Tierschutzwelt und Little-Animals

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Nein, wir wollten keinen neuen Hund mehr. … Und dann kam Sunny!

Wir sind alt geworden
Gelegentlich schaue ich immer noch auf die Seite meiner Tierschutzfreundin.
Und da war sie, die Geschichte von Sunny.
Ein alter Mann war Dement und wohl ein Messi, Man holte ihn aus der Wohnung und der kleine verkommene Hund wurde zum Weitertransport ins Tierheim bei einer städtischen Einrichtung (Fuhrhof) abgegeben.
Da sah ihn eine andere Tierschützerin. Sie erkannte sofort den elenden Zustand des Hundes und nahm ihn mit.
Sein Fell war total verfilzt und er juckte sich schrecklich. Die Haut war blutig gekratzt. Er hatte Probleme beim Kotabsatz und die Ohren- total verdreckt, verpilzt und voller Milben. Der Hund stank fürchterlich. Sie verpasste ihm erst mal ein Bad,  was den Juckreiz milderte und ihn von lästigen Mitbewohnern befreite. Und dann kam der Tierarzt zum Zuge.
Der Hund wurde geschoren, die Ohren gereinigt, die Analdrüsen entleert, Sie waren vereitert. Was muß der kleine Kerl gelitten haben und zu mager war er außerdem.
Die Haut wurde behandelt, der Hund mehrfach gebadet. Sein Fell sah aus, als hätten Motten dran gefressen. Stellenweise war er kahl.
Und dann stellte sich noch raus, daß er Steine in der Blase und in der Harnröhre hatte. Zwei Operationen waren fällig!
Sunny wurde geimpft und bekam Spezialfutter.  Der vorhandene Herzfehler wurde da zunächst völlig vergessen.
Als wir von ihm erfuhren, konnten wir nicht anders. Ein Telefonat mit meiner Tierschutzfreundin und wir fuhren hin.
Sunny hatte bisher alles klaglos mitgemacht, war ruhig und wohl zufrieden erst mal bei ihr zu sein.  Er begann sehr anhänglich zu werden und dann kamen wir.
Wir packten beide Hunde ihn Boxen und  fuhren los.  Die letzte fällige Impfung wollten wir übernehmen und wir zahlten auch die Adoptionsgebühr, denn Sunny war dem Verein inzwischen sehr teuer geworden.
Als  wir zu dem Impftermin zu unserer Tierärztin fuhren, machte sie ein sehr bedenkliches Gesicht.,, Hat euch die vermittelte Stelle von seiner gruseligen Herzgeschichte erzählt?” fragte sie? Nein das hatte sie nicht, denn auch ihr war diese Info  von den Tierärzten  nicht gegeben worden.
Also: Der nächste Termin war beim Tierkardiologen.  Sunny ist uns lieb. Röntgen, Herzultraschall, Medikamente, Sonderfutter wegen der Steine- – –
Aber wir haben A- gesagt und wir sagen B. Er dankt es uns mit Anhänglichkeit und viel viel Liebe. Er hat sich so toll an uns gewöhnt, Allerdings werden er und Timo keine dicken Freunde. Auch der Kater wird mit gebührendem Respekt behandelt und ihm ausgewichen.
Eine inzwischen erfolgte Kontrolle seines Herzens ergab- keine Verschlechterung
Fellpflege allerdings lehnt er von uns strikt ab. Aber eine Hundefriseurin hat wohl die richtige Art, mit ihm die Sache gut und liebevoll zu regeln.
Auf dem 2. Bild ist Sunny zu sehen, wie er jetzt aussieht, ein selbstbewusster Hund, der auch mit seinen inzwischen 10 Jahren in unserem Zuhause angekommen ist.
Wir möchten ihn absolut nicht mehr missen und hoffen sehr, ihn noch bis zum Ende begleiten zu dürfen.
Karin Oehl

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