Tierschutzwelt und Little-Animals

home

Spendenaufruf: Ich hänge mit meinen Tieren am seiden Faden

Mai 4th, 2023

Herzlichen Dank für jede Unterstützung, das sie die Hunde versorgen…und den Pferden helfen kann..

Es tut mir leid, dass ich euch wieder belästigen muss, aber nach meiner letzten Mail hatte ich nur 3 Antworten. Ich werde Morgen mit der Ärztin sprechen und Paco abholen. Er kann nicht länger dortbleiben, weil ich es nicht bezahlen kann. Nachdem ich geschrieben habe das Paco beim Tierarzt ist gingen sofort die Spenden zurück. Aber das ist ja erst der Anfang einer Behandlung. Er muss ja dann dort versorgt werden. Da fangen die Kosten ja erst an.

Und diesmal hatte ich 2 Notfälle bei der Tierärztin. Die Hündin mit Räude und der kleine Rüde der immer noch dort ist. Ich habe das ganze Geld in die Notfälle gesteckt und mir fehlt die restliche Tierarzt Rechnung und noch ein halber Monat Futter für die Tiere diesen Monat.

Ich kann mir vorstellen das meine Mails anfangen zu nerven. Es sieht so aus als wenn ich alle paar Tage um Hilfe bitte, aber ich brauche wirklich Hilfe.  Sonst wenn ich einen Notfall habe, kann ich immer etwas Geld für Futter wegnehmen aber die letzten Male bekomme ich gerade so das Geld zusammen, um die Rechnung beim Arzt zu bezahlen. Und dieses Mal reicht es nicht einmal für sie Tierarztrechnung, geschweige denn für etwas Futter.

Heute waren wir am Strand eingeladen und dort habe ich eine ganz ganz liebe Hündin gefunden. Gut sie hat mich gefunden. Ich habe ihr etwas Futter gegeben und dann sahs sie an meiner Seite und hat mich beschützt.


Niemand durfte zu nah rankommen. Ich habe mich in sie verliebt und hätte sie gerne mitgenommen. Sie ist noch jung hat aber schon längere Zeit Räude. Sie hat mir noch einige Haare am Kopf und am Rücken. Und Parasiten hat sie ebenfalls so groß wie Spaghettis. Ich kann aber nicht die Verantwortung für noch ein Tier auf mich nehmen.  Ich schaffe es einfach nicht.

Ich bin verzweifelt und seit über 2 Monaten weiß ich einfach nicht wie es weiter gehen soll.Es gibt zu viele Notfälle und alles wird immer teurer aber verdienen tun wir dasselbe wie immer.

Diese Woche würde ich außerdem ausgesucht, um einer Kuh zu helfen die nicht mehr fressen möchte. Sie wird immer dünner. Ihre Besitzer füttern sie mit Futter ins Maul. Flüssigfutter, eingeweicht. Die arme Kuh muss sich ein Tierarzt anschauen und eine Blutprobe nehmen. Vorher könnte ich mich um so etwas kümmern aber jetzt nicht mehr.

Und außerdem wurden mir Bilder von einem Pferd gesendet was jeden Tag voll in der Sonne steht ohne Wasser und Futter. Die Besitzer wollen es verkaufen für 200$ und kümmern sich nicht um das arme Tier. Auch um solche Fälle habe ich mich vorher gekümmert. Kann ich aber jetzt auch nicht mehr. Ich brauche Hilfe, um diesen Tieren zu helfen.   Ich hänge mit meinen Tieren am seidenen Faden.  Bitte bitte helft mir und den Tieren. Ich brauche euch dringend.

Traurige Grüße eure Claudia
E-Mail: inselclaudi@hotmail.de

Spendenkonto:

islastreetanimals e.V.
VR-Bank Bonn eG

Kontonummer: 4304005012 Bankleitzahl: 38160220

IBAN: DE26 3816 0220 4304 0050 12

Bic: GENODED1HBO

Oder PayPal: Bitte bei Paypal unbedingt FREUNDE anklicken…sonst werden Spesen abgezogen.

Igeln helfen: Anschluss-Plakatkampagne “Passt auf uns auf! – Gartenarbeiten sind gefährlich!”

April 14th, 2023

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

unsere erste bundesweite Plakatkampagne “Igel im Fokus von Mähroboter, Fadenmäher, Tellersense & Co.” im Frühjahr 2021 fand großen Anklang. 1.000 Dank an alle, die sich aktiv für die gute Sache eingebracht haben, sei es durch Aushang von Plakaten, Beiträge auf Ihren Homepages oder Mitteilungen in der Lokalpresse. Jedes Mittel, das den Tieren hilft, weist in die richtige Richtung. Erfreulicherweise wurden bundesweit etwa 1.900 Printplakate publiziert. Ein guter Start… – Flächendeckend dennoch viel zu wenig.

Aufgrund der gestiegenen Anzahl schwer und schwerst verletzter Igel, verursacht durch unterschiedlichste Gartengeräte, insbesondere Rasentrimmer – in Teilen der Republik sind die Geräte unter der Bezeichnung “Fadenmäher” oder “Freischneider” bekannt – traten namhafte Igelstationen mit der Bitte an uns heran, eine Anschluss-Plakatkampagne zu starten, die gezielt das Thema „Gefahren für Igel durch Gartengeräte“ im Blick hat. Sehr gern kommen wir dieser Bitte nach.

Bitte unterstützen Sie uns (auch) in diesem Jahr durch Aushang von Plakaten an möglichst vielen publikumsintensiven Stellen, wo es nicht verboten – besser noch, erlaubt ist. Wie im Frühjahr 2021 stehen mehrere Motive zum kostenlosen Download (optimiert auf die Größe bis DIN A3) zur Verfügung (s. nachstehender Link)

https://www.tierfreunde-rhein-erft.de/plakatkampagne.htm

Die Plakate des Jahres 2021 haben an Aktualität nichts eingebüßt. – Im Gegenteil! Ergänzend sind in diesem Jahr Kinder (Multiplikatoren in Familien, darüber hinaus Eltern von morgen und übermorgen) und Schulen im Blick und ansprechende Plakate vorbereitet.

Alternativ freuen wir uns über Informationen auf Ihrer Homepage und/oder einen Beitrag in der Lokalpresse. Es muss sich schneller und nachhaltiger etwas ändern, damit nicht nur Igel wieder Lebensräume vorfinden, die es ihnen ermöglichen, sich selbst in der Natur zu erhalten… – Es ist so dringend nötig.

Einen wichtigen Beitrag auf diesem Weg könnte Zeichnung und/oder Publikation nachstehender Petition “Laubsauger und Laubbläser in Deutschland verbieten” leisten…

Ebenfalls unterstützungswürdig ist folgende Petition.

Das sind unsere aktuellen Projekte. Helfen muss nicht teuer sein, denn viel Kleines macht ein Großes…

https://www.betterplace.org/de/projects/113058-igeln-helfen#

https://www.betterplace.org/de/projects/118484-tierschutz-esel-unterstuetzen

Sie haben Fragen? – Beantworten wir gern.
E-Mail: info@tierfreunde-rhein-erft.de

Mobil: 0152-540 510 84

Besten Dank für Ihre Mühe und tatkräftige Unterstützung

Für die Tierfreunde Rhein-Erft

Renate Könen

Willys Geschichte – Das Schicksal der Hähne

April 14th, 2023

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

wir möchten zu Ostern in diesem Jahr auf das Leid der verlorenen Hähne in der Legehennenindustrie aufmerksam machen.
Im Titelbild seht ihr unseren Willy. Ihr seht ihn vor und nach einer erfolgreich verlaufenen Kamm-Amputation.

Wir fanden Willy im Januar 2023 bei einer Ausstallung in einem großen Freilandbetrieb. Wir waren nicht vorbereitet, ihn und einen weiteren Hahn zu finden, waren sie doch keine vom Betreiber geplant eingesetzten Hähne, wie es sie in kleineren Freilandhaltungen und in Biohaltungen gibt, in denen sie zur Warnung vor Greifvögeln dienen sollen.
Willy war einer der Hähne, die als Eintagsküken in der Brüterei versehentlich als weibliche Küken sortiert werden, so als vermeintliche Hennen in einen Legebetrieb geraten und dort unter tausenden von Hennen leben müssen.

Wie viele dieser verlorenen Hähne es gibt…. Darüber gibt es keine Zahlen. Welche Tortur das Leben unter diesen Bedingungen für sie aber bedeutet, darüber können die elenden Gestalten der Hähne, die das Jahr überleben und die wir in den Betrieben bei unseren Ausstallungen vorfinden, Zeugnis ablegen:
Durch das fehlende Sonnenlicht, bei weißen Hähne wohl zusätzlich noch durch angezüchtete Merkmale, und das ausschließliche Fressen des hoch eiweißhaltigen Legemehls, werden die Kämme der Hähne unerträglich groß und schwer, sind für Kopf und Nacken der Tiere kaum noch tragbar, und entzünden sich schmerzhaft und großflächig. Das enorme Gewicht drückt auf Ohren und Augenlider und die Augen können oft kaum noch richtig geöffnet werden. Durch ihr geschlechtsspezifisches, angeborenes Verhalten sind Hähne in einer Gruppe von hunderten oder tausenden von Hennen restlos überfordert, setzen sich nicht gegen Attacken der Hennen zur Wehr, lassen sich bepicken und resignieren. Wenn sie dann noch nicht mehr richtig sehen können und durch Verletzungen und Entzündungen geschwächt sind, gehen sie gänzlich unter.

Hühner würden natürlicherweise und wesensgerecht in Herden von 4- 20 Hennen und einem Hahn mit einer klar geordneten Rangordnung zusammenleben. Diese Ordnung regelt das friedliche Zusammenleben und gibt ihnen Sicherheit. Der Hahn umsorgt und beschützt seine Hennen, sucht ihnen Futter und greift bei Streitereien unter seinen Hennen schlichtend ein.

Wenn nun aber tausende von Hühnern unter den absurden, tierfeindlichen Bedingungen der industriellen Tierhaltung auf engstem Raum zusammen-gepfercht werden, ist die Herstellung einer Rangordnung, artgerechtes Sozialverhalten und friedliches Zusammenleben unmöglich. Die Tiere können keine angemessenen Distanzen zueinander einhalten, müssen sich ständig gegeneinander behaupten oder vor anderen wegducken.
Die Hähne – ihrer Natur gemäß bestrebt Frieden und Sicherheit in der Gruppe zu bewirken- sind hoffnungslos überfordert in dieser Situation, die jeder Erwartung ihres Instinktes widerspricht.

Ihr Leid ist ebenso wie ihre Anzahl oder überhaupt ihre Existenz undokumentiert und großen Teilen der Gesellschaft sicherlich völlig unbekannt.

Falsch sortierte, verlorene Hähne wie Willy gibt es mit Sicherheit in jedem Betrieb der Legehennenindustrie. Die meisten sterben schon vor Ablauf des “Nutzung”jahres ungesehen unter den Füßen ihrer mitgefangenen Schwestern in den Betrieben. Sie erleben den Tag der Ausstallung, an dem der gesamte Stallbestand wegen nachlassender Legeleistung turnusgemäß zum Schlachthof gebracht wird, nicht mehr. Einige werden wohl auch – als nutzlose Futterfresser – von den Betreibern getötet, wenn sie in den riesigen Stallanlagen im Meer der zusammengepferchten Tiere entdeckt und erreicht werden können. …

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.

Frohe Osterfeiertage

April 7th, 2023

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

ich wünsche Ihnen, mit Ihren Tieren
von Herzen entspannte und
gemütliche Osterfeiertage.
Mögen Sonnenstrahlen unsere Seelen wärmen.

Mit herzlichen Grüßen
Beatrix Weber

Zeitumstellung…

März 25th, 2023

Am Sonntag wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt!

Billy und Räuber zeigen Euch was sie davon halten..

Eine Mütze Schlaf!

Wieso jetzt schon aufstehen????

Mit herzlichen Wochenendgrüßen
Beatrix Weber,
mit Billy und Hermann

Der gerettete Kernbeißer

März 9th, 2023


An allen Fenstern bei mir hängen Dinge, die für die Vögel von außen Sichtbar sind. Und doch fliegen einige Tiere gegen die Fensterscheibe. Mit voller Wucht knallte ein Kernbeißer gegen die Wohnzimmer Scheibe. Ich rannte sofort raus und musste ihn im hohen Schnee suchen. Nahm ihn in die Hand, beeilte mich ins ins Haus zu kommen. Zog eine Spritze mit Wasser auf und gab ihm ein paar Tropfen. Setzte ihn draußen auf einen Ast. Gab ihm noch 2 Tropfen Wasser und ging ins Haus.


Nach kurzer Zeit erholte er sich von dem Schock und flog davon!

Schnee im März in 37441 Bad Sachsa / OT Steina

März 9th, 2023

Seit 3 Tagen schneit es.






Bella und ich hatten beim Spaziergang richtig viel Spaß.







Zuhause wartete Billy sehnsüchtig auf Bella.


Der ängstliche Hermann genießt weiterhin die Ruhe und Wärme im Gästezimmer.

Jona und ihre Ferkel: Bald geht es in die Freiheit!

März 5th, 2023

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

nur noch wenige Tage in Gefangenschaft und Knechtschaft im monströsen System der Tierausbeutung stehen “unseren” – “euren” Sauen Janda, Jasra, Juwelia, Josepha, Jolanda, Jona und Jonas 13 Ferkeln bevor.
Am Montag, den 30.Januar 2023 werden wir sie aus dem Betrieb abholen und nach Delicia Natural bringen können!
Alles ist geplant und vorbereitet und wir zählen die Tage!
Wie ihr euch erinnert, war ein Lebensplatz für eine Sau noch frei und wir warteten in den vergangenen zwei Wochen auf die nächste Sau, die zur Schlachtung aussortiert werden sollte und der wir somit diesen einen Glücksplatz noch schenken konnten. Das Schweinemädchen hielt den Kontakt in den Betrieb. Zuchtsauen werden aussortiert, wenn sie nicht mehr ausreichend viele Ferkel gebären, wenn sie zu viele Totgeburten unter ihren Ferkeln haben, wenn sie nach ihrer Zwangsbesamung nicht mehr trächtig werden oder wenn sie zu viele ihrer Ferkel “tot legen” – also unter ihrem eigenen Körper erdrücken, während sie wochenlang Tag und Nacht im körperengen Ferkelkorb gefangen sind.
Und so war es Zuchtsau Nr. 2222, die das große Glück hatte! Ihre Trächtigkeitsuntersuchung war negativ – und ihr damit verbundenes Todesurteil führt sie zu Pro Animale für Tiere in Not e.V. ins Leben!
Sie ist unsere – eure JAVELIN! … 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter: Rettet das Huhn e.V.

Igel Appell von Karin Oehl

März 3rd, 2023

Appell

an alle Verantwortlichen in Bauhöfen, Stadtverwaltungen, Gartenanlagen und Privatgärten

Überall wird jetzt gearbeitet, Heckenformschnitte, Reinigungsarbeiten, Baumfällungen. Manches ist durchaus einzusehen.
Was ich nicht akzeptieren kann, sind gärtnerische Unkenntnis und Gleichgültigkeit und oft brutal zerstörerisches Vorgehen, auch und gerade am Boden oder in Bodennähe.

Wir haben noch Winterschlafzeit der Igel.  Zwar habe ich meine Station nach über 50 Jahren im Dienste der Igel geschlossen, aber meine Kolleginnen bekommen schon wieder Tiere rein, die im Winterschlaf gestört wurden, deren Nester zerstört und vernichtet wurden.

Darum meine folgende Erklärung, die ich höflichst, aber mit Nachdruck bitte an Bauhöfe, Grünflächenämter, Auftragnehmer und andere Stellen weiter zu geben.

Igel, die im Winterschlaf sind und gestört werden, erwachen!

Es ist den Tieren nicht möglich, sich schnell zu bewegen, weil ihre gesamten Körperfunktionen erst langsam in Gang kommen müssen.

Außerdem fehlt draußen noch Futter, denn Igel sind Insektenfresser. Für Igel fressbare Insekten gibt es so früh im Jahr noch nicht. Igel fressen sich normal im Herbst Fett an, von dem sie im Winterschlaf leben (das ist das weiße Fett). An den Schultern der Tiere bildet sich das braune Fett, das wiederum ist der Energieschub, den sie zum Erwachen brauchen. Wenn nun durch Störung diese Reserve aufgebraucht wird, kann es passieren, dass der Igel zwar nochmal einschläft, aber nicht mehr erwacht. Solche Fälle hatte auch ich in der Vergangenheit immer wieder mal.

Die Bestandzahlen der Igel nehmen dramatisch ab. Volle Stationen zeugen nicht von vielen Igeln in
unserem Umfeld, sondern von Gefährdung und Verelendung der Art.

Wollen wir diese sympathischen nachtaktiven Tiere noch weiter in unserem Lebensraum erhalten, wird es höchste Zeit, ihnen mehr Aufmerksamkeit bei all unserem Tun zukommen zu lassen.

Ich bitte bei allen notwendigen Arbeiten nachdrücklich auf Igelnester zu achten und zerstörte Nester und Fundigel zu sichern und sich bei qualifizierten Igelstationen zu melden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Karin Oehl, seit über 50 Jahren Igelhelferin aus Leidenschaft!

Hervorragende Gedanken die in der heutigen Zeit sehr Aktuell sind

Februar 20th, 2023