Trauer um Kaninchen Elli
Januar 23rd, 2008
Im Jahr 1999 kamst Du, liebe Elli, tragend und mit Deinem unkastrierten Partner zu uns. Du wurdest abgegeben, mit den Worten: „Die ist bissig und frisst immer ihre Jungen auf…., wir haben die geschlagen, damit die ihre Jungen nicht tot machen soll….blödes Vieh…..!“
Was hatte man mit Dir gemacht??? Als erstes habe ich Deinen unkastrierten Partner beim Tierarzt kastrieren lassen und ihn Wochen später zu einem anderen Kaninchenmädchen vermittelt.
Du warst abgemagert, tragend und völlig verstört. Für uns Beide war es eine große Herausforderung, denn wir entwickelten nur ganz langsam vertrauen gegenseitig. In den ersten Monaten legtest Du die Ohren an und schosst wie ein Krokodil auf meine Hände zu und bisst heftig zu. Das tat verdammt weh und es floss Blut. Durch dich lernte ich, wie ich mit Dir richtig arbeiten musstest. Ich zog meine Anorakärmel über meine Hand, so das die rechte Hand völlig bedeckt war. Diese legte ich in Deinen Käfig mit etwas Petersilie zwischen den Fingern. Diese Leckerlis haben immer gut geschmeckt. Mit der anderen Hand drückte ich Dich sanft nach unten und fing dich sanft an zu streicheln. Meine Stimme war ruhig und ich erzählte Dir, dass Dir nichts passiert und Du bald mit anderen Kaninchen auf die grüne Wiese herum hoppeln kannst. Jeden Tag habe ich mehrere Stunden mit Dir gearbeitet. Du bekamst viele Streicheleinheiten auf dem Arm von mir. Und irgendwann hattest Du es begriffen, dass Du wieder zum Menschen vertrauen schenken kannst.
Deine große Liebe stolperte fast so ähnlich bei uns zur Tür herein. Denn auch sein voriges Schicksal fing nicht gut an und endete fast tödlich. Hugo wurde gerettet, kam zu uns. Er wurde von unserem Tierarzt kastriert. Einige Wochen später lerntest Du, DEINEN HUGO, kennen und lieben. Ihr wart das sogenannte Kaninchen-Traumpaar. Einige Monate später habe ich Euch Zwei in eine bereits vorhandene 5-er Kaninchengruppe ein gegliedert. Dies dauerte mit viel Geduld einige Monate. Ihr fühltet Euch glücklich. Und Du, Elli, warst in dieser Gruppe die Chefin. Als Du 5 Jahre alt warst, musstest Du zu sehen, als Dein Mann Hugo urplötzlich starb. Du hast sehr lange getrauert, obwohl Du immer liebe Kaninchen -Kammerraden um Dich hattest. Mit 7 Jahren gabst Du Deinen Chefposten an Deine Freundin Molli ab. Danach bautest Du sichtlich kräftemäßig ab. Dein Kaninchenwille trieb Dich mit stolz voran.
Aber heute konnte Dein kleiner Körper nicht mehr. Ich fand Dich heute Früh im Stall bereits auf der Seite liegen. Deine Freunde verabschiedeten sich mehrere Stunden von Dir. Ich kniete vor Dir und meine Tränen rollten die Wange nach unten. Wieder erzählte ich Dir, dass Hugo, schon auf sie im Himmel wartet und sie jetzt gehen muss.
Deine Atmung wurde immer flacher, dann hörte Dein kleines Herz auf zu schlagen.
Elli verstarb am 23.01.2008.
Sie wurde 9 Jahre alt.
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Wir vermissen ein liebeswertes, verschmustes und ein einzigartiges Kaninchen Elli!

2 Wüstenrennmäuse
Sitd
Sergio
Mäusevilla „Kunterbunt“
Marvin
Frederick, Aragorn, Masipolami
Einen Tag vor dem Heiligen Abend gingen wir, mein Mann Siegfried, gute Laune Hündin Susi und ich,
durch die Wälder von Steina spazieren.
Wir genossen die himmlische Ruhe, die uns um gab, das Knistern der Äste, die kalte Luft, die auf unser Gesicht haften blieb und
wir beobachteten
die Sonne,
die in einer Schnelligkeit durch die Wolken empor stieg. Es war ein Naturschauspiel, den
wir mit Hingabe über uns einwirken ließen.
Susi schnupperte jede Wildspur und zeigte uns, dass Fern in der Lichtung eine Rehgruppe ästen. Kurze Zeit später
verschwanden sie im Dickicht. Über uns kreiste lautstark ein Eichelhäher. Als wir nach 2 Stunden Waldwanderung wieder
in den Ort Steina kamen, erfreuten wir uns über
die weihnachtlichen
Zierden. Von Fern wurden wir neugierig
von einer Herde Ziegen beobachtet. Nun blies ein kräftiger, eiskalter Wind um unsere Mützen. Der Himmel verdunkelte sich schlagartig. Wir entschlossen uns, nach Hause zu wandern.
Der Fluss „Steina“ lief ruhige und unaufhaltsam weiter.
Gegen Nachmittag fing es an zu schneien.
Dicke Schneeflocken wirbelten lustig durch die Lüfte.
Nach einigen Stunden
war die Landschaft
mit einer
dicken Schneedecke
zugedeckt.
Weihnachten 2007





Ein alter Apfelbaum.
Jenny und
Anton bei uns ergeht. Nachdem man bei Jenny einen Abszess von beachtlicher Größe festgestellt hatte, musste sie nur wenige Tage später operiert werden. Der Abszess konnte vollständig entfernt werden, obwohl die Stelle keine günstige war. Das waren bange Stunden des Wartens. Mittlerweile geht es ihr wieder gut, alles ist abgeheilt und sie tollt glücklich umher. Ihr Wachstum scheint etwas verzögert, so ist sie kaum gewachsen in den letzten Wochen, obwohl sie frisst und frisst.
Dennoch ist sie ein ganz schöner Wildfang, so hat sie die Rangordnung übernommen und Joe fügt sich gutmütig in sein Schicksal. Er ist harmoniebedürftig und scheut die Auseinandersetzung, ganz im Gegensatz zu ihr.
Freundin Mimi!





gemalt von Jutta Schmidt
Deine menschlichen Freunde und Albino-Fans, die Du um Dich hattest, werden heute für Dich, eine Kerze anzünden und an Dich denken!