Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tierpaten gesucht' Category

Spendenaufruf: Ihr Name ist HOPE

Donnerstag, April 23rd, 2015
Ihr Lieben,
heute geht es mal nicht um Hund und/oder Katz, sondern um ein Pony.
Wir unterstützen das Projekt “Ihr Name ist Hope” von unserem Mitglied Claudia Schilling, sie  hat selbst vor kurzem 2 Schlachtfohlen freigekauft und füttert sie jetzt durch bis sie soweit sind, neue Menschen zu finden.

HOPE leidet unter extremen Sehnenstelzfüße, die nicht angeboren. Hope hat im Alter von ca. 6 Monaten wahrscheinlich durch qualitativ und quantitativ unzureichendes Futter und durch zu lange Aufenthalte im Stall auf weichem Boden begonnen,  Sehnenstelzfüße zu entwickeln. Über viele Stunden ohne Bewegung sind ihr permanent die beiden Vorderhufe mit dem vorderen äußeren Rand in den weichen Mist gesunken. Die hinteren Hufbereiche wurden dabei automatisch entlastet und hochgestellt.  Dabei verkürzte sich die tiefe Beugesehne und zog Huf Bein und Hufbeingelenk immer weiter aus der physiologischen Stellung. Der Huf veränderte seinen Winkel, die Zehenspitze wurde immer weiter nach hinten gezogen und der Hufrand näherte sich dem Boden.  Hope war nicht mehr in der Lage mit ihrer gesamten Hufsohle den Boden zu berühren. Sie konnte nach einiger Zeit nur noch auf den Zehenspitzen stehen. Ein Kreislauf setzte sich  in Gang…die Beugesehnen verkürzten sich immer mehr, da sie durch die Zehenspitzenstellung überhaupt nicht mehr gedehnt. konnte. Bei der Fortbewegung kommt es im schlimmsten Fall zu schweren Hautabschürfungen und Infekten, die Fohlen erleiden schwere Verletzungen. Dies ist in so einem Stadium nicht mehr heilbar und führt zur Euthanasie. Zum Glück fand Claudia Hope noch kurz vor diesem Stadium.
Alles was es noch Wissenswertes zu diesem Projekt gibt, ist auf dieser Seite zusammengestellt:
“HOPE” wird wohl aufgrund ihrer Behinderung nie vermittelt werden können, daher darf sie auf dem Hof von Sandra Rohrer bleiben (für FB Kucker:
Das Tierchen wird in den kommenden Wochen und Monaten ständige tierärztliche Betreuung benötigen, der Schmied muss auch regelmässig kommen – all das kostet.
Bisher hat Claudia all ihre Freikäufe alleine finanzieren können, aber nun ist Hilfe nötig.
Ich möchte euch daher bitten, unser Projekt in eure Verteiler zu geben – jeder Cent zählt und wir garantieren dafür, dass jeder Cent auch ankommt.

Netzwerk Finchen’s Spendenkonto: Sparkasse Dortmund  Kto-Nr.:0351 015 519 | BLZ:  440 501 99

BIC:  DORTDE33XXX IBAN:  DE41 4405 0199 0351 0155 19 

Spendenbescheinigungen werden selbstverständlich von uns ausgestellt.
Lieben Dank schon jetzt für eure Hilfe und Unterstützung!
Viele Grüße
Heike Berthold
1.Vorsitzende
Netzwerk Finchen e.V.
Sitz des Vereins: Insterburgweg 6, 59755 Arnsberg | Phone mobil: 0170 – 46 23 673

Petition: Der Tod des Waldes ist das Ende unseres Lebens

Sonntag, April 19th, 2015

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, die brasilianischen Indianer kämpfen um ihr Überleben.

Den ausführlichen Bericht mit Petition lesen Sie unter: Rettet den Regenwald e. V.

Spendenaufruf für: HappyKuh e.V.: Weideunterstand komplett zerstört bei Sturmtief “Niklas”!!!

Freitag, April 10th, 2015

Liebe Freunde und Unterstützer vom Happy Kuh eV.,
ein kleines Update:

Und es ist leider kein Aprilscherz. Wäre schön wenn’s einer wäre.

Wie ihr ja alle gemerkt habt, ist ein Sturmtief Namens “Niklas” über Deutschland hergezogen und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Bisher wurden wir ja immer verschont von Sturmschäden.

Diesmal leider nicht. “Niklas” hat am 31.03.15, innerhalb von ein paar Augenblicken den Weideunterstand unserer Rinderherde zerstört.

Ihn wie ein Spielzeug umher geworfen, die Planen zerfetzt und das Gestänge wie Streichhölzer zerbrochen und verbogen.

Wir sind etwas verzweifelt, denn unser Wunsch ist es den Kühen das bestmögliche Zuhause zu geben.
Was ohne Auto geht. Aber ohne Stall, bzw. Unterstand ist es wohl kaum möglich.

Da es hier weiterhin regnet und schneit und Kuhschutz nur mit Obdach für die Tiere funktioniert, bleibt uns nix weiter übrig als einen neuen Weideunterstand zu kaufen, denn in solch kurzer Zeit findet sich wohl kein passendes neues Zuhause.

Nach ein paar Recherchen und Telefonaten, haben wir ein günstiges Angebot gefunden. Und die Leute wären sogar bereit uns während der anstehenden Osterfeiertage das Weidezelt zu liefern. Sonst müssten wir und die Kuuhlis bis Dienstag!!! warten.

In Frage käme ein Weideunterstand 4×7,2m, der mit etwas Know-How auch noch um ein paar Meter verlängert werden kann, zu knapp 2200€, inkl. Transport.

Wer sich daran beteiligen möchte kann dies gerne tun.
via:
PAYPAL – info@happykuh.de                                                     


oder via:

Überweisung:
Happy Kuh eV.
IBAN DE58701633700000506249
BIC GENODEF1FFB
Zweck: Stallbau

Die Kühe brauchen unsere gemeinsame Hilfe!

Bisher sind knapp 1400€ zusammen gekommen, Vielleicht ist ja noch der ein der andere unter euch, der gerne etwas dazu geben möchte oder einfach teilen, das hilf auch.
Jeder Euro wird von uns sehr wertgeschätzt.

Vielen Dank und alles liebe,

Sita, Sridhar und Syam
und alle Kuuhlis

p.s. Mehr Details zum aktuelles Situation:

Den betroffenen Unterstand, 10x5m Grundfläche und 3,5m hoch, haben wir Anfang November gekauft und aufgebaut. Extra auf einer betonierten Fläche, sodass wir ihn am Boden gut verankern konnten und wir haben ihn auch mit Holzbalken verstärkt und so gut es ging gesichert.
Aber die Kräfte der Natur sind unbezwingbare Gegner, welche mit uns machen was sie wollen.

Als wir Donnerstag Morgen erwacht sind, war es wieder weiß gepudert. Hat also noch geschneit.
Man man man, das ist ein Jahresbeginn. Kann ja nur besser werden.
Erst Auto defekt, dann Zufluchtsstätte der Kühe hinüber.

Am 01.04.15 haben wir den zerstörten Unterstand, der allen 16 Kuuhlis des Vereins Obdach gegeben hat, auseinander genommen und inspiziert. Resultat: ca. 80% des Gestänges und alle Seitenteile sind unbrauchbar zerstört. Nur die Dachplane hat leicht verletzt “überlebt”.

Vllt fragt ihr euch, warum wir keinen richtigen großen festen Stall haben.
1. Da die Flächen nur gepachtet sind und wir nicht wissen wie lange wir hier bleiben können und ob der Vertrag verlängert wird oder nicht.
2. Da wir keine privilegierten Landwirte sind, ist es uns nicht erlaubt im Außenbereich nach BauGB §35 einen permanentes Bauwerk zu errichten. Die vom Bauamt wollten uns sogar die Mobilen Weideunterstände verbieten, aber das Veterinäramt war auf unserer Seite und hat uns erfolgreich unterstützt. Sodass wir wenigstens die Weideunterstände stehen lassen dürfen.

Spendenaufruf für: 1.350 Esel und Pferde leiden unter Hitze, Erschöpfung, Krankheit und Hunger in Jordanien.

Freitag, April 10th, 2015

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: vier Pfoten

Spendenaufruf: H i l f e ! Orkan richtet großen Schaden beim Fluggehege des Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. an

Donnerstag, April 2nd, 2015

Liebe Tierfreunde
das Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. ist ein großartiges Projekt, das schon sehr vielen Papageien das Leben gerettet hat. Dort wird jetzt wirklich jede Unterstützung benötigt, damit schnellstens Schaden von den Vögeln abgewendet werden kann. Ich schließe mich daher der Bitte von Frau Willich-Braune an und bitte um Spenden und/oder praktische Unterstützung.

Mit herzlichem Dank und Gruß
Hannelore Barke
www.hundesenioren.de

Wir brauchen  H I L F E  !!!

Der Sturm “Niklas”…  !!!!

Beim Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.
(siehe: www.papageienschutz.de und Facebook
und Flickr)  //    Tel.:  0421-1630723 (AB!)
hat er große Teile von den gläsernen Flughallendächern weggerissen. !!!!!
(Die Größe der Dächer: ca. 620 qm mit 592 Scheiben. Einige davon
wurden im letzten Herbst durch neue Doppelsteg-Platten ausgetauscht. Die Firsthöhen sind 6 Meter.)

Das war ein andauernder gewaltiger Schock für die alten und teilweise
kranken Papageien, und wir mußten in den Flughallen und drumherum die
Scherben, die nur so durch die Luft flogen, eiligst und solange der
Sturm tobte einsammeln. Nein, wegfliegen können die Vögel nicht, denn es wurde anfänglich (2004) alles mit unverzinkten Edelstahldrahtmatten ausgekleidet.

Nachts fliegen und klettern die meisten Papageien in die beiden großen Schutzhäuser; aber am Tage sind sie wieder oben in den Bäumen und Büschen und nun erheblicher Durchzugsluft ausgesetzt, die ja bekanntlich tödlich sein kann.
Außerdem regnet es bei der Kälte auch noch überall rein; sogar jetzt
durch die Schutzhäuserdecken auf die Fütterungsanlagen. Die Papageien
frieren trotz hochgestellter Heizung… .

Finanziell ist das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. überhaupt gar
nicht in der Lage, diese Schäden, die jetzt  s o f o r t behoben werden müssen, selbst zu finanzieren !!!

B i t t e  b i t t e  ,  w e r  k a n n  u n s  f i n a n z i e l l u n
t e r s t ü t z e n  ??

Jeder Euro hilft!

Vielleicht gibt es auch Handwerker, die bei den Dachreparaturen
ehrenamtlich mithelfen würden? (Allerdings dürfen sie keine Höhenangst haben.)

Auf unserer web-site (siehe oben) ist unsere Bankverbindung angegeben.

Sorgenvolle Grüße,
Elisab. Willich-Braune
(stellv. Vors.)

im Tierheim: Patenschaft: Opi Simon, Schäferhund-Mix, aus der Hundehölle, geb. ca. 2003

Dienstag, März 31st, 2015

Schäferhund-Mix

Rüde, nicht kastriert

geboren ca. 2003

Opi Simon hat bereits die Hundehölle hinter sich. Viele Jahre verbrachte er im größten polnischen Tierheim mit über 3000 Hunden. Dort war eingesperrt zusammen mit 100 weiteren großen Hunden in Gehegen ohne Witterungsschutz. Jeder Tag war ein Überlebenskampf, denn die Hunde beissen sich, vor Hunger und aufgrund der Enge. Als Simon im Anfang 2015 von polnischen Tierschützern befreit wurde, war er blind und fast taub, sein Körper übersäht mit Narben. Simon war am Ende seiner Kräfte.

Wir holten Opi Simon im März 2015 zu uns ins Tierschutzliga-Dorf, damit er hier noch einmal erfahren kann, wie schön ein Hundeleben sein kann – auch wenn seine Welt dunkel und recht still ist. Doch innerhalb weniger Wochen hat sich der uralte Hundeopi bei uns im Bürohunderudel gut eingewöhnt. Er hat ein unglaublich gute Nase und bestimmte Geräusche kann er noch hören.

Am liebsten lässt sich Simon kuscheln, auch geht er wahnsinnig gerne spazieren, da wird jeder Grashalm ausgiebig beschnüffelt. Er ist so ein lieber, anhänglicher und schmusebedürftiger Hundebär. Es macht uns immer wieder traurig, was man ihm angetan hat.

Aber nun soll es Simon bis zu seinem letzten Tag auf Erden bei uns richtig gut gehen. Nie wieder soll er Hunger leiden oder Schmerzen spüren müssen. Er darf auf weichen Kissen, warm und trocken schlafen, bekommt bestes Futter und liebevolle Betreuung.

Damit wir dies gewährleisten können, suchen wir für Opi Simon liebe Menschen, die seine Patenschaft übernehmen und ihn unterstützen.

Tierschutzliga-Dorf
Tierheim & Gnadenhof der Tierschutzliga in Deutschland e.V.
Ausbau Kirschberg 15
03058 Neuhausen/Spree OT Groß Döbbern
Telefon: 035608-40124
Fax: 035608-41596

E-Mail: info@tierschutzligadorf.de
Internet: www.tierschutzligadorf.de
            www.tierschutzliga.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr (außer Feiertags)

im Tierheim: Patenschaft: Jasper, Schäferhund-Leonberger, geb. ca. 2007

Dienstag, März 31st, 2015

Schäferhund-Leonberger

Rüde, kastriert
geboren ca. 2007

Jasper kam bereits im Mai 2014 als Notfall aus einem polnischen Tierheim zu uns. Ein riesiger, offener, kokosnussgroßer Tumor hing an seiner Brust. In Polen wäre er jämmerlich eingegangen, denn der dortige Tierarzt traute sich die Operation nicht zu. Auch unsere Tierärztin operierte 3 Stunden bis der Tumor entfernt war. Leider stellte sich heraus, dass es sich um einen bösartigen Mastzelltumor handelt, der bereits ins umliegende Gewebe gestreut hat.

Noch geht es Jasper sehr gut. Er ist ein fröhlicher Hund, der Tumor ist bisher nicht wieder nachgewachsen und seine Blutwerte sind in Ordnung. Wir können nur hoffen, dass es noch lange so bleibt.

Da Jasper nach einer fehlgeschlagenen Vermittlung (Jasper entlief aus dem neuen Zuhause und konnte nur durch einen riesen Zufall durch uns nach 14 Tagen wieder aufgefunden und eingefangen werden) soll Jasper nun nicht mehr vermittelt werden. Er hat seinen Platz, sein Zuhause, bei uns im Bürohunderudel gefunden. Die Tierärzte gaben Jasper im Juni 2014 eine Lebenserwartung von maximal 3 Monaten. Dies hat Jasper nun schon längst überlebt und noch sieht er nicht so aus, als wolle er schon bald von dieser Welt gehen.

Der unheimlich sensible und anhängliche Jasper ist einfach glücklich hier sein Rudel, sein Vertrauen und seine Menschen gefunden zu haben. Jasper hat bereits die Hundehölle hinter sich, denn viele Jahre verbrachte er im größten polnischen Tierheim mit über 3000 Hunden, musste um sein Überleben kämpfen. Diese Zeit ist nun vorbei. Und wahrscheinlich ist es das, was Jasper’s Krebs in Schacht hält – er ist einfach glücklich und zufrieden.

Wie Sie sich sicher vorstellen können, ist der Unterhalt für so einen großen Hund (36kg) sehr teuer. Derzeit braucht Jasper zum Glück noch keine Medikamente. Wir würden uns riesig freuen, wenn wir für Jasper liebe Paten finden, die Jasper finanziell unterstützen, damit er hier bis zu seinem Lebensende ein glückliches, wohl umsorgtes Leben führen kann und es ihm nie an etwas mangeln muss.

Patenschaftsantrag: http://www.tierschutzligadorf.de/patenschaft.php?lang=de

Tierschutzliga-Dorf
Tierheim & Gnadenhof der Tierschutzliga in Deutschland e.V.
Ausbau Kirschberg 15
03058 Neuhausen/Spree OT Groß Döbbern
Telefon: 035608-40124
Fax: 035608-41596

E-Mail: info@tierschutzligadorf.de
Internet: www.tierschutzligadorf.de
            www.tierschutzliga.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr (außer Feiertags)

Verschenken Sie eine Tierpatenschaft zu Ostern und sichern Sie sich ein veganes Backbuch!

Donnerstag, März 19th, 2015

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Deutsches Tierschutzbuero

Spendenaufruf für:Benni und Tochter Micke: immer noch aktuell – erst gerettet – jetzt lebenslänglich hinter Gittern?

Samstag, März 14th, 2015

Erst gerettet und jetzt lebenslänglich hinter Gittern?

 Bennie und Micke wurden von den Tierheimmitarbeiterinnen aus extrem schlechter Haltung befreit und aufgenommen.

Der 8 –jährige Bennie und seine 2,5 –jährige Tochter Micke leben seit einem Jahr im Tierheim Freital, das in keinster Weise einem Gefängnis gleicht. Die Mitarbeiter/innen kümmern sich mit großem Engagement um ihre Tiere, können aber ein richtiges Zuhause für die beiden nicht ersetzen. Leider haben Bennie und Micke, bei ihrem jetzigen Sozialisationsstand, keine Chance auf Vermittlung.

Gesucht werden zwei Pflegestellen, die bereit sind mit Bennie und Micke an der Ausbildung eines guten Sozialverhaltens und Grundkommandos zu arbeiten.

Beide völlig abgemagert bei ihrer Ankunft im TH Freital
Kurz zur Vorgeschichte:
Bennie sollte bei Ebay verkauft werden, TS haben Kontakt mit den Haltern aufgenommen. Nach geduldigen Gesprächen und einem „Besuch“ vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um mehrere Hunde handelte, die in einem Verschlag gehalten wurden, ohne ausreichend Futter und ohne jeglichen Sozialkontakt zu Menschen. Sie mussten in ihren Exkrementen leben, ohne Tageslicht.
Die Hunde wurden zur Vermehrung angeschafft. Nachdem Bennie sich mit seiner Schwester Cora gepaart hatte und die Welpen aufgrund der Inzucht teils blind zur Welt gekommen sind, hat man sie getötet. Micke ist sehbehindert geboren, dies ist aber niemanden aufgefallen, dadurch blieb sie am Leben. Da der Welpenhandel nicht funktionierte, hat man die Hunde kurzerhand weggesperrt und sich selbst überlassen.
Die Mitarbeiterinnen des TH Freital haben mit großem Engagement Bennie und Micke dort rausholen können und sie aufgenommen.
Leider sind Bennie und Micke so schlecht sozialisiert, d.h. in ihrer Entwicklung so negativ geprägt worden, das beide ein sehr einseitiges (um das Wort schlechtes vermeiden) Sozialverhalten aufweisen, was eine Vermittlung in ein schönes Zuhause sehr schwer macht.

Bennies Verhaltenist geprägt von Dominanz, dadurch, dass er sich jahrelang gegenüber den anderen Hunden im Verschlag behaupten musste und dies mit Erfolg getan hat.

Bennie ist sicherlich von Menschen schlecht behandelt und auch geschlagen worden. Er zeigt sich extrem misstrauisch und unnahbar im Umgang mit Menschen. Bennie hat es nicht gelernt einem Menschen zu vertrauen und eine Bindung einzugehen. Gegenüber anderen Hunden zeigt sich Bennie dominant und geht auch zu Beißereien über, die er ernst meint. Dementsprechend gestalten sich auch die Spaziergänge mit ihm äußerst anstrengend.
Für Bennie wird eine erfahrene Pflegestelle gesucht, die bereit ist mit ihm all das zu erarbeiten, damit auch er eine Chance auf das Leben bei seinem Menschen bekommt und vermittelt werden kann.

Mickes Verhaltenist geprägt durch Angst und Unterwerfung. Sie hat gelernt den Menschen zu misstrauen, sie ist so ängstlich, dass Spaziergänge mit ihr kaum möglich sind. Im Umgang mit anderen Hunden ist sie freundlich, aber auch unterwürfig. In ihrer gewohnten Umgebung kommt sie mit ihrer Sehbehinderung gut zurecht, außerhalb ist sehr schnell verängstigt.

Für Micke wird eine erfahrene Pflegestelle gesucht im Umgang mit ängstlichen oder auch blinden Hunden, die Micke hilft das Vertrauen aufzubauen und zu entwickeln, dass sie braucht, um bei ihrem Menschen das Leben genießen zu können.
Tierschutzverein Freital u. U. e.V.
http://www.tierheim-freital.de
Kohlenstraße 42
01705 Freital
Tel.: 0351/6413222
Fax:  0351/2108455
Bankverbindung:
Tierschutzverein Freital und Umgebung e. V.
Ostsächsische Sparkasse
IBAN: DE34 8505 0300 3200 0715 90
BIC:   OSDDDE81XXX
Konto-Nr.:   320 007 1590    BLZ: 850 503 00

Spendenaufruf für: Schon wieder ein Fundhund, vermutlich ausgesetzt weil alt.

Montag, März 2nd, 2015

Richtlinien, Verträge = Makulatur?

Samstag, 28.02.2015, 11:50 Uhr: Wieder einmal ging ein Anruf ein, dass ein Hund gefunden worden wäre. Diesmal aus Sundhagen, Ortsteil Bremerhagen. Die Finder erzählten, unsere Telefonnummer von der Polizei erhalten zu haben. Nirgendwo sonst hätten sie etwas erreicht. Also fuhren wir raus, um uns um das Tier zu kümmern.

Beim Anblick der Hündin wurden die Augen feucht und man mochte sich nicht vorstellen, was das arme Tier mitgemacht haben muss.

Alma, wie wir die Hündin nannten, wurde von den Anrufern bereits am vergangenen Donnerstag aufgefunden, als sie von Herrn Thomas Rüther in einem Graben entdeckt wurde, aus dem sie sich verzweifelt versuchte zu befreien. Man muss dazu erwähnen, dass die Hündin, eine Deutsch-Drahthaar, ca. 12 bis 14 Jahre alt und dabei fast blind ist. Wie uns weiter berichtet wurde, war das Auge, welches noch über einen Rest Sehkraft verfügt völlig eitrig und verklebt und auch der Nasenrücken war völlig mit Grind überzogen. Alma hatte allerdings großes Glück, denn augenscheinlich geriet sie fachkundige Menschen, die zunächst das Auge reinigten und sich auch um die Schnauze kümmerten. Als sich die Finder dann am folgenden Tag an das Tierheim in Stralsund wendeten, wurde ihnen lediglich gesagt, dass man dafür nicht zuständig wäre. Zu mehr an Auskunft oder Hilfestellung war das Stralsunder Tierheim, das sich „Tiernotstation“ nennt, nicht zu bewegen. So blieb Alma noch einen Tag länger in der Obhut ihrer Retter, die versuchten weiter Hilfe für die Hündin zu finden. Nach einem Telefonat mit einer Tierärztin wurde ihnen letztendlich empfohlen, die Polizei zu verständigen, da nun ja Wochenende war und es sich noch schwieriger gestaltete kompetente Ansprechpartner für eine verletzte Hundeseniorin zu finden.

Am oben genannten Samstag wurde den tierlieben Menschen von der Polizei dann unsere Telefonnummer mitgeteilt, obwohl doch laut Aussage der Behörden, überall bekannt wäre, dass Sundhagen für Fundtiere vertraglich mit dem Verein Tiere in Not Nordvorpommern zusammenarbeite und Polizei, sowie Feuerwehr, erstens Schlüsselgewalt über einen Zwinger für Fundhunde verfüge oder aber in dringenden Fällen, die Notfallnummer von den Betreibern des Tierheims in Müggenhall.

Im Nachhinein betrachtet hatte Alma allerdings, wie wir meinen, ein weiteres Mal Glück im Unglück. Nicht auszudenken, was die arme Hundeseele hätte durchmachen müssen, wäre sie in diesen Zwinger verbracht und zunächst sich selbst überlassen worden.

Hier bei uns angekommen, war sie dankbar über jedwede Ansprache und Streicheleinheit, was uns vorher auch von den Findern berichtet wurde. Kurz nach ihrer Ankunft hier, kontaktierten wir eine Tierärztin und bekamen einen Termin für 14:30 Uhr, um direkt abzuklären, ob Alma noch mehr als die offensichtlichen Verletzungen aufweise und um den tatsächlichen Gesundheitszustand abzuklären.

Auch bei der Tierärztin war Alma eine problemlose Patientin und konnte komplett auf „Herz und Nieren“ durchgecheckt werden.

Die Untersuchung ergab, dass Alma außer der äußeren Verletzungen noch eine Entzündung der Harnwege aufwies. Für, bzw. gegen die Entzündungen an Auge und der Harnwege gab es dann Antibiotika gegen eventuelle Parasiten, wurde mit Stronghold behandelt.

Nun stelle man sich einmal vor, Alma wäre in einen Zwinger in Müggenhall gekommen, bei dem vom Verein gerade voller Stolz verkündet wurde, dass seit in der „Zwingeranlage“ eine Zwischendecke eingezogen wurde, das Trinkwasser für die Hunde an dem Tag, als in Vorpommern zweistellige Minusgrade gemessen wurden, nicht mehr gefroren wäre. Jeder, der schon einmal mit solch einer Entzündung zu tun hatte, kann sich vorstellen, wie es der Hündin auf kaltem Fliesenboden ohne Heizung ergangen wäre.

Hinter dem Link findet sich ein Foto wie eine solche Unterbringung bei dem Verein in Müggenhall aussieht. Wir sind der Meinung, dass selbst ein gesunder Hund, dort nicht wirklich glücklich ist.

https://www.facebook.com/197127623648461/photos/pcb.952164631478086/952164618144754/?type=1&permPage=1

Alma allerdings hatte, wie schon vor kurzer Zeit Venus, die Beaglehündin, wir berichteten, einen Schutzengel, der sie davor bewahrte, in ihrem Zustand in einen Zwinger für Fundhunde verfrachtet zu werden.

http://uschisoase.blog.de/2015/02/10/buerozeiten-leben-tod-entscheiden-20076573/

http://uschisoase.blog.de/2015/02/13/augenwischerei-20090468/

Allerdings hat Alma scheinbar nicht das Glück, dass ihr Halter sie sucht und sie wie Venus, die Beaglehündin direkt wieder in ihr Zuhause darf. Bisher scheint niemand diese arme alte Hündin zu vermissen und man wird uns von Gemeindeseite wohl auferlegen wollen, dass die Hündin zur weiteren Unterbringung an den Verein Tiere in Not Nordvorpommern übergeben werden soll, da dieser Verein ja schließlich per Vertrag zuständig ist und mit einem Euro pro Einwohner die Unterbringung vergütet bekommt. Das allerdings können wir nicht verantworten. Keinesfalls werden wir zulassen, dass eine solche Hundeseniorin ihre letzte Zeit auf Erden, in einem Zwinger verbringen muss, der nicht einmal über eine Heizung verfügt. Alma liegt hier direkt an der Heizung um die alten Knochen zu wärmen und saugt jede Zuwendung wie ein Schwamm auf. Einen solchen Lebensabend, wie ihn Müggenhall zu bieten hat, hat solch eine Hündin wirklich nicht verdient. Vermutlich hat sie ihr Leben lang ihrem Halter treu gedient und auch, wenn man sich die Milchleiste anschaut, einige Male Welpen beschert. Eigentlich sollte man nach vier Tagen nicht vorschnell urteilen, doch macht es fast den Anschein, als ob sich der Halter auf unschöne Weise seiner Hündin entledigt hätte, da Nachforschungen in der Umgebung, erfolglos blieben. Bei dem Zustand und dem Alter der Hündin ist es als sehr unwahrscheinlich anzusehen, dass diese eine längere Strecke hinter sich gebracht hat, weil sie ein Wild hinterher gejagt war oder einfach nur mal eben „ausgebüxt“ ist.

Thomas Rüther, der Alma aus dem Graben befreite, bestätigte ebenso, nach seiner langjährigen Hundeerfahrung, dass die Hündin keinesfalls den Eindruck machte, als wäre sie entlaufen, besonders, da in der Umgebung kein Hund vermisst wird.

Da es sich aber um eine Hündin handelt, die sicherlich nicht mehr zur Vermittlung steht, da es nur sehr selten Menschen gibt, die einem so alten gebrechlichen Hund noch ein Zuhause schenken, drängt sich der Gedanke auf, dass man eben deshalb, in der Tiernotstation Stralsund sofort die Zuständigkeit ablehnte, wie die Reaktion bei einem jungen kleinen Hund gewesen wäre, lässt sich an dieser Stelle nur vermuten.

Zumindest hat die Arbeitsweise der Tiernotstationen in unserer Region dafür gesorgt, dass Alma nicht auf ihre alten Tage noch in einem kahlen, kalten Zwinger, ihr Dasein fristen muss, um einsam auf ihr Ende zu warten.

Alma bekommt bei uns ein Zuhause bis an ihr Lebensende und darf einfach mit dazugehören. Die Tierärztin gab grünes Licht, dass sie nicht noch in Isolation gesetzt werden muss, sondern direkt am Familienleben teilhaben darf.

Da die Tierschutzinitiative Vorpommern e. V. deren Vorstand ich ja bekanntlich innehabe, vermutlich keinen Kostenausgleich für Alma bekommen wird, da ja für Fundhunde an den Verein Tiere in Not Nordvorpommern bereits gezahlt wird, ist die Tierschutzinitiative mehr denn je auf Spender und Paten angewiesen und bittet auf diesem Weg um Unterstützung für Alma und alle, die schon dort einen Platz haben, sowie diejenigen, die noch folgen werden, die zuständigen Einrichtungen wieder einmal nicht erreichbar sind.

Mit besten Wünschen  best regards

UschisOase®

Tierschutzinitiative Vorpommern e. V.

Michael Schlesinger
Jeeserweg 1
18519 Sundhagen / Miltzow
Tel.: 038328-65244
Fax: 038328-659812
Mobil: 0173-4772076
Mailto: Michael@uschisoase.com
Internet: http://www.uschisoase.com

Blog: http://uschisoase.blog.de/

Facebook: http://www.facebook.com/pages/Tierschutzinitiative-Vorpommern-e-V/232826076740057
Twitter: https://twitter.com/UschisOase

Spendenkonto:
Sparkasse Vorpommern
BLZ: 150 505 00
Konto: 633 000 590
BIC-/SWIFT-Code: NOLADE21GRW
IBAN: DE62 1505 0500 0633 0005 90