Tierschutzwelt und Little-Animals

home

Archive for the 'Tiergeschichten u.v.m.' Category

Der Alltag in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Donnerstag, Februar 9th, 2012

Opa-Rüde Felix benötigt von uns seine 150%ige Aufmerksamkeit. Um 5.00Uhr ist die Nacht für uns zu Ende. 5.30 Uhr beginnt die erste Gassi-Runde mit ihm. In den letzten Tagen zeigte das Thermometer – 20°C. Bei jedem Atemzug hatte ich den Eindruck, dass die Nasenlöcher zu frieren. Der eiskalte Ostwind, erstarte mir jegliche Gesichtsmuskulatur. Die Augen fangen nach 10 Minuten zu brennen und tränen an. Trotz unangenehmer Witterung muss sich Felix lösen können. Der Kleine hat so eine Lebensfreude in sich. Freut sich über jeden großen Hund. Er lernte einen großen Doggenrüden, größere Mischlinge und Huskyrüden kennen. Mit ihnen will er alle spielen. Mit Nachbars „Fußhupen“, die ihn schon von weitem anbellen, zeigt er eine überlegende Art. Mit einem Ausdruck im Gesicht: „Kein Interesse…“.
Meine abendliche letzte Runde mit Felix endet 21.30Uhr. Jeden Tag laufe ich bis 8 x mit ihm.
Unsere Nagetiere kommen nicht zu kurz. Auch hier schaue ich nach 20 Minuten nach, ob sie alles Feuchtfutter im Schnelltempo aufgemümmelt haben. Liegt ein Stück unberührt im Stroh, nehme ich das Gemüse wieder heraus. Gegen Nachmittag erhalten alle Tiere ihr Trockenfutter und meine getrockneten Gartenkräuter. Das Wasser wird erneut nachgefüllt.
Heute stellte ich fest, dass eine Wärmeplatte ihren „Geist“ aufgegeben hat. Die Finger starr vor Kälte, baute ich das kaputte Gerät aus und eine neue Wärmeplatte erhielt die Kaninchengruppe. Gerade im Winter benötigen die Tiere Wasser zum trinken.

Geplant war auch, dass wir heute Stroh und Heu von Martin angeliefert bekommen. Der Traktor sprang nicht an. Wir haben die Aktion auf das nächste Wochenende verschoben.

Meine Zeit ist durch Felix sehr begrenzt. Die körperliche Kraft schwindet in Mattigkeit…..
Früh habe ich das Empfinden einen Magnet am Po kleben zu haben und ihn wie ein lästiges Kaugummi den ganzen Tag mit mir herum zu tragen bis ich mit ach und krach und den K.O. Tropfen, die wie Blei in den Füßen wirken, endlich wieder Abends ins Bett fallen kann — ja, so fühle ich mich zur Zeit.

In der Hoffnung, dass es Ihnen, liebe Tierfreunde /-innen gesundheitlich und seelisch besser geht, verbleibe ich mit vielen herzlichen Grüßen

Beatrix Weber

Kleiner Rüde Felix in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Montag, Januar 30th, 2012

Mein Frauchen wohnt in einem Seniorenheim. Vor 1 ½ Wochen ist sie unglücklich gestürzt. Ich musste mit ansehen, als sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Angst, dass sie nicht wieder kommt, steckte mir in die Glieder bis die „neuen“ Pflegeeltern von mir, mich aus der Wohnung von meiner Mami holten. Meine Blase war übervoll. Onkel Siegfried und Tante Trixi kenne ich vom letzten Jahr, als meine Mama auch ins Krankenhaus musste.
Der erste Tag war sehr aufregend, denn es erwarteten mich 4 Katzen in dem Haushalt. Alle Hauskatzen sahen wie reinrassige Perser aus, als ich die Wohnung betrat. Schnell merkten sie, dass ich ein ganz ruhiger Zeitgenosse bin. Ich bin schon 16 Jahre und 4 Monate alt. Meine Zipperlein sind, ich muss Herz- und Blasenmedikamente nehmen. Das heißt, dass ich am Tag gut verteilt 7 bis 8 Gassi Runden erhalte. Tante Trixi stand heute Früh 5.00Uhr auf und hatte ab 5.30 Uhr Zeit für mich. Danach versorgte sie 2 Stunden lang die Kleintiere in den Ställen. Die Kaninchen sind sehr interessant für mich. Aber DIE finden mich total doof.
In der Nachbarschaft gibt es zwei „Fußhupen“, die kläffen mich immer an, wenn die mich sehen. Dabei laufe ich elegant und gelassen an denen vorbei. 12 Minuten Fußweg entfernt, von meinem jetzigen Zuhause gibt es ein Hotel/Pension/Cafe. Dort wohnt ein großer schwarzer Mischlingsrüde Charly. Den finde ich Klasse! Dass ist ein stattlicher Jungopa – na ja 3 Jahre jünger als ich. Wenn ich Charly sehe, fange ich zu spielen an. Eigentlich ist der Weg zu Charly viel kürzer, aber ich als Rüde muss meine Straßenzeitung sehr intensiv lesen.
Am Anfang des Weges kommen die Lokalseiten, bei Charly die Sportseiten und nach einer ½ Stunde Fußmarsch, die Wirtschaftseiten. Meine Nase riecht im Wald die vielen anderen Wildtiere sehr intensiv. Ich sage Euch, obwohl ich meine Mama sehr vermisse, sind die ausgedehnten Spaziergänge immer toll. Zuhause angekommen, muss ich mein Mäntelchen aus ziehen. Danach erhalte ich ein kleines Leckerli oder um die Mittagszeit mein Feuchtfutter mit den Tabletten.
Meine Mama ist seit ein paar Tagen wieder zu Hause. Sie muss sich noch erholen. Ihr ganzer Körper sieht grün, blau-lila aus. Da sie sich nur in einem elektrischen Rollstuhl fortbewegen kann, muss ich nun ganz geduldig sein und warten bis es ihr wieder gut geht. Tante Trixi und Onkel Siegfried haben sie heute besucht im Seniorenheim. Sie haben besprochen, solange dass Wetter so eisig, winterlich kalt ist, bleibe ich weiterhin bei den Beiden und den Katzen.
Die Zeit wird kommen, dann bin ich der glücklichste Hund, wenn ich bei meiner allerliebsten Mami zu Hause bin.
Viele liebe Grüße
Eurer Felix

Wie man echten von unechtem Pelz unterscheidet

Montag, Januar 23rd, 2012

Ein wunderschönes Video ….

Samstag, Januar 21st, 2012
Hallo Ihr Lieben,
trotz meiner aktuellen Tierschutzpause sende ich Euch anbei mal was ganz tolles, was ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte:
Ein wahnsinnig tolles Video mit Bildern, die so sicher noch keiner von Euch gesehen oder erlebt hat!
Die Natur ist einfach nur unbeschreiblich schön!

DIE WIEDERGEBURT DES POLIZISTEN !

Dienstag, Januar 10th, 2012

Mal was zum Schmunzeln

DIE WIEDERGEBURT DES POLIZISTEN !

“Mit welchem Recht füttern Sie Katzen?”
hat er gefragt,
als er mich damals verhaftet hat.
“Mit dem Recht der Menschlichkeit!”
war ich gern zur Antwort bereit.
Das sei verboten
gab er mir zu versteh´n.
Doch unverrichteter Dinge
woll´t ich nicht geh´n.

Trotz Geraufe blieb ich Sieger
und stellte am Platz
das Futter nieder.

“An Wiedergeburt glaube ich schon,”
sagte ich im schroffen Ton.
“Und wenn Sie gestorben sind
- glauben Sie mir -
wünsch´ ich,
Sie erscheinen als Katze hier!
Auch Sie dürfen dann
mein Futter probieren.
Doch ich lasse Sie
mit Wonne kastrieren!”

Die Zeit verging;
er starb bald darauf.
Da tauchte am Futterplatz
dieser Kater auf.
Ein schwarzer Kater;
Er hat ein weißes Bein.
Er kann nur die Wiedergeburt
des Polizisten sein!

Sobald er mich sieht
ist er verschwunden.
Meine Worte hat er wohl
noch nicht verwunden…

Von Trudi Straeten

Aus: Tier-Paradies?
Der Kater aus dem Abtei-Park heißt übrigens Oschi (nach dem Polizist Oschmann), ist ca. 19 Jahre alt und lebt seit Oktober 2005 mit weiteren psychisch gestörten Katzen bei uns, die alle eine traurige Vergangenheit haben.

Herzliche Grüße

Gerd und Trudi

Tierversuchsgegner Rhein-Erft -
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE e.V.
D – 52457 Aldenhoven
Redakteurin TIER-INFO: Trudi Straeten
Vorsitzender: Gerd Straeten
sowie Mitglied im Internet(z)werk für Tiere/ IfT Deutschland
Mail-Adresse: Tierinfo@gmx.de
HP: www.tierversuchsgegner-pulheim.de
www.ift-onlinezentrale.de ,
www.tvg-pulheim.de , www.tigerschutz.de

Die Großen Vergessenen!? Für immer und ewig im überfüllten Tierheimen….. – “Mein Senf zum Thema Inlandstierschutz”

Sonntag, Januar 8th, 2012

Der Beitrag: “Mein Senf zum Thema Inlandstierschutz” spricht mir aus dem Herzen. Unsere Freundin ist Tierheimleiterin in Thüringen. Sie “sitzt” seit Jahren auf alten Hunde, die kaum noch eine Vermittlungschance haben – Leider. Die Charaktere der Tiere sind lieb, bloß ihr Alter ….
Ein paar Orte weiter gibt es ebenfalls ein Tierheim. Dieser Tierheimleiter weiß sehr genau wie man billig die Ware Tier ankaufen (im Ausland) und teuer ( im Inland) verkaufen kann. Hier kann man den Zusatz “Deckmantel: Tierschutz” hin zu fügen.

Aber auch hier in Deutschland gibt es genug Tier-Elend, die so oft am Besten schon vorgestern aufgenommen werden müssen.

Heike erlaubte mir, ihren Bericht auf unserer Tierschutzwelt-Seite zu veröffentlichen.

Mit lieben Grüßen
Beatrix Weber

From: Omihunde-Netzwerk
Subject:
Mein Senf zum Thema Inlandstierschutz

Durch einige Texte in den Rundmails veranlasst, hier mal kurz meine Sicht der Dinge – eine rein persönliche Meinungsäußerung:

Als Inlandstierschützer fehlen einem oft die Worte. Man kann keine herzzerreißenden Geschichten aus Tötungsstationen erzählen, man kann nicht glaubhaft schildern, wie das Hirn der armen ausgelutschten Zuchthunde von gewissenlosen Vermehrern an die Wände geklatscht wird, man hat keine halb verhungerten Straßenhunde zu zeigen, keine puscheligen Mischlingswelpen, die gerade im Pappkarton vor dem Refugio abgestellt wurden, keinen Dreck meterhoch, weder widerliche Transportbehältnisse noch Ekel erregende Dreckslöcher von Zwingern gibt es zu zeigen. Man kann nicht von einzelnen großartigen Menschen berichten, die sich dem Meer der Unmenschlichkeit entgegenstemmen, von Kastrationsaktionen unter freiem Himmel, Heldinnen, die komplett versifft mit 400 Hunden ihr Leben fristen – nein, man hat ganz profan den einzelnen Hund vor sich, der hier sein Heim verliert. Herrchen verstorben, Leute getrennt, ein neuer Job in anderer Stadt, aus der Wohnung geflogen, das Kind gebissen, 1001 kleine Gründe gibt es für die Abgabe, nichts wirklich medienwirksam Spektakuläres….
Ja, er wurde nie kastriert, wurde jahrelang keinem Tierarzt vorgestellt, ja, er hatte schon lange zu wenig Bewegung, ja, das Futter war Billigpampe aus dem Konsum, die Zuwendung wurde auch immer weniger, weil das Interesse nachließ, ja, er saß tagelang alleine zuhause, während seine Menschen ihrer Berufstätigkeit nachgingen, aber – er hungerte schließlich nicht, war nicht vom Totschlag bedroht, er hatte ein warmes Zuhause – das ist doch nun wirklich kein Notfall, wenn dieser Hund ein neues Zuhause sucht, oder? Erstmal muss man denen helfen, die ECHT in Not sind. Erstmal muss man denen helfen, die demnächst VERHUNGERN oder GETÖTET werden. Der deutsche Michel denkt sich: Wenn wir helfen, dann richtig, dann muss sich das auch lohnen, dann muss man da richtig was erzählen können. Die kleine Not vor Ort ist langweilig, sollen sie sie doch ins Tierheim geben, schließlich sind deutsche Tierheime wahre Luxus-Resorts im Verhältnis zum Balkan…..

Wisst ihr, was mich mittlerweile ernsthaft stört? Dass wir Inlandstierschützer uns permanent rechtfertigen, warum wir den Hunden hier vor Ort helfen. Dass wir Inlandstierschützer ständig als die Intoleranten und Engstirnigen hingestellt werden, nur weil wir die Augen vor Ort öffnen und hier die Probleme anfassen. Dass wir Inlandstierschützer die Hunde gemeldet bekommen mit den Worten: „Wenn Sie ihn nicht nehmen, dann weiß ich langsam nicht weiter. Ich telefoniere mir seit drei Tagen die Finger wund und keiner kann mir helfen. Die Tierheime sind alle voll, das Tierheim xy hat gerade eine Ladung aus der Tötung in wz bekommen, das Tierheim in b hat Hunde aus einer Beschlagnahmung des Transportes blablabla“ Oder „Wissen Sie, der ist so alt. Wenn Sie ihn nicht nehmen, dann müssen wir ihn wohl doch einschläfern lassen.“ Dass wir Inlandstierschützer uns erklären lassen müssen, wie man Hunde geimpft, gechipt und kastriert vermittelt von Leuten, die sie LKW-weise und selten älter als drei Jahre im Süden oder Osten für 50 Euro kastriert und mit Impf-Papieren versehen einkaufen und in Deutschland für 300 verkaufen, während wir beim TA unseres Vertrauens für einen Rüden mal locker 150 Zacken zur Kastration hinlegen, von den Hündinnen mal zu schweigen, zusätzlich die deutschen Preise für Entwurmung, Entflohung, Chippen, Zahnsanierung, Blutbilder, Medikamente und und und zahlen, bevor wir die erwachsenen Hunde für 150 bis 250 Euro vermitteln. Es stört mich, dass wir immer noch so tun, als sei die Tierschutzwelt doch in Ordnung hier in Deutschland, so dass wir uns getrost den Problemen der großen, weiten Welt zuwenden könnten. So wie wir ja bekannt dafür sind, die Welt bevorzugt am anderen Ende derselben zu verbessern, anstatt einfach mal vor der eigenen Haustür zu kehren, einzusehen, dass hier lange nicht alles glänzt oder gar Gold wäre. Nein – weit gefehlt – unzählige Hunde suchen täglich ein neues Zuhause, aus den verschiedensten Gründen, und – sie leiden. Sie werden nicht ausreichend oder lieblos versorgt, sie werden vernachlässigt, hin- und hergeschoben und im Stich gelassen. Die Bindung der Menschen an ihre Hunde ist erschreckend gering. Sie werden an Tierheimen angebunden, mit Steinen um den Hals schwimmen geschickt, leben ein unerträglich langweiliges Leben in kleinen Wohnungen, verrotten in Gartenlauben oder im Schweinestall. Und wir retten die Hunde am anderen Ende Europas, weil die ja vom Tode bedroht sind? Das nenne ich mal Feigheit vor dem schnöden Alltag.

Wobei ich natürlich jetzt nicht vergessen darf zu erwähnen, dass es selbstverständlich auch richtig gute Orgas gibt, die viel im Ausland vor Ort helfen und dort Gutes bewirken, die gezielt einzelne Notfelle nach Deutschland holen, sonst wäre der Text politisch inkorrekt, weil sich grundsätzlich immer die Falschen angesprochen fühlen.

Darf verteilt werden…

LG Heike
www.omihunde-netzwerk.de

Katzenrettung 2011

Sonntag, Januar 8th, 2012

Dieser Baumpfleger ist wunderbar, tierlieb und mutig. Das Video sieht sich an wie ein Krimi, spannend, aber mit Happy-End.

http://www.baummensch.ch/de/home/span-style-color-red-buesi-rettung-span/?
Wenn ihr mal was Schönes sehen wollt, schaut euch dieses Video an Spektakuläre glückliche Katzen- Rettung

das muss man gesehen haben. Ich hab Höhenangst…bekam weiche Knie nur vom Hinsehen…..

Aber dem Mann gehört ein Orden verliehen. Donnerwetter……echt super.

Die äusserst aufregende aber glückliche Rettung einer Katze, die erst aus dem 3. Stock eines Hauses gefallen ist und dann in Panik erst recht ins Unglück in einen hohen Baum kletterte.
Dort sass sie dann 3 kalte Tage und Nächte und traute sich nicht mehr runter.
Unglaublich, was ihr Retter geleistet hat.

www.baummensch.ch

Mit herzlichen Grüßen
Silvia Laver

Die besten Wünsche zum neuen Jahr

Sonntag, Januar 1st, 2012

Das alte Jahr ist nun vorbei,
mit seiner Arbeit, seiner Freude.
Was uns das Neue bringen mag,
weiß noch keiner von uns heute.

Ich wünsche euch in diesem Jahr,
Viel Frohsinn und ein glückliches Leben.
Liebe, Glück, Zufriedenheit
sei allen hier im Haus gegeben.

So nehmet meinen Glückwunsch an,
er soll von Herz zu Herzen dringen,
das neue Jahr sei euch gegrüßt,
es soll euch Lust und Freude bringen.
Volksmund

In diesem Sinne wünschen wir zum neuen Jahr nur das Beste und für den Schutz der Tiere erfolgreiches Jahr 2012 !

Beatrix und Siegfried Weber aus Bad Sachsa – OT Steina,
Christine Kroh aus Würzburg mit Roland,
und
Björn Born aus Hessen (Tierschutzwelt-Retter)

Junge Meerschweinchen in der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz

Montag, Dezember 26th, 2011

Als Vorfreude auf Weihnachten hatte ich zwei verhungerte Meerschweinchen von einem Familienvater mit 5 Kindern entgegen genommen. Die nächsten Tiere wurden mir am gleichen Tag zum 27.12. telefonisch angekündigt. Das Gespräch verlief so: Mutter erzählte dem 11-jährigen Sohn, was er mir zu sagen hat. Danach hatte ich nur noch Herzschmerzen. Die armen Tiere leben ohne Heu. Auch die Meeris, die ich am 23.12. aufgenommen hatte, lebten nur von Salatblätter. Der Begriff “Heu” war der deutschen Familie ein Fremdwort. Ihr Käfig, war dieser Karton (Größe: B= 23cm x L =45 cm x H= 25 cm).Der Kleinen musste ich das verfilzte Po- und Rückenhaar verschneiden. Ich merkte, wie ich langsam einen dicken Klos in den Hals bekam.
Die beiden Meerschweinchen Charly und Marie sind ca. im September 2011 geboren. Ich hoffe nicht, dass Marie tragend ist, weil beide Tiere zusammen lebten. Warten wir es ab.
Marie lebt nun in einer größeren Meeri-Gruppe mit den Kastraten Guido und Roy.
Charly wohnt mit Ceddel, Rudi und Knöpfchen friedlich zusammen.

Für alle unsere Meerschweinchen wünschen wir ganz tolle Tierfreunde, die die Tiere achten und verwöhnen, bis ins hohe Meerschweinchenalter!
Zur Gesunderhaltung lieben sie z.B. Möhren und Möhrenkraut, Äpfel, Fenchelknolle, Chinakohl in Maßen, Chicoree, Gurken, Paprika, Tomaten, Steckrüben, Hagebutten, Melonen, Spitzwegerich, Löwenzahn, Gras, Kräuter z.B. Sellerie, Petersilie, Zitronenmelisse, Basilikum, Dill, Pfefferminze, Salbei und viel Heu und stets frisches Wasser.

Über die richtige Haltung von Meerschweinchen erfahren Sie mehr unter folgenden Link:
http://www.diebrain.de/I-index.html
Wenn Sie Fragen haben oder gerade diesen Tieren ein neues Zuhause geben möchten mit viel Auslauf, dann rufen Sie uns bitte an:
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz,
Tel.: 05523 / 7242
Vielen Dank!

+++++++++++

Inzwischen haben sich die beiden Meerschweinchen, die am 27.12.2011 bei uns abgegeben wurden, mit ihren neuen Artgenossen angefreundet.
Fips ist ca. Anfang 2010 geboren. Er ist ein bildhübsches Rosetten-Meerschweinchen. Seine Frau Carmen, ist zu 99 % tragend.
Sie lebt nun zwischen vielen weiblichen und zwei kastrierten Böckchen, friedlich zusammen. Carmen ist ca. 2009 geboren.

Fips lebt mit Knöpfchen zusammen. Für beide suchen wir ein neues Zuhause.
Carmen bleibt so lange bei uns, bis sie ihre Babys groß gezogen hat.

+++++++++++++++++

Im Stall zeigte das Thermometer – 20°C an. Eine dickte Stroh/Heumatte in den Ställen schützte die Tiere vor dem erfrieren. In dieser Zeit fütterte ich kleine Stückchen Möhren, die sofort gefressen wurden von den Tieren. Reichlich gab es stets Heu und Trockenfutter. Das Trinkwasser wurde alle 2 Stunden erneuert, da meine elektr. Wärmeplatten diese Temperaturen nicht stand hielten. Eine dünne Eisschicht bildete sich in jedem Trinknapf.

Marie und Carmen waren tragend.

Ich holte sie und ihre Babys ins Haus.

Am 31.01.2012 gebar Marie 2 Babys.
Am 07.02 2012 gebar Carmen 4 Babys. Ein Junges starb plötzlich 6 Tage später.
http://www.tierschutzwelt.de/?p=20222

Carmen und Marie werden erst vermittelt, wenn sie ihre Kinder groß gezogen haben.

++++++++++++++++++++++

Die Meerschweinchenmamis und alle weiblichen Tiere fanden ein liebevolles neues Zuhause.

Gemeinsam für Peruaner-Mix Papa Fips (geb. ca.Anfang 2010) und Sohn Oscar, geb. am 31.01.2012 suchen wir ein neues Zuhause!

Wir konnten ebenfalls für die beiden Meerschweinchenböckchen ein liebevolles neues Zuhause finden mit viel Auslauf!

 

Eine kleine Weihnachtsgeschichte von der Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle, 37441 Bad Sachsa / am Harz

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

„Hurra“, riefen die Kaninchenkinder, „heute ist der letzte Schultag. Bald ist Weihnachten!“ Ihre Äuglein leuchteten in Erwartung auf das Weihnachtsfest.
Die Lehrerin Frau Zipfel wünschte allen Kindern ein gesegnetes, frohes Fest. Alle Kaninchenkinder hoppelten fröhlich aus dem Klassenraum. Klein Erna knipste das Licht aus. Im Flur zogen sich die Kinder ihre Mäntelchen an. Die beiden Geschwister Anni und Sammy wickelten ihren etwas kratzigen Schal von Oma Isolde um den Mantelkragen, die mollige Mütze von Frau Mama verdeckten die Ohren. Ihre Klassenkameraden winkten ihnen zu, bevor sie ihren Heimweg in allen Himmelsrichtungen antraten. Sammy und Anni schnallten sich die Schulmappe auf den Rücken, denn auch sie freuten sich auf ihr Zuhause.
Draußen im Wald pfiff der eisige Wind über jedes Grasbüschel. Die kahlen Bäume und Sträucher bogen sich gespenstig nach allen Seiten. Die alte Eichenrinde knarrte in den tiefsten Tönen.
Als Anni und Sammy schon einige Zeit unterwegs waren, sagte Anni leise: „Ich friere so an meinen Pfoten!“ Sammy schaute Anni an: „Wo sind Deine Handschuhe?“ Anni etwas geknickt: „Ich habe sie im Schulzimmer auf der Bank liegen gelassen.“ Kurz entschlossen nahm Sammy sie an ihren eiskalten Pfötchen, um mit ihr zurück zur Schule zu laufen. Seine kleine Schwester sollte nicht in den Ferien an den Pfoten frieren im Winter.
Gerade wollte der Hausmeister das große Schultor schließen, als Anni und Sammy völlig außer Atem mit einem rotem Kopf und Nase vor ihm standen. Sammy fragte Herrn Knopf, ob seine Schwester die wolligen Handschuhe aus dem Klassenzimmer holen darf. Er nickte und schaute über seine dicke Nickelbrille sie freundlich an.
Als Anni mit ihren Handschuhen das Gebäude verlies, bedankten sie sich bei Herrn Knopf und wünschten auch ihm frohe Feiertage.
Erneut traten sie ihren Heimweg an. Der Wind wurde von Minute zu Minute immer stürmischer. Der Himmel verdunkelte sich, wie die Nacht. Die letzten Bucheckern fielen wie kleine Kieselsteine auf Anni und Sammy. Sammy nahm Anni unter seine Arme und flüsterte: “Wir sind gleich zu Hause bei Mama, Papa, Oma und Opa!“ Rums ….. plötzlich krachte ein dicker Baum um. Die Geschwister spürten die dicken Nadelzweige im Gesicht. Anni schrie in den höchsten Tönen vor Angst. Auch Sammy sprang im hohen Bogen rückwärts. Seine Beine zitterten. Er spürte, dass er Anni zeigen musste, dass er mutig und stark ist, auch wenn sein innerstes was ganz anderes sagte. „Anniiiiii“ rief er laut in den Sturm. „Wo bist Duuuuu?“ Die Nadelzweige bewegten sich einige Meter vor ihm. Vorsichtig schaute mit großen aufgerissenen Augen Anni hervor. Sammy half Anni über die großen pieksenden Zweige steigen. Tränen im Gesicht schluchzte Anni: „Unser Heimweg ist versperrt. Nun fressen uns die bösen Nacht-Tiere!“ „Es gibt viele neue Wege, die zu uns nach Hause führen“, sagte Sammy. Er erzählte Anni, dass er im Sommer mit seinen Freunden Leo, Karli und Paul in dieser Gegend oft verstecke gespielt hat. Jetzt sah dieses Gebiet eher gespenstisch und unheimlich aus. Sammy nahm Anni an die Pfote und hoppelten einen unwegsamen Waldweg entlang. Von Fern sah er einen kleinen abgeschnittenen Holzstamm mit einem Erdloch. Da wohnt Frau Maus mit Familie. Sammy zählte laut: „Eins, zwei, drei Haselnussbüsche, dann nach links hoppeln, über einen Ameisenhaufen springen, dann sieht man einen Eichenbaum, der einen sehr dicken Ast hat, der nach rechts zeigt…. weiter geht’s Anni….“ sagte ihr Bruder. Bei jedem Schritt wurde Anni immer ruhiger. Plötzlich zeigte Sammy ihr eine kleine schwache Rauchwolke. Es war ihr Haus.
Von Fern sahen sie Frau Mama die unruhig mit einer Taschenlampe in die Dunkelheit leuchtete. Das peitschen des Sturmes, verwandelte sich nun auch noch in Regen. „Maaaamaaa“ riefen die Kinder und winkten. Aber der Sturm trug ihre Worte weg. Anni wurde ganz traurig, als sie merkte, dass ihre Mami sie nicht hören konnte. Sammy murmelte in seinen Schal: „Anni, gleich sind wir zu Hause!“ Plötzlich hatte Frau Mama sie in ihrem Lichtschein. Sie winkte und freute sich riesig über ihre Kinder.
„Schnell, schnell“ rief ihre Mutter. „Kommt rein in die warme Stube!“ „Zieht Eure nassen Sachen aus“ rief Oma Isolde. Frau Mama füllte mit warmen Wasser die Kinderbadewanne. Ein kleines Bad erfrischte die Gemühter.
Herr Papa kochte für seine Familie einen Kräutertee. Opa Willy holte aus dem Wohnzimmerschrank eine Dose mit seinen Lieblingskeksen, die seine Frau Isolde vor ein paar Tagen gebacken hatte und stellte sie auf den Tisch.
Sammy und Anni liebten ihre Großeltern über alles. Für sie war jedes Fest mit ihnen etwas ganz besonderes.
„Schaut aus dem Fenster“ sprach Oma Isolde. „Es schneit“ riefen Anni und Sammy aufgeregt.
Opa Willy sagte: „Dann könnt Ihr bald Schlitten fahren und Schneemänner bauen!“ Herr Papa sprach mit tiefer Stimme: „Jeden Tag füttert ihr bitte die Singvögel mit Sonnenblumenkernen, Nüssen und Äpfeln!“ „Denn Hunger tut im Winter weh!“
Sammy sagte laut: „ Gern füttere ich die kleinen Vögel, die uns im Sommer die allerschönsten Lieder gesungen haben!“ Anni schaute ihren Papa an und äußerte sich: „Ich bin doch zu klein, um mit meiner Pfote das Futter ins Vogelhäuschen zu legen…..“ Herr Papa schmunzelte und sprach weiter: „Die Äpfelchen legst Du unter das Häuschen in den Schnee“. Vor Freude schlug Anni einen Purzelbaum. Über diesen Anblick mussten alle herzlich Lachen.

Als alle gemütlich am Tisch zusammen saßen und erzählten, sagte Frau Mama: „ Ich danke dem lieben Gott, dass wir Alle in Frieden gemeinsam und glücklich in diesem Moment hier am Tisch zusammen sitzen!“ Oma Isolde wischte sich bei dieser Rede eine Träne von der Wange. Opa Willy nickte und ihr Mann nahm sanft ihre Pfote in seine und streichelte sie.

Anni und Sammy umarmten ihre Eltern und Großeltern und sprachen: „Wir wünschen Euch ein gesundes, ruhiges und gemütliches in Licht gehülltes Weihnachtsfest!“

Beatrix Weber

Liebe Tierfreunde /-innen!

Jedes Jahr empfinden wir das Weihnachtsfest als ein großes Geschenk.
Wir haben ein Dach über den Kopf, müssen nicht frieren, täglich haben wir ein warmes Essen auf dem Tisch und unsere müden Glieder legen wir ins Bett. Das himmlischste ist: „Wir haben uns!“
Für viele Menschen sind diese täglichen Begebenheiten ein normaler, selbstverständlicher Alltag in ihrem Leben. Das die Realität auch in Deutschland anders ist, zeigt uns der Sänger Frank Zander mit Familie. Ein rührendes Weihnachtsfest veranstaltet er für die Obdachlosen. Er gibt den Ärmsten Zuwendungen, Essen und Sachen. Unsere Hochachtung gilt ebenfalls einem Verein „Eine Aktion der Menschen für Tierrechte “ in 66031 Saarbrücken, die sich für Hunde von wohnungslosen Menschen einsetzen. Menschen die kein Dach über ihren Kopf haben, ist der Hund ihr bester Freund und ein Stück Familie.
Und so, wie Frau Kohls und Frau Keller aus Saarbrücken, gibt es viele Mitmenschen, die sich ganzjährig um armselige Tierseelen rührend kümmern.
Unsere Ställe sind übervoll. Momentan schieb ich ständig die Tiere hin und her, weil viele ausgesetzte Tiere zur Tür herein kommen. Das Leid der Tiere wächst jedes Jahr mehr. Und wir, die dieses stille Leid nicht ertragen können, ziehen wie in dem Märchen ” Der Sterntaler” das letzte Hemd aus.
Wir wollen nicht traurig denken, sondern den Tieren das Gefühl des Friedens und der Zuflucht vermitteln, die bei uns ein vor rüber gehendes Heim und “Ihr” Zuhause gefunden haben.
Wir wünschen allen Tierfreunden/-innen,
gesegnete, gesunde und friedvolle Weihnachtsfeiertage und ein hoffnungsvolles Jahr 2012 !

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix und Siegfried Weber