Tierschutzwelt und Little-Animals

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Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Türchen 3: ein Engel hat ihn doch gefunden….

Samstag, Dezember 6th, 2014

Von: Hannelore Rodrian

Er hat so lange warten müssen, seit er vor 4 Jahren in die überfüllte Pererra Argentona kam und – weil der alte, blinde Junge dort in dem Gewimmel unterging – ein halbes Jahr später von APAP-Tossa  übernommen wurde.

Im Februar 14 tauchte er zum ersten Mal hier auf – und drehte dann fast jeden Monat einmal die Runde.

Worauf nichts passierte. Gar nichts. Und immer noch nichts.

 

 

 

Ich weiß nicht nach welchen Gesetzmäßigkeiten manche Hunde drei Tage nach dem Verteilen mit Angeboten überschüttet werden – und manche warten und warten und warten.

Manchmal war ich schon so weit, mit den Engeln zu hadern, weil sie mir offenbar nicht zuhören wollten – weil sie anscheinend irgendwo ständig hoffnungslos damit beschäftigt sind hoffnungslose Sünder auf den rechten Weg zu führen, die Welt vor dem nächsten Irren zu retten, der sie in die Luft jagen will, oder grade vor ihrem Chef Bericht erstatten müssen. Oderoder. Engel sein ist ein harter Job…

Und vielleicht finden selbst Engel nicht sofort die richtigen Zweibeiner und müssen eine Weile nachdenken. Und dann kommen wieder andere Bittgesuche dazwischen und jede Menge Katastrophen und dann sind sie abgelenkt und verlieren eine alte, arme Seele aus den Augen, bis sie erneut daran erinnert werden.

Was ich damit sagen will?

Hört nicht auf, für die Seelen zu bitten, die Hilfe brauchen. Immer und immer wieder.

Das ist wie mit einer besetzten Hotline.

Irgendwann kommt man durch.

Vor wenigen Wochen durfte Blind nach Holland ausreisen und hat dort – strahlend, wie man sehen kann – sein eigenes Domizil bezogen.

 

 

Es ist weniger die Hilfe der Freunde, die uns hilft, als das Vertrauen darauf, dass sie es tun werden.

 Epikur

zum 1.Advent – der Hase, der aus dem Fenster fiel…

Sonntag, November 30th, 2014

Ihr werdet zugeben dass sie wie die leibhaftige Osterhäsin aussieht – und mir ist, angesichts erneut dräuender Weihnachtsunbill soooo sehr nach Schwalben, Krokussen und Amselgesang.

Notfalls auch nach Osterhasen, Weihnachtsmuffel der ich bin.

Also bin ich an ihr nicht vorbei gekommen – ganz abgesehen davon, dass diese zauberhafte Ohrendame noch immer in einem polnischen Tierheim sitzt und darauf hofft von Norbert Nordpolarbär auf den Schlitten geholt zu werden um ihr eigenes Weihnachtsmärchen zu erleben…

Euch allen einen trotzdem schönen ersten Advent …. Ich will ja keinem was vermiesen….

Für weitere Bilder von Szina bitte hier klicken: https://plus.google.com/photos/109942422875618903506/albums/6067742459054178321?partnerid=gplp0

vorgestellt von: TSV Neuss e.V.
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
kastriert: nein
Geboren: ca. August 2008
Größe: 34 cm
Verträglich mit Hunden: ja
Verträglich mit Katzen: nicht bekannt
Verträglich mit Kindern: ja
Herkunft: Polen
Aufenthaltsort: Polen
Besonderheiten: lustig, lieb und verspielt
Kontakt: 0176 726 51970 nach 18 Uhr
E-Mail: balbina.reetz@tsv-neuss.de

+-+-+-+-+-+–++-+-+-+-+-+-

Vor einigen Tagen habe ich sie vermittelt! Und alles läuft gut :)
Vielen lieben Dank .
LG
Balbina Reetz

 

Das Elend der Stadttauben

Donnerstag, November 6th, 2014

Guten Tag,

bitte, klicken Sie auf den Anhang, dann erscheint TAUPS (Taube/Mops).

Taups hat Ihnen etwas mitzuteilen. Bitte geben Sie dazu bei google ein: Taups Film youtube

und starten Sie den Film.

Bitte, verteilen Sie den Film weiter!

Vielen Dank und freundliche Grüße

Vera Fauner

 

Die armen Esel von Hurghada: dank Bluemoon und ANIMAL SPIRIT geht es vielen jetzt besser!

Montag, Oktober 13th, 2014

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier

Ein Licht geht um die Welt ….

Sonntag, August 24th, 2014

Als er diesen Hund aus dem Tierheim holte, ahnte er nichts.

Samstag, August 23rd, 2014

Diese wahre Geschichte können Sie lesen unter: heftig

Natur pur … die der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina /am Harz

Samstag, Juli 26th, 2014

Wir haben einen sehr Naturbelassenen Garten, wo sich Singvögel, Maulwurf, Ameisen, Schnecken, Regenwurm und Käferchen, ohne Chemie wohl fühlen können.
Diese dicke, große Raupe und diesen Falter fand ich heute in unserem Garten. Beide Tiere habe ich noch nie Bewusst gesehen.
Wir haben unsere Opa/Oma-Bücher gewälzt und versucht, sie zu entdecken. Leider kein Erfolg.
Kurz entschlossen startete ich über den Tierschutzverteiler meine Frage: “Wer kennt diese Tiere und kann sie uns mit Namen benennen!“
Meine Antwort habe ich schnell erhalten:  „Mittlerer Weinschwärmer“

Daraufhin habe ich gleich im Internet geforscht unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Mittlerer_Weinschw%C3%A4rmer

Einen weiteren wertvollen Homepage Hinweis erhielt ich ebenfalls:
http://www.schmetterling-raupe.de/

Mit herzlichen Grüßen

Beatrix und Siegfried Weber

Der neue Sport der Nacktschnecken …. in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Sonntag, Juli 13th, 2014

Bungee springen  von der Dachrinne! Schnecki seilte sich am eigenen Schleimseil ab …..

Die einen sind dankbar, dass sie leben, die Anderen kämpfen ums überleben …. Tiere in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Dienstag, Juli 8th, 2014

Nachdem ich heute den Meerschweinchenstall gesäubert habe, hatte ich kurze Zeit später das Glück die Siebenschläfer zu fotografieren.

Willy lacht mir fröhlich auch in die Kamera!

Zum späten Nachmittag kam dann dieser Winzling.

Diese wurde dann nach ein paar Stunden später, von der Finderin wieder abgeholt, weil eine Baby-Fledermaus zum überleben seine leibliche Mutter benötigt. Die wahrscheinlich im Dachgebälk von ihr wohnt. Gegen Abend meldete sich bei uns telefonisch eine Fledermausexpertin aus Wieda, die ich ebenfalls um Hilfe gebeten hatte. Sie und die tierliebende Fledermaus-Finderin brachte ich telefonisch zusammen.

Der kleinen Maus rettete ich wahrscheinlich, durch ein paar Tropfen Wasser, das Leben.

Hoffen wir nun, dass sie heute Abend von der Mutter wieder angenommen wird.

Wir nehmen Abschied von Kaninchen Charly – es tut so weh, dich gehen zu lassen!

Donnerstag, Juli 3rd, 2014

Mein Tag begann mit Migräneschmerzen. Nach der Einnahme der Medikamente kämpfte ich Senkrecht zu bleiben. Denn nun meldete sich mein Magen, der mir signalisierte „Rückwärts Frühstücken zu wollen!“ Vor 14 Tagen zeigte mir täglich mein Augendruck, dass ich bitte meine Mafiabrille (Sonnenbrille) auf zu setzen habe, um nicht ins helle Licht blicken zu müssen. An solchen Tagen wünschte ich mir, dass ich meinen Kopf abschrauben kann!

Wie an jedem Morgen, schaute ich besonders auf die Tiere, die Alt, Krank oder kränkelten. Ich kontrollierte die Po´s , um eventuell Kotreste die im Fell hingen geblieben sind, zu säubern. Beobachtete sie eine Weile, ob sie die Nahrung gut aufnehmen und wie der Allgemeinzustand der jeweiligen Tiere sind. Ich freute mich, dass alles O.K. erschien.

Eine kleine Veränderung sah ich sofort, dass der blinde und gelähmte Charly allein, ohne seiner Freunde saß. Charly litt an Muskelschwund. Die grausame Knast-Haltung der Vorbesitzer hatten seine schleichende Erkrankung in Kauf genommen. Damals nannten sie ihn Klopfer. Er wollte aus seiner Enge heraus springen …. Seine traurige Lebensgeschichte können Sie/Ihr lesen unter: http://www.tierschutzwelt.de/?p=26990
Durch sein Handicap taufte ich ihn auf Charly um. Vor ein paar Monaten erblindete Charly auf beiden Augen. Sein Geruchsinn und Gehör waren bis zum Schluss sehr gut.

Als ich zu Charly ins Gehege trat, sah ich, wie Paulchen vor mir reiß aus nahm.

Feind (ich) naht ….!!!! Er dachte, ich nehme ihn gegen seinen Willen wieder, um seinen Schnupfen mit oralen Medikamenten zu bekämpfen. Im Erdloch zu verstecken, war ihm sicherer.
Paulchen und Luis beschmusten sich im „Obergeschoss“.
Luis springt gern nach oben, kommt durch seine hinteren Ixbeine nicht wieder allein herunter. Also hebe ich ihn von oben nach unten, damit er fressen kann. Aus der Ferne beobachtete ich , wie sie alle 4 aus einem Napf fraßen.
Als ich Mittags erneut in den Stall ging, um frisch gesenstes Wiesengrün zu verteilen, stellte ich mit entsetzen fest, dass Charly einen nassen Po hatte. Die Schmalzfliegen schwirrten um ihn drum herum. Ich säuberte ihn sofort. Weiterhin ließen sich die Fliegen auf Charlys Körper nieder. Er lag matt im weichen Heu. Seine Freunde platzierten sich weit weg von ihm. Aufgeregt rannte ich ins Haus, um unseren Tierarzt an zu rufen.
Die Horrorvorstellung, dass Charly von Fliegenmaden lebendig innerlich aufgefressen wird, schob ich ganz weit weg von mir.
Vor einigen Jahren sah ich diese Grausamkeit – leider viel zu oft – gerade bei Kaninchen. Den meisten Menschen ging dieser grobe Fehler noch nicht einmal nah. Tod ist tot. Die Gleichgültigkeit die ich durch diese Art Menschen erfahren musste, brannte sich sehr tief in mein Herz ein. Immer wieder hatte und habe ich das Gefühl, jedem kleinen hilfsbedürftigen Lebewesen, egal ob Alt oder Krank, helfen zu müssen. Im Laufe der vielen Jahre musste ich erkennen, dass ich nur wenigen Geschöpfe meine Hilfe bieten kann. Unsere Aufnahmekapazität ist leider begrenzt und inzwischen überfüllt!

Charly zeigte mir, durch Zähneknirschen das er Schmerzen hat. Unser Tierarzt erlöste ihn von seinem Leiden.

Charly starb am 02.07.2014
Er wurde ca. 7 Jahre alt.

Wir wünschen Dir eine gute Reise in den Himmel. Über den Wolken warten viele vorausgegangene Kaninchen auf dich. Gemeinsam könnt ihr, ohne Schmerzen, das Reich der Unendlichkeit erleben.
In der Nacht schaue ich nach dir /euch, dann weiß ich, dass auch du einen Platz im Sternenhimmel gefunden hast.

Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

P.S.: Ja , kleiner Engel, nun musst du dich niemals mehr über die Dummheit der Menschheit ärgern. Wie so viele von uns hier auf Erden ….!!!

Eine Bekannte rief mich gegen Abend an. Als ich ihr erzählte, dass wir dich für immer verloren haben, bekam ich eine sehr unschöne Antwort: „Bist doch selber Schuld, dass du dich so fühlst. Warum nimmst du auch immer alte und kranke Tiere auf!“
Mein Herz blutet!
Der Schlag ins Gesicht saß …. !!!!
Nach dieser Reaktion fühlte ich mich unverstanden und zum kotzen! Bei so viel Herzlosigkeit, schossen mir die Tränen in die Augen. Danach beendete ich sofort das Telefonat.