Tierschutzwelt und Little-Animals

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Trauer um Kaninchen “Blacky”

Juli 7th, 2007

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Was tief in seinem
Herzen besitz
kann man nicht
durch den
Tod verlieren.

Blacky hatte einen chronischen Schnupfen. Der Tierarzt konnte ihm leider nicht mehr helfen.

Kaninchen Blacky verstarb heute am 2.Juli 2007 .

Trauer um Kaninchen “Hasi”

Mai 29th, 2007

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„Und immer sind da Spuren Deines Lebens
Gedanken – Bilder – Augenblicke –
Die uns an Dich erinnern und glauben lassen –
Das Du noch immer bei uns bist!“

Du kamst, mitten in der Nacht, als Fundkaninchen zu uns und sahst aus, als ob du kurz vor dem sterben warst. Wir fuhren mit Dir in der gleichen Nacht zum TA. Er stellte einen Kiefernbruch fest, der niemals richtig zusammen heilte. Deine beiden Augen waren verklebt mit Eiter. Deine unteren Zähne wuchsen mehrere Zentimeter in Dein Rachenraum hinein und Deine oberen Backenzähne waren bereits jeweils recht und links in die Backentaschen eingewachsen. Der TA musste dich operieren. Wir nahmen dich nach Hause. Ich spülte täglich mehrmals mit warmen Wasser Deine Augen und anschließend bekamst Du deine Augensalbe. Jeden Tag nahmst Du gern meine geriebenen Möhren /Apfelbrei freiwillig zu dir. Auch die Kaninchenpellets hast Du gern gefressen. Denn auch Du kämpftest um zu LEBEN!

Wie freute ich mich, als du nach 3 Wochen das erste Auge klar aufmachtest. Einige Tage später schautest Du mich auch mit Deinen wunderbaren 2. Auge an. Ich war so stolz auf dich! Du hast mir immer ein großes Vertrauen entgegen gebracht. Dafür Danke ich Dir sehr!

Als es dir richtig gut ging und Du einige Pfunde auch zu genommen hast, ließen wir dich beim TA kastrieren. Danach kamst du in eine 7-er Kaninchengruppe. Anfangs gab es eine kleine jagerei, danach wurdest du geliebt von all Deinen Freunden.

kangruppe18.jpgDu hast über 5 Jahre friedlich in der Kaninchengruppe gelebt. Im Sommer hast du mit deinen Freunden eine Wiese mit viel Auslauf und was zum buddeln kennen gelernt. Im Winter warst Du mit allen im Stall der 2m x 2m groß ist. Du konntest mit ihnen kuscheln, viel hoppeln, erzählen oder einfach vor sich hin träumen. Alle 14 Tage wurden deine Zähne vom TA geschnitten, damit Du dich immer säubern konntest.

Vor kurzem viel mir auf, dir geht es nicht gut. Deine Backe wurde dick. Der TA operierte dir mehrere Backenabszesse heraus. Kurze Zeit später bekamst Du Lympfknotenkrebs und Du verweigertest alles Futter. Die traurige Wahrheit musste ich ins Auge blicken. Dein kleiner Körper konnte nicht mehr.

Hasi wurde am 28.5.2007 erlöst von seinen Schmerzen.

Hahn „Knacki“ ist wieder zu Hause!

Mai 8th, 2007

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Hahn „Knacki“ und seine 2 Brüder sollten am Samstag vermittelt werden auf einen schönen Hühnerhof. Beim heraus nehmen der Hähne aus der Transportbox, schwang sich Knacki in die Lüfte, wie eine Lerche und war im Wald verschwunden. Wir drei hatten das Nachsehen.
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Nun starteten wir eine Fangaktion. Abends waren wir völlig kaputt weil wir ja im Harz kleinere Berge haben und die erst einmal bestiegen werden müssen. Geschweige die Abhänge wieder herunter klettern. In Gedanken sah ich den Hahn, wie er grinsend auf einem Baum saß.
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Am nächsten Tag hörten wir Knacki gegen 4.00Uhr im Wald aus vollem Hals krähen, das steigerte sich dann bis gegen 7.00Uhr. Er genoss die Freiheit und flatterte oft für uns für einige Sekunden sichtbar von Baum zu Baum oder beschloss nach Würmern auf dem Waldboden zu scharren.
Unser Nachbar hat wunderschöne Hühner und einen „Kampfhahn“ der auf sein Harem wie ein Geier aufpasst. Herr W. war so freundlich und half uns Knacki, durch seine Hühner, wieder an zu locken. Kampfi wurde 3 Tage eingesperrt!
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Gestern fing es heftig an zu regnen. Knacki wurde durch den Regen eingeweicht und kam etwas unfreiwillig an den Freilauf der Hühner heran. Langsam scheuchten wir ihn über den Zaun. Nun saß er wenigstens zwischen wunderschönen Hühnern im Freilauf. Aber er begriff immer noch nicht, in die Hühner-Luke mit zu marschieren. Der Regen goss vom Himmel und Knacki wurde immer mehr Flugunfähiger. Gegen Abend erhielt ich den glücklichen Anruf: “Sie können den Ausreißer abholen“. Wir waren unheimlich glücklich darüber, dass Knacki nun wieder bei uns ist. Schon bald wird er ein neues Zuhause haben, wo er viele Zwerghühner glücklich machen kann.

Tierställe – Unsere Tiere in der Nager/Kleintiervermittlungsstelle, 37441 Steina /a. Harz

April 24th, 2007

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Unsere Notfall-Tiere erhielten wunderschöne, artgerechte Stallungen. Die Seitenwände können wir heraus schieben, damit die Tiere mehr Platz und Freiheit haben hin und her zu laufen.
Wir möchten uns recht herzlich bei Herrn Andreas Schmidt-Fiedler aus Herzberg/am Harz, für den selbstgebauten Stall, bedanken. Denn er und seine Frau Jutta haben mit viel Mühe, Fleiß und Fantasie dieses Bauwerk selbst bei uns vor Ort gebastelt.
Die Tiere fühlen sich wohl und wir mit!

Trauer um Hamster Marlene

April 22nd, 2007

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Alles hat seine Zeit.

Es gibt eine Zeit
der Freude, des Glücks,
eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes
der Trauer
und eine Zeit
der dankbaren Erinnerungen.

Goldhamster Marlene kam tragend zu uns. Ihre Kinder konnten wir in liebevolle Hände weitervermitteln. Marlene war vom ersten Tag an bissig. Sie ist trotz ihrer Beißfreudigkeit eine sehr drollige, tagaktive Hamsterdame. Jeden Tag fordert sie von meinem Mann ihre 3 Erdnüsse, die sie im schnellen Tempo in ihren Hamstertaschen weg trägt.
Sie erhält ihr Gnadenbrot bei uns.

Hamster Marlene verstarb heute am 22.04.2007 friedlich in ihrem Hamsterkäfig.
Sie wurde ca. 3 Jahre alt.
Wir werden sie sehr vermissen! 

Unsere Tiere von der Nager/Kleintiere-Vermittlungsstelle, 37441 Steina/a. Harz stellen sich vor:

März 27th, 2007

Ein Schnappschuss von Chinchilla Kaninchen “Willy”
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Lisa

Februar 18th, 2007

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Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf,
die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert dieses neuen Tages Ablauf.
Nur Du bist fort gegangen.
Du bist nun frei und unsere Tränen
wünschen Dir Glück.
(Goethe)
Lisa verstarb am 16.02.2007

Hündin Susi die Huhn – Retterin

Februar 14th, 2007

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Heute beim Abendspaziergang mit Susi, fand Susi ein durch näßtes, in Brombeerhecken, verstecktes Huhn an der Straßenseite. Ich hätte das Tier in der Dunkelheit niemals gesehen. Das große Huhn versteckte sich immer tiefer unter den stachligen Brombeersträuchern. Irgendwie habe ich es vorsichtig vorgezogen und trug es mit Susi nach Hause. Susi lobte ich die ganze Zeit und ihr Schwänzchen wirbelte fröhlich hin und her. Durch den Dauerregen, waren wir zwei etwas durch nässt. Das Huhn halb getrocknet durch meinen Anorak setzte ich erst einmal um in einen Kaninchenstall mit Stroh.
Inzwischen habe ich auch erfahren, wohin das Huhn gehört.

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Huhn „Herta“ wurde am nächsten Tag wieder abgeholt. Sie wird sich freuen wieder unter ihres Gleichen zu sein. Als Dankeschön legte sie heute Mittag für uns ein Ei.

Meerschweinchen-, Kaninchen- und Hühnerrettung

Februar 8th, 2007

Heute fuhren erneut die Tierheimleiterin und ihr Mitarbeiter zu dem verwahrlosten Ort. Es befanden sich ca. immer noch über 10 – 20 Tiere in der Wohnung. Von der Entsorgungsfirma weit und breit nichts zu sehen. Es war bereits Nachmittag geworden. Um überhaupt in der vermüllten Wohnung durch zu kommen, wurde ein Zimmer etwas leer geräumt. U.a. fand man ein verwestes Huhn unter vielen Zeitschriften. Nun versuchte man die Meerschweinchen in diesen Raum zu treiben. Die völlig verängstigten Tiere rannten in alle Himmelsrichtungen, einige „verirrten“ sich in diesen Raum.  K. trieb die Tiere mit einem langen, hohen Brett in eine Ecke. Dort wurden alle Tiere vorsichtig in die Transportboxen umgesetzt. Erneut ging das Treiben los. Nach einigen Stunden hatte man 13 Tiere eingefangen. Man sah immer noch Tiere herum huschen. Der Schweiß rann allen Beteiligten den Rücken herunter. Die Luft wurde stündlich immer knapper. Während des Luftholens in der freien Natur, rannte ein Meerschweinchen plötzlich K. an den Füßen vorbei nach draußen. Den kleinen Kerl zu finden, zwischen toten Hühnern, toten Kaninchen, Müllberge die sich in die Höhe stapelte war aussichtslos. Es wurden Heu und Möhren im Hof hingelegt. Inzwischen ging die Jagd in der Wohnung weiter. Eine Meerschweinchenmama mit 4 frisch geborene Jungtieren, die in der Sofaverkleidung saßen, wurden Gott – sei – Dank, gefunden. Zum Schluss wurde mit viel Mühe auch die ausgerissene werdende Meeri-Mama im Freien gefunden und mitgenommen.

 

Immer wieder stelle ich mir die Frage: „Warum mussten so viele Tiere sterben?“
“Warum hat der Pfleger der älteren Dame das Veterinäramt nicht eingeschaltet?“
Auch die 3 angrenzenden Tierheime haben „abgewunken“, als sie von dem Zustand der verwirrten Dame und derren Tiere hörten: „Rufen Sie bitte morgen 17.00 Uhr noch mal an“.
“Wir sind voll……!“ „Wir haben zur Zeit kein Auto! Bitte wenden Sie sich an das TH XXX.“

Diese Tierheimleiterin nahm diesen Hilferuf der Nachbarin ernst und reagierte sofort. So konnten wenigstens 80% der Tiere gerettet werden.

 

Aus Datenschutz – Gründen verschwieg ich Namen, Ort und das Tierheim, welches mit großer Einsatzbereitschaft und Disziplin den Tieren sofort geholfen hat.
Auch sie hatten pro Fahrt über 80 km zu fahren, um an den Ort zu gelangen. Erneut nahmen sie sich die Zeit, die Tiere weitere 80 km mit dem Auto zu uns zu bringen. Die Benzinkosten wurden zum Teil von uns und den Mitarbeitern privat finanziert.

Meerschweinchen-, Kaninchen- und Hühnerrettung

Februar 7th, 2007

Meerschweinchen-Bericht:

Eine ältere schwer verwirrte Frau wurde Monate lang von einem Betreuer täglich betreut. Gestern wurde diese ältere Dame eingewiesen in ein Altenpflegeheim. Zurück lies sie eine Müllhalde auf dem Hof und in ihrer Wohnung. Auf dem Hof und in der Wohnung lagen verstreut Kaninchen-, Hühner-, Meerschweinchen-Leichen. Es stinkt so erbärmlich nach Dreck, Unrat und toten Tieren. Einige noch lebende Hühner und verhungerte Kaninchen konnten in Tierheimen untergebracht werden. Aber wohin mir den Meerschweinchen? Die sich frei in der vermüllten Wohnung befinden. Die erste Großaktion begann heute einen Teil der Tiere einzufangen. Mütter wurden von ihren Babys ungewollt getrennt. Man konnte kaum treten in der Wohnung: Müllberge übereinander gestapelt in jeder Ecke, das Sofa von Urin durch nässt, überall sah man die Meeris rennen, sie waren schneller unter den Schränken, hinter Regalen verschwunden. Der Schweiß rann dem Mitarbeitern des Tierheimes den Rücken herunter. Länger als eine Stunde konnte man es in der Wohnung vor Gestank nicht aushalten. Immer öfters musste man an die frische Luft.

Morgen soll die Wohnung von einer Möbelfirma geräumt werden. Deshalb fahren die Tierheimmitarbeiter morgen erneut hin, um die restlichen Tiere ein zufangen.

Bei mir fanden 20 Meerschweinchen, die heute eingefangen wurden eine Aufnahme. Davon sind ca. 12 Tiere tragende Mütter und 8 Meeri-Männer im Alter von 6 Wochen bis einem halben Jahr. Die halbjährigen Tiere haben tiefe Bisswunden auf den Rücken.

Alle Tiere sind abgemagert, das Fell stumpf. Es werden Monate vergehen, bis ich die ersten Meerschweinchenmänner kastrieren lassen kann. Auch die Tiere, die morgen eingefangen werden, erhalten eine Bleibe bei uns, bis zur Vermittlung.

Ich berichte morgen weiter.