schaute ich unter allen Häuschen nach. Unter einer Behausung lag völlig entspannt, aber Tod, Tommy. Ich kann mir sein plötzliches Ableben nicht erklären, da er immer der Kräftigste war, zwischen seinen Brüdern und Freunden. Opa Einstein wirkt auf alle Meerschweinchenknaben wie ein Dienstältester.
tommysgruppeTommy wurde am 19.08.2010 geboren.
Er verstarb am 28.12.2010.

abschiedtommykanharmonie1Kaninchen Harmonie, ein typisch überzüchtetes Zoogeschäftskaninchen wurde mit ihrem unkastrierten Kaninchenbock „Eddi“ kanharmonieeddiund ihren beiden Kindern Lena und Purzel bei uns abgegeben. Harmonie und Lena leiden an einem chronischen Kaninchenschnupfen, der vom Vorbesitzer niemals behandelt worden ist. Ich versuchte beide Tiere durch verschiedene Medikamente zu behandeln, aber der Schnupfen blieb.
Seit einer Woche nahm Harmonie graphierend ab. Ihr eines Auge war entzündet. Also erhielt sie eine Augensalbe vom Tierarzt. Nach zwei Tagen merkte ich, dass ihr Augapfel fast aus der Augenhöhle heraus fiel. Eingepackt … und erneut zum Tierarzt gefahren. Die Straßenverhältnisse bei den hohen Schneebergen sind die reine Katastrophe für jeden Autofahrer.
Zuerst dachte ich, dass sie etwas mit den Zähnen hatte. Ich bat unseren Tierarzt auch mal ins Mäulchen zu schauen, ob die Backenzähne in Ordnung sind. Die Zähne waren sauber, aber ihr ganzer Kopf und im Mäulchen waren Krebsgeschwüre zu sehen. Durch die Maulspreizung drückte der Krebs, nun auch noch ihr rechtes Auge aus der Augenhöhle heraus. Für mich war das ein Schock, den ich nicht so schnell verkraften werde.
Harmonie wurde von ihrem großen Leid erlöst!
Harmonie wurde ca. im Mai 2006 geboren.
Sie verstarb am 28.12.2010.

Sie und Tommy vermissen wir sehr. Denn sie beide waren ganz liebenswerte Tiere, die von allen geliebt worden sind.kanharmoniesgruppe Im Sommer wachsen viele Wildblumen auf ihren Gräbern.
abschiedharmonieMit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Nager/Kleintiere-Vermittlungsstelle, 37441 Steina/a. Harz sagt DANKE bei:

Dezember 26th, 2010

hermanndsci1068_thMit großer Dankbarkeit erhielten wir von vielen Tierfreunden/-innen ganz liebe Weihnachtszeilen, ob per Mail oder per Brief/Karte, einige sendeten Fotos von ihren Tieren mit. Es ist immer wieder eine riesen Freude für uns, dass so viele liebe Menschen an uns denken. Vielen herzlichen Dank!
kanfineteddydsci1078_thKurz vor den Weihnachtsfeiertagen überraschte uns Frau Arnecke mit Trocken-Körner-Futter für unsere Nagetiere. Auch Familie Thiele aus Pöhlde spendete Möhren für die Meerschweinchen. susifrideldsci1026_thIn Empfang durften wir ein großes Paket von unseren Freunden Bianca und Christian aus Clausthal – Zellerfeld entgegen nehmen. Hündin Susi, unseren 4 Katzen/Kater und den Kleintieren, sowie wir „zwei-Beiner“ wurden mit Köstlichkeiten in voller Pracht verwöhnt.
Unseren großen Dank gilt allen Menschen, die mit so viel Herz und Güte an uns Alle gedacht haben.

Mit lieben Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber

Gesunde und gemütliche Weihnachtsfeiertage wünscht die Nager-/Kleintier – Vermittlungsstelle in 37441 Bad Sachsa – OT Steina /am Harz

Dezember 19th, 2010

weihnachten2010Alle Jahre wieder erleben wir gerade zu Festtagen, dass im übertriebenen Sinne – leider oft auch nicht überlegt – eingekauft wird. Ob Kind oder als Erwachsener unsere Wünsche begleiten uns ein Leben lang. Als Kind lernte ich schnell, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen konnten. Von meinem erst verdienten Gehalt, als junges Fräulein, kaufte ich meiner Mutti einen warmen Winterpullover. Sie bekam als Rentnerin 65,-Mark monatlich vom Vater Staat. In der heutigen Zeit kaum noch vorstellbar.
Meiner Schwester und mir brachte unsere Mutti in einer liebevoll aber bestimmten Art bei, dass man nicht alle Wünsche und Träume verwirklichen kann, auch wenn die Sehnsucht einen fast überwältigt. Sie äußerte sich immer: „Schlaft mehrere Wochen darüber und überlegt, ob ihr die Sache unbedingt weiter haben wollt! Danach könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr immer noch die volle Überzeugung habt, diese Sache zu kaufen!“ Ja, sie hatte recht. Von den 25 Wünschen, erfüllte ich mir einen. Dieser Gegenstand wurde Jahrelang gehegt und gepflegt.
Unsere Mutti lernte uns die gute Gabe, anderen Menschen und Tieren, die noch wenigere hatten als sie, hilfreich zu unterstützen. Sie als gläubiger Mensch, übte als Vorbild uns und allen Geschöpfen gegenüber die Nächstenliebe.
Sie lehrte uns, dass man auch einem Menschen Freude bereiten kann, ohne was in den Händen zu haben, sondern einfach die Probleme ruhig und gelassen anzuhören, um durch ein ruhiges Gespräch zu helfen.
Diese charakterliche Kostbarkeit ist für viele Mitmenschen ein großes Geschenk.
Siegfried und ich dürfen oft erfahren wie schön es ist beschenkt zu werden. Vor allem von lieben Tierfreunden/-innen, die an unsere Tiere ganzjährig mit so viel Futtergabe denken und schenken.

Wir wünschen Ihnen/ Euch ein gesegnetes, gesundes, gemütliches Weihnachtsfest, und einen Schutzengel der Sie/Euch stets begleitet!

weihnachten201001Mit lieben Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber
fridelhermannmollidez2010yoshidez2010susidez2010willydez2010msdsci0751_thkanilkagruppekanadamdez2010kanadam01dez2010kanwillydez2010kanwilly01dez2010kanwillygruppedez2010kanwillygruppe01dez2010kanwillygruppe02dez2010mit vielen liebenswerten Tieren

Deutscher Schäferhund-Rüde Hope…..immer für uns Menschen da gewesen…….

Dezember 17th, 2010

…………..und nun ist keiner für ihn mehr da…
ABER WIR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bitte stellt ihn mit ein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hy
Ihr beiden
Ich muss euch eine Geschichte erzählen.

Es handelt sich dabei um einen DS Rüden.

hope1Dieser Rüde nennen wir ihn  mal  HOPE.

Hope wurde vor gut elf Jahren in Deutschland bei einem Züchter geboren.
Als Welpe wurde er „auserwählt“ ein „Diensthund“ zu werden.
Er wurde in die USA geflogen wo er zum Sprengstoff – Spürhund  ausgebildet wurde. Dann kam er nach Deutschland zurück und versah hier viele Jahre seinen Dienst absolut zuverlässig.
Inzwischen ist HOPE  „Pensioniert“ worden. Er, der immer auf dem „Stützpunkt“ in einem Zwinger leben musste, und von seinem Hundeführer nie nach Hause genommen worden ist,  ….. ist nun Ausserdienst.
ABER nun kommts !! Nicht dass Hope jetzt endlich zu seinem „Führer“ heim gedurft hätte………… NEIN!!!!!
Der Hund muss weg sonst wird er eingeschläfert war der einzige Kommentar des „Führers“ zu der Pensionierung „seines Hundes“

Gelinde gesagt finde ich das zum KOTZEN wenn hier in unseren Breitengraden
von Behörden!!!!! so mit  Tieren die Jahrelang gute Arbeit geleistet haben  umgegangen wird.

Ich hoffe, dass du das in den Verteiler gibst.

Übrigens ist HOPE zur  Zeit bei mir!!
Er geniesst sein neues Leben in vollen Zügen und spielt mit jedem der spielen will…und ist absolut verschmust und anhänglich und sehr, sehr dankbar

Das Grauen der Tiertransporte – Gerechtigkeit für Magdalena

Dezember 9th, 2010

Lesen Sie Magdalenas ergreifende Geschichte  ….
Den ausführlichen Text lesen sie unter: Animals´Angels

TIPP für Futterstellen: Wärmeteller für Kinder-Nahrung

Dezember 4th, 2010

Liebe TierschutzkollegInnen,

wie jedes Jahr unser Tipp an alle Tierfreunde, die draussen Futterstellen betreuen:

Kinderwarmhalteller kaufen (gibt es in der Drogerie für wenig Geld) und mit heissem Wasser befüllen. Selbst bei Minusgraden bleibt das Futter eine ganze Weile warm.

Bitte leitet es weiter, vielleicht hilft es dem ein oder anderen.

LG Judith vom www.tierschutzverein-jena.de

Das Katzenklo ist mein Garten-Zen.

judith@hurvinek-jena.de
www.tierschutzverein-jena.de

Winter – Impressionen in 37441 Bad Sachsa /am Harz – OT Steina

November 24th, 2010

Die ganze Nacht hatte es geschneit und es krümelten am Tag lustig die Schneeflocken weiter vom Himmel. Für alle Harzanwohner hieß es „Schnee schaufeln“. Für die Einen ist die weiße Winterpracht Erholung und Urlaub pur, für die Anderen Kraftanstrengung und hoffen, täglich von „A“ nach „B“ und gesund zurück zu kommen. Auch unsere verwilderten Haus- und Wildtiere leiden oft in dieser Zeit. Deshalb bitte ich jeden Tierfreund/-in, denkt Bitte daran, dass Hunger sehr weh tut. Wir füttern schon seit ein paar Wochen die Singvögel und Eichelhäher.

Kurz bevor die Sonne für Sekunden durch die dunklen Schneewolken hervor schaute, hielt ich mit der Kamera einige Winter-Impressionen fest. steinadsci0732_thAm Tag bis zum späten Nachmittag folgten weitere Aufnahmen. steinadsci0734_thsteinadsci0736_thsteinadsci0764_thsteinadsci0765_thGenießen Sie mit mir, die Stille, Ruhe und die Besinnlichkeit des Winters.

steinadsci0766_thsteinadsci0767_thsteinadsci0771_thsteinadsci0772_thsusidsci0776_thViele herzliche Schneeflocken-Grüße
Beatrix Weber

Die ersten Schneeflocken in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

November 23rd, 2010

Josephine beobachtet durch die Scheibe die ersten Schneeflocken, die vom Himmel fallen.
yoshidersteschneeBei dieser ungemütlichen Witterung möchte man die Schlafpositionen unserer Molli mollidsci0715_thund unserem Fridolin fridolindsci0703_thnach ahmen. Hermann tobt durch den Spieltunnel und erbeutet die kleinen Spielmäuse. hermannspielt

hermannspielt01Susi, unsere Omihündin, zeigt uns schon lange, dass sie keine großen Spaziergänge mehr mag. Lieber liegt sie gemütlich in ihrem Körbchen und geniest die Ruhe.susidsci0648_th

Unsere anderen Stalltiere, verspüren deutlich die kalte Luft. Aber ihr dichtes Unterfell schützt sie vor Kälte.kanfinepaulikanfinepauli01 Alle Kaninchen und Meerschweinchen meerigruppenov2010kuscheln gern im frischen, trockenen Stroh.

meerigruppe01nov2010Beatrix und Siegfried Weber

Ein gemütlicher Sonntags – Spaziergang durch 37441 Steina/am Harz

November 14th, 2010

Der Morgen hat für mich richtig romantisch begonnen. Ich durfte mit erleben, wie ein Regenbogen früh am morgen leuchtete. regenbogen14112010Als ich die Kamera im Schnelltempo aus dem Haus holte, war er fast verblasst. regenbogen0114112010Mein Mann Siegfried stand leider im Badezimmer, deshalb sah er von dieser Schönheit nur noch die Restaufnahmen von der Kamera.
Einen gemütliches Spaziergang mit Susi folgte nach dem Frühstück.susi14112010 Die Luft war angenehm warm. In Sekundentakt beobachteten wir die Sonne, die sich aus den dunklen Wolken empor schob. steinadunkel14112010steinadunkel0114112010steina14112010steina0114112010steina0214112010Der Waldboden war an vielen Stellen immer noch sehr nass. steinasiggi14112010Zaghaft zwitscherten die Vögel im Wald. steinatag14112010Ihre Stimmchen begleiteten uns fast nach Hause.

susi0114112010Gestern hat es aus allen Kübeln gegossen. Die Straße verwandelte sich zu einem großen See, das Bächlein “Steina” zu einem reißenden Fluss.flusssteinaflusssteina14112010 Susi mochte bei diesem Dauerregen kaum auf die Straße Gassi gehen. Sie signalisierte mir : “Ich will nach Hause ins trockene”. Unsere 3 Katzen schliefen den Schönheitsschlaf und Hermann beobachtete die Singvögel durch das Katzennetz.

3raubkatzennov2010mollinov2010fridolinnov2010hermannnov2010yoshinov2010Mit herzlichen Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber

Igel im Herbst

November 14th, 2010

Im Herbst richten, erinnert durch die vielen Medienberichte, viele Leute ihre Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf die Igel, die als Kulturfolger in unserem Lebensraum zu finden sind. u. denen man helfen will. Dabei sehen sie schwerpunktmäßig die Grammzahl der Tiere als Maßstab für die Hilfsbedürftigkeit..
Das ist so nicht richtig. Wir haben von Ende Mai bis in den September hinein je nach klimatischer Lage, Wurfzeit. Kein Tier wird mit 600 g geboren. Das heißt – dass ein Tier auch nicht nach Kalendermonat aufgenommen werden muß, sondern diese in den Köpfen spukende Grammangabe ist nur relevant, wenn Igel nach Frosteinbruch noch mit einem Körpergewicht von um die 500 g. draußen herumlaufen. Diese Igel haben nicht die nötigen Fettreserven für den Winterschlaf. Dies immer wieder beschriebene Untergewicht ist meist krankheitsbedingt und behandlungsbedürftig, wenn die Überwinterung gelingen soll.

Unabhängig vom Gewicht und Jahreszeit kann ein Igel mager, weil krank oder verletzt sein. Das erfordert sofortige sachkundige Hilfe in einer Igelstation oder beim Tierarzt. Lt. Tierschutzgesetz ist es  erlaubt, diese besonders geschützen Tiere nur im Notfall ins Haus zu nehmen, bis sie in der Lage sind, sich draußen selbst zu erhalten. Dazu bedarf es Sachkunde und tierärztlicher Hilfe. Igel darf man hereinnehmen, wenn sie krank, verletzt sind oder verwaiste Babys. Der sachkundige Umgang mit ihnen (Tierärztliche Behandlung, Unterbringung, Ernährung) ist zwingend zu gewährleisten. Hilfreich sind die Seiten von www.pro-Igel.de
Wichtiger als die Grammzahlen im Kopf zu haben, ist es einen gesunden von einem kranken Igel zu unterscheiden.

Gesunde Igel sind nachtaktive Insektenfresser (keine Nager, keine  Äpfelchenfresser!)

* Körperform ist tropfenförmig, vorne spitze, hinten rund

* Igel haben halbkugelförmige knopfartig hervorstehende schwarze Augen

* Nase ist feucht, manchmal tropft sie

* Gesunde Igel rennen auffallend schnell weg, wenn man ihnen zu nahe kommt

* oder sie rollen sich zu einer festen Kugel zusammen und erst wieder
aus, wenn die Gefahr vorbei ist

* Stacheln werden kreuz und quer aufgestellt

* Körper ist warm

* Kot gesunder Igel ist ein festes dunkles Würstchen

Kranke und damit hilfsbedürftige Igel werden meist am Tag und ohne Deckung liegend gefunden

* Körperform ist walzenförmig, oft ist ein Halsansatz zu sehen
(Nackenfalte)
* Augen werden nur schlitzförmig oder gar nicht geöffnet
* Nase ist trocken
* Körpertemperatur kann sehr kühl sein
* Kranken Igel rollen sich kaum ein, schnell wieder aus
* Gang ist häufig wackelig, oder die Tiere liegen und stehen nicht
auf., wirken zahm und zutraulich
* Stacheln werden kaum oder gar nicht aufgestellt
* Kot ist weich bis flüssig, grünschleimig, gelegentlich mit
Blutbeimengungen
* Häufig versammeln sich viele Fliegen um kranke und verletzte Tiere,
sie legen ihre Eier darauf ab. Aus denen schlüpfen bald die Maden, die an dem Igel fressen

Verletzte und kranke Igel brauchen ganzjährig unverzügliche und sachkundige Hilfe.

Unterkunft und Nahrung allein, hilft hier nicht!

Achtung! Wer ein krankes Tier anfasst, sollte darauf achten, dass er sich nicht infiziert (Eitererreger, Salmonellen etc. Gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife schützt meist ausreichend) Igel brauchen zunächst im Haus eine Unterkunft von ca 1, 5 qm. Größe, die mit Zeitungen ausgelegt ist – kein Heu, kein Laub, kein Katzenstreu. Sie brauchen ein Schlafhaus mit einem Schlupfloch von ca 10 x 10 cm Größe, das auch mit Zeitungen und etwas
Knüllpapier ausgelegt ist. Die Reinigung und das Auswechseln der Zeitungen ist täglich mindestens 1x erforderlich. Ebenso brauchen sie 2 standfeste Gefäße für Wasser und Futter (glasierte Blumenuntersetzer aus Ton.) Das Futter sollte so bemessen sein, dass pro Woche eine Gewichtszunahme von 50 g bis zu einem Gesamtgewicht von ca 800g. erfolgt. (mindestens 1 x mal wöchentlich ist das Gewicht zu kontrollieren, besser zunächst täglich.
(Pflegeprotokoll führen!)

Als Futter ist geeignet:

* Katzenfutter mit einigen Tropfen Maiskeimöl und etwas Kleie (Es ist
sonst zu fettarm und Ballaststoffarm, was weiche übel riechende Stühle verursacht)
* Gekochtes Hühnerfleisch, grob zerkleinert mit etwas Kleie
* Hühnerflügel und Hälse können mit Knochen gereicht werden, das dient der Zahnpflege
* Rührei, mit wenigen Tropfen Öl in der Pfanne gestockt ist auch
geeignet oder
* Rinderhack – in der Pfanne angebraten mit Öl und Kleie gemischt
* Igel lieben Abwechslung, die auch wegen der Nährstoffversorgung
erforderlich ist.
* Bitte keine Nüsse. Obst, Rosinen u. was man sonst so hört, geben.

Gesunde Tiere mit einem Gewicht von ca 800 g kann man in einem kalten Raum zum Winterschlaf veranlassen.

Vorraussetzung ist – der Igel ist gesund und Medikamentengaben sind mindestens
eine Woche nicht mehr erfolgt – die Wirkstoffe also verstoffwechselt.
Alle richtigen Informationen sind auch unter
www.pro-Igel.de im Internet abrufbar u.
auszudrucken.

Ein Wort zum Schluss:

Igelstationen sind sind nicht flächendeckend vorhanden. Bei Bedarf
vermittelt pro Igel in der Nähe eine geeignete Station in Wohnortnähe
Igelstationen sind in der Regel Privatinitiativen und keine institutionellen
Abgabestellen für Igel. Die Kapazität in Privathäusern ist begrenzt, sowohl vom Raumangebot, wie auch der möglichen Arbeits-aber auch finanziellen Belastung. her. Gerade im Herbst werden diesese Stationen weit über ihre Möglichkeiten oft frequentiert.
Wer ein Tier aufnimmt, übernimmt Verantwortung!

Igelstationen freuen sich über Finder, die ihr gesund gepflegtes Tier nach enstprechender . Beratung selbst über den Winter bringen und sich an den entstehenden Kosten angemessen und nach persönlicher Möglichkeit beteiligen. (Igelstationen haben keine Gebührenordnung aber alljährlich im Herbst hohe Kosten zu tragen – nicht nur für Futter. Auch Medikamente und Tierarztgebühren belasten das private Budget.

Karin Oehl