Katzenwitz
Oktober 23rd, 2015
Oktober 23rd, 2015
Oktober 21st, 2015
In diesem Jahr erlebten wir 3 Siebenschläfergenerationen in unserem Kaninchenstall. Vor 3 Wochen sah ich mausgroße Jungtiere. 
Die Mütter waren selbst in diesem Jahr bei uns geboren.
Ich werde die Kleinen bis November füttern, bis sie ihr Körpergewicht haben, um den 7-monatigen Winterschlaf unter der Erde, zu überleben.
Jeden Tag füttere ich Apfel-, Melonen-, Bananenstückchen, Weintrauben und in einer extra Futterschale gibt es Sonnenblumenkerne.
Am Tag fliegen auch Wespen und Fliegen auf den Teller und bedienen sich ebenfalls. Siebenschläfer sind kluge Tiere. Penetrante Wespen, die sich durch schütteln des Obststück nicht entfernen wollen, werden kurzentschlossen eine Etage nach unten, in den Trinknapf der Kaninchen, befördert.
Ich hoffe und wünsche mir von Herzen, dass alle Tiere, den langen Winter überleben werden.
Oktober 8th, 2015
Luis nahmen wir, vor fast 2 Jahren, als behindertes Kaninchen auf. Er litt unter IX-Hinterbeinen und konnte kaum springen.
Mühselig hoppelte er nach oben, kam aber durch die Behinderung, nicht mehr von oben nach unten. Anfangs hob ich ihn mehrmals am Tag, eine Etage wieder nach unten.
Später baute ich das Gehege gehgerecht für ihn und seinem Freund Charly um. Luis kümmerte sich rührend um den erkrankten Charly.
Vor einem Jahr musste Luis erleben, dass sein geliebter Freund Charly den Weg in den Himmel antreten musste. Seine Geschichte lesen Sie hier: http://www.tierschutzwelt.de/?p=33073
Luis liebenswerten Charakter faszinierte nicht nur mich, sondern seine bei uns kennen und lieben gelernte Kaninchenfrau Pauline.
Wo der Eine war, war auch der Andere. Sie waren mit ihren Herzen tief verwurzelt. Gemeinsam wurde aus einem Napf gefressen. Pauline buddelte tiefe Erdlöcher, dass auch Luis eine Rückzugsmöglichkeit gewährt wurde.
Luis sorgte auch weiterhin nach Charlys Tod, dass der Band der Schmusestunden mit Pauline täglich weiter geführt wurde.
Die Nähe von Pauline, verbunden mit der gegenseitigen Fellpflege war für ihn sehr wichtig.
Mit großer Sorge stellte ich vor kurzem eine Versteifung der Hinterbeine fest. Luis lag Stundenlang mit Pauline im weichen Stroh. Pauline hoppelte einmal im Gehege herum und legte sich dann wieder zu ihm. Sie animierte ihn auch immer auf zu stehen, um an das daneben gefallenen Wiesengrün zu gelangen. Ich sah, dass ihm jeder Schritt viel Kraft kostete. Auch der Weg zum Trinknapf. Er kämpfte gegen sein körperliches Leiden.
Als ich meine Fütterungsrunde begann, sah ich sofort, dass Luis schwankend nach rechts fiel. Dies versetzte mir so einen Hieb in die Magenkuhle. Ich rief sofort unseren Tierarzt an.
Er bestätigte meine Vermutung: schwerer Schlaganfall! Nach einer weiteren Untersuchung diagnostizierte er, dass Luis einen schweren Bandscheibenvorfall vorwies.
Bei diesen Hüft- und Beinschäden, die er als behindertes Kaninchen hatte, was diese Diagnose normal.
Es gibt Tage, da möchte ich mein Gesicht tief in mein Kopfkissen drücken, um meine Tränen trocknen zu können. Und gleichzeitig den inneren hilflosen Schmerz tiefer Traurigkeit schreiend zu überwinden.
Luis wurde am 07.10.2015 von seinem Leiden erlöst.
Er lebte 2 Jahre bei uns.
Luis wurde 5 Jahre alt.
Wir hatten dich hier auf Erden sehr lieb! Pauline und wir vermissen dich jetzt schon!
Deiner Seele wünschen wir eine gute Reise in den Himmel.
Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz
Oktober 6th, 2015
Rita übernahm ich vor 3 Jahren von unserer Freundin, einer Tierheimleiterin aus Thüringen. Sie bat mich, ihr mit dem Tier zu helfen, weil sie vor einem großen Problem steht. Rita biss um sich. Duldete keinen Kastraten, Jungtier und Weibchen. Klapperte mit den Zähnen und beißfreudig verprügelte sie einen Artgenossen nach dem anderen.
Also entschloss ich mich, das ca. 2-jährige völlig verhaltensgestörte Tier, auf zu nehmen.
Damals taufte ich sie Rita.
Ich setzte sie mitten zwischen den liebenswerten „Oldtimer“ und beobachtete genau ihr verhalten. Rita war völlig überfordert bei so vielen Tieren. Sie flüchtete auf ein Holzhäuschen und klapperte mit den Zähnen, bewegte ihr Hinterteil so, dass sie ihre Unsicherheit und Aggression gegenüber den anderen deutlich in Position zur Schau stellte.
Die guten Tanten, Omis und Opis schauten kurz zu ihr hoch und ließen sie links liegen. Nach 24 Stunden saß sie völlig friedlich zwischen ihres Gleichen. Sie fraß mit ihnen. Kuschelte und erzählte, wie es alle Meerschweinchen jeden Tag/Nacht taten.
Sie lernte die friedliche Gemeinsamkeit im Stall kennen. Und die Aufregung, wenn alle im Sommer auf die grüne Wiese kamen.
Rita war ein kräftiges Tier. Optisch sah sie Gesund aus, aber innerlich streute ein Tumor durch ihren ganzen Körper. Als ich in den Stall kam, sah ich mit entsetzen Blut im Stroh. Langsam nahm ich ein Tier nach dem anderen in die Hände, um zu schauen, wer verletzt war. Es war Rita. Ein großer Tumor am Hals blutete wie eine Fontaine. Mit entsetzen stellte ich weitere Krebsgeschwüre am Po und Rücken fest. Sofort wurde sie unserem Tierarzt vorgestellt. Um ihr ein großes Leiden zu ersparen, wurde sie erlöst.
Rita verstarb am 01.10.2015.
Sie lebte 3 Jahre bei uns.
Noch am gleichen Tag, als Rita von ihrem Leid erlöst wurde, fand ich beim säubern des Kaninchenstalls ein totes Siebenschläferbaby.
Es war wahrscheinlich nicht Lebensfähig. Deshalb wurde es „ausrangiert“ von Frau Mama.
Baby und Rita beerdigte ich zusammen. Ihre liebenswerten Seelen konnten gemeinsam den Weg in den Himmel antreten.
Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz
Oktober 6th, 2015
Milkas Geschwister Cola und Nutella verstarben im letzten Jahr. http://www.tierschutzwelt.de/?p=32534 . Milka erlebte viele glückliche Jahre in einer ausgeglichenen Senioren-Meerschweinchen-Gruppe.
Sie wurde von allen Artgenossen geliebt.
Ihre Freundin Schoko lag wärmend neben ihr, als sie starb.
Milka verstarb am 25.09.2015.
Sie lebte bei uns 6 Jahre.
Ihr genaues Alter ist uns nicht bekannt.
Tief im inneren wünschte ich ihr eine gute Reise. Ihre Seele schwebte ruhig in den Himmel. Denn dort warteten bereits ihre Geschwister auf sie.
Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz
Oktober 4th, 2015
September 18th, 2015
September 11th, 2015
Maren kam mit vielen anderen Meerschweinchen 2009 zu uns. Sie war extrem scheu. Eine Vermittlung kam für mich nicht in Frage, da sie viel Zeit benötigte, langsam vertrauen mir gegenüber und meinen Händen auf zu bauen. Dies schaffte sie, durch ihre ausgeglichenen Omis und Opis, die sie in unserer Seniorengruppe fand. Reichlich Platz zum bewegen und genügend Versteckmöglichkeit mit einem Ein- und Ausgang fand sie im Stallgehege vor.
Sie lernte in den Sommermonaten die grüne Wiese kennen.
Die große Meerschweinchengruppe tat ihr gut. Gemeinsam wurde gefressen, unterhalten oder einfach gemütlich nebeneinander gelegen und gedöst.
Ab und zu musste ich sie greifen, um die Nägel zu schneiden. Bei älteren Tieren wachsen die Fußnägel ziemlich schnell.
Ihre Körpergröße fing vor einem Jahr an zu schrumpfen. Ab diesem Zeitpunkt, wusste ich, dass sie eine Omi ist. Hochbeinig, manchmal staksig, lief sie durch das Stroh und fand sich immer bei jeder Fütterung rechtzeitig ein.
In diesem Hochsommer hatten alle meine Omis mit der unerträglichen Wärme zu kämpfen. Ich gab ihnen zusätzlich Wassermelonen und ganze grüne Gurken zu füttern. Natürlich musste ich dementsprechend mehr den Stall säubern. Dies tat ich für die Kleinen gern.
Maren schlief am 31.08.2015 friedlich ein.
Sie lebte 6 Jahre bei uns.
Ihr genaues Alter ist uns nicht bekannt.
Maren hatten wir sehr lieb!
Mit stillem Gruß
Beatrix und Siegfried Weber
Nager/Kleintier-Vermittlungsstelle,
37441 Bad Sachsa – OT Steina / am Harz
September 9th, 2015