Trockenlegung des Röseteich in Walkenried/im Harz
Samstag, April 26th, 2008Es gibt Zeiten in meinem Leben, da denke ich, ich bin der Verlierer. Auch heute, möchte ich Ihnen, liebe Tierfreunde/-innen, eine wahre Geschichte erzählen:
Eine liebe Freundin bat mich um Mithilfe. Anfang April wurde in Walkenried/ am Harz, durch einen Walkenrieder Angelverein, der Röseteich Wasser abgelassen. Es sollen weitere Teiche, z.B. der Andreasteich trocken gelegt werden. Laut Aussage einiger Angelvereinsmitglieder, sollen die Teiche im August ausgebaggert werden. Damit fängt man jetzt im April an die Teiche trocken zu legen, wo die gesamten Geflügelarten brühten und die Frösche und Kröten ihren Leich ablegen!
Der Röseteich war bereits über zweidrittel leer, als ich davon erfuhr . Das Wasser wurde weiterhin abgelassen und soll bis zum 26.4.2008 trockengelegt sein, so eine Aussage eines Angelvereinsmitgliedes.
So interessiert es auch keinen, dass ein schwerst verletzter Schwan, in dem Schlamm sitzt. Seit vielen Tagen versuchte meine Freundin den Schwan ein zufangen, um ihn tierärztlich versorgen zu lassen.
Nun fing ich an sehr viele Behörden an zurufen, mich durch zu fragen und jedes Mal erfragte ich folgendes:
“ Ist es gesetzlich erlaubt, dass ein Angelverein in Walkenried die Teiche im April ablässt? Dadurch werden Wasservögel während der Brut gestört, Frösche und Krötenwanderung , sowie die Nachzuchten von diesem Jahr mutwillig zerstört!“
Von einigen Behörden erhielt ich die Antwort, dass die Teichtrockenlegung erst im Herbst begonnen wird.
Die letzte Behörde erteilte mir die Auskunft, dass von deren Seite eine Genehmigung erteilt wurde, um die Trockenlegung gerade jetzt durch zu führen. Das verschlug mir fast dem Atem, weil gerade diese Behörde, so glaubte ich bis jetzt, Fauna und Flora im Einklang mit der Natur und dem Menschen, überein stehen sollten.
Zum Schluss sprach ich mit einem sehr kompetenten Herrn von der NABU-Gruppe aus Walkenried. Wir hatten ein sehr langes, ausführliches Gespräch. Seine traurige Stimme und doch das energische Auftreten gegenüber Behörden ectr., veranlasste uns, auch wenn wir heute verloren haben, werden wir weiter kämpfen für die Fauna und Flora!
Beatrix Weber

Das große Trauwetter hier im Harz hatte begonnen.
Mensch und Tier sehnen sich nach dem Frühling.
Tannen benötigen im Frühjahr besonders viel Feuchtigkeit. Deshalb ist der Schnee unter den Nadelbäumen zu erst versickert im Boden, als bei
den Laubbäumen.
zwischen Laub viele Waldameisen.
Viele Ameisen sammelten sich wie eine “Traube” zusammen. Ob sie die ersten warmen Sonnenstrahlen tankten; ich weiß es nicht.
Diese nützlichen Waldbewohner zeigten uns, dass nun der Frühling hier in Steina, Einzug hält.

Heute Früh zeigte das Außenthermometer – 9°C an.
Kater Moritz hatte bei dieser Kälte keine richtige Meinung einen Waldspaziergang mit uns zu machen. Stattdessen blieb er schön gewärmt in seinem Schlafsofa liegen. Auch mein Mann Siegfried musste durch eine schmerzhafte Venenentzündung im Haus bleiben.
Susi freute sich dagegen wieder an die frische Luft zu kommen.
Schnell stellten wir Beide fest, dass die Straße spiegelglatt war.
Also entschlossen wir uns, hinter unserem Grundstück, den Waldweg zu benutzen.
Wir gingen der langsam hoch steigenden Sonne entgegen. Es war herrlich und wir tankten beide die Sonne.
Der verschneite Waldweg war durch viele Spuren schon
krumm und schief getreten. Susi und ich hatten oft den Blick nach unten gerichtet, denn ich hatte oftmals eine „Schieflage“ im Schuh und für Susi war es auch kein schönes laufen.
Trotzdem genossen wir die zwitschernden Vögel um uns,
das hämmern eines Spechtes,
das leise rinnen einiger Bachläufe.
Wir schauten auf Pferde,
die eine Offenstallhaltung genießen dürfen.
All diese Eindrücke um uns,
waren in dieser Sekunde,
ein Teil von uns.
Susi, unsere kleine treue Hundeseele, stupste mich vorsichtig an und erklärte mir, dass sie, trotz Sonne, nach Hause möchte.

Kaninchen Lotte und Merlin
Kaninchen Knuddel
Knuddel ist ein fröhliches Kaninchen. Sie liebt es mit Molli, der Chefin und Hauskaninchen Teddy zu schmusen.
Unsere ältesten Kaninchen sehen die “Neuen” völlig gelassen an. Molli (rechts) ist die Chefin in dieser Gruppe. Ihr großer Beschützer ist Teddy (links). Polly dagegen (mitte) ist das älteste Kaninchen (8 Jahre alt).
Polly
Merlin (Zahnfehlstellung im Ober- und Unterkiefer)
Sie war lieb zu unseren Katzen. 2 Jahre brauchte sie, um zu lernen, dass die Kaninchen und Meerschweinchen nichts zu fressen sind. Sie ist jetzt 11 Jahre alt und ihre Schönheit kommt täglich von innen.
Susi ist eine liebenswerte, anhängliche und drollige Hündin, die man einfach LIEB haben muss. Kater Moritz begleitet sie oft während der Spaziergänge. Jeden Morgen begrüßt sie die Deutschen Riesen Fred, Krümel und Willy, die freudig aus ihren Ställen in den Freilauf uns entgegen springen.