Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Hier hat Jemand Hunger….!

Dienstag, Januar 21st, 2020

Aus dem Nichts kam klein Hermann zu mir und blieb. Verschwand nach einer gewissen Zeit wieder. Der Hunger trieb ihn zu mir. Damals duldete er mich nur, unter seinen Bedingungen. Ich  musste mindestens 20m Abstand halten. Im Laufe der vielen Jahre, hört er auf seinen Namen und nimmt gern sein Futter entgegen. Regelmäßig wird er entwurmt.  Ein scheues Tier ist er geblieben. Er hält weiterhin einen kleineren Abstand zu mir. Anfassen lehnt er ab. Dies akzeptiere ich. Im Sommer möchte ich ihm manche Zecke absammeln oder was gegen Flöhe verabreichen. Er läßt es nicht zu…!

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber

Sport F R E I ….

Mittwoch, Januar 8th, 2020

 

 

 

 

 

 

Viele Grüße
von Fridolin :-)

Unsere Rettungen im Dezember: 3556 Leben gerettet! Wir sagen Danke für 2019!

Donnerstag, Januar 2nd, 2020

Liebe Freunde von Rettet das Huhn e.V.!

Zum Jahresende möchten wir euch über unseren Dezember berichten – über den großen Kraftakt, auf den wir im Herbst während der Vorvermittlungszeit besorgt geschaut haben, und der schließlich mit Hilfe so vieler tierlieber Menschen doch wieder so wunderbar verlaufen ist und 3556 unschuldige Tiere in ein neues Leben geführt hat!
Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.

Neujahrs – Grüße

Dienstag, Dezember 31st, 2019

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
Das, worum Du dich bemühst,
möge Dir gelingen.

  Wilhelm Busch

Liebe Tierfreunde, liebe Tierfreundinnen!

Alles Gute zum neuen Jahr wünsche ich Euch! Mögen Hoffnung und innerer Frieden Euch begleiten.
Liebenswerte Mitmenschen Euch berühren und jeder positive Augenblick ein Geschenk sein!

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Gesegnete Weihnachtsfeiertage….

Samstag, Dezember 21st, 2019

Weihnachtsmuffel Miesepeter

Kaum ist der Sommer dahingegangen,
hat für den Weihnachtsmuffel eine schreckliche Zeit angefangen.
Da gibt es bereits, ohne zu scherzen,
im Supermarkt schon Stollen, Printen und Lebkuchenherzen,
nicht nur bei Aldi, auch an jeder Ecke…

Weihnachtsmuffel ist ganz verwirrt:
„Wer hat sich denn hier im Kalender geirrt?“
Überall in jedem Regal
Weihnachtsmänner und Deko in Überzahl.
Seine Empörung darüber steigert sich sehr,
denn nun findet er das Brot und die Butter nicht mehr.
Er steht da wie ein armer Tropf,
denn er sucht krampfhaft was für den Mittagstopf.

Nur mit viel Gedränge,
schiebt er seinen Karren durch die vollgebauten Gänge.
Ob er es nun will oder mag,
es wird schlimmer von Tag zu Tag.
Jetzt muss er zuseh´n, wie der Handel sich brüstet
und mit Unmengen Plunder aufrüstet.
Ob grundhässlich oder recht passabel,
alles ist durchwühlt im großen Stapel.
Sucht seine Frau etwas Nettes, so schreit er:
„Geh bloß weiter, geh weiter!“

Hat sie etwas gefunden und fragt, ob es ihm gefällt,
so schaut er nur desinteressiert in die Welt.
Ja, sie kennt den Miesepeter schon.
Er schaut nur missmutig auf den Kassenbon.
Denkt: “Diese Klamotten, der ganze Zinnober
und das Ganze schon Anfang Oktober.“
Da könnte er sich die Haare raufen,
denn wer soll diesen Mist bloß alles kaufen?

Es zerreißt ihm fast das Herz:
„Alles nur Kommerz, Kommerz!“
Im November gibt es ihm dann den letzten Rest,
wenn man leise anfragt, nach seinen Wünschen zum Fest.
Es soll etwas sein, worüber er sich freut, was ihm gefällt,
doch die Antwort ist ungehalten:
„Gar nichts, alle wollen bloß unser Geld.“

Zum 1. Advent ist er besonders frustriert.
In der Wohnung wird weihnachtlich dekoriert.
Geht dabei etwas zu Bruch oder macht es fatsch,
atmet er erleichtert auf:
„Endlich etwas weg von diesem Quatsch.“
Ihn stört der Kitsch, das Tannengrün, die Kerzen, der Stern,
denn Vorfreude und Besinnlichkeit,
liegen dem Weihnachtsmuffel recht fern.
Beim Kerzenschein zeigt sich auf seiner Stirn eine Runzel,
er mag es nicht, dieses elende Gefunzel.
Sagt selbst, er könne daran nichts finden.
Ihm sei es, als würde er erblinden.

Erklingt Weihnachtsmusik, dann hält er im Nu,
sich von diesem Gedudel die Ohren zu.
Soll er mit auf den Weihnachtsmarkt,
dann weiß er nicht, wo man da parkt.
Seufzt:“ Dieses Gedränge, dieses Gewühle
dazu auch noch die Winterkühle.“
Weihnachtsflair, geröstete Mandeln, Bratwurst oder Glühwein…
Darauf hat er keinen Bock, das muss nicht sein.

Entschlossen, nach kurzer Pause
Sagt er stets:“ Ich bleibe lieber zu Hause.“
Vehement wehrt er ab, eine Eintrittskarte für ´s Weihnachtsballett,
denn das findet Weihnachtsmuffel gar nicht nett.
„Diese Menschenmassen auf den vielen Sitzen,
da fange ich doch gleich an zu schwitzen.“
Sofort überkommen ihn Furcht und mächtiges Bangen,
behauptet nur dort habe er sich letztens einen hartnäckigen Virus eingefangen.

Mit Plätzchen backen ist es lange vorbei,
er mag nicht in der Küche die Matzerei.
Da geht er doch lieber zum Bäcker…
Und ist der Meinung, dass diese genauso lecker.
Er weiß zwar:“ Es ist ungeheuer;
die Plätzchen sind dort mächtig teuer.
Da kaufe ich halt ohne Gewüte,
eben nur  ´ne kleine Tüte.“

Das Fest rückt näher, bald ist es soweit,
denn bis Heiligabend bleibt nur noch wenig Zeit.
Er verschiebt es am liebsten von heute auf morgen,
alles für das Fest zu besorgen.
„Nicht so viel “, schreit er,“ sonst wird es zur Plage“,
denn für ihn sind es nur 3 ganz gewöhnliche Tage.

Während er noch gemächlich auf der Couch rumlungert,
brummt er in sich hinein:“ Es sei noch keiner verhungert.“
Soviel Fresserei braucht keiner, fürwahr,
das gibt’s alles noch preisgesenkt bei Aldi im Januar.“

Schließlich rafft er sich auf, schleppt sich von Laden zu Laden.
Es schmerzt ihn das Bein, es krampfen die Waden.
Ihm wird schwummerig, denn rundum,
sieht er nur: Konsum, Konsum.
Doch was ist geschehen. Er glotz konsterniert,
im Geschäft ist fast alles umdekoriert.
Auf normalen Braten, Käse, selbst auf der einfachen Wurst in der Büchs´,
liest er plötzlich in großen Lettern: Deluxe, Deluxe, Deluxe.
Er ist empört, verzweifelt, geschockt,
auf welch raffinierte Weise man die Kunden anlockt.
„Fauler Trick“, denkt er, „hier wirst du nur abgezockt.“

Wenn er auch großen Appetit hat, auf so manche Leckerei,
er ist standhaft und für ihn bleibt es dabei.
Jetzt muss er aufpassen, alles und überall sondieren….
Jetzt darf er die Übersicht bloß nicht verlieren.
Vom genauen Entziffern, Kontrollieren, Vergleichen, Rätseln und Bücken,
schmerzen ihm nicht nur der Kopf
auch sämtliche Glieder einschließlich dem Rücken.

Wie ein Aufschrei, der tiefe Schmerz aus seiner geschundenen Seele klafft:
„Ich hätte dieses blöde Weihnachten längst abgeschafft!“
Es klingt wie ein Seufzer, ein lauter Schrei:
„Wann ist Weihnachten endlich vorbei!?“
„Ich habe die Schnauze voll, ich habe endgültig genug.“
Alsbald beendet er entkrampft seinen Fluch.
„Ich bin eingeladen! Ich fahr zu Besuch!“

Und wie geht weiter das Gezeter
Mit Weihnachtsmuffel Miesepeter?
Das kann ich noch nicht wissen, das ist noch nicht klar.
Vielleicht erzähle ich weiter im nächsten Jahr.

Karin Kresse

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Liebe Tierfreunde und Tierfreundinnen!

Wie im jedem Jahr sammle ich meine Weihnachtspost und Päckchen und öffne sie erst am 24.12. Das ist meine kleine Freude zum Fest. Ich danke den Menschen, die so lieb an mich gedacht haben!

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Vierbeinern ein gesegnetes Weihnachtsfest. Mögen Sie viele beflügelte Momente der Besinnlichkeit erleben. Haben Sie eine bewegende Zeit miteinander, die sanft auf Ihre Seele schwebt.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Weihnachtsgeschenk für einen Tierfreund

Dienstag, Dezember 10th, 2019

Liebe Tierschutzkollegen, liebe Tierfreunde,

nun nähert sich das Jahr dem Ende und bald können wir ein wenig aufatmen und Ruhe finden. Zugleich sind wir wohl alle noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Geschenk für unsere Lieben … Vielleicht kommt da mein neues Tierschutzgeschichtenbuch „Philya, der stolze kasachische Kater“ gerade recht? Es bietet Geschichten geretteter Tiere, die man quasi miterleben kann und deren Happy End eine tröstliche Botschaft vermittelt: Rettung ist möglich, auch für die Ärmsten der Armen unter den Tieren, wenn sich Menschen bemühen und gemeinsam handeln!

So gelang es u. a., Philya, trotz großer bürokratischer Hindernisse, nach Deutschland zu holen, wo er nach einem sehr eingeschränkten Leben sich zu einem stolzen Katzenkönig entwickelt hat, und Monty, den blinden und tauben Spaniel, vor dem Einschläfern zu retten und ihm ungebrochene Lebensfreude in unserer Familie zu ermöglichen. Senior Hoffnungslos, ein großer alter Mischling, der ein trostloses Dasein in einem Verschlag eines russischen Tierheims fristete und über ein deutsches Tierheim ein nobles Zuhause fand, und viele andere Tiere werden Ihr Herz erobern!

Die Darstellung der Arbeit einer bedeutenden Igelschützerin und deren nützliche Informationen zum Umgang mit Igeln runden den Inhalt ab.

Auch meine anderen Tierschutzgeschichtenbücher, „… und dann kam die Bardina Lou“, „Dingo, der australische Seelenhund“, „Connor, der sanfte irische Riese“, „Aslak, das Hundemodel“ und – last but not least – „Corazón heißt Herz“ (in umgekehrter Reihenfolge ihres Erscheinens) möchte ich Euch/Ihnen in Erinnerung rufen.

Eine unterhaltende, entspannende und doch auch tiefgründige Lektüre bietet Euch/Ihnen mein Schottlandroman „Der fehlende Teil meiner Seele“, in der die Protagonistin Tara vor dem Hintergrund der fast mystisch anmutenden Natur Schottlands überraschende Abenteuer erlebt, bis sie ihren verschollenen Jugendfreund wiederfindet. Meine Liebe zu diesem einzigartigen Land und seinen Menschen ist als Basis durchweg spürbar. Informationen zu mystischen Traditionen, Abbildungen sowie klassische schottische Rezepte ergänzen den Inhalt.

Für Liebhaber der Rasse „Bardino“ wie auch für interessierte Hundefreunde allgemein bietet sich mein umfangreiches Sachbuch „Bardino – Hütehund der Kanaren“ an, in dem, reich bebildert, neben umfassenden sachlichen Informationen auch persönliche Erfahrungen mit dieser außerordentlichen Rasse und Ratschläge zum Umgang mit ihr zu finden sind.

Erhältlich sind die Tierschutzgeschichtenbücher für je 14,99 Euro incl. Porto und Verpackung unter https://www.tierschutzgeschichten.de/buchbestellung/

Je 28 Geschichten, Softcover, viele Fotos, ca. 220 Seiten (Corazón 183 S.).

Der Schottlandroman „Der fehlende Teil meiner Seele“ (Softcover, 223 S.) ist erhältlich für ebenfalls 14,99 Euro einschließlich Porto und Verpackung unter https://www.schottland-roman.de/Ueber-den-Roman-und-Buchbestellung/

Das Sachbuch „Bardino – Hütehund der Kanaren“ (Hardcover, 332 S.) ist zu beziehen für 29,99 Euro einschließlich Porto und Verpackung über https://www.bardino.de/Bardino-Buchbestellung/

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren zwei- und vierbeinigen Lieben eine friedliche Adventszeit, gesegnete Weihnachten und ein frohes neues Jahr in einem liebevollen Miteinander!

Herzliche Grüße

Anja Griesand

Tierschutz beginnt vor der eigenen Haustür, endet aber nicht dort!

                          (© Anja Griesand

Ich freue mich, wenn Sie meiner Autorenseite auf Facebook  folgen und liken: https://www.facebook.com/AnjaGriesandAutorin/

Das tägliche Drama der Tauben in unseren Städten!​

Sonntag, Dezember 8th, 2019

Von: hans lutsch [mailto:stadttaubenprojekt[at]hotmail.com]
Betreff: Tägliches Drama für Tauben – und kein Weihnachtsfrieden

Weihnachten sollte doch besinnlich sein, und beseelt von Hoffnung und Hilfe für Andere. Doch Stadttauben haben da selten den Vorrang zu erwarten. Sie sind auch im allgemeinen Tierschutzranking immer noch an letzter Stelle, wenn es darum geht, Volieren zu bauen, sie unter zu bringen, und sie vor Unheil zu beschützen. Leider!

Weihnachten naht!

Die meisten Menschen sind in ihrer Freizeit immer mehr damit beschäftigt, Geschenke für das Fest des Friedens zu besorgen, an ihre Liebsten zu denken, und die Vorweihnacht einfach zu geniessen. Dabei übersehen viele aber, dass es Bedürftige gibt, die diese soziokulturellen Möglichkeiten nicht besitzen, und manche haben einfach auch nicht die artgerechten Rahmenbedingungen dafür. Sie haben keine Wohnung, keine Herberge, kein täglich ausreichendes Essen, keine Entspannung, keine Hoffnung, keinen Frieden!

Wir können hier von Menschen sprechen,

die obdachlos sind, die ihr tägliches Überleben zusammen betteln müssen, die frieren, ja, die sogar erfrieren, die wenig Hoffnung auf Hilfe bekommen. Und wir können auch über eine Tierart sprechen, der es genau so ergeht. Eine Tierart, die immer noch im Tierschutz am Krückstock geht, die immer noch im Tierschutz ihren Platz sucht. Jüngstes Beispiel dafür ist das Stuttgarter Drama um die Handicap-Voliere im Tierheim Böblingen. Da wurde behinderten Tauben einfach eine Kündigung ausgesprochen, und das bis Februar 2020, also in den kältesten Monaten des Jahres. Was für ein Skandal! Andere Tierheime nehmen Stadttauben einfach gar nicht auf in ihr Versorgungsprogramm.

Ja, Weihnachten treibt so manch komische Blüte,

auch im Tierschutz, aus. Viele Vereine stellen sich jetzt um Spenden an, nutzen das vorweihnachtliche Stimmungsparameter, und werben mit ihren meist im Tierschutz populären Schützlingen um eine milde Gabe. Auf den Postern, Flyern und Homepage Fotos sind sie zu sehen, die hilfsbedürftigen Hunde und Katzen, manchmal schaffen es auch Esel ins Bild, oder auch ein Papagei. Hasen, Feldhasen? Ohne Zweifel: Alle diese Tiere brauchen unsere Hilfe, unseren Beistand, unsere Spenden. Aber viele Tiere bleiben draußen, und dass nicht nur auf den Tierschutzseiten, sondern auch in der Realität. Sie warten ebenfalls täglich auf Einlass. Viele Tiere haben nichts zu erwarten. Sind ohne Aufmerksamkeit.

Ich spreche hier vor allem von den verwahrlosten Strassentieren

vor unserer Haustür, von den Stadttauben. Und weil wir ein Stadttaubenverein sind, möchte ich jetzt auch nur von den Stadttauben sprechen. Nicht, das ich die Anderen vergesse, NEIN, das tue ich nicht. Das tun wir alle nicht. Das weiß ich. Aber viele großartige Stadttaubenvereine, Stadttaubenprojekte, Stadttaubenhelfer/Innen schaffen es von der Zeit her garnicht, sich um Spendenaufrufe zu bemühen. Sie gehen einfach in der Arbeit unter. Müssen ohne öffentliche Zuschüsse das Überleben der Tauben in Not sichern. Müssen Rechnungen bezahlen. Müssen Futter kaufen. Müssen eine ordentliche Versorgung gewährleisten. Die Fahrten zum Tierarzt. Das Sichern der verletzten Tauben. Ein Stadttaubenmanagement für Städte aufrecht zu erhalten, ist ein großer Einsatz. Und dass alles mit viel privatem Aufwand. Und mit übermenschlichen Ergeiz. Die Sorgen, die Einen nicht loslassen, noch nicht einmal angesprochen.

Und so bleiben die Spenden aus.

Weil man so wenig Präsenz hat in den herkömmlichen Medien, positive Präsenz. Und auch so wenig Resonanz, auf das was man/frau tut. Man hat auch nicht so viel Geld, teure Spendenaufrufskarten drucken zu lassen. Das tun viele Tierschutzvereine zu bestimmten Zeiten. Offensichtlich geht es auch nicht anders im Tierschutz. Die Stadttaubenprojekte stecken alles Geld einfach in den Taubenschutz, koste es was es wolle. Deshalb möchte ich heute einen Aufruf starten, der für uns Taubenschützer ist, der die tägliche Not der Tauben als Hilferuf nimmt, um auch ein wenig von dem Spendenkuchen zu bekommen. Ja, wir benötigen auch Spenden. Wir kämpfen auch um jedes Überleben auf den Strassen, kämpfen auch täglich für die Rettung von unseren Tierschutztieren. Und wir bitten Euch da draußen: Vergesst nicht auf die Stadttauben, und auch nicht auf unsere so wertvolle Arbeit für den Tierschutz tagtäglich.

Der kleine Jens auf dem Foto,

ist unser jüngstes Beispiel, wie hart das Leben da draußen für eine junge Stadttaube sein kann. Jens irrte heute Nachmittag mit seiner Verletzung des linken Flügels durch eine Einkaufsgasse in der Salzburger Altstadt. Mit diesem Flügel kann eine Taube nicht mehr fliegen, ist also auf dem Boden der Realitäten angekommen. Und dass heißt in diesem fall nichts Gutes. Das vorweihnachtliche  Treiben auf der Strasse, die gestressten Menschen vor und in den Geschäften, haben nur Augen für den Konsum. Nur Augen für geschäftliche Freuden. Jens versuchte sich vor den großen eiligen Füssen der gehetzten Menschen in Sicherheit zu bringen. Einige Tritte hat er wohl auch abbekommen. Aber da war auch die von Autos befahrene Strasse, wohin Jens nicht ausweichen konnte. Glücklicher Weise bemerkte die kleine Tauben diese Gefahr, und versuchte hingegen immer bei einem gerade nicht frequentierten Eingang Unterschlupf zu suchen. Diese beruhigten Ecken gibt es in dieser Gasse aber kaum, und schon gar nicht jetzt vor Weihnachten.

So kauerte sich Jens in die Ecke des Einganges

eines Teppichladens. Aber der Geschäftsinhaber, oder auch Angestellte, hatte etwas dagegen, dass sich diese kleine verletzte Taube vor seinem Geschäft aufzuhalten versuchte. Er vertrieb mit dem Fuss die Jungtaube. Jens flüchtete also weiter, zum nächsten Eingang, und mußte wieder den vielen Füßen, ausweichen. Die Menschen schienen diese hilfsbedürftige Taube einfach nicht zu bemerken. Niemand wollte sie sehen, ihr helfen. Also begann hier eine dramatische Odyssee: Niemand wollte helfen, und die Not sehen. Aber wie sollte Jens mit seiner Verletzung die nächsten Tage überleben, wie die kalten Nächte. Das Federkleid ist noch nicht einmal geschlossen, die Wunde, das Blut, der Schmerz! Und die vielen FÜSSE!

Nein, für Jens gibt es auf der Strasse keinen Frieden,

kein Weihnachtsfest, keine warme Stube, keine friedlichen Lichter. Für ihn gibt es auch keine Voliere in einem Tierheim. Verzeihung, ganz ganz wenige nur bieten auch für Tauben eine Unterkunft, die will ich hier sehr wohl erwähnen. Aber die meisten Tierheime, schmeißen Tauben rauß, weil sie auch die Volieren für andere Tiere benötigen, niemals für Tauben. So mussten wir es vor kurzem wieder als Tatsache erfahren: Ein uns bekanntes Tierheim hat die Voliere für Tauben geschlossen, es sollten Hühner in die Voliere. Warum aber die Tauben dann immer wieder auf der Strasse landen? Ich verstehe es nicht. Das habe ich schon sehr oft erlebt. Und ich bin enttäuscht. Enttäuscht, dass es für Jens und die vielen anderen Tauben so wenig Platz im Tierschutz gibt. Das andere Tiere immer bevorzugt behandelt werden, wie in einer 2 Klassen Gesellschaft. Ich meine auch den Gnadenplatz, den Platz für Behinderte, auch denn gibt es nicht. Immer müssen Tauben fliegen können, ansonsten …. . Oder gibt es ihn doch, den Gnadenplatz im Tierschutz? Sollte ich mich da täuschen?

Eine Dame hat Jens bemerkt, hat sofort unsere Telefonnummer angerufen, und wir sind losgefahren. Es gibt scheinbar doch viele Menschen, die Tauben helfen möchten, die aber nicht wissen, wohin mit ihnen, die auch selten Vertrauen haben. Die Dame, die uns Jens als Notfall gemeldet hat, hat uns schon öfter angerufen. Nach ihrem Anruf hat Jens ein stilles Örtchen gefunden, weil sie ihn  icht bergen konnte. weil sie, wie sie sagt, arbeiten musste. Aber auch da hätter Jens die Nacht nicht überlebt. Nicht die Kälte, die Strasse. Verletzte Tauben/Tiere müssen immer sorfort geborgen werden. Jens wäre morgen vermutlich nicht mehr am Leben gewesen. Nun ist der kleine Jens in Sicherheit, die Wunde wird versorgt, der Schmerz beruhigt sich, er hat es warm, hat Futter, und kann sich auf seine Genesung und seine Entwicklung konzentrieren. In Ruhe! Jens, wir freuen uns, dass wir dich von der Strasse holen konnten.

Auch wir benötigen Spenden. Helfen Sie uns, Tauben wie dem kleinen Jens zu helfen. Helfen Sie mit einer Spende!

Danke

ARGE Stadttauben Salzburg

Grillparzerstr. 4/6

5020 Salzburg

Spendenkonto Oberbank SBG

IBAN: AT41 1509 0003 7110 8895

BIC: OBKLAT2L

Paypalkonto: stadttaubenprojekt@hotmail.com

Ein Licht geht um die Welt…!

Freitag, Dezember 6th, 2019

 

Opferfest: Zehntausende Tiere in Nepal niedergemetztelt – Blick

Bequemlichkeit….

Mittwoch, Dezember 4th, 2019

Lieber eingequetscht,


als ausgestreckt über´n
Kratzbaum hängen!

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber
mit vielen Gnadenbrottieren, in
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Doppelbesetzt…

Mittwoch, Dezember 4th, 2019

Bequemer ist es, wenn man auf 2 Stühlen liegt…!

 

 

 

 

 

 

 

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber