Tierschutzwelt und Little-Animals

home

Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Der gerettete Kernbeißer

Donnerstag, März 9th, 2023


An allen Fenstern bei mir hängen Dinge, die für die Vögel von außen Sichtbar sind. Und doch fliegen einige Tiere gegen die Fensterscheibe. Mit voller Wucht knallte ein Kernbeißer gegen die Wohnzimmer Scheibe. Ich rannte sofort raus und musste ihn im hohen Schnee suchen. Nahm ihn in die Hand, beeilte mich ins ins Haus zu kommen. Zog eine Spritze mit Wasser auf und gab ihm ein paar Tropfen. Setzte ihn draußen auf einen Ast. Gab ihm noch 2 Tropfen Wasser und ging ins Haus.


Nach kurzer Zeit erholte er sich von dem Schock und flog davon!

Schnee im März in 37441 Bad Sachsa / OT Steina

Donnerstag, März 9th, 2023

Seit 3 Tagen schneit es.






Bella und ich hatten beim Spaziergang richtig viel Spaß.







Zuhause wartete Billy sehnsüchtig auf Bella.


Der ängstliche Hermann genießt weiterhin die Ruhe und Wärme im Gästezimmer.

Jona und ihre Ferkel: Bald geht es in die Freiheit!

Sonntag, März 5th, 2023

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

nur noch wenige Tage in Gefangenschaft und Knechtschaft im monströsen System der Tierausbeutung stehen “unseren” – “euren” Sauen Janda, Jasra, Juwelia, Josepha, Jolanda, Jona und Jonas 13 Ferkeln bevor.
Am Montag, den 30.Januar 2023 werden wir sie aus dem Betrieb abholen und nach Delicia Natural bringen können!
Alles ist geplant und vorbereitet und wir zählen die Tage!
Wie ihr euch erinnert, war ein Lebensplatz für eine Sau noch frei und wir warteten in den vergangenen zwei Wochen auf die nächste Sau, die zur Schlachtung aussortiert werden sollte und der wir somit diesen einen Glücksplatz noch schenken konnten. Das Schweinemädchen hielt den Kontakt in den Betrieb. Zuchtsauen werden aussortiert, wenn sie nicht mehr ausreichend viele Ferkel gebären, wenn sie zu viele Totgeburten unter ihren Ferkeln haben, wenn sie nach ihrer Zwangsbesamung nicht mehr trächtig werden oder wenn sie zu viele ihrer Ferkel “tot legen” – also unter ihrem eigenen Körper erdrücken, während sie wochenlang Tag und Nacht im körperengen Ferkelkorb gefangen sind.
Und so war es Zuchtsau Nr. 2222, die das große Glück hatte! Ihre Trächtigkeitsuntersuchung war negativ – und ihr damit verbundenes Todesurteil führt sie zu Pro Animale für Tiere in Not e.V. ins Leben!
Sie ist unsere – eure JAVELIN! … 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.

Hervorragende Gedanken die in der heutigen Zeit sehr Aktuell sind

Montag, Februar 20th, 2023


Jona und ihre Ferkel: Der Rettungstag !

Montag, Februar 13th, 2023

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

am vergangenen Montag war es so weit!
Endlich war der Rettungstag gekommen und wir konnten unsere – eure geretteten Schweine und Ferkel aus ihrem Gefängnis abholen und sie für immer aus dem ausbeutenden, tötenden System der Tierindustrie befreien.

In der weitläufigen, hellen Stallanlage von Delicia Natural war alles vorbereitet: für Jona und ihre Kinder ein kuscheliges Mutter-Kind-Abteil mit eigenem Wärmelampen-Separee für wärmebedürftige Ferkelkinder,
für Jasra, Janda, Juwelia, Josepha, Jolanda, Javelin, Jaella und Jilan ein großes, weich und großzügig mit Stroh eingestreutes Stallabteil mit eigenem Zugang zu den angeschlossenen Ausläufen und Weideflächen (im eisigen Januar für die Neuankömmlinge natürlich noch geschlossen).

Alle behördlichen Vorgaben für den langen Transport bis nach Polen waren erfüllt, alle Papiere besorgt. Jonas Ferkelchen mussten alt und vor allem schwer genug sein, um eine Transportgenehmigung zu bekommen, und so stand am Montagmorgen “nur” noch die Untersuchung und Freigabe unserer Schweine durch die zuständige Amtstierärztin als letzte “Hürde” vor uns.

Bei den Ferkelchen hatten wir große Sorge und Herzklopfen, denn Jamini war so sehr viel kleiner und leichter als all ihre Geschwister – sicher höchstens halb so groß und schwer… Aber glücklicherweise gab die Tierärztin für alle Ferkel grünes Licht. Alle durften fahren!

Bei den Schweinemüttern folgte leider die große Ernüchterung.
Jilan, der wir als letzte noch -durch den schmerzhaften Verlust von Josianne- die Möglichkeit auf Leben schenken konnten und die erst am Freitag zu der Gruppe unserer Geretteten gestellt wurde, lag in der Bucht, hatte sich zurückgezogen und mochte auch für die Untersuchung nicht aufstehen. Die Amtstierärztin erklärte Jilan für nicht transportfähig und untersagte uns somit, sie mitzunehmen.
Wir waren schockiert, wütend, ratlos, traurig, aber all diese Gefühle nützen in der Situation nichts. Verhandeln und Betteln war weder angebracht noch zielführend – waren wir doch schon mehr als erleichtert, dass die Veterinärin uns die Ferkel allesamt “durchgewunken” hatte.

Samara- das “Schweinemädchen”, reagierte schnell und ohne Umschweife und fragte den Betreiber, welches Tier wir stattdessen mitnehmen dürften.
Er zeigte uns die Sau Nr. 2427, die gerade in dieser Nacht all ihre Ferkel zu früh und tot geboren hatte, und nun angesichts dieser “Unbrauchbarkeit” zur Schlachtung gehen würde. ….

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.

Eisige Impressionen in 37444 Sankt Andreasberg / am Harz

Montag, Februar 13th, 2023


Winterlied

Die Luft ist kalt und Schnee bedeckt die ganze weite Flur.
Kein Sang und Klang, kein frisches Blüh´n, von Leben keine Spur.
Der Winter herrschet eisig kalt, erstarrt und tot ist Feld und Wald.

Getrost, getrost es währt nicht lang so kommt wohl andre Zeit;
das warme Leben neu erwacht in Frühlingsherrlichkeit.
Drum harre nur und sei fein still bis Gott es wieder wenden will.

Und ist es draußen noch so kalt, erstarrt die ganze Welt, und
decket Eis und Schnee auch rings die Wiesen und das Feld,
es muß doch neu das Leben blühn, dann wird es wieder frisch und grün.

Erhalte nur im Herzen dir stets warmen Sonnenschein,
dann mag es stürmen noch so sehr und kalt und rauh auch sein.
Im Herzen blühe allezeit die rechte Frühlingsherrlichkeit.

Aus einem alten Kinderbuch ca. 1900,
Deutscher Verlag: Friedrich Andreas Perthes

Liebe Moni,
ich danke Dir für diese wundervollen Fotos!

Ein Dankesbrief an Tante Petra aus dem Schwarzwald…..

Samstag, Februar 11th, 2023

Liebe Tante Petra,
gestern Abend saßen Mama und ich nebeneinander auf dem Sofa. Mama öffnete dein kleines Paket. Sie sprach so vor sich hin: “Morgen bereiten wir uns noch einmal eine Freude mit dem 2. Paket!”
Ich wusste sofort, dass die Sheba/Animonda Schalen für mich sind.

 

Die Felix Tüten sind für meine Freunde Findus, Penny und Easy in Sankt Andreasberg. Die werden genauso große Augen machen, wie ich!


In aller Frühe fraß ich gierig und schnurrt dabei. Die Fleischstückchen in heller Soße war besonders lecker!
Mama sagt, ich muss bald mein Futter mit Hermann teilen. Den kenne ich nur, als ängstlicher, scheuer Kater, der uns als Freigänger spät am Abend besucht, um sein Futter zu fressen. Ich roch ihn schon durch die Eingangstür, wenn er auf dem Abtreter saß. Als Mama die Tür öffnete, verschwand er vor Panik unter dem Auto des Nachbarn. Er kam erst wieder vor, als Mama im Haus war bei mir.
Ich habe ihn seit 2 Wochen nicht gerochen. Ob er wieder auf unkastrierte Frauensuche ist?
Allerdings tut Mama sehr Geheimnisvoll, was das Gästezimmer betrifft. Vor 3 Wochen ließ sie mich in alle Ecken schauen. Und nun ist das Zimmer für mich geschlossen.
Mama macht jeden Tag mehrmals das Katzen Klo sauber. Vor kurzem stand ein zweiter kleiner Eimer mit voll gebullerten fremden Katzenklumpstreu neben meinem. Ich sage dir, liebe Tante Petra, dass war irritierend für mich! Sie redete von Hermann….??? Muss ich das als fast Blinder 16-jähriger Kater verstehen???
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sie mich irgendwann wieder in das Gästezimmer lässt!
Grüße bitte meine Artgenossen Miapia, Räuber und Namensvetter Hermann aus dem schönen Schwarzwald!
Du bekommst einen fetten Nasen Knutscher von mir, weil ich Dich ganz doll lieb habe!

Liebe Grüße von deinem Billy 🐱

Antwort von Tante Petra:

Mein lieber Billy,

Du bist ein großer Menschenversteher und hast ein großes Nachsehen mit Deiner Mama, die Hermann, den Du vielleicht einmal Nase an Nase kennenlernst, bei Euch aufnahm, um ein besseres Leben zu schenken.

Dafür danken alle Engel ihr.

Du bist der Beste Billy und ich weiß, Du hast ein großes Herz.

Ich hoffe, Du kannst noch lange hier bleiben.

Liebe Grüße
Von Tante Petra aus dem Schwarzwald

Geboren, um ungeliebt und namenlos zu sterben….

Samstag, Januar 28th, 2023

Ich bin eine von vielen, die Du nicht kastriert hast.
Ich bin die Katze, die im Müll nach Futter suchte.
Ich bin die Katze, die nachts geschrien hat.
Ich bin die Katze, die man aus dem Garten jagt.
Ich hatte keine Kraft mehr, ich bin gestorben.

An alle Menschen, die sagen, kastrieren ist gegen alle Natur!

Gesegnete Weihnachtsfeiertage und ein gesundes neues Jahr

Mittwoch, Dezember 21st, 2022

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund!

Ein Jahr geht zu Ende und es hat uns wieder ein Stück
Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit geschenkt.
Durch gute und auch weniger gute Tage ist jeder von uns
gegangen und hinterläßt in vielen Bereichen seine eigene Spur.

Bald ist Weihnachten – ein besonderer Höhepunkt des Jahres –
auch Zeit für die innere Einkehr, um wieder Kraft zu tanken
für Zukünftiges.

Ich wünsche euch und Eurer Familie offene Herzen füreinander,
nette Aufmerksamkeiten und ein harmonisches Miteinander.
Kraft für alle eure Schützlinge und die Gewißheit mit
eurer Überzeugung, dass Tiere und ihr Leben unsere Achtung,
Vertrauen und unseren Respekt verdienen,
nicht allein zu sein.

Für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit, einen Glücksstern
und viele gute Taten sowie Brücken zu Menschen.

Seid lieb gegrüßt
von Beatrix Weber
mit Billy
www.bea-sieger.de

Zwangsmauser statt Kükentöten – Wenn Unrecht Unrecht ersetzt…

Montag, November 7th, 2022

Seit dem 1. Januar 2022 ist das Töten männlicher Eintagsküken in Deutschland gesetzlich verboten. Als Alternative zum Töten gibt es zwei Verfahren:

Entweder durchlaufen die Bruteier der Legehennenzucht eine Geschlechterbestimmung im Ei, um die Eier mit männlichen Embryonen nach dem 8.-9. Bruttag auszusortieren und zu Tierfutter zu verarbeiten, oder die männlichen Küken werden nach dem Schlupf als sogenannte Bruderhähne aufgezogen, um, … ja um was?

Die Eierpackungen zieren nun die stolzen Slogans der Eierindustrie „Schutz der männlichen Küken“, „Küken dürfen Leben“, “Brüderchen und Schwesterchen“ und die farbig-fröhlichen Bildchen flauschiger Küken, die die Konsumierenden nun endlich entzückt und beruhigten Gewissens betrachten dürfen und deren ehemals nur eintägige Existenz und millionenfache Ermordung sie nicht mehr unbequem beim Eierkauf verdrängen müssen…
Die Politik hat hier einen Schachzug getan, … um was ?

Um Leid zu verhindern? Um Leben zu schützen und Unrecht zu beenden?
Oder um Verbraucher*innenaugen zu blenden und den bequemen Konsumierenden weiter ein heiteres, ungetrübtes Erlebnis beim Kaufen und Essen von Tierqualprodukten zu bescheren?
Denn so sind wir Menschen. Beim Anblick flauschig-gelber Eintagsküken, dieser niedlich piepsenden Tierkinder, meldete sich im Kollektiv in den letzten Jahren doch immer wieder das Gewissen und der Anflug des unguten Gefühls, dass es doch nicht ganz richtig sein könne, jährlich 50 Millionen männliche Tierbabys (nur in Deutschland) zu töten…

Bei unwesentlich älteren Tierkindern lässt dieses ungute Gefühl allerdings schnell nach:
Bei 4 Wochen alten Masthähnchen, also 30 Tage jungen Tierkindern in monströs überzüchteten Körpern, die ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen können, funktioniert die Verdrängung des Unrechts wieder einwandfrei. Diese Tierkinder dürfen millionenfach misshandelt, geschlachtet und zerstückelt werden – legitimiert durch die Begrifflichkeit des „Nutztieres“, unserem Gewissen weiß machend, dass einem Tier, das wir uns zu Nutze machen wollen-ja müssen! und schon immer gemacht haben!- kein Recht auf Unversehrtheit und auf Leben zugesprochen werden kann, und dass ein solches Tier vielleicht gar keine Empfindungsfähigkeit, keine Leidensfähigkeit, keinen Willen zu leben und keine Angst vor dem Tod verspürt…? Unser Mitempfinden hat ein 30 Tage altes Masthuhn nicht verdient.
Unruhig werden wir nur bei den „richtigen“ Babys, die es auch optisch noch sind, wie eben die flauschig gelben Bruderküken.

Nun dürfen diese Küken also leben – und die Politik hat durch das Verbot des Kükentötens den leisen Anflug von Empathie der Konsumierenden, das leicht ungute Gefühl beim Eierkauf geschickt vertrieben, die Gemüter beruhigt und das kollektive Gewissen besänftigt:
kein Kükentöten mehr – ein Gesetz tritt in Kraft – alles ist gut – ein Glück.

Dass Deutschland mit diesem Gesetz in Europa allein dasteht, dass verarbeitete Produkte in unseren Supermärkten (wie Nudeln, Gebäck, Saucen, Süßigkeiten usw.) nach wie vor fast ausschließlich mit ausländischen Eiern und somit mit „Kükentöten“ produziert werden, und dass selbst direkt vermarktete Eier auf Wochenmärkten oder in Hofläden von Legehennen aus dem Ausland stammen können, sei hier nur am Rande bemerkt.

Politik und Wirtschaft handeln nicht, weil Tierleid herrscht – sie handeln, weil Konsumierende unruhig werden.

Denn natürlich ist nichts gut: Für die Bruderküken ist nichts gewonnen, und für ihre Schwestern, die Legehennen, schon gar nicht.
Doch dazu später. …

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.